Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Regionale Einkaufszentrum Bayern (der Bundesagentur für Arbeit, zuständig für Bayern und Sachsen) sucht einen Träger für ein Bildungs- und Fertigungszentrum (BZ-FZ) im Bezirk des Jobcenters Zwickau. Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung im offenen Verfahren.
Worum geht es?
Langzeitarbeitslose und andere arbeitsmarktferne Menschen sollen in einer produktionsorientierten Bildungseinrichtung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt und in versicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden.
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- I - Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%
Wertungsbereich I: Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen auf dem regionalen und überregionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, Marktbeobachtung und Analyse sowie deren Einfluss auf die Maßnahmedurchführung.
- II - Organisation der Maßnahmedurchführung40%
Wertungsbereich II: Organisation der Maßnahmedurchführung inkl. Unterricht, Berufsfelder, Ein-/Ausstieg und Personaleinsatz.
- III - Teilnahmebezogene Durchführung der Maßnahme20%
Wertungsbereich III: Teilnahmebezogene Durchführung der Maßnahme inkl. Art/Umfang/Intensität der Arbeit und Entwicklungsplan.
- IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%
Wertungsbereich IV: Bisherige Erfolge und Qualität der Vertragsausführung.
Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Kennzahl innerhalb eines Korridors von 10% unter der führenden Kennzahl; bei Gleichstand entscheidet das Entscheidungskriterium (Summe der Produkte aus Wertungspunkten x Gewichtungspunkten der Kriterien II.1, II.2, III.1, III.2 und IV.1).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenMaßrahmen und Zielsetzung
Es handelt sich um eine Maßnahmekombination 'Bildungs- und Fertigungszentrum (BZ-FZ)' nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III. Leistung wird insgesamt (ein Los) vergeben. Ziel ist die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, die Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung und die Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme.
Eckdaten:
Zielgruppe
Erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb) nach SGB II, vorwiegend langzeitarbeitslose, sozial benachteiligte und/oder individuell beeinträchtigte Personen, ggf. mit fehlenden Schul- oder Berufsabschlüssen, Lernbeeinträchtigungen sowie psychischen oder körperlichen Einschränkungen.
Inhaltliche Bestandteile
1. Eignungsfeststellung / Entwicklungsplanung (i.d.R. bis zu 2 Arbeitswochen): Profiling, Perspektivplanung, Einzelcoaching, Vermittlung.
2. Produktive Arbeit in den Werkstätten – Kernstück der Maßnahme: produktionsorientiertes Lernen in kleinen Gruppen, Herstellung gemeinnütziger Produkte/Dienstleistungen. Berufsfelder:
3. Begleitender Unterricht (6 Std./Woche): Berufsorientierung, Bewerbungstraining, IT-/Medienkompetenz, Schlüsselkompetenzen, besondere Angebote für Lernbeeinträchtigte.
4. Sozialpädagogische Begleitung: Coaching im Produktions- und Lernprozess, Alltagshilfen, Krisenintervention, aufsuchende Sozialarbeit.
5. Betriebliche Erprobung: bis zu 6 Wochen je Phase (max. 42 Kalendertage), bei einem oder mehreren Betrieben.
Zusatzleistungen und Dokumentation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTrägerzulassung und Zuverlässigkeit
Personalqualifikation und Personalschlüssel
Mindestqualifikationen:
Personalschlüssel (1,0 = 39 Wochenstunden, Personalunion zulässig):
Weitere Anforderungen: erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (bei Einsatzbeginn max. 3 Monate alt, danach alle 3 Jahre neu), jährliche Weiterbildung mind. 1/3 des Personals (mind. 3 Kalendertage), Vertretungsregelung für Urlaub/Krankheit.
Räumlichkeiten, IT und Datenschutz
Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Nachweis über Referenzen vergleichbarer Maßnahmen (siehe Referenzprojekte). Es sind ausschließlich Leistungen aus den letzten 3 Jahren aufzuführen; die Angabe von bis zu 6 Referenzen ist ausreichend. Eignungsleihe über Kapazitäten von Unterauftragnehmern ist zulässig.
Arbeitsbedingungen und Vergütung
Referenzen über vergleichbare Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, insbesondere nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III, nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III oder vergleichbare Maßnahmekombinationen
Mit Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung mit §§-Angaben, Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum, Durchführungsort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stundenkontingente, Auftraggeber inkl. Kontaktperson und Telefonnummer (Formular D.3)