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REZ NRW 16h JC Oberhausen

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Oberhausen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 17 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum NRW) sucht einen Träger für eine sozialpädagogische Maßnahme nach § 16h SGB II im Bezirk des Jobcenters Oberhausen.

Zielgruppe: Junge Menschen unter 25 Jahren mit vielfältigen Problemlagen, die schwer erreichbar sind.

Was ist zu tun?

Sozialpädagogisches Casemanagement und intensive BeratungAufsuchende Sozialarbeit (mit Beratungsbus)Betrieb eines Cafés/Treffs als niedrigschwellige AnlaufstelleNetzwerkarbeit, Elternarbeit, KriseninterventionPsychologische Begleitung

Rahmen: 30 Plätze, Laufzeit 14.12.2026 – 13.12.2027 (12 Monate, mit 2 Optionsverlängerungen).

Angebotsfrist: 02.09.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über evergabe-online.de).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 17 Tage bis zur Angebotsfrist — 02. September 2026
HEUTE
Termin / FristFEB2023 AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Geltungsdauer Vergabemindestentgeltverordnung 20231. Feb. 2023 – 31. Dez. 2026
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 19. Aug. 2026
Angebotsfrist2. Sep. 2026
Bindefrist2. Sep. – 27. Nov. 2026
Beschwerdefristca. 27. Nov. – 12. Dez. 2026
Vertragsbeginn14. Dez. 2026
Vertragslaufzeit14. Dez. 2026 – 13. Dez. 2027
Verlängerung 114. Dez. 2027 – 13. Dez. 2028
Verlängerung 214. Dez. 2028 – 13. Dez. 2029
Vertragsende13. Dez. 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Netzwerkarbeit15%

    Wertungsbereich mit Gewichtungspunkten (GP) für die auftragsbezogene Netzwerkarbeit.

  • II - Organisation und Durchführungsqualität75%

    Wertungsbereich mit Gewichtungspunkten (GP) für Organisation und Durchführungsqualität der Maßnahme.

  • III - Personal10%

    Wertungsbereich mit Gewichtungspunkten (GP) für den Personaleinsatz.

Erweiterte Richtwertmethode (UfAB 2018.04): Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) × 100. Auswahl innerhalb eines Korridors (führende Kennzahl minus 10%); bei Gleichstand entscheiden die Leistungspunkte der Kriterien II.1, II.2, II.4 und II.5, danach der niedrigere Preis, dann Auslosung. Mindestschwelle: 85% der Gesamtpunktzahl bei durchgängiger Bewertung mit Stufe 2.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Wertungsbereiche, Relevanzfaktoren und die Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Konzeption und Zielsetzung

Ziel: Förderung schwer zu erreichender junger Menschen unter 25 Jahren mit vielfältigen Problemlagen – insbesondere familiären Konflikten, Verschlossenheit und aggressivem Verhalten.

Ansatz: Intensive sozialpädagogische Einzelfallhilfe mit dem Ziel sozialer Stabilisierung, Motivation und Heranführung an Ausbildung/Arbeitsmarkt.

Träger erbringt:

Konzeption der MaßnahmeDurchführung aller unten aufgeführten BausteineRegionales Netzwerkmanagement und Akquise der TeilnehmendenBerichterstattung an den Bedarfsträger (Jobcenter Oberhausen)

Leistungsbausteine

Kernleistungen:

Sozialpädagogisches Casemanagement (Hilfen bei persönlichen/sozialen Problemlagen, Koordination mit Dritten wie Therapieangeboten)Intensive Beratung und Betreuung (Motivation, Abbau von Hemmnissen)Aufsuchende Sozialarbeit an üblichen Aufenthaltsorten, mit BeratungsbusNiedrigschwellige Anlaufstelle: Café/Treff mit offenen Öffnungszeiten, Beratungsraum, VernetzungNetzwerkarbeit (Jugendhilfe, Schulen, Arbeitgeber, Therapieeinrichtungen)Elternarbeit (mit schriftlicher Einwilligung)Förderung von Schlüsselkompetenzen (persönlich, sozial, methodisch, Diversity, IT/Medien, ökologisch)Sozialpädagogische Begleitung (Alltagshilfen, Behördenhilfe, Krisenintervention, Mobilitätsförderung)Sucht- und Schuldenprävention (allgemeine Informationen, keine personenbezogenen Daten)Grundlagen gesunder Lebensführung (Bewegung, Ernährung, Tagesstruktur, Hygiene)Unterstützung bei prekären Wohnsituationen (Wohnungssicherung, Notunterkünfte)Nachbetreuung/Stabilisierung: 6 Monate nach Übergang in Beschäftigung oder arbeitsmarktpolitische MaßnahmeEntwicklungsplanung pro Teilnehmenden (laufend fortzuschreiben)Krisenintervention auch außerhalb der ÖffnungszeitenPsychologische Begleitung bei therapeutischem Unterstützungsbedarf

Leistungsausschluss:

Diagnostische/therapeutische Inhalte (Krankenkassen/Reha-Träger)Ärztliche/psychologische BegutachtungErhebung/Übermittlung von Daten nach § 203 StGB (Gesundheitsdaten)

Rahmenbedingungen und Berichtswesen

Umfang: 30 Plätze

Maßnahmedauer je Person: i.d.R. 6–12 Monate, in Einzelfällen mit Begründung und Genehmigung des Bedarfsträgers darüber hinaus

Wöchentlicher Kontakt: mindestens 1 persönliches Gespräch/face-to-face je Teilnehmenden

Maßnahmefreie Tage: gesetzliche Feiertage sowie 24.12. und 31.12.

Berichtswesen:

Teilnahmenachweis monatlich pro TeilnehmendenTeilnahmebezogener Bericht alle 3 Monate sowie am letzten Tag der individuellen Teilnahme (über VerBIS, PDF)Sofortige Meldung bei Nichtantritt (Vordruck F.5.2)Gesamtbericht nach Hälfte der Maßnahmedauer sowie 4 Wochen nach EndeTägliche Erfassung des Personals (namentlich + zeitlicher Umfang)Entwicklungsplan laufend aktualisiert

Personalwechsel: Bei jeder Änderung unverzüglich und vor Einsatz F1_Gesamtübersicht Personaleinsatz nachreichen.

WLAN-Zugangsdaten: Wöchentlich zu wechseln.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Berechtigung und Trägeranforderungen

Trägerzulassung gültig nach §§ 176, 178 SGB III (AZAV-Zertifikat) für den jeweiligen Fachbereich – Pflicht, bei Bietergemeinschaften jedes MitgliedSteuerliche Voraussetzung: Träger mit SGB II/III-Vertrag i.d.R. umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 15b UStG oder § 4 Nr. 21a UStG

Persönliche Eignung / Ausschlussgründe

Bieter müssen erklären, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen, insbesondere keine Verurteilungen in den genannten Straftatbeständen, keine Steuerschulden/Sozialversicherungsrückstände, keine Insolvenz, keine schwere berufliche Verfehlung, keine wettbewerbsverzerrenden Verhaltensweisen, keine Interessenkonflikte (Ethikklausel, D.2.2), keine Verstöße gegen die Russland-Sanktionen (D.5 / Art. 5k VO (EU) 833/2014).

Pflicht: Verpflichtung zur Abwehr von Einflüssen der Scientology-Organisation, zur Einhaltung von Art. 32 DSGVO (TOM, ggf. DSB-Bestellung) und zu ökologischer Nachhaltigkeit nach § 4 Abs. 4 der Umwelt- und Klimaschutz-Vertragsbedingungen.

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis von Referenzen über früher ausgeführte Aufträge innerhalb der letzten 3 Jahre. Vergleichbare Leistungen sind insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung von Jugendlichen mit sozialpädagogischer Unterstützung. Detailangaben über das Formular D.3; freiwillige Kontaktpersonen-Angabe.

Eignungsleihe über Unterauftragnehmer ist möglich (Unterauftragnehmer müssen die jeweiligen Eignungskriterien erfüllen). Bei Bietergemeinschaften muss die Leistungsfähigkeit insgesamt bei mindestens einem Mitglied vorliegen.

Mindestentgelt und Tariftreue

Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen nach § 185 SGB III (vergabespezifisches Mindestentgelt für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen) und AEntG.Tariftreueversprechen nach BTTG oder Zertifizierung nach § 10 BTTG; sonst geeignete Unterlagen zur Dokumentation der Tariftreue (§ 4a BTTG).Vergabemindestentgelt 2023 (gültig 01.02.2023 – 31.12.2026): 20,24 € allgemein / 20,86 € pädagogisches Personal (ab 01.01.2026).

Personalqualifikation

Sozialpädagoge/-in: Abgeschlossenes Studium Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Dipl., BA, MA) ODER gleichwertig; oder staatlich anerkannter Erziehungsberuf mit Zusatzqualifikation (≥ 640 USt.). Berufserfahrung ≥ 1 Jahr mit Zielgruppe, davon mind. 1 Jahr im Bereich Streetwork/aufsuchende Sozialarbeit. Berufserfahrung als Ersatz für Zusatzqualifikation: mind. 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA innerhalb der letzten 3 Jahre.

Psychologe/-in: Abgeschlossenes Studium Psychologie (M.A., Dipl., MSc, BSc); Berufserfahrung ≥ 1 Jahr mit jungen Menschen.

Sonstiges Personal: Einfühlungsvermögen in die Zielgruppe; ggf. berufliche Vorerfahrung. Mentor (Berufseinsteiger): mind. 2 Jahre Berufserfahrung in gleicher Profession.

Führungszeugnisse: Keine Verurteilungen nach §§ 174–180, 182 StGB; nicht älter als 3 Monate bei Tätigkeitsaufnahme, alle 3 Jahre zu wiederholen.

Beschäftigungsform: Festangestelltes Personal, keine Minijobs; Verträge nicht kürzer als Vertragslaufzeit. Durchgängige Vertretungsregelung (spätestens ab 2. Krankheitstag).

Räumlichkeiten und technische Ausstattung

Maßnahmeort in Oberhausen, max. 2,0 km vom Jobcenter Oberhausen, Marktstr. 31, 46045 Oberhausen (Berechnung lt. Google Maps).Barrierefreiheit erforderlich.Erreichbarkeit mit ÖPNV.Café/Treff, Unterrichts-/Besprechungsräume, Beratungsraum.PC-Arbeitsplätze, Internet, Office-Software, Videotelefonie, WLAN, Drucker, Scanner.Beratungsbus für aufsuchende Arbeit erforderlich.

Datenschutz und Nachhaltigkeit

DSGVO-Konformität, §§ 67 ff SGB X.Clouds: nur unter bestimmten Bedingungen, Server in DE/EWR.Auf Verlangen: Nachweis Strom aus erneuerbaren Energiequellen, 100 % Altpapier (Drucker-/Hygienepapier), Reinigungsmittel mit Blauem Engel oder EU-Umweltzeichen.
Referenzprojekte
nicht beziffert (lt. D.3 einzureichen) ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Referenzen über früher ausgeführte Aufträge mit vergleichbarer Leistung – insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung von Jugendlichen und sozialpädagogische Unterstützung

Aktivierung von Jugendlichen und sozialpädagogische Unterstützung; freiwillige Angabe von Kontaktpersonen möglich, sonst nicht prüfbar

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 37%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Formulare und Eigenerklärungen (Pflicht einzureichen)
Angebotsinhalte – Leistung und Preis
Formale Anforderungen an die Einreichung
Nach Zuschlag vorzulegende Unterlagen
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Oberhausen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Oberhausen
Nordrhein-Westfalen

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