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REZ SW 45Startklar Agentur für Arbeit Stuttgart

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird beschafft?

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Südwest, koordinierender Bedarfsträger: Agentur für Arbeit Stuttgart) sucht einen Träger für die Durchführung der Maßnahme „Startklar" nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III. Die Maßnahme richtet sich an junge Menschen mit schwerwiegenden Hemmnissen (multiple Problemlagen), die noch nicht für eine Ausbildung oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme bereit sind.

Umfang:

Leistungsort: Stadt StuttgartCa. 12 PlätzeVertragslaufzeit: 01.03.2027 – 31.08.2028 (18 Monate), mit zwei optionalen Verlängerungen bis 31.08.2031Vergabe als Gesamtleistung (keine Losaufteilung im engeren Sinne – ein Los Stuttgart)

Was ist zu tun?

Angebotsabgabe bis **28.10.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR
Veröffentlichung22. Sep. 2026
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Bindefrist8. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. März 2027
Vertragslaufzeit1. März 2027 – 31. Aug. 2028
Rahmenvertrag Laufzeit1. März 2027 – 31. Aug. 2031bis 2031
Individuelle Förderdauerca. 1. März 2027
Vertragsende31. Aug. 2028
Verlängerung 11. Sep. 2028 – 28. Feb. 2030
Verlängerung 21. März 2030 – 31. Aug. 2031bis 2031
Bieterfragen-FristDatum offenEmpfohlen spätestens 8 Arbeitstage vor Ablauf der Angebotsfrist (also bis ca. 16.10.2026).
Vorlage Bankverbindung/KontaktpersonDatum offenFormular F.8 ist 5 Arbeitstage nach Zuschlagserteilung einzureichen.
EMAW-ErreichbarkeitDatum offenElektronische Maßnahmeabwicklung muss 14 Kalendertage nach Zuschlagserteilung ermöglicht sein.
Zertifikat EMAWDatum offenVorlage des Zertifikats 2 Arbeitstage nach Zuschlagserteilung.
Einlegeblatt erstellenDatum offenInformationsflyer-Einlegeblatt 3 Wochen nach Zuschlagserteilung erstellen.
Büro erreichbarDatum offenBüro muss 2 Wochen vor Maßnahmebeginn erreichbar sein.
Vorlage PersonalnachweisDatum offenFormular F.1 (Personalübersicht) ist 4 Wochen vor Maßnahmebeginn vorzulegen.
Vorlage RäumlichkeitenDatum offenErhebungsbogen R.1 (Räumlichkeiten) ist 4 Wochen vor Maßnahmebeginn vorzulegen.
Trägerzulassung NachweisDatum offenAZAV-Zertifikat 5 Arbeitstage vor Maßnahmebeginn vorlegen.
Einlegeblatt vor OptionszeitraumDatum offenAktualisiertes Einlegeblatt ist 8 Wochen vor Beginn der Optionszeiträume vorzulegen.
RechtsbehelfsfristDatum offenNachprüfungsantrag: 15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode4 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt15%

    Wertungsbereich I: Art und Umfang der Zusammenarbeit mit den für die Maßnahmedurchführung relevanten regionalen Akteuren (Bezeichnung und Ort) ab Maßnahmebeginn unter Berücksichtigung der jeweiligen Zielsetzung und -gruppe der konkreten Maßnahme(n).

  • II - Teilnahmebezogene Durchführung85%

    Wertungsbereich II: Konzeptinhalte zur teilnahmebezogenen Durchführung der Maßnahme.

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Korridor: Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Innerhalb des Korridors: Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus den Wertungskriterien II.1 und II.3.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungspunkte (GP) und Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) sind vollständig in den Vergabeunterlagen (A_Wertungshinweise.pdf, A_Bewertungsmatrix.pdf, Leistungsverzeichnis.aidf) dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Maßnahmekonzept und Ziele

Zielgruppe: Junge Menschen mit vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen (multiple Problemlagen), die noch nicht für eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder Ausbildung in Betracht kommen.

Ziele:

Motivation für berufliche QualifizierungSchrittweise Heranführung an den Ausbildungs- und ArbeitsmarktFeststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen

Individuelle Förderdauer: In der Regel 6–12 Monate, maximal 15 Monate.

Umfang: Vollzeit (39 Wochenstunden) oder Teilzeit (mindestens 15 Stunden/Woche).

Verbindlicher Kern der Maßnahme

Startphase:

Ankommensphase (3 Tage)Standortbestimmung inkl. Potentialanalyse

Kontinuierliche Inhalte (über die gesamte Maßnahme):

Mindestens 3 durchgängige ProjekteStabilisierung der Teilnahme (inkl. aufsuchender Elemente)Sozialpädagogische Begleitung / CasemanagementMotivation und Peergroup-BeratungAllgemeiner Grundlagenbereich, SchlüsselkompetenzenElternarbeitGrundlagen gesunder Lebensführung (inkl. Ernährungsberatung/-praxis)Sucht- und SchuldenpräventionMedienkompetenz / Social MediaSoziale und gesellschaftliche ThemenEinbindung in regionale NetzwerkeInformationen zu BA-Online-AngebotenGrundlagen BewerbungstrainingBetriebliches Kurzpraktikum (max. 2 Wochen je Praktikum)Übergangsmanagement und NachbetreuungIndividuelle Förderplanung

Optionale Module

Modul 1: Bewerbungstraining intensiv (für beruflich Orientierte)Modul 2: Job Camp – Berufsorientierung + betriebliche Erprobung bis 6 Wochen (bei Langzeitarbeitslosen bis 12 Wochen)Modul 3: Ausbildung in Deutschland und Berufssprache Deutsch (für Migranten)Modul 4: Büro, Verkauf und KundenorientierungModul 5: Technik, Künstliche Intelligenz (KI) und Influencing

Einschränkungen:

Berufliche Kenntnisvermittlung: max. 320 Stunden (inkl. Modul 3)Virtuelle Anteile: max. 30 % der monatlichen Durchführungszeit

Personal

Multiprofessionelles Team mit Personalschlüssel 1:6.

Anforderungen pro Rolle:

Sozialpädagogen: Studium Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Diplom, Bachelor, Master); oder staatlich anerkannte Erziehungsberufe mit Zusatzqualifikation (mind. 640 UE); oder ohne Zusatzqualifikation bei mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit Zielgruppe in den letzten 5 Jahren.Lehrkräfte: FH-/Hochschulstudium; ohne pädagogisches Studium und unter 1 Jahr Erfahrung: mind. 160 UE pädagogische Grundqualifizierung.Ausbilder: Anerkannter Berufs-/Studienabschluss + mind. 1 Jahr Erfahrung in Anleitung Auszubildender (entfällt bei Meister/Techniker/Fachwirt mit Ausbildereignung).Psychologen (falls gefordert): Studium Psychologie (M.A., Dipl., M.Sc.) + mind. 1 Jahr Erfahrung mit jungen Menschen.

Mindestmischung Personal: Mind. 30 % Sozialpädagogen, mind. 30 % Ausbilder, mind. 20 % Lehrkräfte.

Mindestens 50 % des Personals mit mind. 2-jähriger Berufserfahrung in definierten Arbeitsfeldern (Aktivierungshilfen/Startklar, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen u. ä.).

Festangestellte Mitarbeiter (keine Minijobs) im Umfang des Mindestpersonaleinsatzes.

Erweitertes Führungszeugnis aller Mitarbeiter bei Einsatz, nicht älter als 3 Monate, danach alle 3 Jahre.

Weiterbildung: Mindestens 1/3 des Personals pro Vertragsjahr, mind. 3 Kalendertage.

Vertretungsregelung bei Krankheit/Urlaub sicherstellen.

Wöchentlicher Erfahrungsaustausch mit dem Bedarfsträger.

Räumlichkeiten

PC-Arbeitsplätze: 50 % der Gesamtplatzzahl, mindestens 30 % als LaptopsKreativ-/Praxisräume: mind. 4 qm je Platz, mit Mindestausstattung (Werkbank, Werkzeuge, Nähmaschine etc.)Unterrichts-/Gruppenräume, Sozialräume, Besprechungsräume (mind. 4 Personen), Küche (mind. 30 qm)WLAN in SozialräumenBarrierefreiheit nur, wenn im Losblatt gefordert

Technische Anforderungen

PCs mit aktuellem Office, Internet, HTML5-fähiger Browser, mind. 24"-BildschirmVirenschutz, Firewall, IT-SicherheitsstandardsVideotelefonie-SoftwareFarbdrucker, ScannerErreichbarkeit des elektronischen Maßnahmeabwicklungssystems (EMAW) innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zuschlag; Zertifikat für EMAW 2 Arbeitstage nach Zuschlag

Organisatorische Pflichten

Trägerzulassung nach § 178 SGB III (gültig)Berechtigungskonzept EMAW bis MaßnahmebeginnBüro erreichbar 2 Wochen vor MaßnahmebeginnBankverbindung / Kontaktperson (F.8): 5 Arbeitstage nach ZuschlagEinlegeblatt für Informationsflyer: 3 Wochen nach Zuschlag, dann 8 Wochen vor Beginn der OptionszeiträumePersonalanpassung bei Erreichen von 80 %, 90 %, 100 % der Platzschwellen: innerhalb 4 WochenMindestplatzzahl: 70 % der Gesamtplatzzahl (Bedarfsträger garantiert)Auf Anforderung Nachweise (AZAV-Zertifikat, ggf. § 215 SGB IX)Sprache: Alle Angebote und Schriftverkehr in Deutsch

Vergütung und Preisgestaltung

Preisgegenstand: Monatspreis je Platz (brutto, inkl. USt.-Angabe)Im Losblatt (E1.pdf) genannter Beispielpreis: 4,00 € brutto monatlich je PlatzLosgesamtpreis: Monatspreis × Gesamtplatzzahl × Vertragslaufzeit in Monaten (18)Zahlungseinheit: monatlich je Teilnehmerplatz

Laufzeit und Verlängerungsoptionen

Vertragsbeginn: 01.03.2027Vertragsende: 31.08.2028 (Laufzeit 18 Monate)1. Optionszeitraum: 01.09.2028 – 28.02.2030 (optional, +18 Monate)2. Optionszeitraum: 01.03.2030 – 31.08.2031 (optional, +18 Monate)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung (Trägerzulassung)

Nachweis der gemäß §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III erforderlichen Trägerzulassung (AZAV-Zertifikat)Bei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss über die Trägerzulassung verfügen

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge aus den letzten 3 JahrenAnerkannt: BvB (§§ 51, 53 SGB III), BvB-Pro, BvB-Reha (§ 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b i.V.m. §§ 51, 53 SGB III), Maßnahmen nach SGB VIII sowie Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III bzw. Maßnahmekombinationen mit Elementen nach § 45Eignungsleihe über andere Unternehmen nur, wenn diese die Leistung auch tatsächlich erbringen (§ 34 Abs. 1 S. 3 UVgO / § 47 Abs. 1 S. 3 VgV)Die Leistung wird gesamt vergeben – die Referenzanforderungen gelten für die gesamte Leistung

Technische Leistungsfähigkeit

Erklärung zur Server- und Softwarelösung (Datei D.4)

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123 oder 124 GWB; ansonsten Nachweis ausreichender Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWBErklärungen gemäß II.1 bis II.8 in Datei D.2

Sanktionen und Ethik

Russland-Sanktionen: Erklärung zum Nichtvorliegen eines Sachverhalts nach Art. 5k Abs. 1 VO (EU) 833/2014 (D.5); bei Nichtabgabe: zwingender AusschlussEthikklausel (D.2.2): Keine Tätigkeit als Beratungsfirma für die BA innerhalb von 18 Monaten (bzw. 6 Monaten in jedem Fall) vor Veröffentlichung im selben Bereich; Erklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft

Wettbewerbsregister und Mindestlohn

Wettbewerbsregister: Auskunft nach § 6 WRegG wird vor Zuschlag eingeholt (Angaben in D.2.1); bei Aufträgen ≥ 50.000 € Bereitstellung von StammdatenZwingende Arbeitsbedingungen: Pflicht zur Anwendung der Vergabemindestentgeltverordnung 2023 – Mindestentgelt ab 17,87 € brutto/Stunde (01.02.2023), steigend bis 20,24 € (01.01.2026); erhöhtes Mindestentgelt für pädagogisches Personal mit qualifizierter Ausbildung (z. B. 18,41 € ab 01.02.2023, 20,86 € ab 01.01.2026). Ggf. Tarifvertrag Nr. 7 für pädagogisches Personal (Mindestlohn vom 27.07.2022) beachten.

Hinweise zu Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Mindestens ein Mitglied muss die Leistungsfähigkeit aufweisen; die gesamte Kapazität der Bietergemeinschaft wird berücksichtigtEignungsleihe zulässig für fehlende eigene Leistungsfähigkeit (Unterauftragnehmer), sofern die Anforderungen in Abschnitt V der Datei D.2 beachtet werdenUnterauftragnehmer sind bei Angebotsabgabe abschließend zu benennenNachträgliche Änderungen der Erklärungen sind bis zur Zuschlagserteilung nicht mehr zulässigBevorzugte Bieter (§§ 224, 241 Abs. 3 SGB IX): Bietergemeinschaften müssen ausschließlich aus Inklusionsbetrieben nach § 215 SGB IX bestehen
Referenzprojekte
Zeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre

Vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren über Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, insbesondere: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB, BvB-Pro, BvB-Reha), Maßnahmen nach SGB VIII oder § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III (auch Maßnahmekombinationen mit Elementen nach § 45).

Referenzen anderer Unternehmen nur über Eignungsleihe nutzbar (§ 34 Abs. 1 S. 3 UVgO / § 47 Abs. 1 S. 3 VgV); Kontaktpersonen für Referenzen angeben (ohne diese Angaben keine Prüfung möglich).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 58%11+ · 2%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
60528 Frankfurt/Main
Ort
60528 Stuttgart
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60528 Stuttgart
Baden-Württemberg

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