Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Südwest) sucht einen Träger für die Maßnahme „Startklar" im Bezirk des Jobcenters Landkreis Tübingen. „Startklar" ist ein niedrigschwelliges Angebot für junge Menschen, die für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen oder Ausbildung noch nicht in Frage kommen – z. B. nach Schulabbruch, mit gescheiterten Maßnahmen oder familiären Konflikten.
Was ist zu tun?
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertungsbereich I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt15%
Art und Umfang der Zusammenarbeit mit den für die Maßnahmedurchführung relevanten regionalen Akteuren unter Berücksichtigung der Zielsetzung und Zielgruppe.
- Wertungsbereich II - Teilnahmebezogene Durchführung85%
Bewertung der Konzeptinhalte zur teilnahmebezogenen Durchführung der Maßnahme.
Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes und Kennzahl minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus II.1 und II.3. Bei identischen Punktzahlen greift das preisgünstigere Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenMaßnahmeziel und Zielgruppe
Ziel der Maßnahme:
Zielgruppe: Junge Menschen mit vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen, die für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen oder Ausbildung noch nicht in Betracht kommen – z. B.:
Pflichtbestandteile der Maßnahme
1. Startphase (verbindlich):
2. Kontinuierliche Inhalte während der gesamten Maßnahmedauer:
Rahmenbedingungen
Personal- und Teamanforderungen
Einsatz eines multiprofessionellen Teams, das gemischte Qualifikationen abdeckt:
Räumlichkeiten und technische Ausstattung
Vorzuhalten sind am Maßnahmeort:
Regionale Vernetzung und Konzeptanforderungen
Elektronische Maßnahmeabwicklung (EMAW)
Optionale Module (abhängig vom Los/Leistungsverzeichnis)
Diese Module können je nach Los/Leistungsverzeichnis zum Pflichtbestandteil werden:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB)
Der Bieter darf keinem Ausschlussgrund nach §§ 123 oder 124 GWB unterliegen. Über das Formular D.2 sind Eigenerklärungen abzugeben u. a. zu:
Trägerzulassung
Erforderlich ist eine gültige Trägerzulassung gemäß §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III für den jeweiligen Fachbereich nach § 5 Abs. 1 AZAV. Die Zulassung muss spätestens zum Maßnahmebeginn vorliegen und ortsbezogen sein. Kopie des Zertifikats ist auf Anforderung vorzulegen. Wird die Zulassung nicht nachgewiesen, besteht ein Kündigungsrecht des Auftraggebers.
Fachliche Eignung (Referenzen)
Nachweis über vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten 3 Jahre. Vergleichbar sind insbesondere:
Es können bis zu 6 Referenzen eingereicht werden (Formular D.3). Für jedes Referenzprojekt sind Auftragnehmer, Leistung, Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum, -ort, Mengenangaben (Plätze, Teilnehmende, Stunden) sowie Auftraggeber mit Kontaktperson anzugeben.
Technische Leistungsfähigkeit
Nachweis einer geeigneten Server- und Softwarelösung für die elektronische Maßnahmeabwicklung (EMAW). Dazu gehört:
Zwingende Arbeitsbedingungen und Tariftreue
Der Bieter muss die Einhaltung folgender Bedingungen erklären:
Erklärung über Formular D.2.1 (bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied).
Ethik und Interessenkonflikte
Der Bieter darf keine unzulässige Einflussnahme ausgeübt haben und keine Beratertätigkeit für die Bundesagentur für Arbeit im relevanten Zeitraum ausgeübt haben. Eigenerklärung über Formular D.2.2 (Ethikerklärung; bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied).
Datenschutz
Erklärung zur Einhaltung der DSGVO mit Anforderungen an technisch-organisatorische Maßnahmen (TOM). Datenschutzkonzept DSGVO-konform; Clouds nur unter Einhaltung der Auflagen; Nutzung von EMAW zur Maßnahmeabwicklung.
Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer
Bevorzugte Bieter
Inklusionsbetriebe nach § 215 SGB IX erhalten einen Zuschlagsvorteil, sofern sie dies in D.2 erklären und den Nachweis auf Anforderung vorlegen.
Wertungsanforderungen
Für eine erfolgreiche Wertung des Angebots sind mindestens 85 % der Gesamtpunktzahl in den Wertungsbereichen I (regionale Zusammenarbeit) und II (Maßnahmedurchführung) erforderlich. Das Angebot muss sämtliche Anforderungen der Vergabeunterlagen erfüllen; der Losgesamtpreis (brutto in Euro) ist anzugeben; die Kalkulation ist auf Anforderung offenzulegen.
Vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Jahren, insbesondere: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) nach §§ 51 und 53 SGB III; BvB mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-Pro); BvB-Reha nach § 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b i.V.m. §§ 51 und 53 SGB III; Maßnahmen nach SGB VIII; Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III oder Maßnahmekombinationen
Einreichung über Formular D.3 mit Angaben zu Auftragnehmer, Leistung, Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum, -ort, Mengenangaben (Plätze/Teilnehmende/Stunden) und Auftraggeber mit Kontaktperson. Bei Bietergemeinschaften vom bevollmächtigten Mitglied; Unterauftragnehmer in derselben D.3 mit aufführen.