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REZ SW UB AA Stuttgart

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des BundesMaßnahmeorte im Bezirk des REZ Südwest, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 48 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Südwest) schreibt einen Rahmenvertrag für Maßnahmen zur individuellen betrieblichen Qualifizierung (InbeQ) im Rahmen der Unterstützten Beschäftigung nach § 55 SGB IX aus. Ziel ist, Menschen mit Behinderungen durch betriebliche Qualifizierung in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln.

Wesentliche Eckpunkte:

Umfang: ca. 12 Plätze (mind. 9 Plätze abzunehmen), aufgeteilt auf die Standorte Stuttgart (7 Plätze) und Böblingen (5 Plätze)Laufzeit: 01.02.2027 – 31.01.2030 (36 Monate), mit 3 Verlängerungsoptionen von je 12 MonatenAngebotsfrist: 01.10.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 48 Tage bis zur Angebotsfrist — 01. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichung7. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 18. Sep. 2026
Angebotsfrist1. Okt. 2026
Beschwerdefrist1. Okt. 2026
Bindefristca. 10. Nov. 2026
Vertragsbeginn1. Feb. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2030
Antrag auf Verlängerungca. 31. Okt. 2027
Verlängerung 1ca. 1. Feb. 2028 – 31. Jan. 2031bis 2031
Verlängerung 2ca. 1. Feb. 2029 – 31. Jan. 2032bis 2032
Vertragsende31. Jan. 2030
Verlängerung 3ca. 1. Feb. 2030 – 31. Jan. 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%

    Wertungsbereich I: Bewertung der Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren unter Berücksichtigung der Zielsetzung und Zielgruppe.

  • II - Teilnahmebezogene Durchführung40%

    Wertungsbereich II: Bewertung der Durchführung der Maßnahme, der Einstiegsphase und der Qualifizierung.

  • III - Bisherige Erfolge und Qualität50%

    Wertungsbereich III: Bewertung bisheriger Erfolge (Eingliederungs- und Abbruchquoten) und der Qualität der Vertragsausführung.

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Korridor: Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Innerhalb des Korridors entscheidet die Gesamtpunktzahl der Entscheidungskriterien (II.1, II.2, III.1). Bei Gleichstand: preisgünstigeres Angebot, dann Auslosung. Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe) erhalten bei gleicher Punktzahl den Zuschlag; nach UVgO erhalten bevorzugte Bieter den Zuschlag, wenn ihr Wertungspreis den des wirtschaftlichsten nicht-bevorzugten Bieters um nicht mehr als 15% übersteigt.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungspunkte, Relevanzfaktoren und die Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Drei Phasen der Maßnahme

Die InbeQ gliedert sich in drei Phasen, die ineinander übergehen:

Einstiegsphase (regelmäßig bis zu 8 Wochen, im Einzelfall verlängerbar): allgemeine berufliche Orientierung, Feststellung des individuellen Unterstützungsbedarfs, Akquise geeigneter Qualifizierungsplätze, betriebliche ErprobungQualifizierungsphase: vertiefende berufliche Orientierung, praxisorientierte Qualifizierung auf betrieblichen Qualifizierungsplätzen, Identifizierung des geeigneten ArbeitsplatzesStabilisierungsphase: Festigung im betrieblichen Alltag, Vorbereitung auf versicherungspflichtige Beschäftigung, Unterstützung beim Übergang

Die Philosophie folgt dem Grundsatz „Erst platzieren, dann qualifizieren".

Inhaltliche Schwerpunkte über alle Phasen

Kompetenzorientierte Qualifizierung direkt am ArbeitsplatzVermittlung von Schlüsselqualifikationen: personale Kompetenz (Zuverlässigkeit, Flexibilität, Sorgfalt, Kreativität, Selbsteinschätzung), sozial-kommunikative Kompetenz (Kommunikation, Teamfähigkeit, Kontaktfähigkeit), Methodenkompetenz (Problemlösung, Arbeitsorganisation), Aktivitäts- und Umsetzungskompetenz (Belastbarkeit, Eigeninitiative, Motivation)Berufsübergreifende Lerninhalte: Kulturtechniken, Kommunikationsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Umgang mit Stress/Konflikten, Gesundheitsanforderungen, IT-/MedienkompetenzWeiterentwicklung der Persönlichkeit: Sozialverhalten, lebenspraktische Fertigkeiten, MobilitätstrainingGanztägige Projekttage im Durchschnitt 1 pro Woche

Akquise, Begleitung und Dokumentation

Akquise betrieblicher Erprobungs- und QualifizierungsplätzeBegleitung im Betrieb (mindestens wöchentlicher persönlicher Kontakt)Erstellung Tätigkeits- und Fähigkeitsprofil und kontinuierliche FortschreibungIndividuelle Förderplanung mit ZielvereinbarungenLeistungs- und Verhaltensbeurteilungen (LuV) zu definierten ZeitpunktenBeratung zu Schwerbehindertenausweis und NachteilsausgleichenZusammenarbeit mit Bedarfsträger über EMAWKoordination mit Integrationsamt für BerufsbegleitungQualitätssicherung/Evaluation: Teilnehmenden-Befragungen, Rückmeldungen Betriebe, Fehlzeitanalyse

Sächliche, räumliche und technische Voraussetzungen

Räumlichkeiten am Maßnahmeort (Gruppenräume, Besprechungsräume, Sozialräume), erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln, barrierefreiTechnische Ausstattung: PC-Arbeitsplätze (1 pro Teilnehmenden, mind. 24 Zoll Monitor), Office-Software, Internetanschluss, Farbdrucker, Scanner, Videotelefonie-SoftwareEMAW-Anbindung (Server-/Softwarelösung oder über Provider), inkl. Zertifikat und BerechtigungskonzeptTrennung personenbezogener Daten der Teilnehmenden vom eigenen Datenbestand

Bedarfsträger, Standorte und Eckdaten

Auftraggeber: Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest (REZ SW), Saonestr. 2-4, 60528 Frankfurt am MainKoordinierender Bedarfsträger: Agentur für Arbeit StuttgartMaßnahmenorte: Stuttgart (7 Plätze) und Böblingen (5 Plätze), Bezirk des REZ SüdwestGesamtplatzzahl: 12 Plätze, Mindestplatzzahl: 9 Plätze (Abnahme von 70 % der Gesamtplatzzahl nach 12 Monaten verpflichtend)Teilnahmedauer: grundsätzlich bis zu 24 Monate, Verlängerung um bis zu 12 Monate möglichLaufender Einstieg und Nachbesetzung freier Plätze in den ersten 12 Monaten möglichMehrbedarf: Gesamtplatzzahl kann um bis zu 20 % überschritten werden (bei Einvernehmen)Einnahmen aus produktiven Arbeiten sind dem Auftraggeber zu melden und mindern die Vergütung

Umwelt- und Klimaschutzanforderungen

Während der Vertragslaufzeit sind folgende Auflagen einzuhalten:

Strombezug aus erneuerbaren Energiequellen (Ausnahmen bei nachgewiesener Wahlunmöglichkeit)Ausschalten elektrischer Geräte bei DienstschlussVerwendung von 100 % Altpapier (Drucker- und Hygienepapier)Reinigungsmittel mit Blauem Engel (DE-UZ 194) oder EU-Umweltzeichen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung und Ausschlussgründe

Gültige Trägerzulassung nach § 178 SGB III (AZAV) – ortsbezogen, spätestens zum Maßnahmebeginn vorzulegen; bei Bietergemeinschaften jedes MitgliedKeine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (strafrechtliche Verurteilungen, fehlende Steuer-/Sozialversicherungspflichten, Verstöße gegen AEntG/MiLoG/LkSG/BTTG, Insolvenz, schwere berufliche Verfehlungen, wettbewerbsverzerrende Absprachen, Interessenkonflikte, Täuschung) – Selbstreinigungsmaßnahmen möglichKeine Russland-Sanktionen (Art. 5k EU-VO 833/2014) – zwingender Ausschlussgrund bei Nichtabgabe

Berufliche und technische Leistungsfähigkeit

Berufliche Leistungsfähigkeit: vergleichbare Referenzleistungen innerhalb der letzten 3 Jahre (siehe Referenzprojekte), einzureichen über D.3Technische Leistungsfähigkeit: Erklärung zur Server- und Softwarelösung für die EMAW-Kommunikation (D.4), Nachweis Zertifikat und ggf. Datenvereinbarung mit IT-Systemhaus der BAEignungsleihe gemäß § 34 Abs. 1 S. 3 UVgO / § 47 Abs. 1 S. 3 VgV zulässig, wenn das andere Unternehmen die betreffende Leistung auch tatsächlich erbringt

Personalqualifikation – Personalschlüssel

Personalschlüssel: 1 Qualifizierungstrainerin/-trainer zu 5 TeilnehmendenUmrechnung: „1:" entspricht 39 Zeitstunden/Woche in der MaßnahmeMindestpersonaleinsatz ab dem 13. Monat: 19,5 Zeitstunden/WocheBeschäftigungsform: Festangestelltes Personal (Minijobs zählen nicht); Arbeitsverträge dürfen nicht kürzer als die Vertragslaufzeit sein; Vertretung bei Krankheit/Urlaub sicherzustellen (bei >3 Wochen professionsgerecht)Erfahrungsanforderungen: 2/3 des Personals mit mind. 1 Jahr Erfahrung in beruflicher Bildung/Eingliederung von Menschen mit Behinderungen; gesamtes Personal mit Kenntnissen des regionalen Arbeitsmarktes und Integrationsarbeit Richtung erster Arbeitsmarkt; Berufserfahrung kann auch durch berufsbezogene Praktika (mind. 15 Std./Woche) erworben werden – nicht während Ausbildung/StudiumWeiterbildung: mind. 1/3 des Personals mind. 3 Kalendertage je Vertragsjahr (Kosten im Angebotspreis einkalkulieren)

Qualifikation der Qualifizierungstrainer/innen

Zulässige Berufsgruppen:

Sozialpädagoginnen/-pädagogen (Diplom, Bachelor, Master) – Studium Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/SonderpädagogikPädagoginnen/Pädagogen (Diplom, Bachelor, Master) mit Schwerpunkt (Sozial-/Heil-)Pädagogik oder Rehabilitations-/Sonderpädagogik; ohne Schwerpunkt: mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit Zielgruppe innerhalb der letzten 5 JahreErgotherapeutinnen/-therapeuten (Berufsfachschule, FH, Hochschule)Psychologinnen/Psychologen (Diplom, Master)Staatlich anerkannte Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Arbeitserzieher/innen mit einschlägiger Zusatzqualifikation (mind. 640 Unterrichtsstunden in Sozialpädagogik, Psychologie, Praxis-/Methodenlehre, Förderpädagogik, Kommunikation, Medienpädagogik) oder mind. 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA in den letzten 3 Jahren

Qualifikation der Qualifizierungsanleiter/innen

Abgeschlossene Berufsausbildung plus bestandene Meisterprüfung ODERFH-/Hochschulabschluss plus pädagogische Zusatzqualifikation (z.B. rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation, Ausbildereignungsprüfung)Alternativ: Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung, Integrationsberater/in, Fachkraft für Unterstützte Beschäftigung

Arbeitsrechtliche und persönliche Anforderungen

Keine Verurteilung wegen Straftaten nach §§ 171, 174-180a, 181a, 182-184g, 184i-184l, 201a III, 225, 232-233a, 234, 235, 236 StGBErweitertes Führungszeugnis (§ 30a BZRG) bei Einstellung, nicht älter als 3 Monate; während der Maßnahme alle 3 Jahre zu erneuern; Dokumentation der Einsichtnahme (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Meldeadresse, Datum, Ausstellungszeitpunkt, Feststellung)Bei produktiven und wertsteigernden Arbeiten: Nachweis über Konsens zur Unbedenklichkeit unverzüglich nach Zuschlag, spätestens zum Maßnahmebeginn

Ausführungsbedingungen und Ethik

Bundestariftreue: Einhaltung BTTG oder Zertifizierung nach § 10 Abs. 1 S. 1 BTTGMindestentgelt: Einhaltung der Regelungen nach AEntGDatenschutz: DSGVO Art. 32, SGB X, technisch-organisatorische Maßnahmen, Einwilligungserklärungen der TeilnehmendenAnti-Scientology-VerpflichtungEthikklausel: keine Verträge mit Anbietern, die innerhalb von 18 Monaten vor Veröffentlichung als Berater für die BA im selben Bereich tätig waren (oder 6 Monate unabhängig vom Bereich); Erklärung D.2.2 erforderlichÖkologische Nachhaltigkeit gemäß § 4 Abs. 4 Umwelt-/Klimaschutz
Referenzprojekte
bis zu 6 Referenzen ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre

Vergleichbare Leistungen im Sinne der Unterstützten Beschäftigung / beruflichen Rehabilitation, insbesondere: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen Reha (BvB-Reha), Ausbildungen für Rehabilitand*innen, Begleitete betriebliche Ausbildung (bbA), Weiterbildungen ohne Abschluss für Rehabilitand*innen (z.B. InRAM), Betreute betriebliche Umschulung Reha (bbUReha), Umschulungen für Rehabilitand*innen

Leistung, Durchführungsjahr/-zeitraum, Durchführungsort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stundenkontingente, Auftraggeber mit Kontaktperson und Telefonnummer; einzureichen über Formular D.3

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 31%11+ · 47%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Pflichtformulare der Angebotsabgabe
Preisblatt und Konzept
Auf Anforderung einzureichende Nachweise
Formvorschriften
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Südwest | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Anschrift
60528 Frankfurt/Main
Ort
'- Maßnahmeorte im Bezirk des REZ Südwest
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
'- Maßnahmeorte im Bezirk des REZ Südwest
Baden-Württemberg

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