Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Rohrdorf vergibt freiberufliche Tragwerksplanungsleistungen nach § 51 HOAI für den Erweiterungsbau der Grundschule Rohrdorf mit neuer Ganztagesbetreuung. Geplant ist ein Anbau an das Bestandsgebäude auf Basis der Variante B einer Machbarkeitsstudie (Beschluss 26.06.2025). Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1–6 sowie optional LPH 8 (ingenieurtechnische Kontrolle). Die stufenweise Beauftragung ist vorgesehen (Stufe 1 Pflicht: LPH 1–4; Stufe 2 optional: LPH 5–6; Stufe 3 optional: LPH 8). Ziel-Inbetriebnahme: Dezember 2028.
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform www.dtvp.de einzureichen, bis spätestens 24.08.2026 um 11:00 Uhr. Bieterfragen sind bis 18.08.2026 möglich. Zugelassen sind Einzelbieter, Bietergemeinschaften und Bieter mit Nachunternehmern/Eignungsleihe.
Gefordert sind u.a.: Berufsqualifikation und Berechtigung zur Erstellung von Standsicherheitsnachweisen (Art. 62 Abs. 2 BayBO), Mindestumsatz 200.000 € p.a. in vergleichbaren Leistungen, Berufshaftpflichtversicherung (2 Mio. € Personenschäden / 2 Mio. € sonstige Schäden, 2-fache Maximierung), mindestens 3 Ingenieure inkl. GF, qualifizierte Projektleitung (10 Jahre Erfahrung) und Stellvertretung (8 Jahre Erfahrung) sowie mindestens 4 Referenzprojekte (LPH 2–8, Honorarzone III, davon mind. 2 in Massivbauweise und mind. 2 in Holzhybrid-/Holzbauweise).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualitative Herangehensweise an das Projekt70%
Oberkriterium zur qualitativen Herangehensweise an das Projekt, bestehend aus technischer und organisatorischer Herangehensweise
- ZU_2 – Honorarangebot (Netto-Gesamthonorar)30%
Netto-Gesamthonorar (Grundleistungen und Besondere Leistungen inkl. Nebenkosten gem. Honorarformularblatt). Angebote, die um mehr als 20 % unter dem ermittelten Referenzhonorar liegen, werden ausgeschlossen. Punkteverteilung: niedrigstes Honorar = 300 Punkte, 2,0-faches = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.
Gesamtpunktzahl = (Punkte ZU_1.1 × Gewichtung) + (Punkte ZU_1.2 × Gewichtung) + Punkte ZU_2. Honorar: Niedrigstes Gesamthonorar netto = 300 Punkte; 2,0-faches = 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation auf volle Zahlen ohne Nachkommastellen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Projektkontext
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI / Anhang 14 für die Erweiterung der Grundschule Rohrdorf um eine neue Ganztagesbetreuung.
Leistungsphasen und stufenweise Beauftragung
Pflichtumfang: Leistungsphasen 1–6 (Grundleistungen)
Prozentuale Gewichtung Grundleistungen (LPH 1–6):
Inhalte der Leistungsphasen (Auszug)
LPh 1 – Grundlagenermittlung: Klären der Aufgabenstellung, Analyse der Grundlagen, Beratung.
LPh 2 – Vorplanung: Planungskonzept, Mitwirken bei Vorverhandlungen, Kostenschätzung, Terminplanung.
LPh 3 – Entwurfsplanung: Tragwerkslösung, statische Berechnung, konstruktive Details, Mengenermittlung, Kostenberechnung.
LPh 4 – Genehmigungsplanung: Prüffähige statische Berechnungen, Positionspläne, Genehmigungsunterlagen, Abstimmung mit Prüfämtern.
LPh 5 – Ausführungsplanung: Durcharbeiten der Ergebnisse LPH 3+4, Schalpläne, Bewehrungspläne, Stahl-/Holzkonstruktionspläne, Stahl-/Stücklisten mit Mengenermittlung, Fortführung Abstimmung mit Prüfämtern, Mengenermittlung Betonstahl/Stahl/Holz.
LPh 6 – Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe
LPh 8 – Objektüberwachung / Besondere Leistung: Ingenieurtechnische Kontrolle der Tragwerksausführung auf Übereinstimmung mit geprüften statischen Unterlagen (als Aufschlag auf Grundleistungen).
Ergebnisse/Dokumentation: Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse; Übergabe in fünffacher Ausfertigung und auf Datenträgern.
Besondere Leistungen und Aufschläge
Vergabeart und Verfahrenshinweise
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 44 VgV / § 75 Abs. 2 VgV)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)
Ausschlussgründe und sonstige Eignungsanforderungen
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Mindestens 4 Referenzprojekte aus eigener Erbringung: jeweils durchgängige Leistung LPH 2–6 und LPH 8 (ingenieurtechnische Kontrolle); Honorarzone III; davon mind. 2 Neubau in Massivbauweise und mind. 2 Neubau in Holzhybrid-/Holzbauweise; LPH 8 innerhalb der letzten 5 Jahre bis Ende Angebotsfrist abgeschlossen
Pro Referenz: Projektbezeichnung, anrechenbare Kosten netto KGR 300+400 (DIN 276), eigener Leistungswert, Leistungszeitraum LPH 2–8, Honorarzone, erbrachte LPH, Leistungsbild mit Aufgabenbeschreibung, Art des Vertragsverhältnisses, vergleichbare Qualitätsanforderungen, Ansprechpartner AG (Telefon + E-Mail); max. 2 DIN-A4-Seiten Erläuterungen; Formblatt E_8 ff. verwenden; persönliche Referenzen zusätzlich für Projektleitung (2 Projekte) und stellv. PL (1 Projekt) nach Anlage E9a