Rohbauarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenRohbauarbeiten für die Erneuerung der Heizzentrale und Sanierung des Gebäudes 7 der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim.
Die Arbeiten umfassen unter anderem Baustelleneinrichtung, Abbruch, Schadstoffsanierung, Erd- und Gründungsarbeiten, Grundleitungen, Mauerwerk, Putz, Stahlbeton-, Abdichtungs- und Dämmarbeiten, Bewehrung, Brandschutzertüchtigung sowie Dokumentation. Die Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten bei teilweise weiterlaufendem Betrieb.
Das Angebot ist bis zum 20.11.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtes Bauvorhaben
Rohbauarbeiten zur Erneuerung der Heizzentrale und Sanierung des zweigeschossigen Gebäudes 7 mit südlichem Anbau und östlich angrenzender Garage. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten, wobei das Gebäude teilweise in Betrieb bleibt. Im ersten Bauabschnitt wird eine mobile Heizzentrale errichtet.
Baustelleneinrichtung und Schutz
Baustelleneinrichtung einschließlich Bauzaun, Toren, Schuttcontainern, Baustellenordnung, Baustellenflächen, Schutzlagen, Gerüsten, temporären Aussteifungen, Verkehrsicherung und Sicherung der Baustelle. Zufahrten und Gehwege sind weitgehend nutzbar zu halten. Vorhandene Leitungen, der unterirdische Medienkanal sowie angrenzende Technikbereiche sind zu schützen.
Abbruch und Rückbau
Abbruch und Rückbau von Einbauten, Bodenplatten, Decken, Wänden, Stützen, Balken, Unterzügen, Treppen, Anbauten, Kesselfundamenten, Kaminen, Stahlstützen, Wartungsebene, Fassade, Dach- und Rahmenelementen sowie kleiner Bauteile. Öffnungen und Durchbrüche sind nach den Abbrucharbeiten zu schließen. Abfall, Bauschutt und Schadstoffe sind getrennt zu erfassen, zu transportieren und nachzuweisen.
Erd-, Aushub- und Gründungsarbeiten
Suchschlitze, Asphalt- und Bodenabbruch, Baugruben- und Rohrgrabenaushub, Zwischenlagerung, Verfüllung, Planierung, Verdichtung, Filterschichten, Geotextil und Planum. Die Arbeiten umfassen außerdem die Herstellung von Fundamenten, Bodenplatten, Sauberkeitsschichten, Auffüllbeton, Streifen- und Einzelfundamenten sowie Anlagenfundamenten. Das geotechnische Gutachten ist bei Aushub, Verdichtung und Gründungsarbeiten zu berücksichtigen.
Grundleitungen und Entwässerung
Herstellung und Erneuerung von Abwasser- und Dränleitungen, Formstücken, Kontroll- und Sammelschächten, Dichtheitsprüfungen, TV-Untersuchungen und Dokumentation. Entwässerungskanalbefahrungen vor und nach Erstellung der Bodenplatte sind durchzuführen; die erforderliche schriftliche Freigabe der Bauleitung oder Fachplanung ist einzuholen.
Mauerwerk, Putz und Oberflächen
Mauerwerksarbeiten aus Kalksandstein, Porenbeton und Ausmauerungen, Anschlüsse, Öffnungen, Anker, Innenputz, Leibungen und Putzbewehrung. Außerdem sind Dämmung, Abdichtung, Dränage, Perimeterdämmung und weitere Oberflächenarbeiten auszuführen.
Stahlbeton und Bewehrung
Herstellung von Bodenplatten, Fundamenten, Innen- und Außenwänden, Stützen, Attika, Decken, Balken, Überzügen und weiteren Stahlbetonbauteilen, einschließlich Schalung, Bewehrung, Aussparungen, Durchbrüchen, Kernbohrungen und Öffnungsschließungen. Ausgewiesene Anforderungen umfassen unter anderem besondere Expositions- und Sichtbetonklassen sowie Winterbauabdeckung.
Dach, Fassade und technische Bauteile
Erneuerung von Teilen des Daches, Abdichtung, neuer Dachaufbau aus Trapezblech, Dämmung und Photovoltaik sowie Ausführung von Attika, Dachausstieg, Luke, Absturzsicherung, Lüftungsöffnungen und Schutzmaßnahmen. Betroffene Fassade, Fenster, Türen, Tore, Geländer, Wartungsebene und technische Einbauten sind gemäß Planung zu erneuern oder anzupassen. Eine Öffnung im Dach ist zu schließen.
Brandschutz
Brandschutzertüchtigung von Betonflächen an Stützen und Unterzügen sowie Brandschutzmaßnahmen an Wänden, Decken, Türen, Verglasungen, Attika und Schornstein. Anforderungen nach F30 und F90 sowie Brandschutzanschlüsse sind zu beachten. Für die Überwachung der Brandschutzertüchtigung ist eine anerkannte Überwachungsstelle einzusetzen.
Schadstoffe und Arbeitsschutz
Asbest, künstliche Mineralfasern und PAK sind zu berücksichtigen. Kontaminierte Bereiche und Schwarzbereiche sind abzusichern. Arbeiten in kontaminierten Bereichen erfordern die vorgesehenen Zulassungen, Sachkunden- und Fachkundenachweise, eine geeignete Versicherung sowie Arbeitsschutz-, Hygiene- und Hautschutzmaßnahmen. Gefährliche Stoffe und gefährliche Abfälle sind sachgerecht zu behandeln und zu entsorgen. Asbesthaltige Produkte dürfen nicht verwendet werden.
Ausführung und Dokumentation
Die Ausführung ist mit einem Baufristenplan, Baustelleneinrichtungsplan, Arbeitsablaufplan, Bautagebuch und Baustellentagesberichten zu begleiten. Die Arbeiten sind wöchentlich zu besprechen. Die verlangte End- und Gesamtdokumentation ist fristgerecht zu erstellen und in den geforderten Formaten, unter anderem als DWG, DXF, Plot- und PDF-Dateien, zu übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Eignung und Unternehmensnachweise
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die PQ-Nummer nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die Eigenerklärung zur Eignung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vor. Erforderliche Angaben betreffen vergleichbare Leistungen, Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, verfügbare Arbeitskräfte, Registereintragungen, Insolvenz, Zuverlässigkeit, Steuern, Abgaben und Sozialversicherung sowie die Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Referenzen
Bei Auswahl für die engere Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen. Nachzuweisen sind vergleichbare Leistungen grundsätzlich aus den letzten fünf Kalenderjahren oder aus dem in der Auftragsbekanntmachung genannten längeren Zeitraum. Je Referenz sind unter anderem Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener maßgeblicher Leistungsumfang, eingesetzte Arbeitnehmer, technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme und Bestätigung des Auftraggebers anzugeben.
Schadstoff- und Asbestkenntnisse
Für Tätigkeiten mit Asbest im Bereich hohen Risikos ist die entsprechende Zulassung nachzuweisen. Erforderlich sind außerdem Sachkunde beziehungsweise Fachkunde nach den einschlägigen DGUV- und TRGS-Vorgaben sowie ein geeigneter Berufshaftpflicht- und Zusatzversicherungsnachweis. Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsplan, Betriebsanweisung, Hygiene- und Hautschutzplan sowie Unterweisungen sind vor Aufnahme der Arbeiten bereitzustellen.
Organisation und Personal
Der Bieter muss einen deutschsprachigen Firmenbauleiter und einen gleichwertigen Stellvertreter benennen. Eine deutschsprachige Vorarbeiterkraft muss während des gesamten Arbeitstags zur Verfügung stehen. Der Firmenbauleiter oder seine Vertretung muss während der Bauzeit täglich anwesend sein und an Baustellenbesprechungen teilnehmen. Ersthelfer sowie fachlich qualifizierte Personen für Gerüste, Hebezeuge und Schutzmaßnahmen müssen benannt beziehungsweise bereitgestellt werden.
Leistungsfähigkeit und Ausführungsorganisation
Erforderlich sind die Fähigkeit zur Ausführung der ausgeschriebenen Bau-, Abbruch-, Beton-, Mauerwerks-, Abdichtungs-, Dämmungs-, Brandschutz- und Grundleitungsarbeiten sowie geeignete Maschinen, Geräte, Gerüste, Hebezeuge und Schutzeinrichtungen. Die Fähigkeit zur Erstellung der verlangten Revisions- und Gesamtdokumentation sowie zur fachgerechten Trennung, Verpackung, Nachweisführung und Entsorgung von Abfällen ist nachzuweisen.
Bieter- und Nachunternehmerorganisation
Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder nach Formblatt 234 einzureichen. Bei Nutzung von Leistungen oder Kapazitäten anderer Unternehmen sind diese im Angebot zu benennen; auf Verlangen sind Verfügbarkeits- und Eignungsnachweise sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen. Eine wirtschaftliche und finanzielle Eignungsleihe ist gesondert zu erklären.
Referenznachweise über vergleichbare, in der Vergangenheit ausgeführte Leistungen; im weiteren Verfahren werden drei Referenznachweise verlangt.
Vergleichbare Rohbau-, Abbruch-, Beton-, Mauerwerk-, Abdichtungs-, Dämmungs-, Brandschutz- und Grundleitungsleistungen; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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