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S 32 OU Lommatzsch, BA 1.2, Los 7 Versickerfläche

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen01623 Lommatzsch, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Im Zuge des Baus der Ortsumgehung Lommatzsch (S 32, Bauabschnitt 1.2) ist eine Versickerungsfläche mit Versickerungsmulde entlang der S 85 zu errichten. Damit soll Regenwasser aus dem Entwässerungsabschnitt 1 der neuen Straße vor Ort versickern.

Was konkret zu leisten ist:

Erdarbeiten (Oberboden abtragen, lagern und wieder andecken)Bau einer Flächenversickerung mit Geotextil, Frostschutzschicht und VerwallungHerstellung einer rund 250 m langen Versickerungsmulde mit QuerschwellenPflasterarbeiten (Wasserbaupflaster für Überlauf und Schwellen)Entwässerung: Betonrohr-Durchlass DN 500 sowie LeitungsgrabenVerkehrssicherung mit halbseitiger Sperrung der S 85 und AmpelregelungBaustelleneinrichtung, Beweissicherung und Landschaftsbau (Nassansaat)

Das Vorhaben liegt im Freistaat Sachsen (Landkreis Meißen). Bauherr ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 06. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOV
Aufforderung zur Angebotsabgabe14. Sep. 2026
Angebotsfrist6. Okt. 2026
Angebotsöffnung6. Okt. 2026
Bindefrist6. Okt. – 13. Nov. 2026
VeröffentlichungDatum offenDruckdatum des Leistungsverzeichnisses 10.09.2026 – wahrscheinlicher Veröffentlichungszeitpunkt der Unterlagen.
ZuschlagDatum offenErteilung des Zuschlags voraussichtlich innerhalb der Bindefrist bis 13.11.2026.
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Zuschlagserteilung – Beginn der Baustelleneinrichtung.
VertragslaufzeitDatum offenMaximal 62 Werktage ab Zuschlag (12 Werktage bis Baubeginn + 50 Werktage Bauzeit).
FertigstellungDatum offenSpätestens 50 Werktage nach Baubeginn – Vertragsfrist für die gesamte Leistung.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. bei der Berechnung der Wertungssumme.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) angekreuzt; das Formblatt HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien wurde nicht als beigefügt markiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Vorbereitung und Baustelleneinrichtung

Baubüro für den Auftraggeber aufbauen, vorhalten (ca. 2 Monate) und wieder abbauen.Gegengewicht für Plattendruckversuch bereitstellen und Plattendruckversuche durch zugelassenes Prüfinstitut durchführen lassen (nach DIN 18 134).Baustellenschilder (Informationstafeln) aufstellen (2 Stück, 2,00 m × 2,70 m, retroreflektierend).Baustelleneinrichtung und -räumung: Geräte, Betriebsmittel, Anschlüsse bereitstellen und am Ende Ursprungszustand wiederherstellen.

Baustellensicherung und Beweissicherung

Baustraße herstellen und nach Fertigstellung zurückbauen (ca. 650 m², 40 cm dick, 4–10 m breit); 2 Überfahrten einrichten.Zustandsdokumentation der angrenzenden Grundstücke durch öffentlich bestellten Gutachter (Beweissicherung).Endvermessung und Bestandsplan erstellen (DXF, Gauß-Krüger-System); Grenzsteine sichern.Freistellungserklärungen der Eigentümer betroffener Flurstücke einholen (ca. 10 Stück).

Verkehrssicherung

Überfahrten und Grundstückszufahrten während der Bauzeit sichern.Verkehrssicherungskonzept mit Beschilderungs-, Markierungs- und Umleitungsplänen erstellen und mit Verkehrsbehörde/Verkehrsmanagement abstimmen.Halbseitige Sperrung der S 85 für den Bau der Versickermulde in 2 Abschnitten (Nord/Süd) mit Arbeitsbereich ca. 200 m je Phase.Transportable Lichtsignalanlage (LSA Typ B) aufbauen, vorhalten und abbauen (Entfernung 200–250 m).Verkehrssicherung regelmäßig kontrollieren (2-mal täglich, an arbeitsfreien Tagen 1-mal täglich).

Versickerungsfläche – Aufbau und Erdbau

Flächen abräumen, Aufwuchs entfernen.Oberboden abtragen und lagern (ca. 1.450 m³, Dicke 40–50 cm); Oberbodenlager ansäen.Oberboden auf Versickerfläche wieder andecken (ca. 1.250 m³, 25–50 cm), auf Mulden/Gräben (20 cm) und Böschungen (10 cm).Feinplanum herstellen (ca. 4.700 m²); Nassansaat als Landschaftsrasen nach RSM 7.1.1.Boden lösen, verwerten und einbauen.Mulde herstellen (Einschnitt): ca. 420 m lang, 2,5 m breit, Tiefe 0,35–0,4 m; mit Querschwellen aus Grobschotter 56/125, teildurchlässig (36 Stück).Auslaufbereich befestigen (ca. 180 m³ Grobschotter 56/125).Geotextil verlegen (ca. 8.000 m², 2 Lagen, Nutzungsdauer > 25 Jahre, GRK 4).Verwallung herstellen (ca. 260 m).

Tragschichten und Pflasterarbeiten

Frostschutzschicht für die Feldzufahrt herstellen (Bk0,3, 0/45, EV2 ≥ 100 MN/m², 40 cm dick).Schotterdeckschicht sandgeschlämmt herstellen (ca. 70 m², 20 cm).Frostschutzschicht im Versickerungsbecken herstellen (ca. 1.800 m³, EV2 ≥ 80 MN/m², 30–50 cm dick).Kleinpflasterdecke in Böschung herstellen (Granit, ca. 4 m²).Wasserbaupflaster für Überlaufschwelle (ca. 75 m²) und Querschwellen (ca. 180 m²) herstellen.

Entwässerung

Betonrohrleitung DN 500 als Durchlass herstellen (ca. 8 m, FBS-Qualität, Verlegetiefe 1,25–2 m).2 Böschungsstücke einbauen.Leitungsgraben herstellen (ca. 16 m, Tiefe bis 1,75 m).

Verkehrsführung und technische Randbedingungen

Versickerungsfläche: ohne Verkehrseinschränkung herstellbar.Versickerungsmulde: nur unter halbseitiger Sperrung der S 85 mit Ampelregelung (LSA Typ B) herstellbar.Anzuwendende Regelwerke u.a.: VOB/A, VOB/B, VOB/C (Ausgabe 2019), SächsVergG, ZTV E-StB, ZTV Ew, ZTV Beton-StB, ZTV Pflaster-StB, ZTV-La-StB, ZTV-SA, ZTV SoB-StB sowie einschlägige DIN-Normen in der drei Monate vor Eröffnungstermin gültigen Fassung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation und Nachweisform

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die Eintragung in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach. Bei Bedarf ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Für Nachunternehmer genügt die PQ-Nummer oder eine Eigenerklärung.

Nicht präqualifizierte Unternehmen füllen die Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB) aus, ersatzweise die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), ebenfalls ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.

Pflichtnachweise zur Eignung (Auswahl Ausschlussgründe / Fachkunde)

Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen (Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A).Erklärung zur ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtungen zu Steuern, Abgaben und Sozialversicherung.Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren eröffnet ist.Nachweis Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK).Mitgliedschaftsnachweis der Berufsgenossenschaft.Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Mindestjahresumsatz – genaue Höhe im Dokument nicht beziffert).Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit: mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Bauleistungen der letzten 5 Jahre (bei PQ-Unternehmen: mindestens 1 im PQ-System hinterlegte vergleichbare Referenz).

Auf gesondertes Verlangen vorzulegende Unterlagen

Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in Handwerksrolle oder IHK.Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft.Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.Bestätigung zum Mindestjahresumsatz (Betrag im Dokument offen).Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte in den letzten 3 Jahren.Referenznachweise (Art der Leistung, Auftraggeber, Leistungszeitraum, Auftragssumme).Qualifikationsnachweis der/des Verantwortlichen für Verkehrssicherung (MVAS).Nachweis Insolvenzplan und Nachweise zur Selbstreinigung, falls einschlägig.

Zuschlag und Wertung

Zuschlagskriterium ist allein der Preis: den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot mit der niedrigsten nachgerechneten Wertungssumme. Berücksichtigt werden auch preislich günstigere Grund- und Wahlpositionen. Werkstätten für Behinderte erhalten bei gleicher Wirtschaftlichkeit einen Bonus von 15 %. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer nur bis 50 % des Auftragswertes und nur mit Zustimmung des Auftraggebers (gemäß SächsVergG § 6).Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen ist mit dem Angebot vorzulegen.Bei Bietergemeinschaften ist die entsprechende Erklärung (Formblatt HVA B-StB 106) einzureichen.

Ausschlusskriterien

Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.Nicht fristgerechte Einreichung des Angebots.Mischkalkulationen bei Einheitspreisen.Negative Einheitspreise, soweit nicht ausdrücklich zugelassen.Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € netto erfolgt eine Abfrage im Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG).
Referenzprojekte
Mindestens 1 Referenz im PQ-System (bei präqualifizierten Unternehmen); ansonsten mehrere vergleichbare Referenzen ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre (optional auch älter, sofern angekreuzt)

Vergleichbare Bauleistungen (z.B. Erdbau, Straßenbau, Entwässerungs-/Versickerungsanlagen, Verkehrssicherung) der letzten 5 Kalenderjahre

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (netto, anteilig), Ausführungszeitraum, Auftraggeber; auf Verlangen Referenzbescheinigung mit Formblatt 3103. Bei PQ-Unternehmen darf eine Nachforderung weiterer Referenzen NICHT erfolgen, wenn PQ-Referenzen nicht in ausreichender Zahl vergleichbar sind.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 52%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Angebotsunterlagen (Pflicht)
Eignungsnachweise (auf gesondertes Verlangen)
Baustellen- und Grundstücksunterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen
Ort
01623 Lommatzsch, Sachsen
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
01623 Lommatzsch
Sachsen

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