Sanierung Baulich-Technische Infrastruktur: Parkettarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Max-Planck-Gesellschaft schreibt Parkettarbeiten in ihrer Generalverwaltung in München aus. Es geht um den Ausbau von altem Parkett, die Neuverlegung von Nussbaum-Parkett auf einem Doppelbodensystem, die umfangreiche Renovierung des bestehenden Parketts (Schleifen, Ölen, UV-Schutz) sowie die Renovierung der Massivholz-Treppenstufen. Die Arbeiten werden in vier zeitlich getrennten Bauabschnitten im laufenden Bürobetrieb ausgeführt.
Wichtigste Eckpunkte:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBauvorhaben und Rahmenbedingungen
Ort: Max-Planck-Gesellschaft, Generalverwaltung und Institut, Hofgartenstraße 8, 80539 München (PLZ Auftraggeber: 80538).
Gebäude: Bestandsgebäude der Gebäudeklasse 5; Bürobetrieb läuft während der Bauzeit weiter. Sheddächer werden parallel erneuert.
Bauausführung in 4 Bauabschnitten (BA):
Arbeitszeiten: Mo–Fr 07:00–17:00 Uhr; lärmintensive Arbeiten nur 07:00–16:00 Uhr; Ruhezeit 17:00–07:00 Uhr. Außen-Kranbetrieb verboten zwischen 16:00 und 07:00 Uhr.
Logistik: An- und Abmeldung des Personals an der Pforte; Baustellenzugang über Hintereingang Innenhof. Feuerwehr-Rettungswege müssen frei bleiben. Der Schutz hochwertiger Bestandsausstattung ist wesentliche Vertragspflicht.
Parkett- und Treppenarbeiten im Überblick
Demontage:
Neuverlegung:
Ergänzungen/Anarbeiten:
Renovierung Bestandsparkett:
Treppen:
Schutz und Reinigung:
Nebenleistungen:
Technische und organisatorische Pflichten
Geltende Regelwerke: VOB/B und VOB/C, DIN-Normen in letzter Fassung, Arbeitsschutzgesetz (15.07.2024), Baustellenverordnung (19.12.2022), TRGS 553 (Umgang mit Hartholzschleifstaub).
Ausführungsbeginn: 12 Werktage nach Zugang der Aufforderung (§ 5 Abs. 2 VOB/B), voraussichtlicher Zugang 01.04.2027.
Bauablaufplan: 15 Werktage nach Auftragserteilung vorzulegen (geschossgetrennt).
Wochen-Vorschau und Zahlungsplan: 3-Wochen-Vorschau zu jeder Baubesprechung; wochengenauer Zahlungsplan spätestens 4 Wochen nach Beauftragung (Auftrag > 8 Monate und/oder > 500.000 € netto).
Bautagesberichte: täglich.
Projektkommunikation: Teilnahme an Abstimmungsterminen über PKS Poolarserver; bis zu 4 halbtägige Termine je Bauabschnitt (Vorankündigung mind. 10 Kalendertage vorher).
Personal: Benennung des Sicherheitsverantwortlichen und des verantwortlichen Bauleiters spätestens 2 Wochen vor Ausführungsbeginn; Tagesanmeldung des Personals an der Pforte.
Sicherheitsdatenblätter (EN): für Gefahrstoffe vor Einbau.
Dokumentation bei Abnahme: Materialnachweise, Übereinstimmungserklärungen, Fachunternehmererklärungen, Pflegeanleitungen.
Hinweis Mengenabweichung: Die Mengen zwischen Auftragsbeschreibung und Leistungsverzeichnis weichen teilweise voneinander ab (z. B. Parkettdemontage 80 m² vs. LV-Pos.; Treppen 230 lfm vs. 225 lfm).
Anlagen und Planunterlagen
Die Leistung ist anhand folgender Unterlagen zu kalkulieren:
Aus den Plänen ergeben sich Hinweise zu parallel laufenden Maßnahmen (Schadstoffsanierung, Brandschutzertüchtigung, Aufzugserneuerung, Fluchtbalkone/Notleitern, Hohlraumboden F30, abgehängte Decken F30, Ertüchtigung Bürotüren mit Freilauftürschließern, Verglasungen F30/F90/G90 etc.), die der Bieter bei der Koordination und beim Schutz der Bestandsausstattung zu berücksichtigen hat.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (bzw. Handelsregisterauszug, Handwerkskarte, IHK-Eintrag oder Gewerbeanmeldung). Für präqualifizierte Bieter wird dies über die PQ-Listennummer nachgewiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis durch:
Inhalte der Eigenerklärung 124:
Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckung):
Bei PQ-Bietern im PQ-Verein 'Bauleistungen' und Auftragswert unter 750.000 € netto: ggf. Verzicht auf die Vorlage einzelner Eignungsnachweise.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis der Leistungsfähigkeit durch:
Inhalte:
Geltende Ausschlussgründe: §§ 123, 124 GWB, § 57 und § 42 Abs. 1 VgV, § 16 VOB/A, § 6e EU VOB/A (keine Verurteilungen nach GZR-Schwellen 2 Jahre; ggf. Selbstreinigung).
Einsatz anderer Unternehmen
Bei Eignungsleihe oder Nachunternehmern:
Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235) ist mit dem Angebot einzureichen, falls einschlägig.
Compliance-Erklärungen
Folgende Erklärungen sind mit dem Angebot abzugeben:
Eignungskriterienkatalog der Vergabeunterlagen
3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen (Parkett-/Bodenbelagsarbeiten); verbindlich auf VHB-Formblatt 444; Eigenerklärung 124 verlangt zusätzlich Referenzliste bei Teilnahmeanträgen; gilt für alle Bieter, auch präqualifizierte
Vergleichbarkeit nach Art und Umfang nicht weiter konkretisiert; pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, ggf. koordinierte Gewerke; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Bei PQ-Bietern werden PQ-Referenzen auf Aktualität und Vergleichbarkeit geprüft.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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