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Sanierung Pestalozzi-Schule Gerlingen_Planungsleistungen Brandschutz

Stadtverwaltung Gerlingen - Amt für Gebäudemanagement | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | sanwaldstraub Architekten Partnerschaft mbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Gerlingen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 32 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Stadt Gerlingen vergibt die Fachplanungsleistungen Brandschutz für die Generalsanierung der Pestalozzi-Grundschule (Gebäude aus den 1940/1950er-Jahren). Es handelt sich um einen reinen Planungsauftrag – keine Bauleistung.

Was zu tun ist:

Erstellung eines Brandschutzkonzepts (Leistungsphasen 1–4) inklusive konkreter, bauteilscharfer Fachvorgaben (Brandschutzqualitäten, Bekleidungsdicken, Abschottungsprinzipien) als verbindliche Grundlage für die Ausführungsplanung.Bauüberwachung in Leistungsphase 8 auf Stundenbasis.Beauftragung erfolgt stufenweise (zunächst LPH 1–3).

Wichtige Eckdaten:

Angebotsfrist: 15.09.2026, 12:00 Uhr – ausschließlich elektronisch über subreport ELViS.Projektstart: Q4 2026, Fertigstellung 2032.Baukosten (KG 300+400): rund 6,5 Mio. € brutto.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 32 Tage bis zur Angebotsfrist — 15. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Veröffentlichung11. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist11. Aug. – 4. Sep. 2026
Angebotsfrist15. Sep. 2026
Angebotsöffnung15. Sep. 2026
Bindefristca. 15. Sep. – 30. Nov. 2026
Interne Gremiumssitzungca. 21. Sep. – 27. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Okt. 2026
Vertragsbeginn4. Okt. 2026
Zuschlag19. Okt. 2026
Mitteilung Nichtberücksichtigung20. Okt. 2026
Vertragsabschlussca. 2. Nov. – 8. Nov. 2026
Vertragsendeca. 1. Jan. – 31. Dez. 2032bis 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Projektteam / Zusammenarbeit25%

    Personelle und organisatorische Aufstellung im Auftragsfall, Redundanzen bei Urlaub/Krankheit sowie Kommunikation mit Projektakteuren

  • Fachlich-inhaltliche Herangehensweise45%

    Fachliche Herangehensweise an brandschutzrelevante Fragestellungen im Bestand

  • Honorar30%

    Honorarangebot für Fachplanungsleistungen Brandschutz gem. AHO Heft Nr. 17 (LPH 1-4 pauschal nach Flächenäquivalenten, LPH 8 als Stundensatz). Bewertung linear: günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, weitere Angebote linear in Relation (günstigstes / weiteres = XX% x 5 Punkte)

Bewertung Qualität (Kriterien 1+2): 0-5 Wertungspunkte je Unterkriterium (5=völlig überzeugend, 4=gut überzeugend, 3=überzeugend, 2=wenig überzeugend, 1=sehr wenig überzeugend, 0=keine brauchbaren Aussagen). Die erreichte Anzahl Wertungspunkte wird entsprechend der Gewichtung des Zuschlagskriteriums hochgerechnet. Bewertung Honorar (Kriterium 3): Das günstigste Angebot erhält 5 Punkte. Die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot = XX % x 5 Punkte). Zwischenwerte werden auf eine Dezimalstelle gerundet.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen, Bewertungsmaßstäben und Formel sind vollständig in den Vergabeunterlagen enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand und Einbettung ins Gesamtprojekt

Es ist genau ein Los vergeben (keine Los-Teilung): Fachplanungsleistungen Brandschutz gemäß AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 17, 4. Auflage, für die Sanierung der Pestalozzi-Grundschule in Gerlingen (Hasenbergstraße 16). Das Projekt wird interdisziplinär unter Federführung der Architektenplanung umgesetzt; bereits vergeben bzw. parallel laufend: Architektenleistung, Fachplanungen TGA (Elektro/HLS) und Tragwerksplanung. Die Sanierung umfasst energetische und brandschutztechnische Maßnahmen, Erneuerung der TGA (Sanitär/Elektro), Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die Entwicklung zu einer modernen Ganztagsschule im Bestand (kein Neu- oder Anbau). Geplante Eckdaten: Planungsbeginn Q4 2026, Fertigstellung 2032, BGF ca. 4.100 m², geschätzte Baukosten KG 300+400 rund 6,5 Mio. € brutto.

Leistungsphase 1–4: Brandschutzkonzept

Grundleistungen gemäß AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 17, 4. Auflage:

LPH 1: Grundlagenermittlung (1 % des Honorars)LPH 2: Vorplanung (15 %)LPH 3: Entwurfsplanung (19 %)LPH 4: Genehmigungsplanung (15 %)

Die Leistung umfasst die Erstellung eines objektbezogenen, bauteilscharfen Brandschutzkonzepts mit konkreten Fachvorgaben (u. a. Brandschutzqualitäten, Bekleidungsdicken, Abschottungsprinzipien), das als verbindliche Grundlage für die anschließende werkseitige Ausführungsplanung dient. Inhaltliche Schwerpunkte laut Aufgabenstellung sind u. a.:

Bestandsaufnahme und Ertüchtigung der Geschossdecken (zerstörungsfreie/minimal-invasive Methoden für Betonrippendecken und gedämmte Geschossdecken)Brandschutztechnische Abschottung horizontaler Versorgungstrassen (Kabeltrassen, Lüftungskanäle), möglichst im laufenden Betrieb oder in FerienphasenUmgang mit bestehenden Flurtüren (T30-RS, Baujahr 2012): Prüfung der Zukunftsfähigkeit, Strategie für Aufrüstung oder Ersatz bei geänderten FluchtwegführungenFördermittelanträge (VwV Schulbau 2025, BEG) und Wahrung der Förderfristen als Teil der Planung.

Leistungsphase 8: Bauüberwachung

Objektbetreuung und Bauüberwachung gemäß AHO/HOAIAbrechnung auf Stundenbasis nach Aufwand (Stundensätze für Auftragnehmer/Projektleitung, Mitarbeiter und technische Zeichner im Angebot anzugeben)

Beauftragung und Vergütung

Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 umfasst LPH 1–3; ein Anspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.Honorar LPH 1–4: pauschal 50 % des Gesamthonorars nach verbindlicher Honorarformel H = 2.600 + f · (ΣAq)^0,61 mit f = 184 (Beauftragung 2026).Anrechenbare Flächen (A) und Nutzungsbeiwerte (n): Schule 4.585 m² (n=1,5), Verwaltung 300 m² (n=1,0), Technik 50 m² (n=1,0).Vorläufige Baukosten (netto) für die Honorarberechnung: KG 300 = 3.400.000 €, KG 400 = 2.100.000 €.Nebenkosten und Stundensätze für Personal sind im Angebot zu beziffern.

Wertungskriterien (Zuschlagskriterien)

Projektteam / Zusammenarbeit: 25 %Fachlich-inhaltliche Herangehensweise: 45 % (Projektteam 15 %, Kommunikation 10 %, Geschossdecken 15 %, Abschottung 15 %, Flurtüren 15 %)Honorar: 30 %

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestgesamtumsatz: Durchschnittlich ≥ 100.000 €/Jahr (netto) bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Kalenderjahre (2023, 2024, 2025). Bei Bietergemeinschaften werden die Umsätze zusammengerechnet.Berufshaftpflicht­versicherung: Mind. 3 Mio. € Deckung für Personenschäden und mind. 2 Mio. € für Sachschäden, Schadensersatzleistung mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Versicherung muss den gesamten Leistungszeitraum abdecken (bei Bietergemeinschaft für jedes Mitglied). Reicht eine Eigenerklärung, im Auftragsfall entsprechenden Versicherungsschutz abzuschließen oder zu erhöhen.

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Berufsqualifikation: Führung der Berufsbezeichnung Fachplaner*in/Sachverständige*r im Bereich Brandschutz (oder vergleichbare Qualifikation gem. Richtlinie 2005/36/EG). Diese Qualifikation kann nicht über Eignungsleihe erbracht werden.Projektleitung: Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als qualifizierte*r Fachplaner*in/Sachverständige*r im vorbeugenden Brandschutz (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Nachweise müssen jederzeit erbringbar sein.Zulassungsbereich: Bieter aus dem EU-/EWR-Raum; juristische Personen müssen satzungsgemäß auf entsprechende Planungsleistungen ausgerichtet sein.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

2 Referenzprojekte gemäß Abschnitt 'reference_projects' (Zeitraum 01/2021–07/2026): eine Bildungseinrichtung ≥ 1.500 m² BGF, eine Sanierung im Bestand ≥ 1.000 m² BGF, jeweils LPH 1–4; mindestens eine Referenz muss LPH 8 nachweisen.Bildmaterial zu beiden Referenzen ist beizufügen.Wirtschaftliche Verknüpfung (§ 46 Abs. 2 VgV): Keine Interessen, die der Auftragsausführung entgegenstehen.Referenzen können auch durch Unterauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden – die Berufsqualifikation selbst nicht.

Ausschlusskriterien und weitere Erklärungen

Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB.Keine wirtschaftliche Verknüpfung, die Interessenskonflikte verursacht (§ 46 Abs. 2 VgV).Einhaltung Mindestlohn nach LTMG Baden-Württemberg.Einhaltung ILO-Kernarbeitsnormen.Einhaltung EU-Sanktionen gegen Russland.Bietergemeinschaften, deren Mitglieder mehrfach (als Einzelunternehmen, BG oder Unterauftragnehmer) auftreten, können ausgeschlossen werden.Mindestanforderungen sind ausnahmslos zu erfüllen – Nichterfüllung führt zum Ausschluss.

Verfahrensart und formale Anforderungen

Offenes Verfahren nach § 15 VgV (einstufig, keine Verhandlungen, keine Präsentation).Elektronische Angebotsabgabe über subreport ELViS in Textform gem. § 126b BGB.Sprache: Deutsch.Fehlende Erklärungen/Nachweise können gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV nachgefordert werden; Nichtvorlage nach Frist führt zum Ausschluss.Keine Nebenangebote / Alternativangebote zugelassen.
Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: 01/2021 – 07/2026Volumen: ≥ 1.500 m² BGF

Sanierung/Umbau/Bauen im Bestand einer Bildungseinrichtung (Schule, Unterrichtsgebäude, Kindergarten) – LPH 1–4 selbst erbracht, Projektstand mindestens LPH 6

Kein Museum/Bibliothek; mit Bildmaterial, Angabe Auftraggeber, Ansprechperson, Leistungszeitraum; kann über Eignungsleihe erbracht werden

1 ReferenzenZeitraum: 01/2021 – 07/2026Volumen: ≥ 1.000 m² BGF

Sanierung/Umbau/Bauen im Bestand (Nutzung beliebig) – LPH 1–4 selbst erbracht, erteilte Baugenehmigung im Referenzzeitraum

Mit Bildmaterial, Auftraggeber, Ansprechperson, Leistungszeitraum; kann über Eignungsleihe erbracht werden

1 ReferenzenZeitraum: Volumen:

Zusatzanforderung: Mindestens eine der beiden Referenzen muss die Erbringung der LPH 8 (Bauüberwachung) nachweisen – bei dieser Referenz ist vollständige Baufertigstellung erforderlich

Nachweis der Leistungsphase 8 (Objektbetreuung/Bauüberwachung)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 34%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Formulare & Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise & Erklärungen
Referenzprojekte
Falls zutreffend: Bietergemeinschaft / Eignungsleihe / Unterauftragnehmer
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Gerlingen - Amt für Gebäudemanagement | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | sanwaldstraub Architekten Partnerschaft mbB | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
70839 Gerlingen
Ort
70839 Gerlingen
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.gerlingen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70839 Gerlingen
Baden-Württemberg

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