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Sanierung Rathaus Schloss Geyerswörth - Bautischlerarbeiten

Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle | Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Bamberg, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 11 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Bamberg vergibt im offenen Verfahren die Bautischlerarbeiten für die Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses Schloss Geyerswörth (UNESCO-Welterbe Bamberg). Ausgeschrieben sind Tischlerarbeiten im Innenbereich: eine Holztreppe aus Eiche, Handläufe, eine schallabsorbierende Lamellenbekleidung am Aufzugschacht, Wandverkleidungen im Obergeschoss sowie Ergänzungen an Holzgeländern. Alle Hölzer müssen FSC/PEFC-zertifiziert sein. Angebote sind elektronisch bis zum 21.09.2026, 11:00 Uhr über die Vergabeplattform einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 11 Tage bis zur Angebotsfrist — 21. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichungca. 6. Aug. 2026
Angebotsfrist21. Sep. 2026
Bindefrist21. Sep. – 21. Okt. 2026
Ausführungsbeginn19. Okt. 2026
Vertragslaufzeit19. Okt. 2026 – 22. Jan. 2027
Feinterminplanca. 2. Nov. 2026
Ausführungsende22. Jan. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Es ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis angekreuzt; das Formblatt 227.H (Gewichtung der Zuschlagskriterien) ist nicht angekreuzt, daher gibt es keine weiteren Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand und Bauort

Bautischlerarbeiten im Rahmen der Sanierung des Rathauses Schloss Geyerswörth, Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg. Ausführungszeitraum 19.10.2026 – 22.01.2027 (ca. 3 Monate). Die Leistung erfolgt unter denkmalrechtlichen Bedingungen und in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der örtlichen Bauleitung.

Qualitätsanforderungen und Normen

Alle neuen Holzprodukte müssen FSC, PEFC oder gleichwertig zertifiziert sein. Eiche in Sichtqualität A, astfrei. Oberflächen geschliffen, geölt, transparent (System: Grundierung → Zwischenschliff → Hartöl). Es gelten VOB Teil B/C sowie DIN 18299, DIN 18355 (Tischlerarbeiten), DIN 18357 (Beschlagarbeiten) und DIN 18360 (Metallbauarbeiten).

Werk- und Montageplanung

Innerhalb 2 Wochen nach Auftragserteilung ist ein Feinterminplan vorzulegen. Vor Baubeginn sind eine vollständige Werk- und Montageplanung mit Aufmaß, Ansicht, Schnitten, Anschlussdetails, Beschlägen, Materialien, Dichtungen sowie Prüfzeugnisse, Zertifikate, Datenblätter und Zulassungsbescheide für alle einzubauenden Produkte vorzulegen. Alle sichtbaren Materialien müssen vor Einbau bemustert und vom Auftraggeber freigegeben werden.

Baustellenorganisation und Dokumentation

Teilnahme an wöchentlichen Baubesprechungen, wöchentliche Bautagesberichte an die örtliche Bauleitung, tägliche Bauschuttbeseitigung, Einhaltung aller Umwelt-, Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutzvorschriften sowie der SiGeKo-Anordnungen. Mit der Schlussrechnung sind Fachunternehmererklärung, Bauleitererklärung, Prüfzeugnisse, Zertifikate und Wartungs-/Pflegeanleitungen zu übergeben.

Regie- und Stundenlohnarbeiten

Stundenlohnarbeiten (Helfer, Facharbeiter, Vorarbeiter/Meister) werden nur auf vorherige schriftliche Genehmigung der Bauleitung und des Auftraggebers ausgeführt. Die Verrechnungssätze müssen sämtliche Kostenbestandteile (Lohn, Lohnnebenkosten, Sozialkosten, Gemeinkosten, Gewinn) enthalten.

Abfallwirtschaft und Verwertung

Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung. Übernahme der Erzeuger- und Besitzerpflichten, ordnungsgemäße Trennung, Entsorgung und Nachweisführung. Bei abweichenden Verwertungs-/Beseitigungslösungen sind Berechtigungs- und Betreibernachweise zu erbringen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung und Registereintrag

Eintragung in Handelsregister und/oder Handwerksrolle (für die auszuführenden Leistungen) und/oder IHK; alternativ Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Präqualifikation (PQ-Nummer) oder Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124 / Einheitliche Europäische Eigenerklärung) ist Pflicht.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen (inkl. ARGE-Anteile). Auf Verlangen: Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer/Steuerberater.

Technische und personelle Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte; bei engerer Wahl Angabe der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen inkl. technischem Leitungspersonal. Während der Ausführung muss mindestens ein fließend Deutsch sprechender Vorarbeiter ständig auf der Baustelle anwesend sein.

Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (mit Auftraggeberbestätigung). Nachreichung erst bei engerer Wahl.

Zuverlässigkeit und Rechtstreue

Kein Insolvenzverfahren anhängig oder eröffnet (ggf. Insolvenzplan). Keine schweren Verfehlungen i.S.d. § 6e EU VOB/A, keine Verurteilungen mit Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren. Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt, tarifliche Sozialkasse und Berufsgenossenschaft sowie Freistellungsbescheinigung § 48b EStG.

Weitere rechtliche Anforderungen

Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG), des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und des Entgelttransparenzgesetzes (EntgTranspG). Bei Bautätigkeiten Einsatz eines geeigneten SiGeKo gem. Baustellenverordnung / RAB 30. Vertragsstrafe 5 % der Auftragssumme bei unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen.

Bietergemeinschaft und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften müssen bevollmächtigten Vertreter benennen, haften gesamtschuldnerisch und reichen Formblatt 234 ein. Nachunternehmer und Eignungsleihgeber sind in Formblatt 233/235 zu benennen; bei Eignungsleihe haften Bieter und verliehende Unternehmen gemeinsam.

Referenzprojekte
mindestens 3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: – (keine konkrete Mindestauftragssumme genannt)

Vergleichbare Leistungen (Bautischlerarbeiten) mit Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung

Angabe Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang inkl. Eigenes Personal/Mengen, Anzahl Arbeitnehmer, Baumaßnahme-Beschreibung (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; Nachreichung erst bei engerer Wahl

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 33%4–10 · 54%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Formblätter und Angebotsschreiben
Eignung und Firma
Nachunternehmer und Bietergemeinschaft
Sonstige Erklärungen und Nachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Bamberg / Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle | Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
96049 Bamberg
Ort
96049 Bamberg
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.stadt.bamberg.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
96049 Bamberg
Bayern

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