Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Bamberg (Vergabenummer 6A-232-059/2025) für Tischlerarbeiten und Einbaumöbel im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses Schloss Geyerswörth (UNESCO-Welterbe Altstadt Bamberg).
Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren nach VOB/A (EU), ohne losweise Teilnahme – es ist genau ein Auftrag (Los 40_002_GS_38027-5a) zu erbringen. Nebenangebote sind nicht zugelassen, es darf nur ein Hauptangebot abgegeben werden.
Gefordert wird die Lieferung und Montage hochwertiger Einbaumöbel in Eiche/Echtholzfurnier: Teeküchen, Sanitärmöbel, Büro- und Garderobenschränke, Akustik-Trennwände, Regale sowie Stundenlohnarbeiten – in Objektqualität für den öffentlichen Bereich.
Das Angebot ist bis zum 21.09.2026 um 10:00 Uhr einzureichen. Die Bindefrist endet am 21.10.2026. Die Ausführung läuft von KW 43/2026 bis spätestens KW 06/2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Denkmalanforderungen
Das Vorhaben ist Teil der grundhaften Instandsetzung und Modernisierung des denkmalgeschützten Rathauses Schloss Geyerswörth (UNESCO-Welterbe Altstadt Bamberg, Baugruppe aus 6 verbundenen Einzelgebäuden, Sanierung in 3 räumlichen Bauabschnitten). Alle Baumaßnahmen sind mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abzustimmen.
Besondere Beachtung wegen Denkmalschutz und öffentlicher Nutzung:
Material- und Qualitätsanforderungen (gilt für alle Möbelgruppen)
Arbeitsplatten und Sanitär-Deckplatten: mineralische Werkstoffplatte Dekton Bromo 20 mm (oder gleichwertig)
Echtholz-Furnierplatten: Keindl REALwood Eiche wild (oder gleichwertig)
HPL-Schichtstoff (für Sanitärmöbel/Trennwände)
Holzprodukte: FSC- oder PEFC-zertifiziert oder gleichwertig (Nachweis über Formblatt 248)
Beschläge/Griffe: Edelstahl für den Objektbereich
Alle sichtbaren Oberflächen: Bemusterung durch den Auftraggeber
Anschlüsse (TGA/ELT): bauseits vorhanden, fachgerechter Anschluss durch den Auftragnehmer
Abfall/Entsorgung: täglich durch den Auftragnehmer auf eigene Kosten
Vorarbeiten und Planung
Baustelleneinrichtung (1 psch) inkl. Reinigung, Lagerung, Sicherheitsmaßnahmen
Bemusterungen (10 St) – Handmuster DIN A4 für Material-/Oberflächenauswahl
Werkplanungen (1 psch) – Werk- und Montageplanung im Maßstab 1:20 bis 1:5, digital (PDF + DWG) sowie als farbige Papierzeichnung/Plotterausdruck (1-fach)
Bauteileschutz (ca. 120 m²)
Reinigung und Entsorgung (1 psch)
Zusätzlich erforderlich: Terminplan, Aufmaße zur Prüfung durch Bauleitung (vor Rechnungsstellung), Verlegungs-/Montageanleitungen
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten werden nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung ausgeführt und im Leistungsverzeichnis als Richtwerte geführt:
Die Preise hierfür sind im Angebot zu kalkulieren.
Ausführungsbesonderheiten
Turmgeschoss (z. B. Raum 3.02): Materialtransport nur über engen, steilen Wendelstein – der erhöhte Transportaufwand ist in den Einheitspreis einzurechnen.
Arbeitszeiten werktags: Montag bis Freitag 07:00–20:00 Uhr (laut 214.H Anhang EU 07:00–19:00 Uhr) – abweichende Zeiten mindestens zwei Tage vorher schriftlich beantragen.
Liefer- bzw. Montagetermin: mindestens 14 Tage vorher vom Auftragnehmer bei der Bauleitung anmelden.
Anlieferung und Lagerflächen: mind. 72 Stunden vor Anlieferung beantragen.
Sprache auf der Baustelle: deutschsprachiger Vorarbeiter erforderlich.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) gemäß RAB 30, ggf. mit Stellvertreter benennen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweise – Überblick
Die Eignung ist wahlweise durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ) oder durch Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) bzw. Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen. Bei Einsatz anderer Unternehmen gelten dieselben Anforderungen; bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe ist gemeinsame Haftung zu erklären.
Die genauen Mindestschwellen (Mindestumsatz, Anzahl Referenzen, Zeitraum etc.) sind in den Vergabeunterlagen nicht im Detail ausgewiesen. Konkrete Eignungsanforderungen sind dem Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) zu entnehmen, das im vorliegenden Ausschnitt nicht enthalten ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise können auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt werden:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise können auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt werden:
Persönliche Lage und Ausschlussgründe
Folgende Angaben und Erklärungen sind je nach Erfordernis vorzulegen:
Angebots- und Verfahrensanforderungen
Für die Angebotsabgabe sind weiterhin zu beachten: