Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Waffenbrunn (Landkreis Cham, Bayern) sucht ein Ingenieurbüro für die Technische Ausrüstung der Sanierung und Erweiterung ihrer Grundschule samt Sporthalle.
Um was es geht
Verfahren
Was Sie mitbringen müssen
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Personelle Besetzung35%
- Fachtechnische Lösungsansätze25%
- Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse20%
Analyse der Projektaufgabe mit Darstellung der erwarteten Schwierigkeiten sowie spezifischen Lösungsvorschlägen unter Berücksichtigung konzeptioneller, baurechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer und terminlicher Aspekte
- Gesamteindruck0%
Bewertung der Einhaltung der Vorgaben aus dem Aufforderungsschreiben hinsichtlich Aufbau, Konzeptumfang und Professionalität. Da Gewichtung 0%, nicht wertungsrelevant.
- Honorarangebot20%
Wertung der Honorarkonditionen mittels Honorarformblatt: günstigstes Angebot erhält 5 Wertungspunkte, Angebote ≥50% darüber 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Stundensätze und Honorarpauschalen für besondere Leistungen werden einberechnet.
Wertungspunkte (0-5) je Unterkriterium werden mit der jeweiligen Gewichtung multipliziert. Das günstigste Honorarangebot erhält 5 Punkte; Angebote ≥50% darüber erhalten 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation. Leistungspunkte = Wertungspunkte × Gewichtung. Der Bieter mit der höchsten Gesamtleistungspunktzahl erhält den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Gegenstand ist die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Waffenbrunn sowie die Sanierung der zugehörigen Sporthalle (beide Bauwerke ca. 1980 errichtet).
Wesentliche Maßnahmen am Bauwerk:
Kostenobergrenze (Orientierungswert gemäß § 1.5.2.6/§ 8.5 des Vertragsentwurfs): rund 8,54 Mio. EUR brutto (KG 200–700); verbindliche Obergrenze wird mit Freigabe der Kostenberechnung festgelegt.
Termine Bau: Baubeginn 01.03.2028, Fertigstellung 01.10.2029, Nutzungsbeginn offen.
Anlagengruppen und Leistungsphasen
Beauftragte Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 HOAI:
Nicht beauftragt: Hoch-/Mittelspannung, Eigenstromversorgung, Niederspannung, Beleuchtung, Blitzschutz, Telekommunikation, Such-/Signalanlagen, Zeitdienste, Elektroakustik, TV/Antenne, Gefahrenmelde-/Alarmanlagen, Übertragungsnetze, Aufzüge, Fahrtreppen, Krane, Wäscherei, Medienversorgung, Medizin-/Labortechnik, Feuerlöschanlagen, Badetechnik, Prozessanlagen, Entsorgung.
Leistungsphasen 1–9 gemäß §§ 53 ff. HOAI, stufenweise Beauftragung:
Weitere Stufenübertragung erfolgt, wenn seit Fertigstellung der letzten Stufe nicht mehr als 6 Monate vergangen sind; Ankündigung mind. 4 Wochen vorher.
Besondere Leistungen (optional)
Folgende Leistungen werden nur auf vorherige schriftliche Beauftragung des Auftraggebers erbracht:
Bauphase unter laufendem Schulbetrieb
Die Planung muss den Schulbetrieb während der Baumaßnahme berücksichtigen. Interims- und Auslagerungskonzepte sind daher zwingend Teil der Projektorganisation.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und fachliche Eignung
Berufsqualifikation (§ 75 Abs. 1 VgV): Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar) in Deutschland – Nachweis auf Verlangen vor Zuschlagserteilung.
Fachliche Anforderung gemäß Vertragsentwurf (§ 1.7.1 AVB / § 20 AVB-Arch/Ing):
Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit (HLS)
Nachzuweisen im Bewerbungsformular (Vergabeunterlage C) auf Basis der Geschäftsjahre 2023–2025:
Berufshaftpflichtversicherung: Eigenerklärung über mind. 2 Mio. € Personenschäden und 2 Mio. € sonstige Schäden; Nachweis vor Zuschlagserteilung.
Zwingende Ausschlussgründe und Erklärungen
Bewerber dürfen nicht von folgenden Ausschlussgründen betroffen sein und müssen entsprechende Erklärungen abgeben:
Nachforderung: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Verfahrensrahmen
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§ 119 Abs. 5 GWB i.V.m. §§ 14 Abs. 3 Nr. 3, 17 Abs. 1, 74 VgV).
Teilnehmerzahl: Es werden mindestens 3, maximal 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Eignungs- und Auswahlkriterien sind objektiv und nichtdiskriminierend.
Unternehmensform: Auch Bietergemeinschaften sind zugelassen (gesamtschuldnerische Haftung, Benennung eines Vertreters). Eignungsleihe nach § 47 VgV ist zulässig (separates Bewerbungsformular und Verpflichtungserklärung des leihenden Unternehmens). KMU sind geeignet.
Rechtsbehelfsfristen: Rügefrist 10 Kalendertage (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB); Nachprüfungsantrag max. 15 Kalendertage bzw. 30 Tage nach Information, max. 6 Monate nach Vertragsschluss (§ 160 Abs. 3 Nr. 4, § 135 GWB).
Mindestens 3 Referenzprojekte vergleichbar komplexer Maßnahmen aus den letzten Jahren (nicht vor 01.01.2019) – Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3 + 7 und 8 gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen mind. 2–8 gemäß § 55 HOAI, Projektstand mindestens LPH 8 oder abgeschlossen
Bauvorhaben für Kinder (Schule/KITA/Sporthalle, keine Berufs-/Hochschulen); Projekt 1 idealerweise Sanierung/Erweiterung im laufenden Betrieb; Nachweis über Bewerbungsformular Referenzen (.xlsx) inkl. Projektbezeichnung, Baukosten, Leistungszeit, Auftraggeber