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Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen

Stadtverwaltung Möckmühl | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium KarlsruheMöckmühl, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 7 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Möckmühl schreibt die Fachplanung Technische Ausrüstung für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Züttlingen aus. Geplant ist die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes, ein barrierefreier Umbau sowie ein Erweiterungsbau mit neuen Klassenräumen.

Gefordert sind Planungsleistungen nach § 55 HOAI für die Anlagengruppen 4–6 (Starkstrom, Fernmelde-/Informationstechnik, Förderanlagen) in den Leistungsphasen 1–3 und 5–9, beauftragt in drei Stufen. Bieter müssen u. a. zwei Unternehmensreferenzen (Neubau/Erweiterung und Sanierung) sowie persönliche Referenzen des Projektleiters nachweisen.

Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform Subreport bis spätestens 16.09.2026, 11:00 Uhr einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 7 Tage bis zur Angebotsfrist — 16. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZ
Veröffentlichung16. Aug. 2026
Angebotsfrist16. Sep. 2026
Angebotsöffnung16. Sep. 2026
Bindefristca. 16. Sep. – 16. Dez. 2026
Ausführungsbeginn24. Nov. 2026
Vertragslaufzeitca. 24. Nov. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • E.1.1 Erfahrung der Projektverantwortlichen – Persönliche Referenzen Projektleiter – Referenz 1 (Neu-/Erweiterungsbau)800%

    Persönliche Referenz des Projektleiters für Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4-6, Neu- oder Erweiterungsbau. Bewertet werden: BGF (200/100/0 Pkt.), abgeschlossene LPH 2-3+5-8 für AG 4 und AG 5 (je 100 Pkt.), beauftragte und abgeschlossene Planung AG 6 LPH 2-3+5-8 (200 Pkt.), Inbetriebnahme ab 01.01.2021 (200 Pkt.) / bis 31.12.2020 oder noch nicht in Betrieb (100 Pkt.). AG 4+5 mind. Honorarzone II.

  • E.1.1 Erfahrung der Projektverantwortlichen – Persönliche Referenzen Projektleiter – Referenz 2 (Sanierung)600%

    Persönliche Referenz des Projektleiters für Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4-6, Sanierung. Bewertet werden: Sanierungsfläche in qm BGF (200/150/0 Pkt.), abgeschlossene LPH 2-3+5-8 für AG 4 und AG 5 (je 100 Pkt.), Inbetriebnahme ab 01.01.2021 (200 Pkt.) / bis 31.12.2020 oder noch nicht in Betrieb (100 Pkt.). AG 4+5 mind. Honorarzone II.

  • E.2.1 Personelle Projektorganisation700%

    Schriftliches Konzept (max. 3 DIN A4-Seiten): Teamstruktur und Verantwortlichkeiten (Organigramm), Vertretungsorganisation, langfristige Verfügbarkeit (Personaleinsatz-/Kapazitätsplan), Sicherstellung angemessener Reaktionszeiten in Planungs-, Ausschreibungs- und Bauphase. Bewertung durch Bewertungsgremium (1-5 Punkte), Mittelwert × 140.

  • E.2.2 Konzept zur Abwicklung der Leistungsphase 8700%

    Schriftliches Konzept (max. 4 DIN A4-Seiten) zur geplanten Abwicklung und Qualitätssicherung der LPH 8 (Objektüberwachung): personelle Besetzung/Präsenzzeiten vor Ort, Vertretungs- und Erreichbarkeitsregelungen, Überwachung Bauausführung (Soll/Ist, Abnahmen, Schnittstellenkoordination), Prüfung Aufmaße/Abschlags-/Schlussrechnungen/Nachträge, Bautagebuch/Berichtswesen/Mängelmanagement. Bewertung durch Bewertungsgremium (1-5 Punkte), Mittelwert × 140.

  • E.3 Honorar1867%

    Gesamthonorar für Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4-6 gemäß § 55 HOAI 2021 (LPH 1-3 + 5-9, stufenweise Beauftragung). Formel: ZHonorar = 1867 × PBestangebot / PAngebot. Niedrigstes Honorar erhält Maximalpunktzahl.

Zuschlagskriterium Honorar (E.3): ZHonorar = 1867 * PBestangebot / PAngebot. Bewertung E.2: gemittelte Punktzahl (1-5) des Bewertungsgremiums multipliziert mit Faktor 140 (= max. 700 Punkte je Kriterium). Gesamtpunktzahl = E.1.1 Ref.1 (800) + E.1.1 Ref.2 (600) + E.2.1 (700) + E.2.2 (700) + E.3 (1867) = 4667 Punkte. Zuschlag auf höchste Gesamtpunktzahl, bei Punktgleichheit niedrigstes Honorar, dann Los.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (E.1.1 Referenz 1+2, E.2.1, E.2.2, E.3 Honorar) mit Gewichtung in Punkten, Bewertungsmaßstäben und Formel für die Honorarwertung sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand der Fachplanung

Gegenstand ist die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 HOAI für die Anlagengruppen 4, 5 und 6:

Anlagengruppe 4: StarkstromanlagenAnlagengruppe 5: Fernmelde- und informationstechnische AnlagenAnlagengruppe 6: Förderanlagen

Die Planung erfolgt nach den deutschen Richtlinien und Regelwerken sowie den anerkannten Regeln der Technik.

Leistungsphasen und Stufenweise Beauftragung

Zu erbringen sind die Leistungsphasen 1–3 und 5–9 (LPH 4 ist ausgenommen).

Die Beauftragung erfolgt in drei Stufen:

Stufe 1: LPH 1–3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung)Stufe 2: LPH 5–7 (Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe)Stufe 3: LPH 8–9 (Objektüberwachung, Objektbetreuung/Dokumentation)

Der Auftraggeber entscheidet frei über die Weiterbeauftragung; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.

Besondere Leistungen und Honorar

Als besondere Leistung ist die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist enthalten.

Honorarrahmen:

AG 4: anrechenbare Kosten KG 440 = 228.971 € netto, Honorarzone II, Grundleistungen 98 %AG 5: anrechenbare Kosten KG 450 = 109.191 € netto, Honorarzone II, Grundleistungen 98 %AG 6: anrechenbare Kosten KG 460 = 32.426 € netto, Honorarzone II, Grundleistungen 98 %

Nebenkosten nach § 14 Abs. 2 HOAI sind im Entwurf mit pauschal 0 % angesetzt. Die Mitverwendung der Bausubstanz (Bestand) ist in den Honorarberechnungen zu berücksichtigen und wird nicht separat vergütet.

Einbettung in das Gesamtprojekt

Die Fachplanung ist Teil des Bauprojekts „Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen" der Stadt Möckmühl (Jahnstraße 5). Das Gesamtvorhaben umfasst:

Energetische Sanierung des Bestandsgebäudes (Wärmedämmung, Fenster, Haustechnik)Barrierefreie Erschließung bis ins DachgeschossOptimierung der RaumstrukturModernisierung der SanitärbereicheBrandschutzanpassungErweiterungsbau im Erdgeschoss mit neuen Klassenräumen, überdachter PausenhofflächeGeschätzte Gesamtkosten (brutto): ca. 3,8 Mio. €

Während der Bauphase soll der Schulbetrieb über Container-/Rathaus-Übergangslösungen aufrechterhalten werden.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und berufliche Eignung

Befähigung/Erlaubnis (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Mindestens ein Inhaber oder Führungskraft muss Mitglied der Ingenieurkammer sein ODER über einen Dipl.-Ing./Master-Abschluss (Fachrichtung Elektrotechnik oder vergleichbar) ODER als Techniker mit mindestens 10 Jahren praktischer Planungserfahrung verfügen.Unabhängigkeit (§ 73 Abs. 3 VgV): Keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV): Mindestdeckung 1.500.000 € je Schadensfall für Personenschäden und 1.000.000 € je Schadensfall für Sach-/Vermögensschäden, jeweils 2-fach maximiert pro Jahr. Nachweis im Auftragsfall.Personalstärke (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV i.V.m. § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB): Durchschnittlich mindestens 2 technische Beschäftigte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (inkl. Führungskräfte); bei Bietergemeinschaften Summe.

Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen

Unternehmensreferenzen (Anlage D.2):

Referenz 1 – Neubau/Erweiterungsbau: AG 4 + 5 mindestens Honorarzone II; ≥ 450 m² BGF; LPH 2–3 und 5–8 abgeschlossen; Inbetriebnahme ab 01.01.2021.Referenz 2 – Sanierung: AG 4 + 5 mindestens Honorarzone II; ≥ 400 m² BGF; LPH 2–3 und 5–8 abgeschlossen; Inbetriebnahme ab 01.01.2021.

Mindestens eines der beiden Projekte muss für einen öffentlichen Auftraggeber (§ 99 GWB) oder unter Beachtung des öffentlichen Vergaberechts realisiert worden sein.

Persönliche Referenzen des Projektleiters (Anlage E.1): zwei Projekte (Neubau/Erweiterung ≥ 450 m² BGF und Sanierung ≥ 400 m² BGF) mit denselben Anforderungen wie bei den Unternehmensreferenzen. Mehrfachverwendung mit den Unternehmensreferenzen ist zulässig.

Ausschlussgründe und weitere Pflichtklärungen

Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB) – keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe (Anlage A).Interessenkonflikte (§ 6 VgV) (Anlage B.1).Mindestlohn (MiLoG) (Anlage B.5).EU-Sanktionen Russland – 5. EU-Sanktionspaket (Anlage B.6).Wettbewerbsregister: Abfrage bei Auftragswert ≥ 30.000 €.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften sind gemäß § 43 Abs. 2 + 3 VgV zulässig. Ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen; im Zuschlagsfall ARGE mit gesamtschuldnerischer Haftung.Eignungsleihe / Nachunternehmer: Inanspruchnahme von Kapazitäten Dritter ist nach § 47 VgV möglich (Anlagen C.1 und C.2).Jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft und jeder Nachunternehmer muss die Ausschlusskriterien separat erfüllen.
Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2021, vor AngebotsfristVolumen: ≥ 450 m² BGF; Honorarzone II mind.

Unternehmensreferenz 1 – Neubau oder Erweiterungsbau (AG 4 + 5, mind. Honorarzone II, ≥ 450 m² BGF, LPH 2–3 und 5–8 abgeschlossen, Inbetriebnahme ab 01.01.2021)

Mindestens eines der beiden Unternehmensreferenzprojekte muss für einen öffentlichen Auftraggeber (§ 99 GWB) oder unter Beachtung des öffentlichen Vergaberechts realisiert worden sein. Referenzpräsentation max. 2 DIN A4 inkl. Ansprechpartner-Kontaktdaten.

1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2021, vor AngebotsfristVolumen: ≥ 400 m² BGF; Honorarzone II mind.

Unternehmensreferenz 2 – Sanierungsprojekt (AG 4 + 5, mind. Honorarzone II, ≥ 400 m² BGF, LPH 2–3 und 5–8 abgeschlossen, Inbetriebnahme ab 01.01.2021)

Öffentlicher Auftraggeber oder vergleichbare Rechtsbindung; Referenzpräsentation max. 2 DIN A4.

2 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2021Volumen: 450 m² / 400 m² BGF

Persönliche Referenzen des Projektleiters – 2 Projekte (Neubau/Erweiterung ≥ 450 m² BGF und Sanierung ≥ 400 m² BGF, AG 4+5 mind. Honorarzone II, LPH 2–3+5–8 abgeschlossen, Inbetriebnahme ab 01.01.2021)

Referenzpräsentation je max. 2 DIN A4; Mehrfachverwendung mit Unternehmensreferenzen zulässig.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 32%11+ · 40%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Formale Angaben zum Bieter
Eigenerklärungen Ausschlussgründe
Eignung – Nachunternehmer / Eignungsleihe (falls zutreffend)
Eignung – Technische Leistungsfähigkeit
Zuschlagskriterien – Konzepte und Referenzen Projektleiter
Zuschlagskriterien – Honorarangebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtverwaltung Möckmühl | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
74219 Möckmühl
Ort
74219 Möckmühl
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.moeckmuehl.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
74219 Möckmühl
Baden-Württemberg

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