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Sanierung und Umgestaltung Außenanlage um die Dalberg-Grundschule

Stadt LadenburgLadenburg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 39 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Ladenburg schreibt die Neugestaltung und Sanierung der Außenanlagen an zwei Standorten öffentlich aus: rund um die Dalberg-Grundschule und am Hirschgraben. Die Leistung umfasst gewerkübergreifend Garten- und Landschaftsbau (GaLa), Metallbau und Spielplatzbau. Es handelt sich um eine einheitliche Vergabe ohne Lose; Nebenangebote sind nicht zugelassen, Zuschlag erfolgt nach Preis.

Was ist zu tun?

Angebotsabgabe bis **22.09.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 39 Tage bis zur Angebotsfrist — 22. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAI
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 16. Sep. – 22. Sep. 2026
Angebotsfrist22. Sep. 2026
Angebotsöffnung22. Sep. 2026
Bindefrist22. Sep. – 4. Nov. 2026
Gemeinderatssitzung (Zuschlags-Voraussetzung)ca. 21. Okt. 2026
Ausführungsbeginn Dalbergschuleca. 30. Nov. 2026
Fertigstellung Dalbergschuleca. 28. Feb. 2027
Ausführungsbeginn Hirschgrabenca. 1. März 2027
Fertigstellung Pflanzbereicheca. 1. März – 31. März 2027
Fertigstellung Gesamtmaßnahmeca. 28. Mai – 31. Mai 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis – einziges Wertungskriterium gemäß Nr. 5.5 des Aufforderungsschreibens (KEV 110.1).

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (100%), wie in Nr. 5.5 des Aufforderungsschreibens KEV 110.1 explizit als angekreuztes Zuschlagskriterium 'Preis' angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und Rahmenbedingungen

Die Leistung wird als einheitlicher Auftrag ohne Losaufteilung vergeben. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen. Zuschlagskriterium ist der Preis.

Beide Teilflächen (Dalbergschule und Hirschgraben) sollen in einer Gesamtbauzeit von Ende November 2026 bis Ende Mai 2027 hergestellt werden. Ein zeitgleicher Baubeginn beider Bereiche ist möglich und wird begrüßt; in der Regel startet zuerst die Dalbergschule (ca. Nov 2026 – Feb 2027), danach der Hirschgraben (ca. März – Mai 2027).

Während der gesamten Bauzeit läuft der Schulbetrieb der Dalberg-Grundschule weiter – ausgenommen sind die Ferienzeiten. Die Arbeiten sind eng mit dem Bauhof Ladenburg abzustimmen; Baumpflege, Rodungen sowie Pflanzarbeiten und ein Teil der Fallschutz-Einbringung werden bauseits durch den Bauhof (ggf. mit Bürger-/Schüleraktionen) erbracht.

Auftragnehmer müssen Erfahrung mit Baumarbeiten nach DIN 18920 und RAS-LP 4, mit Denkmalschutzauflagen (Stadtmauer-Nähe, archäologische Baubegleitung) sowie mit laufendem Schulbetrieb nachweisen können.

Baustelleneinrichtung und Vorarbeiten

Für beide Bereiche gilt:

Baustelleneinrichtung mit Bauzaun (Dalbergschule ca. 150 m, Hirschgraben ca. 200 m), Baumschutz, Stammschutz (17 Stück am Hirschgraben), Schutz von WurzelbereichenRäum- und Abbrucharbeiten: Borde, Pflasterbeläge, Asphalt, Tragschichten (BM-F2/F3), Asphaltschnitt, Schilder, Leuchten, Rindenmulch (ca. 65 m³ am Hirschgraben)Suchschachtungen, Handaushub, Oberboden- und Unterbodenbewegung, LeitungsgräbenVor Baubeginn: gemeinsame Bestandsaufnahme mit AG, AN und BauüberwachungVor Beginn der Baustelleneinrichtung: Baustelleneinrichtungsplan beim AG vorlegenSpätestens 10 Werktage nach Auftragserteilung: Baufristenplan einreichenWerkzeichnungen für Metallbau und Mauerscheiben-Sonderanfertigungen vor Ausführung zur FreigabeMuster (Sandstein, EPDM-Farbton, Farbe wassergebundene Decke) vor Einbau mit AG abstimmen

Garten- und Landschaftsbau – Dalbergschule (Titel 1)

Rückbau und Entsiegelung:

Vollständiger Rückbau der Pkw-Stellplätze; Schaffung von Fahrrad-/Rollerabstellanlagen auf der OstseiteEntsiegelung durch versickerungsfähiges Pflastersystem auf der Südseite

Wegebau und Pflaster:

Tragschichten, Noppenbahn, Erdplanum mit KontrollprüfungenPflasterbänder aus Beton und Sandstein, Borde, DehnungsfugenVersickerungsfähige Betonpflaster (Farbton taupe), Mosaikpflaster, Asphaltanschlüsse

Spielflächen:

EPDM-Fallschutzbelag (ca. 66 m²)Trampolin- und Streetballfläche mit Fundamentankern für Tore

Baukonstruktionen:

Ballfangzaun17 Mauerscheiben aus Sichtbeton in verschiedenen HöhenBlockstufen und Treppenanlage

Entwässerung:

Drainleitung, Kontrollschacht, Rohrleitungen, Straßenabläufe

Einbauten:

Sitzbänke, Fahrradparker, Abfallbehälter (bauseits beigestellt)Robinienstämme (Bürgeraktion bemalt diese)

Gestalterisches Band:

Umlaufendes Sandsteinband als verbindendes Element

Garten- und Landschaftsbau – Hirschgraben (Titel 2)

Bewegungs- und Spielfläche (ca. 2,20 m tiefer als Umgebung):

Inklusives Karussell mit EPDM-Fallschutz (ca. 30 m², Fallhöhe 0,95 m)Bodentrampoline, Slackline, KlettergeräteNaturnaher Spielbereich mit Baumhaus, Stammbewegungselementen, Urwaldpfad

Barrierefreiheit:

Barrierefreie Rampenanlage (max. 6 % Gefälle) mit Handlauf, Radabweiser und BetonbordBlockstufen (24 + 4 m)Sitztribüne / Außenklassenzimmer

Wegedecken und Pflaster:

Versickerungsfähige Betonpflaster (166 m² + 64 m² barrierefreie Rampe)Filterbeton, FlusskiesWassergebundene Wegedecke (Trag-, dynamische Schicht, Deckschicht 30 m²)

Fallschutzflächen:

Schotterdrainschicht (335 m²), Filtervlies, SickerpackungRindenmulch (4 m³)

Mauern und Einfriedung:

Quaderbruchsandsteinmauer (110 m in mehreren Strecken)Findlinge (ca. 44 t in verschiedenen Größen)Zaunpfosten und Doppelstabmatten

Metallbau:

Geländer/Treppenhandlauf, Brüstungen (mit Statik), Pfosten, Handläufe (96 m inkl. Radien) in Edelstahl

Einbauten:

PicknicktischgruppeRobinienstämme als Poller, Kletterstämme, Stammstufen, EinfassungenFindlinge als gestalterische Elemente

Spielplatzbau – Schwerpunkt Hirschgraben

Spielgeräte aus Robinienholz (naturgewachsen, geschält, entsplintet, geschliffen):

11 Kletter-Bewegungsstelzen (Höhe 2,50–3,00 m, Auftrittshöhen 0,20–0,55 m)Slackline als Kombinationsseil aus 3 parallelen Seilen (Ø 16 mm)Baumstammmikado – Taumelpfad mit ca. 17 Querbalken (Lizenznehmer Fa. Kinderland Emsland)Maltafel mit Dach (190×35×190/270 cm)Seil-Netz-Stamm-Kletterwald: ca. 65 lfm Robinienstämme (18 Stück), 22 Seile (42 m gesamt), 4 Kletter-/Liegenetze, ReckstangePodest mit Kletterwand und Strickleiter (Höhe 1,50 m)Bretter-Brüstung / Holzwandfüllung (7 m, ca. 7,50 m²) als Absturzsicherung2 Holzpodeste als Einstiegsfilter„Slow_down" Dschungelweg: 13 Seile, 17 StämmeRöhrenrutsche aus V2A-Edelstahl (Ø 780 mm, Podesthöhe ca. 2,40 m)Baumhaus „Gipfelglück" (ca. 3,0×2,5 m, Podesthöhen 2,0 m und 1,55 m), eingebettet in 5 Robinienstämme, mit Rutschstange und Sitzbänken

Materialvorgaben:

Seile: Kombinationsseil Typ Herkules oder gleichwertig (Ø 16 mm, 6-fach Stahleinlage)Beton: C 20/25Norm: alle Spielgeräte DIN EN 1176

Fundamente und Pfosten:

6 m³ Bodenaushub für Einzelfundamente (Tiefe bis 0,70 m)1,6 m³ Schotterdrainschicht 16/32 (D 10 cm)Einzelfundamente für Rutschenauslauf, Handläufe Rampe (66 Stück) und Treppe (4 Stück)3 Stahlpfosten feuerverzinkt (Ø 76,1 mm, 3,70 m lang) für Sonnensegel

Vegetationsarbeiten (in Vorbereitung):

180 m² Baugrund lockern (Tiefe 50 cm)590 m² Vegetationsschicht lockern (Tiefe ca. 20 cm) und Planum nach DIN 1891710 m³ Pflanzgruben verfüllen (3 Stück, je ca. 2,25 m² × 1,5 m Tiefe)Die eigentlichen Pflanzungen führt der Bauhof Ladenburg bauseits aus

Entsorgung, Umweltschutz und Bodenkundliches

Zuordnungen nach Bodengutachten: Asphalt RC-1/RC-2; Aushubmaterial BM-F0*, BM-F2, BM-0* / BM-0Boden überwiegend schwach durchlässig, Grundwasser erst bei ca. 94–95 m ü. NNEmpfohlen: Bodenaustausch bzw. Tragschichtverstärkung (ca. 0,3–0,4 m Grobschotter oder KFT), frostsicherer Aufbau ≥ 0,5 m, Ev2 ≥ 100 MN/m² (Asphalt) bzw. ≥ 120 MN/m² (Schottertragschicht)Lückenlose Entsorgungsnachweise (Wiegekarten, Lieferscheine, Entsorgungsbelege) spätestens 5 Werktage nach Entsorgung an BauüberwachungKontrollprüfungen (Lastplattendruckversuche), Eignungsprüfungen/Werkszeugnisse vor Materialeinbau vorlegenWasser- und Stromanschluss vorhanden (Verbrauchskosten 0,2 % des Endbetrages der Schlussrechnung)

Dokumentation, Abrechnung und Bauüberwachung

Arbeitstägliches Bautagebuch (Bautagesbericht nach KEV 320) mit Gesamtarbeitszeit, Maschineneinsatz, ausgeführten Arbeiten, Fortschritt, Hemmnissen, WitterungWöchentliche Vorlage des Bautagebuchs bei Bauüberwachung zur GegenzeichnungTeilnahme an Baubesprechungen (ohne besondere Vergütung)Gemeinsames Aufmaß nach VOB/B; originallieferscheine (Schüttgüter, Beton, Pflaster) als AbrechnungsbelegeArbeitszeitnachweise bei Taglohn täglich zur Unterschrift vorlegenFarbige Aufmaßpläne (PDF + CAD) sowie Bestandsdokumentation (Datenblätter, Einbauprotokolle Spielgeräte, Fundamentpläne, Wartungsanleitungen) digital und 1-fach PapierAbschlagsrechnungen alle 4 Wochen prüffähig einreichenRechnungseinreichung 1-fach beim AG und 1-fach bei Spielraum + Landschaftsarchitektur, Heiligenbergstr. 19, 69121 Heidelberg

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Bauleistungen oder vergleichbaren LeistungenAuf Verlangen: Bestätigung durch Bescheinigungen (z. B. Bilanzen, Bankauskunft)Keine Insolvenz / Liquidation; geordnete wirtschaftliche Verhältnisse

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren (GaLa-, Metall- und/oder Spielplatzbauarbeiten im Außenanlagenbereich)Bei enger Wahl: schriftliche Bestätigung der damaligen Auftraggeber mit AnsprechpartnerDurchschnittliche Anzahl der in den letzten 3 Kalenderjahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach LohngruppenErfahrung mit DIN 18920 / RAS-LP 4 (Baumschutz), DIN EN 1176/1177 (Spielplatzbau), DIN 18040-3, DIN 18034, GUV-SI 8014/8017, DGUV Regel 101-004, RAB 10/25/30/31/32, DGUV Vorschrift 38, DIN 4124, ArbStV/ASRErfahrung mit Denkmalschutzauflagen und archäologischer BaubegleitungKenntnisse im Umgang mit laufendem Schulbetrieb auf Baustellen

Qualifikation des verantwortlichen Vorarbeiters (Mindestanforderung):

Abgeschlossene Berufsausbildung im Garten- und LandschaftsbauEntweder Meister im GaLaBau mit mindestens 5 Jahren BerufserfahrungOder Facharbeiter im GaLaBau mit mindestens 10 Jahren BerufserfahrungErfahrung im Spielplatzbau wünschenswertNachweis durch Lebenslauf und Ausbildungsnachweise

Bauleiter:

Schriftliche Benennung eines verantwortlichen, qualifizierten Bauleiters für die gesamte Bauzeit bis zur AbnahmeKontinuierliche Besetzung mit qualifiziertem Fachpersonal (z. B. Landschaftsgärtner)

Rechtliche und steuerliche Zuverlässigkeit

Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in die Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. IHK-EintragUnbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (Bescheinigung in Steuersachen)Unbedenklichkeitsbescheinigung der BerufsgenossenschaftFreistellungsbescheinigungOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenKeine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A; keine einschlägigen Verurteilungen; keine Eintragung im GewerbezentralregisterAb Auftragssumme ≥ 30.000 €: Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt)Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

Bietergemeinschaften, Nachunternehmer und Präqualifikation

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 abgeschlossene Kalenderjahre

Vergleichbare Referenzen über GaLa-, Metall- und/oder Spielplatzbauarbeiten (Außenanlagensanierung)

vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung; bei enger Wahl schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers mit Ansprechpartner

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 47%4–10 · 34%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Pflichtunterlagen zum Angebot (zwingend einreichen)
Nachforderbare Eignungsnachweise (auf Verlangen der Vergabestelle)
Unterlagen zur Bauausführung (nach Auftragserteilung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Ladenburg
Ort
Ladenburg, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Ladenburg
Baden-Württemberg

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