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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Software-as-a-Service für das Verfahren zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten

Bundesnetzagentur | Vergabekammern des BundesBonn, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesnetzagentur beschafft eine cloudbasierte Software (Software-as-a-Service) für die Ausweisung von Infrastrukturgebieten – vor allem für die Trassenplanung von Stromleitungen. Die Lösung muss Widerstands-Entfernungs-Analysen mit Geodaten rechnen, Korridore aggregieren, Ergebnisse in interaktiven Karten und Berichten darstellen und Daten aus einem Altsystem übernehmen.

Bereitgestellt wird die Software für 20 Nutzer mit definiertem SLA. Der Auftrag umfasst das initiale Setup inkl. Datenmigration, Schulungen für drei Nutzerrollen sowie den laufenden Support. Die Vertragslaufzeit beträgt 2 Jahre (01.02.2027 – 31.01.2029) mit Option auf einmalige Verlängerung um weitere 2 Jahre.

Angebote werden ausschließlich elektronisch über www.evergabe-online.de abgegeben. Frist: 28.10.2026, 10:00 Uhr. Es gibt keine Losaufteilung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT JAN2029
Bieterfragen-Frist19. Okt. 2026
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Teststellung9. Nov. – 30. Nov. 2026
Vorinformation nach § 134 GWB4. Dez. 2026
Zuschlag15. Dez. 2026
Bindefrist23. Dez. 2026
Initiales Setup und Migration31. Jan. – 1. Feb. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 31. Jan. 2029
Verlängerung 11. Feb. 2029 – 31. Jan. 2031bis 2031
Kündigungsfrist VerlängerungsverzichtDatum offen3 Monate vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit; ohne Verzicht verlängert sich der Vertrag nicht automatisch.
Fälligkeit QuartalszahlungDatum offenLaufende Vergütung quartalsweise zum 15. des zweiten Monats des laufenden Quartals (15. Mai, 15. Aug., 15. Nov., 15. Feb.).
Nachprüfungsfrist (Rüge)Datum offen10 Kalendertage ab Kenntnis eines Verstoßes; Voraussetzung für einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer.
Nachprüfungsfrist (Antrag)Datum offen15 Kalendertage nach Eingang der Ablehnungs-/Nichtberücksichtigungsmitteilung des Auftraggebers.
GewährleistungDatum offen24 Monate ab Ablieferung oder Abnahme gemäß § 22 Abs. 1 ZVB BNetzA; konkreter Abnahmetermin nicht beziffert.
ZahlungsfristDatum offen30 Kalendertage nach Zugang einer ordnungsgemäßen, prüffähigen Rechnung gemäß § 26 Abs. 1 ZVB BNetzA.
Unterauftragnehmer-BenennungDatum offenMindestens 4 Wochen vor Beauftragung; bei sicherheitsrelevanten Gründen kann die Frist verkürzt werden.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode15 Kriterien
  • Funktionale Anforderungen50%

    Bewertung der funktionalen Anforderungen an die SaaS-Lösung gemäß Bewertungsmatrix (Anlage 05), einschließlich grundsätzliche Funktionsweise, Datenverwaltung, Projekteinrichtung, Darstellung/Prüfschritte, Ergebnisausgabe und Rechte-/Rollenkonzept. A-Kriterien sind Ausschlusskriterien, B-Kriterien werden mit 0-10 Bewertungspunkten versehen.

  • Nicht-funktionale Anforderungen30%

    Nicht-funktionale Anforderungen an das System gemäß Bewertungsmatrix, einschließlich Barrierefreiheit, Software-Ergonomie, IT-Sicherheit, Datenschutz, Systemverhalten, Effizienz, Zuverlässigkeit, Benutzbarkeit, Übertragbarkeit und Designvorgaben

  • Migration von Daten6%

    Konzept zur Datenmigration vom Altsystem bis 31.01.2027, einschließlich Zeitplan, benötigter Zulieferungen, Annahmen und Mapping-Unterstützung

  • Schulungen6%

    Schulungskonzept für die Erstschulung der Nutzenden bis 31.01.2027 mit Dauer, Art, Inhalt und Umfang der Schulungen für die jeweiligen Rollen (Administration, Bearbeitung, Sichten)

  • Betriebsleistungen3%

    Supportleistungen (1st/2nd/3rd Level), Einhaltung von Reaktions- und Lösungszeiten, Erfahrung des betreuenden Personals mit linearen Infrastrukturen, Dokumentation von Serviceanfragen

  • Lieferumfang5%

    Darstellung des Lizenzbedarfs, Einsatz von Concurrent User Lizenzen, Organisation der Nutzerzugänge und Rollenzuordnung

Erweiterte Richtwertmethode gemäß UfAB VI (Version 1.0): Z(skaliert Angebot) = (L(Angebot) / P(Angebot)) × 1.000.000, wobei L = Leistungspunktzahl und P = Brutto-Angebotspreis. In einem zweiten Schritt werden alle Angebote in einem Schwankungsbereich von 10% ausgehend vom führenden Angebot selektiert. Aus diesen erhält das Angebot mit der höchsten Leistungspunktzahl den Zuschlag; bei Gleichstand entscheidet der niedrigere Preis, danach das Los.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien und Gewichtungen sind eindeutig aus der Bewertungsmatrix (Anlage 05) und der Bekanntmachung (50% Leistung / 50% Preis mittels erweiterter Richtwertmethode gemäß UfAB VI) ersichtlich. Der Preis geht nicht als separates gewichtetes Kriterium ein, sondern fließt über die Formel Z = L/P in die erweiterte Richtwertmethode ein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

SaaS-Bereitstellung und Lizenz

Bereitstellung einer cloudbasierten SaaS-Anwendung für 20 Nutzer mit definiertem SLA. Drei Mindestrollen: Administration, Bearbeitung und Sicht. Keine weiteren Lizenzen während der gesamten Vertragslaufzeit. Lizenzbedarf als Concurrent User mit flexibel organisierbaren Nutzerzugängen. Unterstützung der Browser Edge, Chrome, Firefox und Safari. System in deutscher Sprache, Projektsprache und -dokumentation in Deutsch oder Englisch, Anwendungsdokumentation in Deutsch. Anpassbar an das Corporate Design des Auftraggebers (Änderungen bis Go-Live).

Funktionale Kernfunktionen – Geoanalyse und Trassenplanung

Geodatenbasierte Widerstands-Entfernungs-Analysen zwischen Anfangs-, End- und Zwischenpunkten unter Berücksichtigung leitungsbezogener Parameter (Mastabstände, Winkel). Aggregation von Pfaden zu Gebietsstreifen, Ausgabe als optimale Pfade (Liniengeometrie) und Umringe. Szenarienvergleich: mehrere Berechnungen mit unterschiedlichen Einstellungen je Projekt, Ergebnisse überlagernd/parallel darstellbar; Verschmelzung von Umringen aus unterschiedlichen Szenarien; Bearbeitung des Umrings. Berücksichtigung von Bündelungsbereichen mit gesenkten Widerstandswerten, variabler Gewichtung der Länge, Maximalwertprinzip für die Zusammenführung von Widerstandswerten, Berechnung nach Quantil/Prozent (frei wählbar 1–100). Mehrere Projekte parallel und zeitgleiche Berechnungen mehrerer Bearbeitender. Nutzung ohne Geoverarbeitungs-Vorkenntnisse. Inklusive OBASHI-Diagramm.

Datenmanagement und Geodaten-Schnittstellen

Verwaltung großer Geodatensätze, Unterstützung von Vektor- und Rasterdatenformaten (Shape-Files, ESRI-GDB, GeoTIFF, GPKG, GeoJSON) sowie WMS/WFS-Diensten. Upload mindestens 250 MB pro Datei, automatische Erkennung von Bezugssystemen und Formaten beim Upload (z.B. Drag & Drop). Fachdaten projektübergreifend mehrfach nutzbar. Bezugssysteme WGS84 und UTM. Verwaltung über Nutzerrollen, wesentliche Metadaten je Datensatz erkennbar; Funktionen Aktualisieren, Download, Umbenennen, Löschen, Beschreibungen. Verfügbarkeit/Status der Datensätze steuerbar. Such-, Filter- und Kategorisierungsfunktionen, Filterung nach Attributen, Pufferungsumfeld. Projektauflösung (Rasterzellengröße) einstellbar, mindestens 50×50 m verfügbar. Datensätze gruppierbar/kategorisierbar, einzeln und gemeinsam ansprechbar. Widerstandswerte zuordenbar mit frei bestimmbaren Intervallen, Tabubereiche definierbar, Puffer-Ring-Widerstandswerte einzeln einstellbar, Anzahl/Größe der Wertebereiche bestimmbar. Berechnungs-Vorlagen speicherbar und austauschbar.

Darstellung, Prüfung und Ausgabe

Fachdaten und Ergebnisse in interaktiver Karte: Adresssuche, Messwerkzeuge, Zoom, Verschieben; Hintergrundkarten für ganz Deutschland; Datensätze ein-/ausblendbar; Farbe und Transparenz einstellbar. Abfragewerkzeuge für Geodaten und Raumwiderstände per Klick, Mindest-Abfrageinformationen verfügbar. Werkzeuge zur Korridor- und Pfad-Analyse, Statistiken zu Querungen und Flächenanteilen, Umring aus aggregierten Verbindungen erstellbar. Projekte für Nutzende freigebbar, Informationsaustausch mit raumbezogenen Kommentaren, Kommentar-Zuordnung (Projekt, Nutzer, Zeitstempel) erkennbar; Steuerung von Sichtbarkeit/Bearbeitbarkeit, Antworten auf Kommentare möglich, zusätzliche Felder für Sortierung/Filterung, farbliche Kennzeichnung. Farbliche Widerstandskarten, Farbzuordnung für Werte/Wertegruppen anpassbar, Eignungsklassen farblich abgestuft. Geodaten-Ergebnisse in ArcGIS-Pro-kompatiblen Formaten, Elemente als Geodaten exportierbar. Berichte und Dokumentationen erstellbar, strukturierte Berichte mit Inhaltsverzeichnis auf Deutsch; Export als PDF/Word, Statistiken als CSV/Excel, Grafiken/Diagramme als PNG/JPEG. Einstellungen je Projekt/Berechnung ausgebbar, Prozessprotokoll für Berechnungen, Fehlerinformationen abrufbar.

Initial-Setup, Migration und Schulungen

Initiales Setup der Anwendung inkl. Migration der Bestandsdaten aus dem Altsystem bis 31.01.2027. Übertragbar sind Geodatensätze, Projektbereiche, Geometrien und Einstellungen; Alt-Geometrien bleiben weiter bearbeitbar/analysierbar. Datenübertragungskonzept bis 31.01.2027 vorzulegen. Erstschulung aller Nutzenden bis 31.01.2027, separat für die Rollen Administration, Bearbeitung und Sicht (Dauer, Art, Inhalt, Umfang je Rolle); Einarbeitungsaufwand max. 3 Personentage pro Nutzer. Standard-Online-Hilfe für jede Oberfläche.

Betrieb, Verfügbarkeit und Support

Verfügbarkeit 98 % vertraglich zugesichert, einzelner Ausfall nicht länger als eine Arbeitswoche. Mindestens 20 Nutzende zeitgleich. Antwortzeit ≤ 3 Sekunden, kurze Rechenzeiten für Standardoperationen; Berechnungszeit für große Räume (600 km, 70 Layer, 50 m) und effiziente Nutzung technischer Ressourcen. Korrekte Übernahme aller Eingaben/Uploads, automatische Speicherung bei Verbindungsunterbrechung, Schutz vor unberechtigtem Zugriff. 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Support; Reaktionszeit Mo–Fr 9–16 Uhr; Reaktions- und Lösungszeiten gemäß Kap. 10.1; Support-Personal mit Erfahrung in linearer Infrastrukturplanung. Ticketsystem zur Meldung, Klassifizierung und Bestätigung von Störungen; Dokumentation aller Serviceanfragen und Störungen. Vorschläge zur Weiterentwicklung durch den Auftraggeber einbringbar; Maßnahmen zur Minimierung unerwarteter Wirkungen von Änderungen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensbezogene Erklärungen und Formalia

Vollständige Unternehmensdarstellung (Anlage 04d) für Hauptauftragnehmer, Subunternehmer und Bietergemeinschaftsmitglieder mit Bieterrolle, Grunddaten, Kontaktdaten, Organisationsstruktur, Leistungsportfolio, Umsätzen 2023–2025 und Mitarbeiterzahlen 2023–2025. Eigenerklärung Handelsregister oder gleichwertiges Register des Ursprungslandes (bei Einzelunternehmen vollständiger Geburtsname, -datum, -ort). Bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 04b) – händisch von allen Mitgliedern unterschrieben. Bei Subunternehmereinsatz für wesentliche Leistungsteile: Ressourcenerklärung (Anlage 04c) und Erklärung Subunternehmen (Anlage 1f) inkl. Eignungsnachweise. Erklärung zur Aufgabenverteilung (Anlage 04a). Erklärungen gelten für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und Nachunternehmen, die wesentliche Teile der Leistung erbringen; sie müssen eindeutig und ohne Einschränkungen abgegeben werden (Einschränkungen können zum Ausschluss führen).

Ausschlussgründe und gesetzliche Erklärungen

Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB sowie nach § 19 Mindestlohngesetz. Eigenerklärung Art. 5k der VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen) – händisch unterschrieben und eingescannt oder fortgeschritten/qualifiziert signiert einzureichen. Eigenerklärung Wettbewerbsregister (keine Eintragungen nach § 2 WRegG). Während der Vertragslaufzeit sind Ausschlussgründe und Veränderungen der Eignung (wirtschaftlich, finanziell, beruflich, technisch) – auch für Unterauftragnehmer und Eignungsleihgeber – unverzüglich mitzuteilen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung in mindestens doppelter Höhe des Angebotswertes, aufrechtzuerhalten über die gesamte Vertragslaufzeit. Marktübliche, gedeckte Industriehaftpflichtversicherung im Sinne der EVB-IT.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens zwei Unternehmensreferenzen über vergleichbare Aufträge (vergleichbar in Leistungsgegenstand – Software zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten – und in Art der Leistung – SaaS). Vertragsende darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen (Stichtag Angebotsfrist). Auftragswert muss vergleichbar sein. Mehrere Referenzen möglich, sofern zusammen das ausgeschriebene Leistungsspektrum abgedeckt wird. Anonymisierung des Auftraggebers bei Angebotsabgabe zulässig, sofern Geschäftsbereich oder Branche erkennbar bleiben. Angaben im Vordruck Anlage 04e.

Technische Ausschlusskriterien (A-Kriterien)

Antwort mit Ja/Nein zwingend; Nichterfüllung oder fehlende Antwort führt zum Ausschluss. Die Lösung muss u.a. eine SaaS-Lösung mit OBASHI-Diagramm sein (K 2.1.1); geodatenbasierte Widerstands-Entfernungs-Analysen unterstützen (K 6.1.1); leitungsbezogene Parameter wie Mastabstände und Winkel einbeziehen (K 6.1.2); Pfade zu Gebietsstreifen aggregieren (K 6.1.3); mehrere Projekte parallel und zeitgleiche Berechnungen mehrerer Bearbeitender ermöglichen (K 6.1.5/6.1.6); ohne Geoverarbeitungs-Vorkenntnisse nutzbar sein (K 6.1.7); Ergebnisse abfragbar, auswertbar, exportierbar und in interaktiven Karten sowie Diagrammen/Berichten darstellbar sein (K 6.1.8–6.1.10). Verwaltung großer Geodatensätze, Vektor-/Rasterdatenformate, WMS/WFS, Formate Shape/ESRI-GDB/GeoTIFF/GPKG/GeoJSON, Upload mindestens 250 MB, automatische Erkennung von Bezugssystemen, Bezugssysteme WGS84 und UTM (K 6.2). Projektbereichsdefinition, Punktauswahl per Klick/Import/Koordinaten, Rasterauflösung 50×50 m verfügbar, Vorlagenerstellung, Gruppierung/Kategorisierung, Widerstandswerte mit frei bestimmbaren Intervallen, Tabubereiche, Puffer-Ring-Widerstandswerte, Maximalwertprinzip, Bündelungsbereiche, variable Längengewichtung, Quantil/Prozent 1–100, mehrere Berechnungen je Projekt ohne neues Projekt, überlagernde Darstellung, Szenarienvergleich, Widerstandskarten, optimale Pfade als Liniengeometrie, speicherbare Berechnungs-Vorlagen (K 6.3). Interaktive Karte mit Adresssuche, Messwerkzeugen, Hintergrundkarten Deutschland, Layer-Steuerung, Abfragewerkzeuge, Korridor-/Pfad-Analyse, Statistiken, Umring, Projektfreigabe, Kommentarsystem mit räumlicher Verortung und Zuordnung (Projekt, Nutzer, Zeitstempel) (K 6.4). ArcGIS-Pro-kompatible Exporte, Berichte als PDF/Word, Statistiken als CSV/Excel, Prozessprotokoll, Fehlerinformationen (K 6.5). Drei Mindestrollen Administration, Bearbeitung, Sicht (K 6.6.2).

Sicherheits- und Datenschutzanforderungen

Einhaltung der Besonderen Bestimmungen zur Informationssicherheit (Anlage 03.1): Benennung eines ISB/IT-SiBe inkl. Kontaktdaten, Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung. Konformität mit IT-Grundschutz des BSI (Umsetzung aktueller BSI-Standards, Risikoanalyse, Schutzbedarfsfeststellung) oder gleichwertig nach ISO 27000er; Implementierung eines ISMS. Hosting in ISO-27001-zertifiziertem Rechenzentrum. Einhaltung des BSI-Mindeststandards TLS (mindestens TLS 1.2 mit PFS). C-SCRM (Cyber-Supply Chain Risk Management) und Regelungen zu Unterauftragnehmern (Benennung mindestens 4 Wochen vor Beauftragung). IT-Grundschutz mit Schutzbedarf 'normal', Fachsicherheitskonzept. Datenschutz: BDSG, DSGVO, Standarddatenschutzmodell; technisch-organisatorische Maßnahmen vorlegbar; DSGVO-konformer Betrieb, Betroffenenrechte, Privacy by Design/Default.

Barrierefreiheit, Ergonomie und Verfügbarkeit

IT-Barrierefreiheit gemäß § 12a BGG, BITV 2.0 und DIN EN 301 549; Barrierefreiheit auch für weitere Versionen während der Laufzeit; Erklärung zur Barrierefreiheit gemäß § 12b BGG veröffentlicht und mit dem Auftraggeber abgestimmt. Ergonomische Gestaltung gemäß ISO 9241, ASR A6 und DGUV 215-450. Verfügbarkeit 98 % vertraglich zugesichert; einzelner Ausfall nicht länger als eine Arbeitswoche; mindestens 20 Nutzende zeitgleich.

Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: Vertragsende max. 5 Jahre vor Angebotsfrist (28.10.2026)Volumen: vergleichbar zum ausgeschriebenen Auftragswert

Mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Aufträge – vergleichbar hinsichtlich Leistungsgegenstand (Software zur Ausweisung von Infrastrukturgebieten) und Art der Leistung (SaaS). Vertragsende darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen (gerechnet ab Tag der Angebotsfrist). Auftragswert muss vergleichbar sein. Mehrere Referenzen möglich, sofern zusammen das ausgeschriebene Leistungsspektrum abgedeckt wird. Anonymisierung des Auftraggebers bei Abgabe zulässig, sofern Geschäftsbereich/Branche erkennbar bleibt.

Angaben im Vordruck Anlage 04e; Projektbeschreibung max. 3 Seiten mit Bezug auf Kriterium 3.1; Auftraggeberdaten inkl. aktuellem Ansprechpartner (Name, Telefon, E-Mail); Projektlaufzeit, Gesamtvolumen in Euro und Personentagen, Anzahl eingesetzter Personen; Darstellung eigene Leistungsanteile vs. Dritte; rechtsverbindliche Unterschrift

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 52%4–10 · 46%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Pflicht-Unterlagen zum Angebot
Eignungsnachweise und Erklärungen
Optionale / ergänzende Unterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesnetzagentur | Vergabekammern des Bundes
Anschrift
55122 Mainz
Ort
53113 Bonn
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bnetza.de/beschaffung ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53113 Bonn
Nordrhein-Westfalen

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