Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird beschafft?
Die Stadt Nürnberg sucht eine Fachsoftware für ihre Friedhofsverwaltung – konkret für die zwei Abteilungen Städtischer Bestattungsdienst (ca. 3.000 Sterbefälle/Jahr) und Krematorium (ca. 7.000 Einäscherungen/Jahr). Die Software wird dauerhaft überlassen und muss in die bestehende IT-Landschaft integriert werden (u.a. SAP S/4HANA, Dokumentenmanagementsystem Fabasoft eGov-Suite, Gebäudeleittechnik).
Was muss mitgeliefert werden?
Neben der Software selbst: Hardware (Handscanner, Etikettendrucker), Übernahme der Altdaten, Installation und Inbetriebnahme, Schulungen für Administratoren und Nutzer sowie ein Wartungsvertrag (mindestens 36 Monate). Ein internetbasiertes Kundencenter für Hinterbliebene und Institute ist ebenfalls Teil der Lösung.
Was müssen Bieter mitbringen?
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Software für Bestattungsdienst und Krematorium, eingeführt bei einem kommunalen Träger mit mindestens 200.000 Einwohnern, innerhalb der letzten 5 Jahre, mit Anbindung an SAP, DMS und GLT-Systeme.
Wie läuft das Verfahren?
Offenes Verfahren, ein Los, Wertung nach Preis und Qualität. Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform bieterzugang.deutsche-evergabe.de eingereicht werden – bis spätestens 21.09.2026, 23:59 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtwertungspreis100%
Niedrigster Gesamtwertungspreis über alle Positionsgruppen (Hardware, Softwareüberlassung, Altdatenübernahme, Implementierung, Schulungen, Service, sonstige Leistungen)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenSoftwarelieferung und Lizenzierung
Dauerhafte Überlassung einer integrierten Fachsoftware für Bestattungsdienst und Krematorium gegen Einmalvergütung oder Fallpauschale. Alternativ getrennte Module für Bestattungsdienst (Pos. 2a) und Krematorium (Pos. 2b) anbietbar.
Hardware (Pos. 1)
Einmalige Lieferung von:
Schnittstellen und Integration
Altdatenübernahme
Pauschalpreis für die einmalige Übernahme bestehender Datenbestände über Ex-/Import-Schnittstellen, u.a. aus SAP, MS Access, OPCC, Grabpflege und Vorsorge.
Inbetriebnahme und Herbeiführung der Betriebsbereitschaft
Einrichtung aller Module, Web-Portale, Datenbanken, Schnittstellen und Client-PCs. Einweisungen inklusive. Abrechnung nach Personentagen und Tagessatz bis zur vereinbarten Obergrenze gemäß tLV Kriterium 10.1.1.
Schulungen
Schulungskonzept ist verpflichtend einzureichen. Schulungsinhalte:
Schulungen können remote durchgeführt werden.
Service und Wartung
Laufender Systemservice ab Produktivsetzung mit:
Dokumentation und Sicherheit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Anforderungen
Berufliche Zulassung
Aktueller Handelsregisterauszug bzw. Nachweis aus Verzeichnis zulassungsfreier Handwerksgewerbe oder vergleichbarer EU-Nachweis – nicht älter als 12 Monate bezogen auf die Angebotsfrist. Alternativ PQ-Eintrag.
Fachliche Eignung – Referenzen
Mindestens 1, maximal 2 vergleichbare Referenzen über erfolgreiche Implementierung einer Softwarelösung im Bereich Bestattungsdienst und Krematorium:
Ausschlussgründe
Hinweise zur Verfahrensart
Erfolgreiche Implementierung einer Softwarelösung für Bestattungsdienst UND Krematorium bei einem kommunalen Träger ≥200.000 Einwohner (GK1/GK2 gem. KGST), innerhalb der letzten 5 Jahre, mit Schnittstellen zu SAP, DMS und GLT-Systemen.
Pflichtformular 'Beschreibung referierte Aufträge' (PDF, datiert, unterschrieben); inkl. Ansprechpartner mit E-Mail und Telefon; telefonische Überprüfung nach Angebotsfrist; Fehlen führt zum Ausschluss.