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Sonsbeck-Generalplanungsleistungen für die Johann-Hinrich-Wichern Gemeinschafts-grundschule Sonsbeck

Rechtsanwalt André Siedenberg | Gemeinde Sonsbeck, Die Bürgermeisterin | Vergabekammer WestfalenSonsbeck, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Gemeinde Sonsbeck sucht ein Architektur- und Ingenieurbüro als Generalplaner, das die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Johann-Hinrich-Wichern-Gemeinschaftsgrundschule am Standort Taubenweg 47 plant und während der Bauphase koordiniert.

Was muss der Generalplaner leisten?

Planung Gebäude und Innenräume (Architektur)Planung Technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro etc.)TragwerksplanungFreianlagenplanung (Schulhof, Außenanlagen)Brandschutz und Bauphysik (Wärmeschutz, Akustik)Übergreifende Koordination aller Fachplaner

Das Planungsbudget beträgt rund 12 Mio. Euro brutto. Das Verfahren ist ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb – Sie müssen sich also zunächst mit einem Teilnahmeantrag bewerben. Drei bis fünf Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Was passiert im Projekt?

Rückbau des Gebäudeteils SüdZweigeschossiger Neubau SüdNiveaugleiche Verbindung der Gebäudeteile Nord und SüdZentraler HaupteingangErweiterung von Verwaltung und Mensa/ForumNeugestaltung der Freianlagen mit Einbindung des Bachlaufs LeyPlanung und Umbau bei laufendem Schul- und OGS-Betrieb

Bewerbungsfrist: 03.11.2026, 11:00 Uhr (MEZ) – Einreichung elektronisch über die Vergabeplattform.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristNOV2026
Teilnahmefrist3. Nov. 2026
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs; konkretes Datum nicht in den Unterlagen genannt, liegt aber vor der Teilnahmefrist am 03.11.2026.
Bieterfragen-FristDatum offenBieterfragen über die Vergabeplattform sind rechtzeitig anzuzeigen; konkretes Datum nicht in den Unterlagen genannt.
Rügefrist (aus Bekanntmachung erkennbare Verstöße)Datum offenBis zum Ablauf der Teilnahmefrist sind erkennbare Vergabeverstöße zu rügen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Rügefrist (im Verfahren erkannte Verstöße)Datum offen10 Kalendertage ab Erkennen des Vergabeverstoßes (§ 160 Abs. 3 GWB).
Frist NachprüfungsantragDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung der Vergabestelle, dass einer Rüge nicht abgeholfen wird.
Wartefrist § 134 GWBDatum offen10 Kalendertage ab dem Tag nach Absendung der Information über den Zuschlag (bei elektronischer Übermittlung).
Projekt-Kick-offDatum offenUnmittelbar nach Auftragserteilung; konkretes Datum nicht bezifferbar.
Entwurfsplanung mit KostenberechnungDatum offenPlanungsziel: Zuschlag + 3 Monate; Bezugstermin (Zuschlag) nicht datiert.
GenehmigungsplanungDatum offenPlanungsziel: 1 Monat nach Freigabe LPH 3; Bezugstermin nicht datiert.
Bauliche Fertigstellung und ÜbergabeDatum offenAmbitionierter Zielwert: Projektstart + ca. 26 Monate; konkrete Daten nicht bezifferbar.
Stufe 2 Beauftragung (LPH 4–8)Datum offenEinseitige Option des Auftraggebers; kein Anspruch auf Abruf. Konkrete Daten nicht genannt.
Stufe 3 Beauftragung (LPH 9)Datum offenEinseitige Option des Auftraggebers; kein Anspruch auf Abruf. Konkrete Daten nicht genannt.
vor Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität12 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Gesamthonorar50%

    Gewertet wird der im finalen Preisblatt ausgewiesene und für alle Bieter nach identischen Parametern ermittelte Gesamtwertungspreis einschließlich sämtlicher bewerteter Stufen, Optionen, besonderen Leistungen und Nebenkosten, jeweils netto. Nicht wertungsrelevante Bedarfspositionen werden im Preisblatt ausdrücklich gekennzeichnet. Niedrigstes wertbares Gesamthonorar erhält 100 Punkte, das Doppelte oder mehr 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Ungewöhnlich niedrige Angebote werden nach § 60 VgV aufgeklärt.

  • Kurzkonzept30%

    Maximal zehn einseitig beschriebene DIN-A4-Seiten (Arial 11 pt oder vergleichbar, mind. 1,15-facher Zeilenabstand, mind. 2 cm Seitenrand). Fünf Konzeptbausteine zu je 20 %: (1) Variante 2.4 und Wirtschaftlichkeit, (2) Interim und laufender Schulbetrieb, (3) Klima- und Baustandards, (4) Nutzer- und Schnittstellenmanagement, (5) Einbindung der Ley. Jeder Baustein wird mit 0/2/4/6/8/10 Punkten bewertet. Punktzahl des besten Konzepts = 100, übrige entsprechend.

  • Personalqualifikation (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung)15%

    Gewertet werden die im Angebot verbindlich benannte Projektleitung und stellvertretende Projektleitung anhand der vorgegebenen Personalformblätter mit höchstens drei persönlichen Referenzprojekten je Person. Pro Unterkriterium 0/25/50/75/100 Punkte. Das gewertete Schlüsselpersonal wird Vertragsbestandteil.

  • Präsentation (unter Vorbehalt)5%

    45-minütige Präsentation (30 Min Vortrag, 15 Min Fragen); Projektleitung und stellvertretende Projektleitung müssen persönlich teilnehmen. Gegenstand: Darstellung des vorgesehenen Vorgehens anhand vergleichbarer Referenzprojekte und Übertragung auf das Projekt. Je Unterkriterium 0/2/4/6/8/10 Punkte. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, auf den Präsentationstermin zu verzichten, wenn dieser keinen Unterschied am Gesamtergebnis mehr bewirken kann.

Preis-Punkte = 100 - ((Wertungspreis - niedrigster Wertungspreis) x 100 / niedrigster Wertungspreis); linear interpoliert zwischen niedrigstem Honorar (100 Punkte) und dem Doppelten oder mehr (0 Punkte). Für jedes Kriterium werden 0–100 Wertungspunkte ermittelt, mit der Gewichtung multipliziert und durch 100 geteilt; die gewichteten Punkte werden addiert (max. 100 Gesamtpunkte). Rundung erst bei gewichteter Punktzahl auf zwei Nachkommastellen.

KI-Hinweis: Alle vier Zuschlagskriterien mit Gewichtungen, Unterkriterien und Bewertungsmethoden sind in den Vergabeunterlagen (Ziffern 11–15 der Bewerbungs- und Vergabebedingungen) sowie in der Bekanntmachung vollständig und konsistent angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Projektrahmen

Generalplanerauftrag für die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Johann-Hinrich-Wichern-Gemeinschaftsgrundschule am Standort Taubenweg 47, 47665 Sonsbeck.

Dreizügige Grundschule, in bis zu zwei Jahrgängen vierzügigMit Offener Ganztagsschule (OGS)Bestandsgebäude aus den 1960er-, 1970er- und 1990er-JahrenGeplante Maßnahmen: Rückbau Gebäudeteil Süd, zweigeschossiger Neubau Süd, niveaugleiche Verbindung Nord/Süd, zentraler Haupteingang, Erweiterungen (Verwaltung, Mensa/Forum), Freianlagen mit Einbindung des Bachlaufs LeyPlanung und Umbau bei laufendem Schul- und OGS-BetriebPlanungsbudget: 12.000.000 EUR brutto (KG 200–700, Stand I/2026)Förderung: Zuwendungsbescheid Bezirksregierung Düsseldorf vom 29.01.2026 über 4.406.362,53 EUR (NRW-Infrastrukturgesetz)

Leistungsbilder

Folgende Fachplanungen sind enthalten und müssen von verantwortlichen Personen (Architekt/Ingenieur nach Landesrecht) geführt werden:

Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI, Anlage 10): Bestand, Umbau, Erweiterung, Abbruch und NeubauTechnische Ausrüstung (§ 55 HOAI, Anlage 15): alle projektbezogen erforderlichen Anlagengruppen, einschließlich KüchenschnittstellenTragwerksplanung (§ 51 HOAI, Anlage 14): Neubau, Eingriffe in Bestand, Bauzustände und RückbauFreianlagenplanung (§ 39 HOAI, Anlage 11): Schulhof, Wege, Terrassen, Bachlauf Ley, Regenwasser, Baustellenfolgen und WiederherstellungBrandschutz: projektbezogene Brandschutzplanung und NachweisführungBauphysik: Wärmeschutz und Energiebilanz, Bau- und Raumakustik einschließlich KoordinationGeneralplanerkoordination (durchgängig): Schnittstellen-, Termin-, Kosten-, Risiko-, Entscheidungs-, Änderungs- und Qualitätsmanagement

Leistungsphasen und stufenweise Beauftragung

Die Beauftragung erfolgt in drei Stufen:

Stufe 1 (mit Zuschlag): Leistungsphasen 1–3 aller Leistungsbilder sowie die GeneralplanerkoordinationStufe 2 (einseitige Option des Auftraggebers): Leistungsphasen 4–8; Tragwerksplanung LPH 4–6Stufe 3 (einseitige Option des Auftraggebers): Leistungsphase 9

Auf den Abruf der Optionen besteht kein Anspruch.

Für die einzelnen Leistungsbilder sind folgende Leistungsphasen vorgesehen:

Objektplanung Gebäude und Innenräume: LPH 1–9Technische Ausrüstung: LPH 1–9Tragwerksplanung: LPH 1–6Freianlagenplanung: LPH 1–9Brandschutz: stufengerechtBauphysik: stufengerecht

Zusätzliche Leistungen

Über die reinen Fachplanungen hinaus umfasst der Generalplanerauftrag insbesondere:

Bestands- und GrundlagenmanagementVarianten- und WirtschaftlichkeitsuntersuchungenBauablauf-, Interims- und Logistikplanung bei laufendem SchulbetriebRisikomanagementUnterstützung bei der Fördermitteldokumentation

Optionale Leistungen (gesondert zu bepreisen)

Folgende Optionen sind im Preisblatt gesondert und vollständig anzubieten:

Option A: Vertiefte Planung einer erweiterten externen Veranstaltungsnutzung von Mensa, Forum und MusikbereichOption B: Untersuchung und Planung einer vollständigen oder weit überwiegenden externen InterimsauslagerungOption C: Vertiefte PV- bzw. Eigenerzeugungsuntersuchung

Planungsziele und Projektorganisation

Projektstart: Unmittelbar nach Auftragserteilung (Kick-off); Generalplaner legt innerhalb von 2 Wochen einen Terminplan vorEntwurfsplanung mit Kostenberechnung (LPH 3): Ziel 3 Monate nach ZuschlagGenehmigungsplanung (LPH 4): Ziel 1 Monat nach Freigabe LPH 3Bauliche Fertigstellung und Übergabe: Ziel ca. 26 Monate nach Projektstart (ambitionierter Zielwert laut Kick-off)Jour-fixe: alle 2 Wochen in LPH 1–3Baubesprechungen: wöchentlich während aktiver BauausführungMonatlicher Projektstatus: schriftlich zu Leistung, Entscheidungen, Kosten, Terminen und RisikenProtokolle: Entwurf durch Generalplaner binnen 3 Werktagen nach Besprechung; Einwendungen binnen weiteren 3 Werktagen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufsrechtliche Befähigung

Die für die jeweiligen Leistungsbilder verantwortlichen Personen müssen zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur nach einschlägigem Landesrecht berechtigt sein. Bei juristischen Personen sind die verantwortlichen Berufsangehörigen zu benennen.

Personelle Leistungsfähigkeit

Mindestens 8 Beschäftigte, davon mindestens 4 Planer (fachlich qualifizierte Architekten/Ingenieure oder vergleichbar qualifizierte Beschäftigte, die überwiegend Planungsleistungen erbringen).

Qualitätsmanagement

ISO 9001-Zertifizierung oder gleichwertiges QM-System als Auswahlkriterium. Einzureichen nur, falls vorhanden.

Berufshaftpflichtversicherung

Mindestens 3.000.000 EUR je Schadensfall für PersonenschädenMindestens 1.500.000 EUR je Schadensfall für sonstige SchädenJahreshöchstleistung mindestens das 2-fache der jeweiligen DeckungssummeAlternativ: Erklärung des Versicherers zur Anpassung im Auftragsfall

Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen (Details siehe Referenzprojekte).

Ausschlussgründe

Keine Teilnahme möglich bei Vorliegen von Ausschlussgründen, insbesondere:

Rechtskräftige Verurteilung u. a. wegen §§ 129, 129a, 129b, 89c, 261, 263, 264, 299, 108e, 333, 334, 232, 233 StGBNichtzahlung von Steuern oder SozialversicherungsbeiträgenVerstoß gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche PflichtenInsolvenzverfahren, LiquidationSchwere berufliche Verfehlung

Eignungsleihe

Eignungsleihe ist möglich über Nachunternehmen (wirtschaftliche/finanzielle oder technische Leistungsfähigkeit).

Verfahrensrahmen

EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorherigem TeilnahmewettbewerbMindestanzahl Bewerber: 3Höchstzahl Bewerber: 5Auswahl anhand Eignungskriterien nach §§ 56, 57 VgVEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) wird im gesetzlich vorgesehenen Umfang akzeptiertAusführungsbedingungen: TVgG NRW ist zu beachten
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Maßgebliche letzte Referenzleistung innerhalb der letzten 5 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossenVolumen: Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 zusammen mindestens 6.000.000 EUR netto

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen für die Eignungsprüfung; in die Wertung gehen die drei punktbesten ein

Gebäude mit Publikumsbetrieb oder regelmäßiger Nutzung durch Kinder/Jugendliche; mindestens abgeschlossene Leistungsphase 7 der Objektplanung Gebäude und Innenräume oder inhaltlich entsprechende Leistung; mindestens eine Referenz mit öffentlicher Fördermitteln (Bewerber war in förderbezogene Planung/Dokumentation eingebunden)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 61%4–10 · 37%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Formblätter und Teilnahmeantrag
Eignungsnachweise
Erklärungen und Verpflichtungen
Nur bei Bewerbergemeinschaft oder Unteraufträgen
Nach Aufforderung zur Angebotsabgabe (Verhandlungsverfahren)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Rechtsanwalt André Siedenberg | Gemeinde Sonsbeck, Die Bürgermeisterin | Vergabekammer Westfalen
Anschrift
40219 Düsseldorf
Ort
47665 Sonsbeck
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
www.ra-siedenberg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
47665 Sonsbeck
Nordrhein-Westfalen

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