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Stadt Erfurt - Erstellung eines nachhaltig urbanen Mobilitätsplans 2040

Landeshauptstadt Erfurt | Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB | Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Erfurt, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Erfurt vergibt freiberufliche Leistungen zur Erstellung eines Mobilitätsplans mit Horizont 2040 nach den Leitlinien der Europäischen Kommission für nachhaltige urbane Mobilitätspläne (SUMP).

Gefragt ist ein Planungsbüro, das den gesamten SUMP-Prozess in drei Phasen und sechs Arbeitspaketen begleitet: vom Projektmanagement über die Bestandsanalyse und die Strategie- und Leitbildentwicklung bis hin zu Maßnahmenpaketen, Öffentlichkeitsbeteiligung und Dokumentation.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms "Nachhaltige urbane Mobilitätspläne" des Bundesministeriums für Verkehr gefördert. Alle Leistungen müssen bis Ende 2028 erbracht und abgerechnet sein.

Es handelt sich um ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Die Stadt wählt aus den Bewerbern bis zu 3 Bieter aus, die dann ein Honorarangebot abgeben dürfen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV
Fördermittel-Einreichung26. Aug. 2026
Teilnahmefrist23. Okt. 2026
Erwarteter Förderbescheidca. 1. Nov. – 31. Dez. 2026
Potentieller Präsentationstermin Bieter26. Nov. – 27. Nov. 2026
Vertragsbeginnca. 1. Dez. 2026
Vertragslaufzeitca. 1. Dez. 2026 – 31. Dez. 2028
Kick-Off-Meetingca. 1. Jan. 2027
Vertragsendeca. 31. Dez. 2028
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung der Ausschreibung; konkretes Datum nicht in den Unterlagen genannt.
EinladungsfristDatum offenMindestens 30 Tage nach Aufforderung für schriftliche Präsentation, Erstangebot und Stellungnahme zum Vertragsentwurf (eingeladene Bieter).
Evaluierung und FortschreibungDatum offen2 Jahre Gesamtprozess Evaluierung und Fortschreibung gemäß AP 1; konkrete Datierung nicht angegeben.
RügefristDatum offen10 Kalendertage zur Rüge von Vergabeverstößen nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB.
NachprüfungsverfahrenDatum offen15 Kalendertage nach Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Vorgesehener Projektleiter / vorgesehenes Projektteam30%

    Schriftliche Präsentation der Person, die die Projektleitung übernimmt, sowie des Projektteams: Ausbildung, Qualifikation, Erfahrungshintergrund im Hinblick auf die Erstellung eines Mobilitätsplans, sowie Darstellung des Zusammenwirkens im Team. Drei gleichgewichtete Unterkriterien (Projektleiter, Projektteam, Zusammenwirken), jeweils 0-5 Punkte, Durchschnitt multipliziert mit Wichtungsfaktor 30 (max. 150 Punkte). (Aspekte: Vorgesehener Projektleiter, Vorgesehenes Projektteam, Zusammenwirken im Team)

  • Herangehensweise an die Aufgabe50%

    Darlegung, wie der Bieter die Herangehensweise an die Aufgabe methodisch und zeitlich zu gestalten gedenkt, insbesondere zum Planungsprozess (SUMP-Prozess Phasen I-III) und zum Kommunikationsprozess. Bewertet mit 0-5 Punkten, multipliziert mit Wichtungsfaktor 50 (max. 250 Punkte). Keine abschließenden Unterkriterien.

  • Honorar20%

    Maßgeblich ist das voraussichtliche Netto-Gesamthonorar gemäß dem finalen Angebot (Honorarpauschale, Nebenkostenpauschale, Stundenverrechnungssätze für ausgewählte Leistungen). Interpolierende Punktebewertung: niedrigstes Angebot erhält 5 Punkte, das 1,5-fache des niedrigsten Angebots erhält 0 Punkte, dazwischen Interpolation, kaufmännisch gerundet. Multiplikation mit Wichtungsfaktor 20 ergibt max. 100 Punkte.

Bewertung Kriterien 1 und 2: Vergabe von 0-5 Punkten je Unterkriterium/Kriterium, Multiplikation mit Wichtungsfaktor. Kriterium 3 (Honorar): Interpolierende Punktebewertung 0-5; niedrigstes Angebot erhält 5 Punkte, das 1,5-fache des niedrigsten Angebots erhält 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation, kaufmännisch gerundet auf eine Nachkommastelle. Multiplikation mit Wichtungsfaktor 20 ergibt max. 100 Punkte.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen (Wichtungsfaktoren 30/50/20, gesamt 100), Bewertungsmaßstäbe und Interpolationsformel sind im Dokument vollständig und eindeutig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Sechs Arbeitspakete im SUMP-Prozess (Phasen I–III)

Die Leistung gliedert sich in sechs Arbeitspakete, die die SUMP-Phasen I (Bestandsanalyse), II (Strategie und Leitbild) und III (Maßnahmen, Beteiligung, Dokumentation) abdecken. AP 1 Projektmanagement und AP 5 Öffentlichkeitsbeteiligung sind phasenübergreifend angelegt; AP 2 Bestandsanalyse liegt in Phase I, AP 3 Strategieentwicklung in Phase II, AP 4 Maßnahmenpakete und AP 6 Dokumentation in Phase III.

AP 1 – Projektmanagement

Projektsteuerung über alle PhasenKick-Off-Meeting in Präsenz (voraussichtlich Januar 2027)Bis zu 3 verwaltungsinterne Zielfindungskolloquien in PräsenzBis zu 2 Präsentationen im VerkehrsausschussOptionale DSGVO-konforme Projektplattform

AP 2 – Bestandsanalyse (Phase I)

Auswertung bestehender Daten (u. a. SrV-Studie, Verkehrszählungen, Verkehrsmodell 2025)Auswertung sektoraler Konzepte (ISEK, NVP, Radverkehrsplan u. a.)Räumliche Abgrenzung des funktionalen Stadtgebiets inkl. Pendlereinzugsgebiet

AP 3 – Strategieentwicklung und Leitbild (Phase II)

Entwicklung zweier Zukunftsszenarien mit Prognosehorizont 2040Erarbeitung eines Leitbilds inkl. SUMP-IndikatorenPolitischer Beschluss des Leitbildes

AP 4 – Maßnahmenpakete / Handlungsfelder (Phase III)

Identifikation von Handlungsfeldern (u. a. City-Logistik, demografischer Wandel)Entwicklung, Bewertung und Priorisierung von EinzelmaßnahmenEvaluations- und Monitoringkonzept

AP 5 – Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung

1 Auftaktveranstaltung + bis zu 3 InformationsveranstaltungenMobilitätsrat mit bis zu 6 VeranstaltungenSpielerisches Beteiligungstool (Mobil-O-Mat-ähnlich)Bürgerschaftsvoting (MobiVote-ähnlich)

AP 6 – Dokumentation (Phase III)

Zwischenbericht (max. 25 Seiten)SUMP-Endbericht (pdf + bearbeitbares Format)Kurzpräsentation (ppt + pdf)Bürgerfreundlicher Kurzbericht (max. 15 Seiten)

Vergütung und nicht von der Pauschale umfasste Zusatzleistungen

Die vertraglichen Leistungen werden über ein pauschales Netto-Honorar vergütet. Für ausnahmsweise nicht von der Pauschale erfasste Leistungen gilt ein Stundenverrechnungssatz; Nebenkosten werden als Pauschale (in %) abgegolten. Zusätzlich zum Pauschalpaket enthaltene Leistungen sind z. B.:

AP 1: Weitere Kick-Off-Meetings (>1), zusätzliche Zielfindungskolloquien (>3) oder Ausschusspräsentationen (>2)AP 3: Zusätzliche Veranstaltungen zur Leitbilddiskussion über AP 5 hinaus; Mitwirkung bei Nutzung des VerkehrsmodellsAP 5: Zusätzliche Informationsveranstaltungen (>3), zusätzliche Mobilitätsratsitzungen (>6) oder weitere optionale Workshops

Ausführungszeitraum und Abgrenzung

Der Leistungszeitraum beginnt voraussichtlich am 01.12.2026 und endet am 31.12.2028 (Bewilligungszeitraum der Fördermittel); Ausführungsbeginn steht unter Vorbehalt der Fördermittelbewilligung. Alle Leistungen sind bis dahin zu erbringen und schlusszurechnen. Phase IV (Umsetzungskonzept) ist ausdrücklich nicht Bestandteil dieses Auftrags und wird separat vergeben.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrenstyp und Auswahl der Bieter

EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden – nach Eignungsprüfung – maximal 3 Bieter zur Angebotsabgabe eingeladen. Liegen mehr als 3 geeignete Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand der Referenzen-Punktzahl (1 Punkt pro referenzkonforme Referenz, max. 2 gewertet); bei Punktegleichheit entscheidet das Los.

Ausschlussgründe

Bewerber dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 1 MiLoG aufweisen. Liegen Ausschlussgründe vor, kann eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB erklärt werden. Bei Bietergemeinschaften darf keines der Mitglieder Ausschlussgründe erfüllen; die Erklärungen sind von jedem Mitglied gesondert abzugeben.

Berufshaftpflichtversicherung (finanzielle/wirtschaftliche Eignung)

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen oder alternativ eine Bereitschaftserklärung des Versicherers:

Personenschäden: mindestens 0,5 Mio. € je Einzelfall, zweifache Maximierung pro JahrSachschäden: mindestens 0,5 Mio. € je Einzelfall, zweifache Maximierung pro JahrVermögensschäden: mindestens 0,5 Mio. € je Einzelfall, zweifache Maximierung pro Jahr

Bei Bietergemeinschaften genügt der Nachweis durch den Federführer. Wird der Nachweis nicht erbracht, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.

Fachliche Eignung – Referenzen

Ausschlusskriterium: mindestens 1 Referenz aus den letzten 8 Jahren, die in Größe und Struktur des Untersuchungsraums sowie im Leistungsumfang mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar ist. Pro Referenz sind Name des Referenzobjekts, Beschreibung, Größe/Struktur des Untersuchungsraums, Vergleichbarkeit, Projektbeginn/-ende, Projektverantwortliche/r und Auftragsvolumen anzugeben. Es können bis zu 5 Referenzen im Bewerberformular eingereicht werden (weitere auf Beiblatt). Referenzen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmern oder Mitarbeitern (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen) werden dem Bewerber zugerechnet.

Zuschlagskriterien (Wertung)

Zuschlagskriterium ist die Qualität. Eingeladene Bieter müssen u. a. eine schriftliche Präsentation (max. 20 DIN A4-Seiten, Schriftgrad mindestens 11) zu den Zuschlagskriterien Nr. 1 und 2 vorlegen. Verhandlungen über Angebote sind nicht vorgesehen; eine sukzessive Reduzierung ist im Verfahren vorgesehen.

Referenzprojekte
Mindestens 1 (maximal 5 im Bewerberformular, weitere auf Beiblatt möglich) ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 8 Jahre (Projektbeginn bis -ende anzugeben)Volumen: Auftragsvolumen ist anzugeben (keine Mindestschwelle genannt)

Vergleichbare Referenz: ähnliche Größe und Struktur des Untersuchungsraums sowie Leistungen ähnlichen Umfangs

Vergleichbarkeit ist zu erläutern; Größe und Struktur des Untersuchungsraums sind zu erläutern; Name des Referenzobjektes und Person des Projektverantwortlichen sind zu nennen. Referenzen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmern oder Mitarbeitern (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen) werden zugerechnet.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 78%4–10 · 20%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 14 erledigt
Teilnahmeantrag (Frist: 23.10.2026)
Angebot nach Einladung zur Angebotsabgabe
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt Erfurt | Schicker Thies Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB | Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
99092 Erfurt
Ort
99084 Erfurt
Kategorie
Thueringen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—
Auftraggeber-Website
schickerthies.de/ ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
99084 Erfurt
Thüringen

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