Stadt Erfurt - Erstellung eines nachhaltig urbanen Mobilitätsplans 2040
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Erfurt vergibt freiberufliche Leistungen zur Erstellung eines Mobilitätsplans mit Horizont 2040 nach den Leitlinien der Europäischen Kommission für nachhaltige urbane Mobilitätspläne (SUMP).
Gefragt ist ein Planungsbüro, das den gesamten SUMP-Prozess in drei Phasen und sechs Arbeitspaketen begleitet: vom Projektmanagement über die Bestandsanalyse und die Strategie- und Leitbildentwicklung bis hin zu Maßnahmenpaketen, Öffentlichkeitsbeteiligung und Dokumentation.
Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms "Nachhaltige urbane Mobilitätspläne" des Bundesministeriums für Verkehr gefördert. Alle Leistungen müssen bis Ende 2028 erbracht und abgerechnet sein.
Es handelt sich um ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Die Stadt wählt aus den Bewerbern bis zu 3 Bieter aus, die dann ein Honorarangebot abgeben dürfen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Vorgesehener Projektleiter / vorgesehenes Projektteam30%
Schriftliche Präsentation der Person, die die Projektleitung übernimmt, sowie des Projektteams: Ausbildung, Qualifikation, Erfahrungshintergrund im Hinblick auf die Erstellung eines Mobilitätsplans, sowie Darstellung des Zusammenwirkens im Team. Drei gleichgewichtete Unterkriterien (Projektleiter, Projektteam, Zusammenwirken), jeweils 0-5 Punkte, Durchschnitt multipliziert mit Wichtungsfaktor 30 (max. 150 Punkte). (Aspekte: Vorgesehener Projektleiter, Vorgesehenes Projektteam, Zusammenwirken im Team)
- Herangehensweise an die Aufgabe50%
Darlegung, wie der Bieter die Herangehensweise an die Aufgabe methodisch und zeitlich zu gestalten gedenkt, insbesondere zum Planungsprozess (SUMP-Prozess Phasen I-III) und zum Kommunikationsprozess. Bewertet mit 0-5 Punkten, multipliziert mit Wichtungsfaktor 50 (max. 250 Punkte). Keine abschließenden Unterkriterien.
- Honorar20%
Maßgeblich ist das voraussichtliche Netto-Gesamthonorar gemäß dem finalen Angebot (Honorarpauschale, Nebenkostenpauschale, Stundenverrechnungssätze für ausgewählte Leistungen). Interpolierende Punktebewertung: niedrigstes Angebot erhält 5 Punkte, das 1,5-fache des niedrigsten Angebots erhält 0 Punkte, dazwischen Interpolation, kaufmännisch gerundet. Multiplikation mit Wichtungsfaktor 20 ergibt max. 100 Punkte.
Bewertung Kriterien 1 und 2: Vergabe von 0-5 Punkten je Unterkriterium/Kriterium, Multiplikation mit Wichtungsfaktor. Kriterium 3 (Honorar): Interpolierende Punktebewertung 0-5; niedrigstes Angebot erhält 5 Punkte, das 1,5-fache des niedrigsten Angebots erhält 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation, kaufmännisch gerundet auf eine Nachkommastelle. Multiplikation mit Wichtungsfaktor 20 ergibt max. 100 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenSechs Arbeitspakete im SUMP-Prozess (Phasen I–III)
Die Leistung gliedert sich in sechs Arbeitspakete, die die SUMP-Phasen I (Bestandsanalyse), II (Strategie und Leitbild) und III (Maßnahmen, Beteiligung, Dokumentation) abdecken. AP 1 Projektmanagement und AP 5 Öffentlichkeitsbeteiligung sind phasenübergreifend angelegt; AP 2 Bestandsanalyse liegt in Phase I, AP 3 Strategieentwicklung in Phase II, AP 4 Maßnahmenpakete und AP 6 Dokumentation in Phase III.
AP 1 – Projektmanagement
AP 2 – Bestandsanalyse (Phase I)
AP 3 – Strategieentwicklung und Leitbild (Phase II)
AP 4 – Maßnahmenpakete / Handlungsfelder (Phase III)
AP 5 – Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung
AP 6 – Dokumentation (Phase III)
Vergütung und nicht von der Pauschale umfasste Zusatzleistungen
Die vertraglichen Leistungen werden über ein pauschales Netto-Honorar vergütet. Für ausnahmsweise nicht von der Pauschale erfasste Leistungen gilt ein Stundenverrechnungssatz; Nebenkosten werden als Pauschale (in %) abgegolten. Zusätzlich zum Pauschalpaket enthaltene Leistungen sind z. B.:
Ausführungszeitraum und Abgrenzung
Der Leistungszeitraum beginnt voraussichtlich am 01.12.2026 und endet am 31.12.2028 (Bewilligungszeitraum der Fördermittel); Ausführungsbeginn steht unter Vorbehalt der Fördermittelbewilligung. Alle Leistungen sind bis dahin zu erbringen und schlusszurechnen. Phase IV (Umsetzungskonzept) ist ausdrücklich nicht Bestandteil dieses Auftrags und wird separat vergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrenstyp und Auswahl der Bieter
EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden – nach Eignungsprüfung – maximal 3 Bieter zur Angebotsabgabe eingeladen. Liegen mehr als 3 geeignete Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand der Referenzen-Punktzahl (1 Punkt pro referenzkonforme Referenz, max. 2 gewertet); bei Punktegleichheit entscheidet das Los.
Ausschlussgründe
Bewerber dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 1 MiLoG aufweisen. Liegen Ausschlussgründe vor, kann eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB erklärt werden. Bei Bietergemeinschaften darf keines der Mitglieder Ausschlussgründe erfüllen; die Erklärungen sind von jedem Mitglied gesondert abzugeben.
Berufshaftpflichtversicherung (finanzielle/wirtschaftliche Eignung)
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen oder alternativ eine Bereitschaftserklärung des Versicherers:
Bei Bietergemeinschaften genügt der Nachweis durch den Federführer. Wird der Nachweis nicht erbracht, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Fachliche Eignung – Referenzen
Ausschlusskriterium: mindestens 1 Referenz aus den letzten 8 Jahren, die in Größe und Struktur des Untersuchungsraums sowie im Leistungsumfang mit der ausgeschriebenen Aufgabe vergleichbar ist. Pro Referenz sind Name des Referenzobjekts, Beschreibung, Größe/Struktur des Untersuchungsraums, Vergleichbarkeit, Projektbeginn/-ende, Projektverantwortliche/r und Auftragsvolumen anzugeben. Es können bis zu 5 Referenzen im Bewerberformular eingereicht werden (weitere auf Beiblatt). Referenzen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmern oder Mitarbeitern (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen) werden dem Bewerber zugerechnet.
Zuschlagskriterien (Wertung)
Zuschlagskriterium ist die Qualität. Eingeladene Bieter müssen u. a. eine schriftliche Präsentation (max. 20 DIN A4-Seiten, Schriftgrad mindestens 11) zu den Zuschlagskriterien Nr. 1 und 2 vorlegen. Verhandlungen über Angebote sind nicht vorgesehen; eine sukzessive Reduzierung ist im Verfahren vorgesehen.
Vergleichbare Referenz: ähnliche Größe und Struktur des Untersuchungsraums sowie Leistungen ähnlichen Umfangs
Vergleichbarkeit ist zu erläutern; Größe und Struktur des Untersuchungsraums sind zu erläutern; Name des Referenzobjektes und Person des Projektverantwortlichen sind zu nennen. Referenzen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmern oder Mitarbeitern (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen) werden zugerechnet.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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