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Straßenbau "Großblumberg"

Hansestadt Wipperfürth51688 Wipperfürth, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 24 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Hansestadt Wipperfürth schreibt den verkehrlichen Ausbau der Hoflage „Großblumberg" öffentlich aus.

Gebaut werden zwei Wegetrasse (Achse A als Ausbau eines bestehenden Wirtschaftswegs, Achse B als neuer Trasse), eine Wendefläche und ein Regenwasserkanal.

Die Leistung umfasst Erdarbeiten, Herstellung einer Frostschutzschicht, Asphalt- und Pflasterarbeiten sowie Kanal- und Entwässerungsarbeiten.

Baubeginn ist voraussichtlich Oktober 2026, Fertigstellung bis spätestens 26.02.2027.

Angebote müssen bis zum 09.09.2026 um 09:45 Uhr elektronisch über das Vergabeportal eingereicht werden.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 24 Tage bis zur Angebotsfrist — 09. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027FEB
Veröffentlichung12. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 12. Aug. – 7. Sep. 2026
Angebotsfrist9. Sep. 2026
Angebotsöffnung9. Sep. 2026
Bindefrist9. Sep. – 30. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 12. Okt. 2026
Asphalteinbauca. 12. Okt. – 31. Dez. 2026
Vertragsende26. Feb. 2027
Gewährleistung26. Feb. 2027 – 26. Feb. 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen geben als einziges Zuschlagskriterium den Preis (Wertungssumme) an; die Option 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien' wurde nicht aktiviert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtüberblick

Die Baumaßnahme umfasst alle Tief- und Straßenbauleistungen zur Erschließung der Hoflage „Großblumberg

Erdarbeiten und Untergrundvorbereitung

Baufeld abräumen: ca. 2.000 m² (Rodung, Entfernung von Bewuchs, Zäunen etc.).Bodenaushub Verkehrsflächen: ca. 650 m³.Planum herstellen: ca. 1.200 m².Frostschutzschicht 0/45 herstellen: ca. 1.220 t (Schichtdicke bis 47 cm).Bodeneinstufung nach LAGA TR Boden (Z0*), Deponieverordnung (DK0) und Ersatzbaustoffverordnung (BM-0*); Entsorgungsnachweise sind vorzubereiten.Verdichtungsnachweise: je Achse/Hoflage 2× auf Erdplanum und 2× auf Frostschutzschicht (EVd/EV2, leichtes Fallgewichtgerät).Verdichtungsgrade (DPr) in Gräben: je Haltung 2 Stellen (leichte Rammsonde/Künzelstab).

Oberbau – Asphalt und Pflaster

Frostsicherer Oberbau gemäß RStO Tafel 1, Belastungsklasse Bk 1

Entwässerung und Kanalbau

Regenwasserkanal DN 200 (Achse B): ca. 100 m, Verlegetiefe ca. 1,35 m.Bettungstyp 1 nach DIN EN 1610; Bettungsschicht 100 mm + 1/5 DN, mind. 150 mm; grobkörniges Verfüllmaterial (≤ 20 mm).Bodenaushub Regenwasserkanal: ca. 50 m³.KG-Rohr DN 200 und DN 150: ca. 100 m.Schacht: 1 Stück (ca. 1,45 m tief).Kanalumschlüsse: 3 Stück.Kastenrinne: ca. 4 m.Straßenabläufe: 2 Stück.Dichtigkeitsprüfung des Kanals und Schachtbauwerks ist zu protokollieren; bei Nichterreichen Wiederholung zu Lasten AN.Entwässerung über die belebte Bodenzone.

Baustelleneinrichtung und logistische Rahmenbedingungen

Baustelleneinrichtung und -räumung sowie Verkehrssicherung (Vollsperrung mit Umleitung über eine Wiesenfläche).Verkehrszeichenplan ist in den Anlagen enthalten und vom AN umzusetzen.Interimsweg für land-/forstwirtschaftlichen Verkehr und Wanderweg während der Bauzeit.Abstimmung mit Feuerwehr, Polizei und Müllabfuhr vor Baubeginn erforderlich.10 kV-Leitung verläuft parallel zur Achse A – Leitungsauskunft vor Baubeginn einholen.Landschaftsschutzgebiet Zone 1 grenzt an das Baufeld.Laut Bodengutachten kein Grundwasser zu erwarten; offene Wasserhaltung mit Pumpensümpfen ausreichend, ggf. Drainage unterhalb der Sohle.Kein Ölbindemittel auf Lager – nur auf Nachforderung.Kein Bodenaustausch mit kalk-zement-gebundenem Gemisch vorgesehen, ggf. Konditionierung der Böden (3–5 Gew.-% Kalk-Zement-Gemisch 70:30) bei ungünstiger Witterung.

Dokumentation, Prüfungen und Entsorgung

Bautagesberichte täglich führen.Dokumentation / Beweissicherung (Fotos, Bautagesberichte) bei Abschluss digital übergeben.Eigenüberwachungsprüfungen – Ergebnisse sind der AG bereitzustellen.Kontrollprüfungen sind vorab bei der AG anzukündigen.Eignungsprüfungen für Baustoffe/Baustoffgemische durch Prüfzeugnisse anerkannter Prüfstellen (auf Anforderung).Lieferscheine für Sande, Frostschutz, Beton, Asphalte, Entsorgung, Rohre, Schächte.Prüfberichte zu Verdichtungsnachweisen und Dichtigkeitsprüfung.Rapportzettel für Stundenlohnarbeiten (Datum, Maschinen/Geräte, Zeiten, Leistungsbeschreibung, Unterschrift AG).Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG); Verwertung hat Vorrang vor Beseitigung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage – Zuverlässigkeit

Keine schwere Verfehlung: keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze; kein Verstoß mit Geldbuße > 2.500 EUR in den letzten 2 Jahren (Gewerbezentralregister).Kein Insolvenzverfahren: weder beantragt noch eröffnet oder mangels Masse abgelehnt; nicht in Liquidation.Eintragung im Handelsregister (soweit eintragungspflichtig: e.K., Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, rechtsfähige wirtschaftliche Vereine).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Beschäftigtenzahlen: jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Geschäftsjahre (Geschäftsführung, Vorarbeiter, Facharbeiter, Hilfskräfte, Auszubildende, Bürokräfte).Umsatz: Umsatzzahlen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Bauleistungen (inkl. Anteile aus Gemeinschaftsunternehmen).Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft über Beitragszahlung.Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkassen (tarifliche Sozialkasse).Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes nach § 2 UStG / § 48b EStG; Änderungen sind dem AG unverzüglich mitzuteilen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eintragung in der Handwerksrolle (und/oder IHK).3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren (Tief- und Straßenbauleistungen).

Für jede Referenz sind anzugeben: Bezeichnung des Bauvorhabens, Objektadresse, im eigenen Betrieb erbrachte Leistungen, besondere Anforderungen/Qualifikationsmerkmale, Ausführungszeitraum, Auftragsvolumen in EUR, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner.

Einhaltung der einschlägigen Normen und Vorschriften (RStO, ZTV, TL, TP) in der zum Eröffnungstermin gültigen Fassung.Eignungsprüfungen der Baustoffe und Baustoffgemische durch Prüfzeugnisse anerkannter Prüfstellen.Eigenüberwachungs- und Kontrollprüfungen während der Bauausführung.Baustellenverordnung (BaustellV), Arbeitsschutzgesetz, DGUV-Vorschriften einhalten.Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für alle Arbeitskräfte bereitstellen.

Präqualifikation und Nachunternehmer

Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Angabe der Registernummer im Angebotsschreiben).Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (VOB-NPQ) als vorläufiger Eignungsnachweis.Bei Einsatz von Nachunternehmern: VVB 233 (Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen) ausfüllen; auf gesondertes Verlangen Eigenerklärungen der Nachunternehmen oder Angabe der PQ-Nummer.Auf Verlangen nachzureichen: bestätigende Bescheinigungen zuständiger Stellen, ggf. testierte Jahresabschlüsse oder SCHUFA-Unternehmensauskunft.

Tariftreue und Mindestlohn

Verpflichtung zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen und Mindestlöhne gemäß Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) sowie Mindestlohngesetz (MiLoG) – als Vertragsbestandteil.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 Geschäftsjahre

3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Geschäftsjahren (Tief- und Straßenbau)

Eigenerklärung: Bezeichnung des Bauvorhabens, Adresse, erbrachte Leistung, Ausführungszeitraum, Auftragsvolumen in EUR, Bauherr/Ansprechpartner (Name, Telefon, Adresse, E-Mail). Referenzen müssen dem Leistungsbereich (Tief-/Straßenbau) entsprechen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Formulare & Angebotsschreiben
Eigenerklärungen zur Eignung
Dritterklärungen / Nachweise in Kopie
Preisangaben & Kalkulation
Technische / baubezogene Nachweise und Planungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hansestadt Wipperfürth
Ort
51688 Wipperfürth, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
51688 Wipperfürth
Nordrhein-Westfalen

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