Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Der Freistaat Sachsen (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie – LfULG) beauftragt eine Studie zur Verbesserung der Wassergüte der Lausitzer Neiße. Inhalt ist ein Vorhabens- und Sanierungsplan für die sächsischen Oberflächenwasserkörper (OWK) LN-3 bis LN-10 mit Analyse aller Belastungen (Punktquellen, diffuse Quellen, Wasserentnahmen, morphologische und sonstige anthropogene Belastungen) und Ableitung wirksamer, kosteneffizienter Maßnahmen zur Erreichung des guten ökologischen und chemischen Zustands nach EU-Wasserrahmenrichtlinie.
Was zu tun ist
Fristen
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Angebotspreis (Wertungssumme), bewertet über lineare Interpolation: 40 Punkte für den niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme.
- Qualität60%
Methodischer Ansatz zur Bearbeitung des Projektes unter Berücksichtigung regionaler Charakteristika, mit dem Ziel kosteneffiziente Maßnahmen oder Maßnahmenkombinationen abzuleiten, deren Umsetzung zur Erreichung der Ziele 'guter ökologischer Zustand' bzw. 'gutes ökologisches Potenzial' und 'guter chemischer Zustand' führt.
WP = WPmax - (WPmax / PN) * (PB - PN); wobei WPmax=40, PN=niedrigste Wertungssumme, PB=Preis des Bieters. Lineare Interpolation mit Rundung auf zwei Stellen nach dem Komma. 40 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2-fachen der niedrigsten Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStudienziel und Bearbeitungsgebiet
Erstellung eines Vorhabens- und Sanierungsplans für die sächsischen OWK LN-3 bis LN-10 der Lausitzer Neiße.
Bearbeitungsschwerpunkt: OWK LN-3 bis LN-6 sowie LN-10.
In eingeschränktem Umfang einbezogen: OWK LN-8 und LN-9 (zur Herstellung des fachlichen Zusammenhangs zu LN-10).
Zuständigkeitsbereich: Freistaat Sachsen. Maßnahmen auf polnischem Staatsgebiet sind nicht Gegenstand der Studie.
Inhaltliche Schwerpunkte
Bearbeitungsschritte (BS 1–11)
BS 1 – Grundlagenermittlung
BS 2 – Gebietsbeschreibung
BS 3 – Defizitanalyse
BS 4 – Kausalitätsanalyse
BS 5 – Verursacheranalyse
BS 6 – Handlungsanalyse
BS 7 – Restriktionsanalyse
BS 8 – Maßnahmenableitung
BS 9 – Maßnahmenbewertung und Priorisierung
BS 10 – Maßnahmenkonzept
BS 11 – Bewertung der Zielerreichung
Datenerhebung und Probenahme
Wasserproben (u. a.): pH, Leitfähigkeit, Temperatur, TOC, BSB5, Sauerstoff, Nitrat-N, Nitrit-N, Ammonium-N, Orthophosphat-P, Gesamt-Phosphor, Sulfat, Eisen, Cadmium (gelöst), Nickel (gelöst), Herbizide (Nicosulfuron, Imidacloprid, Flufenacet, Cypermethrin, Aclonifen), Fluoranthen.
Sedimentproben (u. a.): Arsen, Kupfer, Cadmium, Nickel, Cypermethrin, Fluoranthen.
Pläne und Karten (Musterplanverzeichnis)
Übersichtslagepläne (Plan-Nr. 005PL_01, 005PL_02) für Planungsabschnitt, OWK, Messstellen und Schutzgebiete.
Lagepläne (005PL_03 bis 005PL_14) zu Planungsrandbedingungen/Restriktionen, Eigentumsverhältnissen, Flächenbedarf Gewässerentwicklung, Durchgängigkeitsanalyse, Funktionselementen, Hochwasserneutralität, Einzelmaßnahmen, Maßnahmenkonzept, Gewässerunterhaltung, HWSK-Übergabe und verworfenen Maßnahmen.
Detailpläne (005PL_12).
Formate: .pdf, .mxd sowie analog; GIS-konform mit Blattschnitt, Legende und .lyr-Dateien.
Berichtswesen
Optionale Leistungen
Laufzeit
Geplanter Ausführungsbeginn: 01.11.2026 (frühestens nach Zuschlag). Abschluss: 31.12.2028 (ca. 25 Monate).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe und rechtliche Anforderungen
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung müssen vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit
Mitarbeiterqualifikationen
Gute Kenntnisse in Wasserchemie und ökologischen Wirkzusammenhängen in Gewässern, nachgewiesen durch einen Hochschulabschluss in:
Sanktionsbezogene Eigenerklärung (Russland)
EU-Grundrechtecharta und UN-Behindertenrechtskonvention
Verpflichtung zur Einhaltung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (2000/C 364/01) und der UN-Behindertenrechtskonvention (Übereinkommen vom 3. Mai 2008).
Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer
Mindestens 5 geeignete Referenzen aus den letzten 10 Jahren
Fließgewässerrenaturierung, Fließgewässerbiologie und -chemie in Bezug zur EG-WRRL, braunkohlebergbaubeeinflusste Gewässer, Maßnahmenplanung in Bezug zur EG-WRRL; je Referenz Erläuterung zu Ausführungszeitraum, räumlichem Bezug mit Fließgewässername und Themenschwerpunkten