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Transport inkl. Aufladen, Verwiegung und stoffliche Verwertung alter Kunststofftonnen vom Abfallwirtschaftsbetrieb München, Betriebshof Ost

Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) - Vergabestelle 7Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) Betriebshof Ost Truderinger Str. 10 81669 München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 12 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt München (Abfallwirtschaftsbetrieb München, AWM) schreibt den Transport (inklusive Aufladen und Verwiegung) sowie die stoffliche Verwertung alter, ausgesonderter Kunststofftonnen vom Betriebshof Ost (Truderinger Str. 10, 81669 München) öffentlich aus.

Es handelt sich um einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von rund 3 Jahren (spätestens ab 20.10.2026 bis 19.10.2029). Konkrete Abholungen werden über einen sog. „Kleinen Wettbewerb" unter den Rahmenvertragspartnern vergeben. Geschätzt werden im Vertragszeitraum rund 267 Tonnen HDPE-Tonnen (Restmüll, Papier, Bio) und Deckel verwertet.

Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt München (vergabe.muenchen.de / Bieter-Cockpit). **Abgabefrist: 22.09.2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 12 Tage bis zur Angebotsfrist — 22. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKT
Bieterfragen-Fristca. 8. Sep. 2026
Bieterfragen-Fristca. 16. Sep. 2026
Angebotsfrist22. Sep. 2026
Vertragslaufzeit20. Okt. 2026 – 19. Okt. 2029bis 2029
Ausführungsbeginn20. Okt. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Verwertungsvergütung (netto) für die Übernahme des Materials; bewertet wird der Nettoerlös. Die Vergütung wird vom Auftragnehmer an den AWM gezahlt und ist mit negativem Vorzeichen einzugeben.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium Preis mit 100% Gewichtung ist im Leistungsverzeichnis (Wertungsschema) und in der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Punkt 6) eindeutig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Abholung und Aufladung

Abholung Lkw-weise vom Betriebshof Ost des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM), Truderinger Str. 10, 81669 München.Die Tonnen werden durch den Auftraggeber bis zur Ladekante bereitgestellt; das Aufladen übernimmt der Auftragnehmer.Die Ladungssicherung erfolgt durch den Auftragnehmer.Die Tonnen sind farblich sortiert, gestapelt, restentleert und ungereinigt; sie müssen von Metallteilen befreit sein.Ein Anspruch auf Abruf bestimmter Mengen besteht nicht.

Verwiegung

Verwiegung erfolgt auf einer amtlich geeichten LKW-Waage des Auftragnehmers.Es ist zwingend eine Ein- UND Ausfahrtsverwiegung durchzuführen.Es ist ein doppelter Wiegeschein mit folgenden Pflichtangaben auszustellen: Namen, Datum, Kennzeichen, AVV-Schlüssel, Brutto-, Tara- und Nettogewicht, Uhrzeiten sowie Unterschriften.

Stoffliche Verwertung und Entsorgung der Reste

Fachgerechte stoffliche Verwertung der HDPE-Kunststofftonnen gemäß geltender Gesetzgebung.Nicht stofflich verwertbare Reststoffe sind ordnungsgemäß zu entsorgen.Der gesamte Stoffstrom ist nachvollziehbar darzustellen (Verwertung + Entsorgung der Reststoffe), inklusive Endabnehmer mit Anschrift.Abfallschlüssel: AVV 170203 (Kunststoffe).Zolltarifnummer: 3915 1020; Umsatzsteuer: Reverse-Charge-Verfahren gem. § 13b Abs. 2 Nr. 7 UStG (0 % USt.).

Mengenrahmen (geschätzt über die Vertragslaufzeit)

Gesamtgewicht über ca. 3 Jahre: rund 267 Tonnen, aufgeteilt auf:

Restmülltonnen (80–1.100 l, mit/ohne Deckel): ca. 97.780 kgPapiertonnen (120–1.100 l, mit/ohne Deckel): ca. 84.800 kgBiotonnen (120–240 l, mit/ohne Deckel): ca. 68.200 kgMüllbehälterdeckel (klein + groß): ca. 26.540 kg

Vertragsrahmen und Abruf

Rahmenvertrag über ca. 3 Jahre (spätestens 20.10.2026 bis 19.10.2029).Konkrete Bedarfsfälle werden über einen sog. „Kleinen Wettbewerb" unter den Rahmenvertragspartnern vergeben.Abholtermin: frühestens am nächsten Werktag nach Zuschlagserteilung, danach Folgetag nach Beauftragung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Ausschlusskriterien)

Folgende Nachweise sind zwingend beizubringen; das Fehlen führt zum Ausschluss:

EfbV-Zertifikat (Entsorgungsfachbetrieb gem. § 56 KrW-/AbfG und § 25 EfbV) für Befördern, Lagern und Behandeln von Kunststoffen (AVV 170203) oder gleichwertiger QM-Nachweis (ISO 9001:2025, ISO 14001:2015 oder EMAS), der die EfbV-Erfordernisse vollständig erfüllt:Festlegung der Verantwortungs-, Entscheidungs- und Mitwirkungsbefugnisse (§ 3 Abs. 2 EfbV)Benennung verantwortlicher Personen und ausreichende Personalstärke (§ 4 EfbV)Führung eines Betriebstagebuchs (§ 5 EfbV)Ausreichender Versicherungsschutz (§ 6 EfbV)Zuverlässigkeit des Betriebsinhabers (§ 8 EfbV)Fachkunde der Leitung/Beaufsichtigung (§ 9 EfbV)Einarbeitungsplan für sonstiges Personal (§ 10 EfbV)Darstellung der Stoffströme mit Beschreibung des Verwertungswegs und der Entsorgung nicht verwertbarer Reststoffe, inkl. Endabnehmer mit Anschrift.Eigenerklärung zu behördlichen Genehmigungen: Genehmigungen für Verwertungsstandorte, ggf. Genehmigungen für Auslandsverwertung sowie Bestätigung, dass Kapazitäten nicht überschritten werden.Anzeige/Erlaubnis nach AbfAEV, sofern anstelle des EfbV-Zertifikats ein gleichwertiger QM-Nachweis vorgelegt wird.

Versicherungsanforderungen

Ausreichender Versicherungsschutz ist nachzuweisen.Haftpflichtversicherung: mindestens 1.000.000 € für Personen- und Sachschäden sowie mindestens 500.000 € für Vermögensschäden.

Ausschlussgründe

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB): Eigenerklärung, dass keine einschlägigen Verurteilungen (u. a. Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche, Betrug, Bestechung, Menschenhandel) sowie keine Nichtzahlung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen innerhalb der letzten 5 Jahre ab rechtskräftiger Verurteilung vorliegen.Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB): Eigenerklärung zu Verstößen gegen Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrecht, Insolvenz, schwerer Verfehlung, Wettbewerbsbeschränkungen oder Mängeln bei früheren Aufträgen innerhalb der letzten 3 Jahre.Weitere fakultative Ausschlussgründe: Beratung des Auftraggebers bei der Verfahrensvorbereitung, Täuschung, Zurückhalten von Informationen, Unfähigkeit zur Nachweiserbringung, unzulässige Einflussnahme.Bei Vorliegen von Ausschlussgründen: Anlagen mit Erläuterungen sowie ggf. Nachweise zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB.

Formalitäten und sonstige Anforderungen

Angabe von Registergericht, Registernummer, Rechtsform und USt-IdNr.; bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied.Eigenerklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen.Bestätigung der Hinweise zur Kenntnisnahme.Auf Anforderung der Vergabestelle sind Führungszeugnis, behördliche Bescheinigungen etc. nachzureichen.Der Auftraggeber kann im Verdachtsfall weitere Nachweise anfordern.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 50%4–10 · 33%11+ · 17%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Elektronische Angebotsabgabe
Eignungsnachweise / Fragebogen zur Eignungsprüfung
Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmer
Bieterfragen / Kommunikation
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Auftraggeber
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) - Vergabestelle 7
Ort
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) Betriebshof Ost Truderinger Str. 10 81669 München, Bayern
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) Betriebshof Ost Truderinger Str. 10 81669 München
Bayern

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