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TU BAF, Alte Mensa, Ertüchtigung Brandschutz

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und VertragsmanagementTU BAF, Alte Mensa, Ertüchtigung Brandschutz Peterstraße 5 / Rinnengasse, 09599 Freiberg, Sachsen, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 3 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Öffentliche Ausschreibung für Trockenbauarbeiten zur Brandschutzertüchtigung in der denkmalgeschützten "Alten Mensa" der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen), Petersstraße 5 / Rinnengasse in Freiberg.

Was ist zu tun?

Im denkmalgeschützten Gebäudekomplex (Vorderhaus, Saal, Westflügel – vom Keller bis Dachgeschoss) sind umfangreiche Trockenbauarbeiten auszuführen:

Brandschutzbekleidungen an Stahl- und Holzstützen, Unterzügen und Decken (F30 / F90)Schachtwände, Metallständerwände, Installationswände und VorsatzschalenRasterdecken (Akustikdecken, auch Feuchtraum)Verkofferungen und LeitungsbekleidungenTrockenestrichkonstruktionen (F30/F90) inkl. SchüttungenRückbau- und Teilabbrucharbeiten an Bestandswänden/-decken

Rahmenbedingungen:

Auftraggeber: Freistaat Sachsen, vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Niederlassung ChemnitzNur ein Los, keine losweise VergabeBeengte Altstadt-Baustellenverhältnisse, DenkmalschutzVOB-konforme Ausführung nach einschlägigen DIN-Normen

Abgabefrist für Angebote: 17.08.2026, 09:00 Uhr (MESZ).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 3 Tage bis zur Angebotsfrist — 17. August 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026AUGSEP
Veröffentlichung23. Juli 2026
Datum der Versendung24. Juli 2026
Angebotsfrist17. Aug. 2026
Angebotsöffnung17. Aug. 2026
Bindefrist17. Aug. – 15. Sep. 2026
Baufristenplan übergebenca. 15. Sep. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert: Es handelt sich um eine reine Preiswertung (Zuschlagskriterium Preis), ergänzt um die Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Rückbau und Demontage Bestand

Vor Beginn der neuen Brandschutzkonstruktionen sind umfangreiche Rückbau- und Teilabbrucharbeiten an Bestandswänden und -decken erforderlich:

Teilabbrüche von MetallständerwändenHerstellung neuer Türöffnungen in BestandswändenRückbau bestehender Trockenbaukonstruktionen inkl. FliesenWiederverschließen von Vorwänden, Verkofferungen und abgehängten DeckenTrennschnitte in BestandsbauteilenRückbau Holzbekleidungen im Kellergeschoss

Die fachgerechte Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle ist Teil der Leistung (VHB 241 – Abfall). Für gefährliche Abfälle gelten die Andienungspflichten.

Brandschutzbekleidungen Stützen

Brandschutztechnische Bekleidung von Stützen in den Feuerwiderstandsklassen F90 (Stahl) und F30 (Holz):

Stahlstützen F90 (4-seitig / 3-seitig): Profile HEA 120, HEA 200, RO 150/12, UNP 160, L 80/80/8Holzstützen F30 (4-, 3- und 2-seitig)Inklusive Mehrpreisen für Stirnplatten / SteifenEckschutzprofile und fachgerechte AnschlussfugenPutzbekleidungen im Kellergeschoss (z. B. 110/60 mm bzw. 120/110 mm F90)

Brandschutzbekleidungen Unterzüge und Holzbalken

Brandschutzbekleidungen für Träger und Balken:

Stahlträger F90 (3-seitig / 2-seitig): Profile IPE 240, HEB 200 – inkl. Eckschutzprofile und AnschlussfugenHolzbalken F30 (3-seitig)Putzbekleidung Türstürze (z. B. 150/70 mm F90)

Brandschutzbekleidungen Decken

Brandschutzertüchtigung der Decken über alle Geschosse:

F90-Unterdecken (Unterdecke vu, 2× 20 mm Gipsplatten GKFI auf Holzbalkendecke)Deckensprünge 90°, Anarbeiten der Unterdecke an StützenbekleidungenDämmung Holzbalkendecken mit Steinwolle (100 mm)F30-B-UnterdeckenDurchführungen für GewindestangenEckschutzprofile und AnschlussfugenErneuerung Deckenbereiche im KG mit Stahlträgern HEA 140 + Hohldielen inkl. Brandschutzputz F90

Schacht- und Trennwände

Herstellung brandschutztechnischer Wandkonstruktionen:

Schachtwände F90-A, einfach 3-lagig beplankt (z. B. 15 m², 29 m²) mit MineralwolldämmungEckausbildungen, Wand-, Boden- und DeckenanschlüsseAusleibung von Deckenöffnungen in HolzbalkendeckenSchachtwände 2-lagig beplankt (GKB / GKBI)Metall-Einfachständerwände 2-lagig: d=150 mm F90 (59 dB / 58 dB), d=125 mm (55 dB)Installationswände (d=320 mm)Installationsvorhänge (CW 50)VorsatzschalenTüröffnungen, Revisionsrahmen, Öffnungen für Installationen (Ø 30/60/100 mm)Eckschutzprofile und Anschlussfugen

Decken, Rasterdecken und Verkofferungen

Ausführung der abgehängten Decken, Rasterdecken und Verkofferungen:

Verkofferungen als Decke unter Decke (z. B. Bar Club EG)Eingangsportal Club (historischer Nachbau)Revisionsrahmen, Austopfen von Deckenhohlräumen mit MineralwolleAkustik-Rasterdecken (Glaswolle, 625×625 mm, αw=0,70) – gesamt ca. 96,3 m² + 80 m² + 30 m² Feuchtraumausführung (αw=0,95)Zuschnitte, Kantenversiegelung, WandanschlüsseEinbau von Deckenleuchten (Ø 150 mm), Luftauslässen, Öffnungen für Installationen (Ø 50–60 mm)Leitungsbekleidungen rechteckig, 2-seitig (Mineralwolle 40 mm, Gipsplatten 2-lagig)Eckschutzprofile und Anschlussfugen

Fußböden / Trockenestrich

Trockenestrichkonstruktionen in F90 und F30:

Trennschicht / Schrenzlage, RanddämmstreifenUntergrundausgleich mit TrockenschüttungFertigteilestrich aus Gipsfaserplatten (F90 / F30)BewegungsfugenBodentreppe: Ausbau und Neueinbau, 3-teilig klappbar F30

Gerüst

Stellung fahrbarer Stahlrohrgerüste für die Trockenbauarbeiten:

2 kN/m², 2 Ebenen, H = 4 mAuf-, Abbau und Umsetzen (3 Stück, 8× umzusetzen)Gebrauchsüberlassung über 24 StWo (Stückwochen)

Baustellenorganisation und Dokumentation

Zusätzliche organisatorische Pflichten (keine gesonderte Vergütung):

Baufristenplan als Balkendiagramm – innerhalb von 7 Werktagen nach Auftragserteilung zu übergeben (PDF); bei Änderungen unverzügliche AktualisierungWöchentliche Baustellenbesprechungen – Teilnahme ist PflichtTägliche Führung von Bautagesberichten – mit Mindestangaben: Datum, Wetter, eingesetzte Arbeitskräfte und Geräte, durchgeführte Arbeiten, besondere VorkommnisseWöchentliche Vorlage der Bautagesberichte an die Objektüberwachung (ohne gesonderte Vergütung)Mitwirkung bei Terminabstimmung nach Änderungen

Baustellenbedingungen und Medien

Besondere Rahmenbedingungen der Baustelle sind bei der Kalkulation zu berücksichtigen:

Lage in der Freiberger Altstadt, beengte PlatzverhältnisseZufahrt über Rinnengasse mit lichter Breite ca. 2,50 mTreppe mit 7 Steigungen zwischen großem Innenhof und kleinem LichthofBaustrom: 230 V / 50 Hz / 16 A in max. 50 m EntfernungBauwasser: 1/2 Zoll Anschluss in max. 50 m EntfernungVorhandener Gerüstaufzug und Außenaufzug – diese dürfen nicht beschädigt werdenDenkmalschutz: denkmalgeschütztes EnsembleGebäude wird für die Bauarbeiten leergezogen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eigenerklärung zur Eignung

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung über das Formblatt VHB 124 einzureichen. Konkrete Eignungsanforderungen (Umsatz, Referenzen, Personal etc.) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit aufgeführt – die Eignung wird über die Eigenerklärung erklärt; der Auftraggeber behält sich vor, von Bietern der engeren Wahl eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt einzuholen.

Auf den Gewerbezentralregisterauszug nach § 150 GewO wird verzichtet.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen ergeben sich aus dem Formblatt VHB 212. Weitere einzureichende Erklärungen im Zusammenhang mit der Eignung / Auftragsdurchführung:

Formblatt 125 – Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung TeilnehmerFormblatt 233 – Nachunternehmerleistungen (bei NU-Einsatz)Formblatt 234 – Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (bei Bietergemeinschaften)Formblatt 248 – Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten

Technische / fachliche Anforderungen

Aus dem Leistungsverzeichnis ergeben sich qualitative Mindestanforderungen, die als Eignungs-/Sachkundenachweis zu erbringen sind:

Verwendbarkeitsnachweise für die eingesetzten Bauprodukte / Systeme (Brandschutzbekleidungen, Schachtwände etc.)Einhaltung einschlägiger DIN-Normen, u. a.:DIN 18180 (Gipsplatten)DIN 18182 (Zubehör für Gipsplatten)DIN EN 15283 (Faserverstärkte Gipsplatten)DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen)Beachtung des IGG-Merkblatts 2Spachtelqualitäten Q2 / Q3 je nach BauteilanforderungHerstellervorschriften sind verbindlich zu beachten

Sicherheitsauskünfte

Bei Bietergemeinschaften und beim Einsatz von Nachunternehmern sind Sicherheitsauskünfte / Verpflichtungserklärungen abzugeben:

Formblatt 125 – Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (Teilnehmer)Formblatt 126 – Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (Nachunternehmer / Unterauftragnehmer) – auf Verlangen der VergabestelleBei Bietergemeinschaften: Erklärung in Textform, auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 50%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflicht einzureichende Unterlagen (mit dem Angebot)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Nach Auftragserteilung zu erstellen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Ort
TU BAF, Alte Mensa, Ertüchtigung Brandschutz Peterstraße 5 / Rinnengasse, 09599 Freiberg, Sachsen, Sachsen
Kategorie
Sachsen
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Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
TU BAF, Alte Mensa, Ertüchtigung Brandschutz Peterstraße 5 / Rinnengasse, 09599 Freiberg, Sachsen
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