Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landeshauptstadt München überarbeitet ihr bestehendes digitales Lane-Model (semantisches Fahrspurmodell aller Fahrspuren im Stadtgebiet). Die Aufgabe besteht aus drei Teilen:
1. Identifikation von Überarbeitungsbedarfen durch Vergleich des bestehenden Modells mit aktuellen Luftbildern (2025) und Panoramabildern der Straßenbefahrung (2024).
2. Aktualisierung der betroffenen Bereiche auf den heutigen Stand (Veränderungen durch Umbaumaßnahmen, Beschilderung, Fahrbahnmarkierungen).
3. Umstrukturierung der Datenstruktur für Simulationsfähigkeit und weitere Anforderungsfälle sowie Fehlerbehebung im Gesamtbestand.
Der voraussichtliche Überarbeitungsumfang liegt bei ca. 3.000 Kreuzungen und 550 km Straßenabschnitten. Die Ergebnisse werden als GIS-Datensatz (ESRI File-Geodatabase) geliefert, kompatibel mit ArcGIS, SUMO, PTV Visum/Vissim u.a.
Budget: maximal 800.000 EUR netto. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform der LHM einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Ziel der Leistung
Das bestehende Münchner Lane-Model – ein semantisches, GIS-basiertes Fahrspurmodell aller Fahrspuren im Stadtgebiet München – soll überarbeitet werden. Ziel ist, es auf den aktuellen Stand der Straßeninfrastruktur zu bringen, für Simulationszwecke und weitere Anforderungsfälle umzustrukturieren sowie vorhandene Fehler zu beheben.
Das Ergebnis wird als GIS-Datensatz in ESRI File-Geodatabase (ArcGIS-Version 3.4) geliefert und muss kompatibel mit Software wie ArcGIS, SUMO, PTV Visum/Vissim, TRAFF-X, IMMISem/luft und MISKAM sein.
Drei Arbeitspakete
1. Identifikation des Überarbeitungsbedarfs
Vergleich des bestehenden Lane-Models mit aktuellen Straßenbefahrungsbildern (browserbasierte infra3D-Anwendung der LHM, Daten 2024) sowie aktuellen Luftbildern (2025) in GIS-Software, inkl. vektorbasierter Hilfsdatensätze. Daraus werden Straßenzüge und Kreuzungen identifiziert, die nicht mehr dem aktuellen Stand entsprechen.
2. Aktualisierung
Überarbeitung des Lane-Models an den identifizierten Stellen auf den aktuellen Stand. Berücksichtigt werden Veränderungen seit den Ausgangsdaten von 2019/2020 durch Umbaumaßnahmen oder verkehrsrechtliche Anordnungen (Beschilderung, Fahrbahnmarkierungen).
3. Umstrukturierung und Fehlerbehebung
Umstrukturierungen an der Datenstruktur (Topologie und Attribuierung) zur Erfüllung der Simulationsfähigkeit und weiterer Anforderungsfälle. Außerdem Behebung struktureller und inhaltlicher Fehler im gesamten Datensatz.
Bearbeitungsgebiet und Mengen
Datenmodell und Datenbestandteile
Zu bearbeiten sind alle Bestandteile des Lane-Models:
Koordinatenreferenzsystem: ETRS 1989 UTM Zone 32N (EPSG 25832).
Bereitgestellte Daten durch die Auftraggeberin
Für die Bearbeitung werden vom Auftraggeber bereitgestellt:
Qualitätsanforderungen
Workshop- und Lieferstruktur
Unterauftragnehmer
Der Einsatz von Unterauftragnehmern ist zulässig, bedarf jedoch der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftraggeberin. Regelungen zu KMU-Beteiligung und Drittlandübermittlung (EU-Standarddatenschutzklauseln) sind zu beachten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmeform und Registrierung
Ausschlussgründe
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufliche/technische Leistungsfähigkeit
Bietergemeinschaften
Nachforderung von Unterlagen
Die Vergabestelle kann fehlende Unterlagen gemäß § 56 VgV nachfordern.
Bis zu 3 Referenzen vergleichbarer Leistungen mit Bezeichnung, Beschreibung, Auftraggeber, Auftragswert und Erbringungszeitpunkt
Vergleichbare GIS-/Verkehrsmodellierungs-Leistungen, konkrete Mindestanforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen