Umbau Bushaltestellen Maybachstraße-Kombibad
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Tiefbauleistungen für den barrierefreien Umbau von zwei Bushaltestellen am Knotenpunkt Maybachstraße/Max-Joseph-Straße in Mannheim.
Vorgesehen sind unter anderem neue Bushaltestellenkappen, die verkehrliche Neuordnung, barrierefreie Querungen, taktile Leit- und Orientierungssysteme, Straßen- und Wegebau, Entwässerung, Verkehrssicherung sowie Fahrbahnmarkierung und Verkehrseinrichtungen. Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr.
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebots ermittelt. Bei gleichwertigen Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme gewährt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBarrierefreie Bushaltestellen
Umbau von zwei Bushaltestellen am Knotenpunkt Maybachstraße/Max-Joseph-Straße. Je Bushaltestelle ist eine neue Bushaltestellenkappe mit etwa 2,50 m Ausweitung im Straßenraum vorgesehen. Es sind weiße Kasseler Sonderborde mit 18 cm Anfahrtshöhe, angepasste Gehweg- und Radflächen sowie die Anpassung der Oberflächenentwässerung herzustellen.
Verkehrliche Neuordnung
Die Fahrbahnbreiten beziehungsweise der Kreuzungsquerschnitt sind neu zu ordnen und zu verkleinern. Beide Seiten der Querung werden barrierefrei und differenziert ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr, teilweise nur zwischen 09:00 und 15:00 Uhr.
Taktile Leit- und Orientierungssysteme
Einstiegsfelder, Auffindestreifen, taktile Leitstreifen, Aufmerksamkeitsfelder und Begleitstreifen nach DIN 32984 sowie weiße Spezialplatten mit Rippen- beziehungsweise Noppenprofil sind herzustellen.
Straßen- und Wegebau
Asphalt- und Pflasteraufbruch, Erd- und Entsorgungsarbeiten sowie Planum, Frostschutz-, Schotter- und Tragschichten sind auszuführen. Busbordsteine, Hoch-, Tief-, Rund- und Übergangssteine, Pflasterrinnen und Pflasterflächen werden neu hergestellt beziehungsweise angepasst. Asphalt wird in schmalen Arbeitsräumen entlang der neuen Bordsteine und Rinnen eingebaut.
Entwässerung
Neue Straßeneinläufe und Schachtabdeckungen sowie DN-150-Entwässerungsleitungen aus Steinzeug und PE-HD sind herzustellen. Leitungsgräben, Grabensicherung, Handschachtung, Verfüllung und Verdichtung gehören zum Leistungsumfang.
Verkehrssicherung
Die Verkehrssicherung ist einschließlich Genehmigungsbeschaffung, Aufstellen, Betreiben, Umsetzen und Beseitigen zu erbringen. Provisorische Bushaltestellen, Fußgängergrabenbrücken, Leitbaken, Absperrschranken und Verkehrszeichen sind bei Bedarf bereitzustellen und zu betreiben.
Fahrbahnmarkierung und Verkehrseinrichtungen
Fahrbahnmarkierung in Kaltplastik sowie Lieferung und Montage von Verkehrszeichen, Rohrständern, Kettenständern und Absperrpfosten sind vorgesehen. Oberflächen werden wiederhergestellt und mit Beklebung beziehungsweise Beschriftung versehen. Die im Plan als neu, zu entfernen oder zu versetzen gekennzeichneten Elemente sind entsprechend umzusetzen.
Bauzeitenplanung und Ausführung
Mit dem Angebot ist ein detaillierter Bauzeitenplan für die gesamte Baumaßnahme einzureichen. Er ist nach Auftragsvergabe abzustimmen und dem Auftraggeber sowie der örtlichen Bauüberwachung vorzulegen. Spätestens 14 Werktage vor Baubeginn der jeweiligen Haltestelle ist ein separater Bauzeitenplan erforderlich. Für jedes Bussteig sind Unterbrechungen von bis zu fünf Tagen für Arbeiten Dritter einzuplanen.
Dokumentation und Nachweise
Baustoffe und Materialien sind nach den geltenden Vorgaben nachzuweisen. Eignungsnachweise, Prüfzeugnisse und Materialverwendungsnachweise sind unaufgefordert zu übergeben. Aufmaße, elektronische Aufmaßblätter und die Schlussvermessung sind in den vorgesehenen Formaten zu erstellen und zu übergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmensdaten und Zuverlässigkeit
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung einzureichen. Erforderlich sind Angaben zu vergleichbaren Leistungen, zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, zu Registereintragungen, zu Insolvenzverfahren und Liquidation, zu straf- oder bußgeldrechtlichen Verurteilungen sowie zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Referenzen
Angaben zu vergleichbaren Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise dem in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Zeitraum sind in der Eigenerklärung vorzusehen. Bei Zuteilung zur engeren Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen. Jeder Nachweis muss unter anderem Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, eingesetztes Personal, technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung und Bestätigung des Auftraggebers enthalten.
Personal und Fachkenntnisse
Erforderliche Arbeitskräfte müssen für die Ausführung verfügbar sein. Der verantwortliche Bauleiter und sein Vertreter sind zu benennen. Für die Verkehrssicherung sind die geforderten Fachkenntnisse nach MVAS 1999 nachzuweisen. Der örtliche Ansprechpartner sowie der zuständige Polier oder Schachtmeister müssen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Beabsichtigte Nachunternehmung ist nach Art und Umfang anzugeben. Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder erforderlich, die Mitglieder, den bevollmächtigten Vertreter und die Haftung als Gesamtschuldner regelt. Die Präqualifikation oder entsprechende Voraussetzungen von Nachunternehmern können nach Angebot auf gesondertes Verlangen nachzuweisen sein.
Erklärungen und besondere Nachweise
Die Verpflichtungserklärung zum Arbeitnehmer-Entsendegesetz Baden-Württemberg und die Erklärung zur Beschaffung von Waren nach ILO-Kernarbeitsnormen sind entsprechend den vorgesehenen Voraussetzungen beizufügen. Für den Zuschlag als Werkstätte für Behinderte ist ein entsprechender Nachweis erforderlich, wenn dieser Vorteil geltend gemacht wird.
Bei Zuteilung zur engeren Wahl
Auf gesondertes Verlangen können Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- beziehungsweise IHK-Eintragung, Insolvenzplan, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG gefordert werden. Bestätigungen und Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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