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Umsetzung GaFöG an der GS St. Johann - Zweigstelle Könen

Stadt Konz | Vergabekammer Rheinland-Pfalz - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Konz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Konz schreibt Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 1–9, aus. Gegenstand ist der Ganztagsausbau der Grundschule St. Johann / Zweigstelle Könen mit einem Mensaneubau (1. Bauabschnitt) und einer energetischen Sanierung des Bestands (2. Bauabschnitt) inklusive neuer zentraler Wärmeversorgung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise: zuerst verbindlich die Leistungsphasen 1–5, optional später die Phasen 6–9.

Bieter müssen u.a. mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte nachweisen, eine Berufshaftpflichtversicherung mit definierten Mindestdeckungen belegen sowie verschiedene Eigenerklärungen (Tariftreue, Sanktionen, Schwarzarbeit, Ausschlussgründe) abgeben. Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 27. November 2026
Termin / FristNOV2026 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Angebotsfrist27. Nov. 2026
Angebotsöffnung27. Nov. 2026
Bindefrist27. Nov. 2026 – 26. Jan. 2027
Ausführungsbeginn18. Dez. 2026
Fertigstellung Planung LP 1–331. Aug. 2027
Baulicher Abschluss 1. Bauabschnitt31. Dez. 2029
Abrechnung 1. Bauabschnitt30. Juni 2030
Baulicher Abschluss 2. Bauabschnittca. 31. Dez. 2033
Frist Beauftragung Leistungsstufe 2Datum offenOption auf Leistungsstufe 2 (LPH 6–9) muss innerhalb 24 Monaten nach Beendigung der zuletzt beauftragten Leistungen ausgeübt werden.
Detailterminplan Leistungsstufe 1Datum offenInnerhalb von 3 Wochen nach Vertragsschluss vom Auftragnehmer aufzustellen und vom Auftraggeber freizugeben.
Detailterminplan Leistungsstufe 2Datum offenInnerhalb von 3 Wochen nach Abruf der Leistungsstufe 2 aufzustellen und freizugeben.
Frist VersicherungsnachweisDatum offen3 Wochen nach Unterzeichnung des Vertrages; danach Nachfrist 4 Wochen mit Kündigungsandrohung.
Fälligkeit AbschlagszahlungenDatum offen21 Tage (3 Wochen) nach Rechnungslegung durch den Auftragnehmer.
Fälligkeit SchlussrechnungDatum offen21 Tage (3 Wochen) nach Abnahme und Rechnungslegung.
Herausgabe Unterlagen nach VertragsendeDatum offen2 Wochen nach Vertragsbeendigung sind Unterlagen an den Auftraggeber herauszugeben.
Aufbewahrungsfrist UnterlagenDatum offen5 Jahre nach Vertragsbeendigung (danach Vernichtung zulässig, sofern AG die Übernahme ablehnt).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Qualität (Projektumsetzung)45%

    Darstellung der Projektorganisation, Terminkontrolle und Kostenkontrolle des Bieters anhand eines vergleichbaren Projekts (max. 10 DIN A4 Seiten). Bewertet wird die Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung. (Aspekte: Projektorganisation, Terminkontrolle, Kostenkontrolle)

  • Teamwertung15%

    Auftragsbezogene Teambesetzung des Bieters: Zusammensetzung des Teams, Aufgabenverteilung, nachgewiesene Erfahrung und berufliche Werdegänge der Teammitglieder. (Aspekte: Teamzusammensetzung und Aufgabenverteilung, Erfahrung und Werdegänge der Teammitglieder)

  • Honorarangebot40%

    Gesamt-Honorarsumme inklusive Zeithonorar und Nebenkosten (netto) unter Berücksichtigung von Nachlässen + Umsatzsteuer. Niedrigstes Angebot erhält 15 Punkte, doppelter Wert = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.

Bewertung nach Schulnotensystem (Mainzer-Studien-Stufe). Punkte 0-15 je Kriterium, multipliziert mit Gewichtungsfaktor. Preisformel: y = 15 - (15 / (x3 - x1)) * (x2 - x1), wobei x1 = niedrigstes Honorarangebot, x2 = angegebenes Honorarangebot, x3 = doppeltes des niedrigsten Honorarangebots.

KI-Hinweis: Alle drei Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsformel sind vollständig in den Vergabeunterlagen dokumentiert; Bekanntmachung und Vergabeunterlagen stimmen überein.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und rechtliche Grundlage

Gegenstand der Vergabe sind freiberufliche Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53, 55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15.1 zu § 55 Abs. 3 HOAI für alle 8 Anlagengruppen. Die Beauftragung erfolgt im offenen Verfahren nach § 15 VgV (EU-weite Ausschreibung).

Leistungsphasen und Stufung

Zu erbringen sind die Leistungsphasen 1–9 nach § 55 HOAI.

Leistungsstufe 1 (verpflichtend, unmittelbar nach Zuschlag): Leistungsphasen 1–5 (Grundlagenermittlung bis Ausführungsplanung).Leistungsstufe 2 (optional): Leistungsphasen 6–9 (Vorbereitung/Angebot der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung, Dokumentation). Die Option muss innerhalb von 24 Monaten nach Abschluss der zuletzt beauftragten Leistungen ausgeübt werden; danach ist der Auftragnehmer frei von der Leistungspflicht für Stufe 2.

Bauvorhaben und Bauabschnitte

Bauvorhaben ist die Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) an der Grundschule St. Johann – Zweigstelle Könen. Es ist eine strikte Trennung der Planungs- und Projektunterlagen nach Bauabschnitten erforderlich (Kostenberechnungen, Terminpläne, Dokumentationen), damit Förderfähigkeit und Prüffähigkeit gewahrt bleiben.

1. Bauabschnitt (gefördert über Investitionsprogramm Ganztagsausbau): Errichtung eines Mensaneubaus als Anbau an das Bestandsgebäude, mit neuer zentraler Wärmeversorgungsanlage. Geschätzte anrechenbare Kosten KG 400 brutto: 591.691,80 €.2. Bauabschnitt (Eigenmittel Stadt Konz): Energetische Sanierung des Bestandsgebäudeensembles (Fachwerkgebäude 1910 sowie Erweiterungsbau 1960er Jahre) inklusive Integration in das neue Wärmeerzeugungs- und Verteilungssystem. Geschätzte anrechenbare Kosten KG 400 brutto: 902.783,98 €.

Anlagengruppen und technische Anforderungen

Zu planen sind die Anlagengruppen 1–8 der Technischen Ausrüstung (Abwasser-/Wasser-/Gasanlagen; Wärmeversorgungsanlagen; lufttechnische Anlagen; Starkstromanlagen; Fernmelde- und informationstechnische Anlagen; Förderanlagen; nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen; Gebäudeautomation). Im Bestand wie im Neubau sind regenerative Energieträger nach GEG einzusetzen; die neue zentrale Wärmeversorgung soll beide Gebäude (Mensa und Bestand) versorgen. Wo technisch geeignet, ist eine Photovoltaikanlage auf den Dachflächen vorzusehen. Es ist Barrierefreiheit nach DIN 18041 in Verbindung mit der LBauO umzusetzen.

1. Bauabschnitt – Mensa und Funktionsflächen

Im 1. Bauabschnitt sind u.a. folgende Bereiche technisch zu planen: Mensa/Speiseraum (ca. 100 m², multifunktional), Ausgabeküche mit Lager und Kühlung (ca. 70–80 Essen täglich), zwei Betreuungsräume (ca. 60 m² und ca. 80 m²), Büro der Schulleitung, Elternsprech-/Arztzimmer, Sanitäranlagen, Technikräume sowie die zugehörigen Erschließungsflächen. Im 1. Bauabschnitt ist außerdem die neue zentrale Wärmeversorgungsanlage zu planen.

2. Bauabschnitt – Energetische Bestandssanierung

Im 2. Bauabschnitt sind die energetische Verbesserung des Bestandsgebäudes (Hülle und Haustechnik) und die Integration in das neue Wärmeerzeugungs- und Verteilungssystem zu planen. Betroffen sind die Anlagengruppen 1–8.

Wesentliche Planungstermine

Verbindlich: Fertigstellung der Planungsleistungen bis Entwurfsplanung (LPH 3) für beide Bauabschnitte bis 31.08.2027.

Verbindlich: Baulicher Abschluss 1. Bauabschnitt bis 31.12.2029, Abrechnung 1. Bauabschnitt bis 30.06.2030 (Vorgaben Förderrichtlinien Investitionsprogramm Ganztagsausbau).

Voraussichtliches Ende 2. Bauabschnitt: Ende 2033.

Detailterminpläne sind jeweils innerhalb von 3 Wochen nach Vertragsschluss bzw. Abruf der Leistungsstufe 2 vom Auftragnehmer aufzustellen und vom Auftraggeber freizugeben.

Besondere Leistungen und Honorar

Für Besondere Leistungen gemäß Anlage 15 zu § 55 HOAI sind im Angebot Stundensätze anzugeben. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die HOAI.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Befähigung

Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung 'Ingenieur' oder 'beratender Ingenieur' gemäß § 75 Abs. 2 VgV oder EU-Richtlinie 2005/36/EG. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, KG und GbR sind zugelassen, sofern sie verantwortliche Berufsangehörige mit entsprechendem Qualifikationsnachweis benennen. Eigenerklärung zur unabhängigen freiberuflichen Leistungserbringung (§ 73 Abs. 3 VgV analog).

Ausschlussgründe

Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (z.B. Straftaten, schwere Steuer-/Sozialversicherungspflichtverletzungen) und keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen; Selbstreinigung nach § 125 GWB bleibt vorbehalten. Eigenerklärung nach § 21 Abs. 1 SchwarzArbG (Schwarzarbeitsbekämpfung) auf Formblatt 251. Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket gegen Russland auf Formblatt 254 (kein Fall von Art. 5k VO EU 833/2014 i.d.F. 2022/576).

Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG)

Erklärungen nach § 4 Abs. 1 und Abs. 2 LTTG (Tariftreue und Mindestentgelt) auf den Formblättern 245 (Mustererklärungen 1 und 3). Gleiche Verpflichtungen sind für Nachunternehmer und Verleiher ab einem Auftragsvolumen von 10.000 € sicherzustellen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis von mindestens 3 Referenzprojekten aus dem Bereich Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Projektabschluss (LPH 8 mit Abnahme) nach dem 01.01.2019. In der Gesamtheit der Referenzen müssen abgedeckt sein:

mindestens 1 Referenz Sanierung/Umbau/Modernisierung eines Bestandsgebäudesmindestens 1 Referenz Neu-, An- oder Erweiterungsbaumindestens 1 Referenz mit öffentlicher, sozialer, Bildungs-, Betreuungs- oder vergleichbarer Nutzungmindestens 1 Referenz mit energetischer Verbesserung eines Bestandsgebäudes (HLKSE-Maßnahmen)mindestens 1 Referenz mit anrechenbaren Kosten KG 400 ≥ 500.000 € nettomindestens 1 Referenz mit erbrachten Leistungsphasen 2–8 (vollständig oder in wesentlichen Teilen).

Einzureichen auf Formblatt 253 mit den dort geforderten Pflichtangaben je Projekt. In Bietergemeinschaften können die Referenzen auch von einem einzelnen Mitglied stammen.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften sind zugelassen; jedes Mitglied hat sämtliche Nachweise zu erbringen, und es ist ein bevollmächtigter Vertreter mit gesamtschuldnerischer Haftung zu benennen. Die Eignungsleihe nach § 47 Abs. 1 VgV ist zulässig; in diesem Fall ist die tatsächliche Verfügbarkeit der Kapazitäten durch Verpflichtungserklärung nachzuweisen, und es dürfen keine Ausschlussgründe beim Drittunternehmen vorliegen.

Sprache und Form

Alle Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen. Angebote sind elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Projektabschluss nach 01.01.2019Volumen: mindestens 1 Referenz mit anrechenbaren Kosten KG 400 ≥ 500.000 € netto

Mindestens 3 Referenzprojekte Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI; Projektabschluss (LPH 8 mit Abnahme) nach dem 01.01.2019

In der Gesamtheit der Referenzen abzudecken: (1) Sanierung/Umbau/Modernisierung Bestandsgebäude, (2) Neu-/An-/Erweiterungsbau, (3) öffentliche/soziale/Bildungs-/Betreuungs- oder vergleichbare Nutzung, (4) energetische Verbesserung Bestandsgebäude, (5) vergleichbare Größenordnung, (6) LPH 2–8 vollständig oder in wesentlichen Teilen. Einzureichen auf Formblatt 253 mit allen dort geforderten Pflichtangaben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 49%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsformulare und Honorar
Eignungsnachweise und Erklärungen
Referenzprojekte (Formblatt 253)
Zuschlagskriterien (qualitative Unterlagen)
Sonstiges
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Konz | Vergabekammer Rheinland-Pfalz - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
54329 Konz
Ort
54329 Konz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.konz.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54329 Konz
Rheinland-Pfalz

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