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Umsetzung Wachenstandortstrategie

Stadt Mannheim - Fachbereich Baurecht, Bauverwaltung und Denkmalschutz. | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | Stadt Mannheim Fachbereich Baurecht, Bauverwaltung und Denkmalschutz.Mannheim, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 40 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Mannheim schreibt eine Rahmenvereinbarung über Generalplanungsleistungen für die modulare, standortübergreifende Planung von bis zu 6 neuen Feuerwachenstandorten und einem Bevölkerungsschutzzentrum aus.

Ziel ist die Entwicklung eines übertragbaren, modularen Baukastensystems für Feuer- und Rettungswachen, aus dem anschließend je Standort konkrete Generalplanungsleistungen abgerufen werden. Der Generalplaner erstellt eine funktionale Leistungsbeschreibung, auf deren Basis später ein Generalunternehmer beauftragt wird.

Verfahren:

Einstufiges offenes Verfahren (VgV)Es wird ein Pool von bis zu 8 Generalplanern (mindestens 3) in die Rahmenvereinbarung aufgenommenEinzelbeauftragungen je Standort erfolgen später im „Mini"-Wettbewerb innerhalb des PoolsLaufzeit der Rahmenvereinbarung: 6 Jahre (72 Monate) ab VertragsschlussMax. Auftragsvolumen: 7.800.000 EUR

Angebotsfrist: 19.10.2026, 10:15 Uhr (elektronisch über www.auftragsboerse.de).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 40 Tage bis zur Angebotsfrist — 19. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ
Angebotsfrist19. Okt. 2026
Angebotsöffnung19. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 1. Aug. 2026 – 1. Aug. 2032bis 2032
Vertragsabschlussca. 1. Okt. 2026
Bindefrist19. Okt. – 1. Dez. 2026
Zuschlag30. Nov. 2026
Abruf Planungsleistung Standort 1ca. 1. Jan. – 31. März 2027
Abschluss Planungsleistung Standort 1ca. 1. Okt. – 31. Dez. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Festpreis20 Kriterien
  • Vergleichbarkeit und Prognoseentscheidung vergleichbarer Referenzprojekte100%

    Bewertung der vom Bieter vorgelegten Referenzprojekte (bis zu 12, je 3 pro Tätigkeitsbereich). Jedes Referenzprojekt kann max. 100 Punkte erreichen; max. 1200 Punkte gesamt. Mindestschwelle: 600 Punkte.

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien der Rahmenvereinbarung sind vollständig dokumentiert; die konkreten Gewichtungen der Zuschlagskriterien für die künftigen standortbezogenen Mini-Wettbewerbe sind noch nicht beziffert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art und Struktur der Beauftragung

Gegenstand ist eine Rahmenvereinbarung über Generalplanungsleistungen. Es werden bis zu 8 Generalplaner (mind. 3) in den Pool aufgenommen.

Einzelabruf je Standort im „Mini"-Wettbewerb innerhalb des PoolsStandortbezogene Planungen für: Neckarstadt, Seckenheim (Feuerwache + BSZ), Rheinau, Sandhofen, Feudenheim (insgesamt bis zu 6 Standorte)Max. Auftragsvolumen Rahmenvereinbarung: 7.800.000 EURLaufzeit: 72 Monate (6 Jahre) ab VertragsschlussKein Anspruch auf Mindestabnahme während der VertragslaufzeitVoraussichtlicher Abschluss der Rahmenvereinbarung: Q4 2026Erster Abruf (Standort 1 Neckarstadt): Q1 2027, Abschluss: Q4 2027

Leistungsphasen (HOAI-Bezug)

Die Planung umfasst – je Standort modular abrufbar – folgende Leistungsphasen/Teilleistungen:

Grundlagenermittlung: Analyse vorhandener Planungsunterlagen, Nutzergespräche, Raum-/Funktionsprogramm, Grundstücksanalyse, planungsrechtliche Rahmenbedingungen, Genehmigungsfähigkeit, Erschließungsanalyse, Kosten- und TerminplanungVorplanung: mehrere funktionale Planungskonzepte, Variantenuntersuchungen, Optimierung betrieblicher Abläufe (Alarmwege, Schwarz-Weiß-Trennung, Fahrzeuglogistik, Verwaltungs-/Sozialbereiche, Erweiterbarkeit), WirtschaftlichkeitsvergleichEntwurfsplanung (ausgewählte Leistungen): Konkretisierung Vorentwurf, funktionales Gebäudekonzept (Raumtypenprogramm, Flächenprogramm, Funktionsdiagramme/-pläne), technisches Gebäudekonzept, TGA-Definition, Kostenermittlung, RahmenterminplanAusdrücklich NICHT enthalten: konstruktive Ausführungsplanung

Koordination der Fachplanungen

Koordination und Bündelung aller Objekt- und Fachplanungen:

Objektplanung Gebäude und InnenräumeObjektplanung Ingenieurbauwerke (Gruppen 1, 2, 4, 6, 7 – Anzahl standortbezogen variabel)Objektplanung VerkehrsanlagenFachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1–8)Fachplanung TragwerksplanungFachplanung BrandschutzFachplanung Bauphysik (Wärmeschutz, Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik, Schallschutz)Sonstige standortbezogene Fachplanungen (z.B. Atemschutzübungsstrecke, Realbrandhalle)

Standardisierte Modulplanung

Identifikation von Standardisierungspotenzialen, Entwicklung modularer Planungslösungen, Definition wiederkehrender Schnittstellen, Dokumentation übertragbarer Lösungen und kontinuierliche Fortschreibung der Standards über alle Standorte hinweg.

Funktionale Leistungsbeschreibung für GU

Erstellung einer produktneutralen, systemoffenen und vollständigen funktionalen Leistungsbeschreibung (§ 7c VOB/A-EU) als Grundlage für die spätere Vergabe an einen Generalunternehmer (GU). Inhalte u.a.:

Raum- und Funktionsprogramm, RaumtypenbuchAnforderungen an Konstruktion, TGA, VerkehrsanlagenNachhaltigkeit (Klimaschutz-Aktionsplan 2030), Qualität, ErweiterbarkeitLebenszyklus, Wartung/Betrieb, Arbeitssicherheit

BIM und Vergabebegleitung

BIM-Auftraggeber-Informationsanforderungen (AIA): Modellstruktur, Attribute, Datenformate, IFC-Schnittstellen, Kollisionsprüfung, Modellqualitäten, digitale DokumentationVergabebegleitung GU: Bewertungsmatrix, Zuschlagskriterien, Zusammenstellung Vergabeunterlagen, Bearbeitung Bieterfragen, Angebotsprüfung, Bietergespräche, Vergabeempfehlung

Technische und ökologische Rahmenanforderungen

Für alle Standorte gelten u.a.:

Netzersatzanlage (NEA) für 72 Stunden netzunabhängigen BetriebPhotovoltaik auf DachflächenWärmepumpentechnologie (Erdwärme oder Luft-Wasser)Gründächer mit RegenwasserrückhaltungLüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung > 80 %Regenwassernutzung (unterirdische Zisternen)Ladeinfrastruktur für ElektrofahrzeugeGebäudeautomation und MSR-Technik

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123 und 124 GWB vorliegen (alternativ: erfolgreiche Selbstreinigung)Ab Auftragssumme ≥ 30.000 EUR behält sich der Auftraggeber den Abruf eines Wettbewerbsregisterauszugs vor

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Nachweis der Führung der geforderten Berufsqualifikation (Architekt/in bzw. Ingenieur/in)Bauvorlageberechtigung: Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall ein bauvorlageberechtigter Ingenieur/Architekt benannt und eingesetzt wird; Nachweis der Berechtigung in Form geeigneter Dokumentation

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Berufshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung:Personenschäden: 3.000.000 EURSonstige Schäden (Sach-, Vermögens-, sonstige Schäden): 3.000.000 EURMaximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr: mind. 2-fache DeckungssummeVersicherer muss in EU/EWR zugelassen seinAufrechterhaltung über gesamte Vertragslaufzeit; alternativ einseitige unwiderrufliche Erklärung des Versicherers über künftigen AbschlussMindestjahresumsätze (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre je Tätigkeitsbereich:Objektplanung Gebäude und Innenräume: 2.000.000 EURFachplanung TGA Anlagengruppen 1–3: 1.000.000 EURFachplanung TGA Anlagengruppen 4–8: 1.000.000 EURFachplanung Tragwerksplanung: 300.000 EURGesamtjahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (informativ)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Mitarbeiterzahl

Durchschnittliche Anzahl Mitarbeitende je Kalenderjahr (Mindestwerte):

Gesamtunternehmen: 30Objektplanung Gebäude und Innenräume: 10Objektplanung Ingenieurbauwerke: 3Objektplanung Verkehrsanlagen: 2Fachplanung TGA Anlagengruppen 1–3: 5Fachplanung TGA Anlagengruppen 4–8: 5Fachplanung Tragwerksplanung: 3Fachplanung Bauphysik: 2

EU-Sanktionspaket (Russland/Ukraine)

Unterschriebene Eigenerklärung zum EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine (Art. 5k EU-VO 2023).

Bietergemeinschaften, Eignungsleihe, Unterauftragnehmer

Bietergemeinschaften: Verpflichtung zur Gründung einer GmbH oder vergleichbaren Unternehmensform vor Einzelabruf; federführendes Mitglied lädt alle EzE inkl. Anlagen hochEignungsleihe und Unterauftragnehmer zulässig; je eingesetztem Unternehmen ist eine eigene EzE vorzulegenNachträgliche Bildung/Änderung von Bietergemeinschaften nach Ablauf der Angebotsfrist ist unzulässigBei Ausschluss oder fehlender Eignung „anderer Unternehmen": Ersetzung innerhalb gesetzter Frist möglich

Zuschlagskriterien (qualitativ, 100 %)

Der Zuschlag erfolgt ausschließlich nach Qualität (kein Preisgebot). Es müssen mind. 600 von 1.200 Punkten erreicht werden:

a) Fachliche, funktionale und strukturelle Vergleichbarkeit (30 %): Nutzungsart, funktionale Anforderungen, technische Aufgabenstellung, Projektgröße, Planungsumfang, Komplexitätb) Qualität der modularen Planung (30 %): Standardisierung, Flexibilität, Erweiterbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeitc) Projektorganisation und Koordinierung (20 %): Aufbauorganisation, Qualitätssicherung, Risikomanagement, Terminsteuerungd) Nachvollziehbarkeit und Übertragbarkeit (20 %): Herausforderungen, Lösungsansätze, Planungsabläufe, Umsetzung in BIM

Bewertungsskala je Unterkriterium: 0 = kein Bezug bis 5 = sehr hohe Vergleichbarkeit/besonders hochwertige Leistung.

Referenzprojekte
bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 10 Jahre (Bevölkerungsschutzzentrum: letzte 15 Jahre)

Vergleichbare General-/Objektplanung Gebäude und Innenräume (Rettungswachen, Feuerwachen, Feuerwehrtechnische Aus-/Fortbildungseinrichtungen oder vergleichbare Sonderbauten wie Leitstellen, Krankenhäuser Versorgungsstufe III, Universitätskliniken, Bevölkerungsschutzzentrum) sowie Modul-/Systembauweise

mind. Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) gemäß HOAI erreicht; ein Referenzprojekt je Tätigkeitsbereich darf ein BSZ sein

bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 10 Jahre (BSZ: 15 Jahre)

Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1–3

mind. Leistungsphase 3 HOAI; vergleichbare Gebäude-/Anlagentechnik

bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 10 Jahre (BSZ: 15 Jahre)

Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4–8

mind. Leistungsphase 3 HOAI

bis zu 3 ReferenzenZeitraum: letzte 10 Jahre (BSZ: 15 Jahre)

Fachplanung Tragwerksplanung

mind. Leistungsphase 3 HOAI; ein Projekt darf für mehrere Tätigkeitsbereiche eingereicht werden, max. ein BSZ je Tätigkeitsbereich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 32%11+ · 41%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Angebotsformulare
Eignung (EzE) und Nachweise
Referenzprojekte / Zuschlagskriterien
Vertragliche Unterlagen
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Auftraggeber
Stadt Mannheim - Fachbereich Baurecht, Bauverwaltung und Denkmalschutz. | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | Stadt Mannheim Fachbereich Baurecht, Bauverwaltung und Denkmalschutz.
Anschrift
68163 Mannheim
Ort
68163 Mannheim
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.mannheim.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
68163 Mannheim
Baden-Württemberg

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