Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) sucht einen Dienstleister für fachtechnische Berechnungen zu den Auswirkungen von Sprengstoffeinwirkungen (SEWD) auf den Forschungsreaktor BER II am Standort Wannsee.
Dazu gehören die Analyse vorgegebener Szenarien, Explosions- und Schadensauswirkungsberechnungen sowie eine vollständige Dokumentation der Modelle, Annahmen und Ergebnisse.
Was zu beachten ist:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenHauptleistung: SEWD-Berechnungen für BER II
Projektplanung und Termine
Innerhalb von zwei Wochen nach Auftragserteilung ist ein Termin- und Ablaufplan zu erstellen und im Kick-off-Gespräch vorzustellen. Vor-Ort-Termine am HZB sind montags bis freitags zwischen 08:00 und 17:00 Uhr (Berliner Werktage) möglich. Der Auftraggeber prüft eingereichte Dokumente innerhalb von vier Wochen und gibt sie frei. Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Mängelanzeige zu beseitigen.
Optionale Leistungen
Folgende Leistungen können bei Bedarf gesondert beauftragt werden (Vertragslaufzeit deckt diese ab):
Dokumentation und Datenformate
Alle Ergebnisse sind nachvollziehbar und prüfbar zu dokumentieren:
Einsatzort und Erbringungsort
Erfüllungsort ist 12489 Berlin. Die Leistung kann grundsätzlich ortsunabhängig erbracht werden; bei Bedarf finden Termine am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), Lise-Meitner-Campus (LMC), Berlin-Wannsee statt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung
Der Bieter muss einschlägige Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Berechnung von Explosionen und deren Auswirkungen nachweisen (z.B. durch Eigenerklärung, Zertifikate oder gleichwertige Nachweise). Zusätzlich ist eine mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung in diesem Fachgebiet durch Eigenerklärung oder gleichwertige Unterlagen zu belegen.
Sicherheitsüberprüfung (Ü1 nach SÜG)
Für das einzusetzende Personal ist eine gültige erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü1) nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) oder eine als gleichwertig anerkannte Überprüfung erforderlich. Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen bzw. das Vorliegen zu bestätigen. Es darf ausschließlich Personal mit gültiger erweiterter SÜG-Überprüfung eingesetzt werden.
Allgemeine Eignung und Formalien
Der Bieter muss geeignet im Sinne des § 122 GWB sein. Erforderlich ist die Einreichung der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124_LD) bzw. alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Angebot und Bescheinigungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Projektsprache (schriftlich und mündlich) ist Deutsch; Mitarbeiter mit wesentlichen fachlichen Inhalten müssen Deutsch verhandlungssicher beherrschen. Ab einer Auftragssumme > 30.000 € wird für den Bieter mit Zuschlag ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert.
Mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung im Fachgebiet Berechnung von Explosionen und deren Auswirkungen
Eigenerklärung oder gleichwertiger Nachweis; keine konkreten Referenzprojekte als Pflicht gefordert