Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) des Landes Baden-Württemberg (Vermögen und Bau, Amt Stuttgart) für eine Vorabmaßnahme am Bestandsgebäude Willi-Bleicher-Straße 34, 70174 Stuttgart. Es sind Tiefbau-, Erd- und Oberflächenarbeiten auszuführen: Berliner Verbau, Aushub bis ca. 5,5 m, Verlegung von Grundleitungen (Schmutz-/Regen-/Mischwasser) inkl. Schächten, Bauwerksabdichtung mit Bentonitmatten sowie Rückbau und Entsorgung von Asphalt und Bordsteinen. Keine Losaufteilung. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform bis zum 17.09.2026, 09:00 Uhr, einzureichen. Ausführungszeitraum: 17.11.2026 bis 28.04.2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Bewertet wird die Wertungssumme des Haupt- und gegebenenfalls der Nebenangebote; der Preis ist das alleinige Zuschlagskriterium.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebots ermittelt. Berücksichtigt werden insbesondere Nachlässe, Erstattungsbeträge aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote. Angeboten anerkannter Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 % auf die Wertungssumme eingeräumt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhalten sie den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelle und Rahmenbedingungen
Einsatzort: Willi-Bleicher-Straße 34, 70174 Stuttgart (Stuttgart-Mitte).
Art der Baumaßnahme: Vorabmaßnahme zur Generalsanierung eines fünfgeschossigen Bürogebäudes (Gebäudeklasse 5) mit zwei Untergeschossen für eine ministerielle Nutzung. Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart.
Bauzeit: Ausführungsbeginn 17.11.2026, Vollendung/Fertigstellung 28.04.2027 (ca. 5 Monate).
Baustrom und Bauwasser werden kostenfrei bereitgestellt. Lager- und Arbeitsflächen stehen nur in geringem Umfang zur Verfügung; Aufenthalts- und Lagerräume sind nicht verfügbar. Die Arbeiten erfolgen unter eingeschränkten Platzverhältnissen.
Keine Losaufteilung – die Gesamtleistung wird als ein Auftrag vergeben.
Titel 1 – Verbauarbeiten
Herstellung eines temporären Berliner Verbaus (Trägerbohlwand) für die Baugrube und Kanalgräben.
Titel 2 – Erdarbeiten
Aushub, Böschungssicherung und Verfüllung der Baugrube.
Titel 3 – Grundleitungen
Verlegung neuer Grundleitungen für Schmutz-, Regen- und Mischwasser sowie Herstellung der zugehörigen Schachtbauwerke.
Titel 4 – Abdichtungsarbeiten
Herstellung der Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchte.
Titel 5 – Belags- und Asphaltarbeiten
Rückbau bestehender Oberflächen und Entsorgung.
Titel 6 – Stundenlohnarbeiten und Baustellengemeinkosten
Vergütung von Stundenlohnarbeiten für nicht vorhersehbare Leistungen.
Baustelleneinrichtung inkl. Baustelleneinrichtungsplan, der vor Ausführungsbeginn mit dem AG und Architekten/Bauleiter abzustimmen ist.
Abfallwirtschaftliche Pflichten
Der Auftragnehmer übernimmt die Rolle als Abfallerzeuger und Besitzer der Bau- und Abbruchabfälle (gemäß VHB 241 und KrWG).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) – Angaben zu:
Registereintragungen und Mitgliedschaften
Eintragung im Handelsregister und/oder Handwerksrolle (Handwerkskarte) und/oder bei der Industrie- und Handelskammer.
Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Ausschlussgründe und persönliche Lage
Kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren, kein abgelehnter Eröffnungsantrag mangels Masse, keine Liquidation.
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A; keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €). Ggf. Darstellung von Selbstreinigungsmaßnahmen.
Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € wird der AG für den vorgesehenen Zuschlagsbieter einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO anfordern.
Steuern und Abgaben
Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung.
Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Bescheinigung in Steuersachen, qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Stammpersonalquote
Mindestens 70 v.H. der ausgeführten Bauleistungen sind mit Stammarbeitskräften des eigenen Betriebs zu erbringen. Auch Nachunternehmer müssen diese 70-%-Quote mit eigenen Stammarbeitskräften erfüllen.
Bei Nichteinhaltung drohen Ausschluss von der Wertung, Kündigung des Bauvertrags und Ausschluss von künftigen Ausschreibungen. Nachweis über die Erklärung Stammpersonal (Formblatt 962) und Vorlage eines Verzeichnisses der eingesetzten Arbeitskräfte vor Baubeginn.
Präqualifikation und alternative Eignungsnachweise
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch Angabe der PQ-Nummer im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ein; alternativ ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zulässig.
Die Vergabestelle kann ergänzende auftragsspezifische Einzelnachweise sowie die Bestätigung der Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen verlangen.
Vergleichbare Bauleistungen (Verbau-, Erd-, Grundleitungs-, Abdichtungs- und/oder Belagsarbeiten) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/NU), ggf. koordinierten Gewerken und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung