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Verbesserung Betreuungs- und Essenssituation an der Mönchhofschule in Heidelberg - Containeranlage

Stadt Heidelberg | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium | Stadt Heidelberg Hochbauamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Heidelberg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Heidelberg schreibt die Lieferung, den Aufbau, das Vorhalten (Miete) und den späteren Rückbau einer eingeschossigen Containeranlage auf dem Pausenhof der Mönchhofschule (Mönchhofstraße 18–24) aus. Die Anlage dient während des Neubaus von Mensa und Betreuungsräumen als Ersatz für den abzubrechenden Pavillon und muss für rund 24 Monate stehen bleiben.

Die Anlage ist ca. 20,10 m × 14,64 m groß, enthält Betreuungsräume und Sanitärräume, wird schlüsselfertig vermietet und muss brandschutz-, schallschutz- und wärmeschutzkonform samt Elektro- und Sanitärinstallation errichtet werden. Geboten wird ein offenes Verfahren nach VOB/A, Zuschlag allein nach Preis, keine Losaufteilung.

Angebote müssen bis **27.10.2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 27. Oktober 2026
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL
Widerspruchsfrist Baugenehmigung13. Juli – 13. Aug. 2026
Veröffentlichung23. Sep. 2026
Angebotsfrist27. Okt. 2026
Angebotsöffnung27. Okt. 2026
Bindefrist27. Okt. – 18. Dez. 2026
Ausführungsbeginn15. Feb. 2027
Ausführungsende (Abnahmereife)12. März 2027
Vorhaltedauer / Mietzeitraumca. 12. März 2027 – 12. März 2029
Baugenehmigung befristet bis31. Dez. 2028
Baubeginn gemäß Baugenehmigung13. Juli 2029
Rügefrist Bewerbung/AngebotsabgabeDatum offenErkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften sind bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsabgabefrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Rügefrist sonstige VerstößeDatum offenSonstige Verstöße sind innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme zu rügen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis.

KI-Hinweis: Die Bekanntmachung nennt den Preis mit 100 Prozent als einziges Zuschlagskriterium; die Vergabeunterlagen bestätigen das Zuschlagskriterium Preis.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zweck und Hintergrund

Die Mönchhofschule in Heidelberg-Neuenheim (Mönchhofstraße 18–24, 69120 Heidelberg) lässt den bestehenden eingeschossigen Pavillon mit Betreuungsräumen abbrechen. An gleicher Stelle entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit Mensa und Betreuungsräumen. Damit der Schulbetrieb ohne Unterbrechung weitergehen kann, wird auf dem Pausenhof vorab eine temporäre Containeranlage als Ersatzbau aufgestellt. Die Aufstellung ist bauordnungsrechtlich genehmigt (Befristung längstens bis 31.12.2028).

Art und Umfang der Containeranlage

Eingeschossige Containeranlage in Systembauweise, Außenmaße ca. 20,10 m × 14,64 m, lichte Raumhöhe mindestens 2,50 m. Sie umfasst vier Betreuungsräume, Sanitärräume, barrierefreie Zugänge mit Rampen (max. 6 % Neigung, Podest 1,5 × 2,5 m) und ein Vordach über dem Hauptzugang (ca. 1,5 × 2,5 m).

Konstruktion und bautechnische Anforderungen

Freitragende, verschweißte Stahlrahmenkonstruktion; Gründung über Stahlbetonplatten als Auflagerpunkte mit Höhenausgleich (±2 cm Feinnivellierung) auf befestigter Pausenhoffläche. Brandschutz F-30, Wärmeschutz gemäß aktuellem Gebäudeenergiegesetz (Dämmstärke 220 mm), Bodenbelastung 3.000 N/m² in Klassen, 5.000 N/m² in Fluren.

Ausbau und Innenausbau

Innenwände aus kunststoffbeschichteter, emissionsarmer Holzwerkstoffplatte (E1), Bodenbelag Linoleum mit Kunststoff-Fußleisten. Außentüren 2-flügelig aus Aluminium (1,40 × 2,18 m) mit RC 2; Innentüren 101 × 218 cm in Klassenzimmern und 88,5 × 214 cm in Nebenräumen, alle mit PZ-Schloss ohne Schließanlage. Fenster aus Kunststoff mit Wärmeschutzisolierverglasung (Ug = 1,0 W/m²K), 4-fache Pilzkopfverriegelung, VSG-Verglasung im EG; Aluminium-Außenjalousetten mit Elektroantrieb.

Technische Gebäudeausrüstung

Beheizung über Elektro-Konvektionswandöfen (mind. 2 kW) auf 20–26 °C. Vollständige Elektroinstallation mit LED-Beleuchtung (mind. 120 lm/W), Sicherheitsbeleuchtung, Schaltern, Steckdosen, Verteilern, Lichtberechnung nach DIN EN 12464, 8 funkvernetzte Rauchwarnmelder, zwei Fernmeldeanschlüsse sowie Leerrohre für ein Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS). Sanitärinstallation mit Trink- und Abwasserleitungen, Tiefspül-WCs, Waschtischen, Urinalbecken, WC-Trennwänden aus HPL-Vollkernplatten sowie Küchenanschlüssen (Strom, Zu-/Abwasser) für die bauseitige Küche in einem Betreuungsraum.

Leistungspositionen (Auszug)

90.1.10 Lastverteilung und Höhenausgleich (1 psch), 90.1.20 Transport und Aufbau inkl. Kran, Gerüst, Montagehilfsmittel und Räumung nach Mietende (1 psch), 90.1.30 Vorhalten der Containeranlage für 24 Monate (24 Mt, Abrechnung nach tatsächlicher Standzeit), 90.1.40 Endreinigung nach Mietende (1 psch), 90.1.50 Abbau und Abfahren der Containeranlage (1 psch).

In Einheitspreise einzurechnende Nebenleistungen

Anfertigung der Planunterlagen, Bemusterung der Ausstattung, Baustelleneinrichtung für eigene Leistungen, Entsorgung der Verpackungsmaterialien, Herstellen aller Anschlussstellen für Ver- und Entsorgung, Anbindung der Container gemäß Systembeschreibung, Feinnivellieren der Auflagerpunkte, Ausstattung der Türen mit Profilzylinder, Nutzereinweisung in Betrieb/Wartung/Reinigung/Instandhaltung, Übergabe von Bedienungsanleitungen, Endreinigung vor Übergabe, Servicemappe mit Einzelangaben zur Unterhaltung.

Zeitlicher Ablauf

Montagebeginn 15.02.2027, abnahmereife Fertigstellung 12.03.2027. Vorhaltedauer 24 Monate ab mängelfreier Übergabe, Abrechnung nach tatsächlicher Standzeit. Nach Ende der Baumaßnahme: Endreinigung, Abbau und Abtransport.

Baustellenbedingungen und Schnittstellen

Wasser- und Stromanschluss am Standort vorhanden; Verbrauchskosten trägt der Auftraggeber. Lager- und Arbeitsplätze sowie interne Verkehrswege nur in Abstimmung mit der Bauleitung. Vom Auftraggeber werden u. a. Baugenehmigung, Baustromanschluss, bauseitige Toiletten, Trinkwasserzuleitung bis Hausanschlusscontainer, Kabel ab ca. 60 m entfernter Hauptverteilung, Endgeräte NGRS/Fernmeldeanschlüsse sowie ggf. Blitzschutz bereitgestellt.

Material- und Umweltanforderungen

Eingesetzte Hölzer müssen aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen (FSC, PEFC oder vergleichbar). Keine gefährlichen Stoffe gemäß Gefahrstoffverordnung, keine asbesthaltigen Produkte; bei Abbrucharbeiten ist TRGS Asbst verbindlich. Stundenlohnarbeiten sind mit entsprechenden Verrechnungssätzen möglich, Winterbauumlage ggf. in den Verrechnungssätzen enthalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren anhängig oder beantragt. Keine schwere Verfehlung gemäß § 6e EU VOB/A. In den letzten zwei Jahren keine Verstöße gegen Vorschriften mit Geldbuße über 2.500 € oder Freiheitsstrafe über 3 Monate. Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Ab Auftragssumme 30.000 € Abfrage beim Wettbewerbsregister des Bundeskartellamts.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Bauleistungen und vergleichbare Leistungen. Freistellungsbescheinigung des Finanzamts bei Auftragswert über 5.000 €.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK (oder Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht). Nachweis der Verfügbarkeit der für die Leistung erforderlichen Arbeitskräfte. Mindestens drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren mit Angabe von Baumaßnahme, Bauherr, Leistung, Ort, Ausführungszeit, Rolle, Auftragswert und eingesetzten Arbeitskräften; auf Verlangen schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers.

Nachweisformen (Präqualifikation / Eigenerklärung)

Präqualifizierte Unternehmen können die Eignung durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis nachweisen (PQ-Nummer in Nr. 5.3 des Angebotsschreibens). Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (KEV 179 AngErg Eignung) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein; auf Verlangen Bestätigung durch Bescheinigungen zuständiger Stellen.

Einsatz von Nachunternehmen und Bietergemeinschaften

Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sind im Vordruck KEV 177 zu benennen. Bei Einsatz sind Verpflichtungserklärungen (KEV 178) auf Verlangen vorzulegen. Bei Eignungsleihe haften Bieter und Nachunternehmer gemeinsam. Für Bietergemeinschaften ist die Erklärung KEV 175 AngErg Bietergem einzureichen.

Tariftreue und Mindestlohn (LTMG-BW)

Verpflichtungserklärung Mindestlohn LTMG-BW (KENTO-S AngErg Tariftreue Mindestlohn) ist Pflicht. Bei einschlägigen tariflichen Regelungen Lohngleitung ZVB und Änderungssätze (KEV 183). Vertragsstrafe bei Verstößen: 1 v. H. der Abrechnungssumme (netto), insgesamt begrenzt auf 5 v. H.

Produkt- und Qualitätsnachweise

Als produktbezogene Eignungsnachweise sind u. a. RAL-Gütezeichen Mobile Raumsysteme und Stahlsystembauweise, Blauer Engel für Holzwerkstoffplatten, Feuerwiderstandsgutachten F-30, Schallschutznachweis nach DIN 4109, Nachweis zur Einhaltung der Schulbaurichtlinie sowie Referenzliste mit Ansprechpartnern und Prospektmaterial vorzulegen.

Verfahrensart und Zuschlagskriterium

Offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2, ohne Teilnahmewettbewerb. Keine Losaufteilung (Einzelvergabe). Zuschlag allein nach dem niedrigsten Preis. Mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen; Nebenangebote sind für die gesamte Leistung zugelassen (ausgenommen Nachlässe mit Bedingungen), Nachweis der Erfüllung der Mindestanforderungen ist beizufügen.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 abgeschlossene KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare Referenzen über Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind

Vergleichbare Baumaßnahme; je Referenz Angabe von Baumaßnahme, Bauherr, Leistung, Ort, Ausführungszeit, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), Auftragswert und eingesetzte Arbeitskräfte; auf Verlangen schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers. Zusätzlich: Referenzliste mit Ansprechpartnern und Prospektmaterial.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 57%11+ · 17%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Heidelberg | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium | Stadt Heidelberg Hochbauamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
69045 Heidelberg
Ort
69120 Heidelberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.heidelberg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
69120 Heidelberg
Baden-Württemberg

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