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Vergabe einer Dienstleistungskonzession für den öffentlich geförderten Aufbau und Betrieb eines Gigabitnetzes nach § 5 Gigabit-Rahmenregelung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 01.08.2024.

Markt Schirnding | Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Schirnding, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Markt Schirnding (interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Hohenberg a.d.Eger) vergibt im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb eine Dienstleistungskonzession für den öffentlich geförderten Aufbau und Betrieb eines Gigabit-Netzes (NGA-Netz) in den beiden Kommunen.

Gefördert wird das Vorhaben nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes im Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Insgesamt 297 unterversorgte Adressen (193 in Schirnding, 104 in Hohenberg a.d.Eger) sollen flächendeckend mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch versorgt werden. Der Bieter muss das Netz errichten, betreiben und einen offenen, diskriminierungsfreien Zugang für andere Anbieter gewährleisten.

Die Ausschreibung ist in drei Lose aufgeteilt (Gesamtlos, nur Schirnding, nur Hohenberg a.d.Eger); eigene Loskombinationen sind nicht zugelassen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristSEP2025 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Nachlieferungen Antrag29. Sep. 2025
Sperrfrist Öffentlichkeitsarbeit12. Nov. 2025 – 14. Jan. 2026
Bewilligungszeitraum Förderung15. Dez. 2025 – 1. März 2031
Teilnahmefrist9. Okt. 2026
Angebotsfrist13. Nov. 2026
Bindefrist13. Nov. 2026 – 13. Nov. 2027
Adressbereinigung31. März 2027
Baubeginn spätestensca. 12. Mai 2027
Landesförderungsnachweis30. Juni 2027
Vertragslaufzeitca. 13. Nov. 2027 – 8. Nov. 2034bis 2034
Zweckbindungsfristca. 13. Nov. 2031 – 31. Dez. 2038bis 2038
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
  • Höhe der Wirtschaftlichkeitslücke / Angebotssumme

    Wirtschaftlichste Angebot im Rahmen des Auswahlverfahrens (vgl. Nr. 6.11, Nr. 8-B 5). Die Fördersumme wird auf Basis des wirtschaftlichsten Angebots festgesetzt.

  • Konzept und Erläuterung zu geplanten Verlegemethoden / Einsatz von alternativen Verlegemethoden und alternativer Netztechnologien

    Qualität der technischen Umsetzung: Darstellung und Begründung der geplanten Verlegemethoden sowie des Einsatzes von Eigenleistungen, alternativer Netztechnologie und alternativer Verlegemethoden (Trenching, oberirdische Verlegung, Spülverfahren, Kabelpflugverfahren) gem. Nr. 6.5 der Richtlinie. Bewertung als Zuschlagskriterium im Auswahlverfahren.

KI-Hinweis: Genaue prozentuale Gewichtungen der Zuschlagskriterien (Preis vs. Qualität der Verlegemethoden/Technologie) sind nicht explizit angegeben; das Formblatt verweist auf Ziff. 7 der Konzessionsbekanntmachung, die nicht vorliegt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistung Aufbau und Betrieb

Errichtung und Betrieb einer nachhaltigen, hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetzinfrastruktur (Gigabit-/NGA-Netz) im Projektgebiet. Zielbandbreite: mindestens 1 Gbit/s symmetrisch für alle Teilnehmer zu Spitzenlastzeitbedingungen.

Nutzung vorhandener Infrastruktur (geförderte Bestandsinfrastruktur oder Infrastruktur im Eigentum des Zuwendungsempfängers) soweit wie möglich.Netz muss für Point-to-Point-Lösungen ausgelegt sein.Abschlusspunkt der Glasfaser bis zur Innenseite der Gebäudeaußenwand.Der Betreiber erbringt die erforderlichen Endkundendienste im Fördergebiet (oder stellt sicher, dass ein anderes Unternehmen dies tut, wenn er nur Vorleistungsprodukte anbietet).Vertragslaufzeit: rund 7 Jahre (2555 Tage ab Vertragsbeginn) bzw. Zweckbindungsfrist 7 Jahre ab Vorlage des Verwendungsnachweises.Mitverlegungsmöglichkeiten für Dritte sind vorzusehen.

Offener Zugang (Open Access) und Vorleistungsprodukte

Offener und diskriminierungsfreier Zugang zur Infrastruktur gemäß § 8 Gigabit-Rahmenregelung, auch in Teilen mit Bestandsinfrastruktur.

Vorleistungspreise und -bedingungen gemäß § 8 Abs. 4 Gigabit-RR (Bundesnetzagentur).Zugang auf Vorleistungsebene: mindestens 6 Monate vor Inbetriebnahme, mindestens 10 Jahre nach Inbetriebnahme für aktive Komponenten, unbegrenzt für passive Infrastruktur.Vermarktung von Vorleistungs- und Endkundenprodukten.Falls nur Wholesale: durchgehendes Endkundenproduktangebot innerhalb Zweckbindungsfrist an alle Teilnehmer im Fördergebiet sicherstellen.

Technische Mindeststandards (Materialkonzept)

Einhaltung der Vorgaben des Einheitlichen Materialkonzepts Version 5.0.2 und der GIS-Nebenbestimmungen 5.1:

Mindestens 4 Fasern pro Wohneinheit/Teilnehmer, mindestens 2 Fasern pro Gebäude.Mindestens 15 % Reservekapazität bei Leerrohren.Passiver Kollokationspunkt für mindestens 96 Teilnehmer.Kollokationsflächen mit mindestens 3 freibleibenden Leerrohren netzseitig.Mitnutzung vorhandener Infrastrukturen und alternativer Verlegemethoden (z. B. Trenching, oberirdisch).Faserstandard: ITU-T G.652.D und/oder G.657.A1/A2.Für Schulen/Krankenhäuser: Rohrverband mindestens 12x10/6; bei Trassenlänge >1 km zwei Rohrverbände.In Gewerbe-/Industriegebieten: redundante Anbindung (Ringstruktur) erforderlich, ausgenommen Stichstraßen.

Berichts- und Dokumentationspflichten

Dokumentation gemäß § 9 Gigabit-Rahmenregelung.

Bereitstellung von Infrastrukturdaten nach Fertigstellung (8 Wochen Frist).Jährliche Berichterstattung zum 28. Februar für das zurückliegende Kalenderjahr.Bei Projekten > 10 Mio. €: getrennte Buchführung eigenwirtschaftlich/gefördert.Lieferung von GIS-Daten gemäß GIS-NB 5.1 (GeoJSON oder ESRI Shapefile, ETRS89, max. 200 MB pro Datei).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV/KonzVgV/GWB. Elektronische Angebotsabgabe ist erforderlich. Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis (Kosten). Eine Nachforderung von Unterlagen ist sowohl im Teilnahmewettbewerb als auch im Bieterwettbewerb zulässig. SME-Suitability: nicht besonders für KMU geeignet.

Fachkunde und Referenzen

Nachweis der Fähigkeit zur Errichtung und zum Betrieb von NGA-Netzen durch mindestens 5 Referenzen vergleichbarer Projekte aus den letzten 3 Jahren. Die Leistungsteile Planung, Bau und Betrieb sind jeweils gesondert nachzuweisen; alle drei Teile können mit einer einzigen Referenz abgedeckt werden. Bei fehlenden Referenzen ist der Rückgriff auf Nachunternehmer (Eignungsleihe) zulässig. Jede Referenz muss Auftraggeber, Name, Anschrift, Ansprechpartner, Erbringungszeitpunkt, Auftragswert und Anzahl ausgebauter Adressen enthalten.

Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Lage

Nachweis durch:

Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich für die letzten 3 Jahre (2023, 2024, 2025); bei neuen Unternehmen: Unternehmensplanung; bei nicht bilanzierenden Unternehmen: attestierte Gewinn- und Verlustrechnung.Aussagekräftiges Unternehmensprofil (Standorte, Leistungsprofil, Größe).Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist).Registrierung als Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze bei der Bundesnetzagentur nach § 5 TKG.

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Eigenerklärungen, dass:

kein Insolvenzverfahren anhängig ist,sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,keine Verurteilung nach § 123 GWB vorliegt,keine schweren Verfehlungen nach § 124 GWB vorliegen,Steuer- und Sozialversicherungszahlungen ordnungsgemäß erfolgen,keine falschen Erklärungen im Vergabeverfahren abgegeben wurden.

Bietergemeinschaften

Zugelassen. Erforderlich sind:

Rechtsverbindliche Erklärung (gesamtschuldnerische Haftung, bevollmächtigter Vertreter mit USt-ID, alle Mitglieder mit USt-ID).Formblatt VHB 1314 (Bayern) bzw. L 234 mit Unterschriften aller Mitglieder; auf Verlangen Papierform mit Originalunterschriften nachreichen.

Mitwirkungspflichten im Verfahren

Bestehende eigene Infrastrukturen im Projektgebiet sind der zentralen Informationsstelle des Bundes für den Infrastrukturatlas so rechtzeitig mitzuteilen, dass andere Bieter die Informationen in ihr Angebot einbeziehen können. Alle relevanten Normen (u. a. TKG) und rechtlichen Vorgaben sind zu beachten; alle erforderlichen Genehmigungen sind auf eigene Kosten einzuholen.

Referenzprojekte
mindestens 5 ReferenzenZeitraum: aus den letzten 3 Jahren vor Ende der Bewerbungsfrist (09.10.2026)Volumen: mit Angabe des Auftragswerts und der Anzahl ausgebauter Adressen je Referenz

Referenzen zu vergleichbaren Dienstleistungen (Aufbau/Betrieb von Telekommunikationsnetzen / NGA-Netzen) – Planung, Bau und Betrieb

Planung, Bau und Betrieb von NGA-Netzen; können mit einer einzigen Referenz nachgewiesen werden. Bei fehlenden Referenzen ist Eignungsleihe (Nachunternehmer) zulässig.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 36%11+ · 13%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Teilnahmeantrag – Eignungsnachweise
Bietergemeinschaft / Formales
Angebotsschreiben und Konzessionsbestätigungen
Wirtschaftlichkeit und Kalkulation
Technische Konzepte
Zusätzliche Erklärungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Markt Schirnding | Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
95706 Schirnding
Ort
95706 Schirnding
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.schirnding.info

Erfüllungsort

Ort der Leistung
95706 Schirnding
Bayern

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