Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Selbitz vergibt im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb (KonzVgV) eine Dienstleistungskonzession für den öffentlich geförderten Aufbau und Betrieb eines Gigabit-Breitbandnetzes (NGA-Netz, FTTB/H) im Stadtgebiet mit 774 zu erschließenden Adressen.
Gefördert wird das Vorhaben nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes (Wirtschaftlichkeitslückenmodell). Bieter müssen sowohl einen Teilnahmeantrag (mit Eignungsnachweisen, Referenzen, Eigenerklärungen) als auch ein Erstangebot (mit Wirtschaftlichkeitslückenberechnung, Technik- und Verlegekonzept, Meilensteinplan, Endkunden- und Vorleistungspreisen etc.) abgeben.
Der ausgewählte Netzbetreiber errichtet und betreibt das Netz für mindestens 7 Jahre Zweckbindungsfrist und stellt sicher, dass alle Anschlüsse 1 Gbit/s symmetrisch zu Spitzenlastzeiten erhalten. Der Zugang zum Netz muss für andere Betreiber offen und diskriminierungsfrei sein.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Wirtschaftlichstes Angebot (Angebotssumme) im Rahmen des Auswahlverfahrens, vgl. Ziff. 6.11 und 6.5 der Richtlinie.
- Qualität der technischen Umsetzung
Konzept und Erläuterung, inwieweit Bestandsinfrastrukturen / Eigenleistungen des Zuwendungsempfängers (Leerrohre, Glasfasern usw.) oder eigene vorhandene Infrastrukturen genutzt und in der Wirtschaftlichkeitslückenberechnung berücksichtigt werden.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVersorgungsziel und technische Anforderungen
Versorgungsziel: Vollständige Erschließung aller förderfähigen Adressen im Projektgebiet (774 Adressen, Stadt Selbitz 95152) mit mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zu Spitzenlastzeitbedingungen.
Leistungsbestandteile – Planung, Bau und Betrieb
Open Access, Vorleistungsprodukte und Endkundendienste
Berichterstattung, Dokumentation und Monitoring
Genutzte Bestandsinfrastruktur der Stadt
Die Stadt Selbitz bringt in das Verfahren vorhandene Bestandsinfrastruktur ein, z. B.:
Bieter müssen darstellen, inwieweit sie diese Infrastrukturen nutzen und in der Wirtschaftlichkeitslückenberechnung berücksichtigen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Referenzen
Nachweis der Eignung durch mindestens 5 Referenzen vergleichbarer Leistungen aus den letzten 3 Jahren vor Bewerbungsfrist, gegliedert nach Leistungsteilen:
Alle drei Leistungsteile können mit einer Referenz nachgewiesen werden. Fehlende Leistungsbereiche dürfen über Nachunternehmer (Eignungsleihe) abgedeckt werden. Pro Referenz sind Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Erbringungszeitpunkt, Auftragswert und Anzahl ausgebauter Adressen anzugeben.
Wirtschaftliche und rechtliche Leistungsfähigkeit
Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Eigenerklärungen, dass beim Bewerber folgende Ausschlussgründe nicht vorliegen:
Formale Anforderungen und sonstige Bestimmungen
Referenzen über Planung, Bau und/oder Betrieb von NGA-/Gigabit-Breitbandnetzen, vergleichbar mit der zu vergebenden Konzession
Angabe von Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Erbringungszeitpunkt, Auftragswert und Anzahl ausgebauter Adressen; alle drei Leistungsteile (Planung, Bau, Betrieb) können mit einer Referenz nachgewiesen werden; fehlende Bereiche über Nachunternehmer (Eignungsleihe) möglich