Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landeshauptstadt Stuttgart (Tiefbauamt) schreibt Straßenbauarbeiten an der Landhausstraße in Stuttgart-Ost öffentlich aus.
Worum es geht: Auf der Landhausstraße wird die Asphaltfahrbahn erneuert. Dazu werden rund 1.850 m² alte Asphaltfläche abgefräst, eine neue Asphaltbinder- und Deckschicht eingebaut, Straßenabläufe und Teile der Entwässerung erneuert sowie Markierungen wiederhergestellt.
Wichtigste Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Arbeiten und Verkehrssicherung
Einrichtung und Vorhaltung der Baustelle über die gesamte Bauzeit, Verkehrssicherung in zwei Stufen (u.a. Einbahnstraßenregelung auf ca. 230 m mit Umleitungsplan), Erstellung und Genehmigung der Verkehrszeichenpläne, Aufstellen einer Hinweistafel Richtung Kernerplatz (gesperrt), Sicherstellung der Müllentsorgung der Anlieger über die gesamte Bauzeit, Information des SSB-Busbetriebs mindestens 7 Werktage vor Beginn der ersten Bauphase.
Vorarbeiten – Fräsen und Entsorgung
Schneiden und Nachschneiden des Asphalts (12 cm), Fräsen und Entsorgen des Asphalts vollflächig 5 cm auf ca. 1.850 m² sowie 6–8 cm auf ca. 1.650 m² (inkl. inhomogener Bereiche mit Großpflaster), Ausbau des Großpflasters in Sand/Splitt, Abfuhr und Entsorgung der mineralischen Abfälle (DK 0 ca. 100 t, DK I ca. 25 t), Ausbau der Straßenabläufe komplett, Ausbau von Frostschutz-/Tragschichten, provisorische Anrampung der Deckschicht.
Asphaltbau – Tragschicht, Binder und Deckschicht
Herstellung des Schichtverbunds mit polymermodifizierter Bitumenemulsion auf ca. 1.850 m², Einbau einer Asphalttragschicht AC 32 TS (8 cm) auf ca. 200 m², Asphaltbinderschicht AC 16 BS (8 cm) auf ca. 1.850 m², Asphaltdeckschicht AC 11 DS UHSF-FA (4 cm) auf ca. 1.850 m², zusätzliche kleine Asphaltfläche AC 8 DL (3 cm) auf ca. 15 m², Kies-/Schottertragschicht 0/32 d ≥ 12 cm (ca. 20 m³), Schneiden und Vergießen der Fugen (640 m) mit heißer Bitumenfugenmasse, Walzasphalt mit Edelsplitt 2/5, Mischgutproben, Kontrollprüfungen (2 statische Plattendruckversuche), Anpassung von Straßenkappen/Aufsätzen/Abdeckungen um ±10 cm, Nachverdichtung der Frostschutzschicht, Planum (200 m²), Granitbordsteine Form A3/A5 (ca. 12 m) inkl. Ablängen, Betonarbeiten R-Beton C12/15 XF2. Optional: Maximalrecycling-Verfahren (Asphaltbinder 60–80 M.-%, Asphaltdecke 40–50 M.-% Asphaltgranulat).
Entwässerungskanalarbeiten
Versetzen von insgesamt 8 Straßenabläufen (D400: 6 Stück 500×500 Begu und 2 Stück Bergstraßenaufsatz Guss 495×780), zugehörige Schächte DN 150 mit Schaft- und Zwischenteilen, PP-Rohr SN 8 DN/OD 160 mit ca. 15 m Leitung inkl. 20 Bögen, 8 Überschiebemuffen und 10 Ablängungen, Rohrummantelung mit 1,5 m³ Splitt und 1,5 m³ Beton, selbstnivellierende Schachtabdeckungen D400, optische Inspektion von 6 Anschlusskanälen inkl. Inspektionsbericht als PDF, Herstellung gemäß ETV-Stadt Baustein 870.
Verkehrseinrichtung – Markierungen
Reinigen, Trocknen und Auftragen von Haftgrund auf ca. 41,5 m², Aufbringen von Dauer-Kaltplastik-Markierungen: Längsstriche 12 cm (36 m), unterbrochene Längsstriche 12 cm (139 m), Querstriche 12 cm (25 m), Querstriche 50 cm (40 m), unterbrochene Markierung Typ I (25 cm/40 m), Symbol Rollstuhlfahrer (1 Stück).
Dokumentation, Entsorgungsnachweise und Qualitätssicherung
Arbeitstägliche Bautagesberichte und wöchentliche Übergabe an den Auftraggeber, Vorlage von Eignungsprüfungen für sämtliche Baustoffe, Eignungsnachweise für Maximalrecycling gemäß ZTV Asphalt-StB, TL Asphalt-StB und ETV-StB-BW, Übergabe der Lieferscheine bei Materiallieferung, Entsorgungsnachweise bei Abrechnung mineralischer Abfälle (ErsatzbaustoffV, KrWG), Zulassung des Prüfinstituts zum Mischwerk.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation / Eignungsnachweis
Präqualifizierte Unternehmen führen den Eignungsnachweis über ihren Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Nummer), ggf. ergänzt um auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis ein. Für Nachunternehmer sind PQ-Nachweis oder Eigenerklärung beizufügen und die PQ-Nummer im Angebot anzugeben.
Unternehmensbezogene Eignung
Gefordert werden:
Leistungsbezogene Eignung
Fachkunde wird durch Referenzen über vergleichbare Leistungen im Verkehrswegebau/Asphaltbereich belegt. Art und Umfang der Nachunternehmer-Leistungen sind im Angebot anzugeben, auf Verlangen sind die NU zu benennen. Sofern vom Auftraggeber ein SiGeKoordinator benannt wird, ist die Qualifikation gemäß RAB 30 nachzuweisen.
Vergleichbare Leistungen im Verkehrswegebau mit Asphalt-Oberbauschichten (Fräsen, Asphaltbinder, Asphaltdeckschicht)
Formblatt 444 oder vergleichbar; je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, vertragliche Bindung (Haupt-AG, ARGE, NU), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung