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Verkehrswegebauarbeiten, Oberbauschichten aus Asphalt

LHS - Dienstleistungszentrum Bauvertragswesen70190 Stuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 14 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt Stuttgart (Tiefbauamt) schreibt Straßenbauarbeiten an der Landhausstraße in Stuttgart-Ost öffentlich aus.

Worum es geht: Auf der Landhausstraße wird die Asphaltfahrbahn erneuert. Dazu werden rund 1.850 m² alte Asphaltfläche abgefräst, eine neue Asphaltbinder- und Deckschicht eingebaut, Straßenabläufe und Teile der Entwässerung erneuert sowie Markierungen wiederhergestellt.

Wichtigste Eckdaten:

Angebote müssen bis 23.09.2026, 10:30 Uhr elektronisch über die Plattform *www.meinauftrag.rib.de* abgegeben werden.Baubeginn spätestens Anfang Dezember 2026.Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot.Der Auftrag umfasst ein einziges Los – es gibt keine Aufteilung in Fachlose.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 14 Tage bis zur Angebotsfrist — 23. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZ
Bieterfragen-Fristca. 18. Sep. 2026
Angebotsfrist23. Sep. 2026
Angebotsöffnung23. Sep. 2026
Bindefrist23. Sep. – 23. Okt. 2026
Baufristenplanca. 23. Sep. – 21. Okt. 2026
Gütenachweisca. 23. Sep. – 2. Dez. 2026
Benennung Bauleiterca. 23. Sep. – 2. Dez. 2026
Vollendung9. Nov. 2026
SSB-Busbetrieb informierenca. 20. Nov. 2026
Ausführungsbeginn2. Dez. 2026
Verkehrszeichenpläne einreichenca. 2. Dez. 2026
Eignungsprüfungen vorlegenca. 2. Dez. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Arbeiten und Verkehrssicherung

Einrichtung und Vorhaltung der Baustelle über die gesamte Bauzeit, Verkehrssicherung in zwei Stufen (u.a. Einbahnstraßenregelung auf ca. 230 m mit Umleitungsplan), Erstellung und Genehmigung der Verkehrszeichenpläne, Aufstellen einer Hinweistafel Richtung Kernerplatz (gesperrt), Sicherstellung der Müllentsorgung der Anlieger über die gesamte Bauzeit, Information des SSB-Busbetriebs mindestens 7 Werktage vor Beginn der ersten Bauphase.

Vorarbeiten – Fräsen und Entsorgung

Schneiden und Nachschneiden des Asphalts (12 cm), Fräsen und Entsorgen des Asphalts vollflächig 5 cm auf ca. 1.850 m² sowie 6–8 cm auf ca. 1.650 m² (inkl. inhomogener Bereiche mit Großpflaster), Ausbau des Großpflasters in Sand/Splitt, Abfuhr und Entsorgung der mineralischen Abfälle (DK 0 ca. 100 t, DK I ca. 25 t), Ausbau der Straßenabläufe komplett, Ausbau von Frostschutz-/Tragschichten, provisorische Anrampung der Deckschicht.

Asphaltbau – Tragschicht, Binder und Deckschicht

Herstellung des Schichtverbunds mit polymermodifizierter Bitumenemulsion auf ca. 1.850 m², Einbau einer Asphalttragschicht AC 32 TS (8 cm) auf ca. 200 m², Asphaltbinderschicht AC 16 BS (8 cm) auf ca. 1.850 m², Asphaltdeckschicht AC 11 DS UHSF-FA (4 cm) auf ca. 1.850 m², zusätzliche kleine Asphaltfläche AC 8 DL (3 cm) auf ca. 15 m², Kies-/Schottertragschicht 0/32 d ≥ 12 cm (ca. 20 m³), Schneiden und Vergießen der Fugen (640 m) mit heißer Bitumenfugenmasse, Walzasphalt mit Edelsplitt 2/5, Mischgutproben, Kontrollprüfungen (2 statische Plattendruckversuche), Anpassung von Straßenkappen/Aufsätzen/Abdeckungen um ±10 cm, Nachverdichtung der Frostschutzschicht, Planum (200 m²), Granitbordsteine Form A3/A5 (ca. 12 m) inkl. Ablängen, Betonarbeiten R-Beton C12/15 XF2. Optional: Maximalrecycling-Verfahren (Asphaltbinder 60–80 M.-%, Asphaltdecke 40–50 M.-% Asphaltgranulat).

Entwässerungskanalarbeiten

Versetzen von insgesamt 8 Straßenabläufen (D400: 6 Stück 500×500 Begu und 2 Stück Bergstraßenaufsatz Guss 495×780), zugehörige Schächte DN 150 mit Schaft- und Zwischenteilen, PP-Rohr SN 8 DN/OD 160 mit ca. 15 m Leitung inkl. 20 Bögen, 8 Überschiebemuffen und 10 Ablängungen, Rohrummantelung mit 1,5 m³ Splitt und 1,5 m³ Beton, selbstnivellierende Schachtabdeckungen D400, optische Inspektion von 6 Anschlusskanälen inkl. Inspektionsbericht als PDF, Herstellung gemäß ETV-Stadt Baustein 870.

Verkehrseinrichtung – Markierungen

Reinigen, Trocknen und Auftragen von Haftgrund auf ca. 41,5 m², Aufbringen von Dauer-Kaltplastik-Markierungen: Längsstriche 12 cm (36 m), unterbrochene Längsstriche 12 cm (139 m), Querstriche 12 cm (25 m), Querstriche 50 cm (40 m), unterbrochene Markierung Typ I (25 cm/40 m), Symbol Rollstuhlfahrer (1 Stück).

Dokumentation, Entsorgungsnachweise und Qualitätssicherung

Arbeitstägliche Bautagesberichte und wöchentliche Übergabe an den Auftraggeber, Vorlage von Eignungsprüfungen für sämtliche Baustoffe, Eignungsnachweise für Maximalrecycling gemäß ZTV Asphalt-StB, TL Asphalt-StB und ETV-StB-BW, Übergabe der Lieferscheine bei Materiallieferung, Entsorgungsnachweise bei Abrechnung mineralischer Abfälle (ErsatzbaustoffV, KrWG), Zulassung des Prüfinstituts zum Mischwerk.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation / Eignungsnachweis

Präqualifizierte Unternehmen führen den Eignungsnachweis über ihren Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Nummer), ggf. ergänzt um auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis ein. Für Nachunternehmer sind PQ-Nachweis oder Eigenerklärung beizufügen und die PQ-Nummer im Angebot anzugeben.

Unternehmensbezogene Eignung

Gefordert werden:

Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre aus Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen (inkl. Gemeinschaftsleistungen)Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Verkehrswegebau/Asphalt-Oberbau, mit allen Pflichtangaben wie Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, vertragliche Bindung)Ausreichende Zahl an Arbeitskräften; auf Verlangen Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem LeitungspersonalEintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle, bei der IHK oder Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht (auf Verlangen Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte bzw. IHK-Nachweis)Kein eröffnetes Insolvenzverfahren, kein abgelehnter Eröffnungsantrag mangels Masse, keine Liquidation; bei Insolvenzplan rechtskräftige BestätigungKeine schweren Verfehlungen gem. § 6e EU Abs. 1–4 VOB/A und keine Verurteilung zu Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 JahrenOrdentliche Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten (auf Verlangen entsprechende Unbedenklichkeitsbescheinigungen)Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit Lohnsummen)Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € netto: Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) und Abfrage beim Wettbewerbsregister

Leistungsbezogene Eignung

Fachkunde wird durch Referenzen über vergleichbare Leistungen im Verkehrswegebau/Asphaltbereich belegt. Art und Umfang der Nachunternehmer-Leistungen sind im Angebot anzugeben, auf Verlangen sind die NU zu benennen. Sofern vom Auftraggeber ein SiGeKoordinator benannt wird, ist die Qualifikation gemäß RAB 30 nachzuweisen.

Referenzprojekte
3 Referenznachweise (auf Verlangen der Vergabestelle) ReferenzenZeitraum: Letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen im Verkehrswegebau mit Asphalt-Oberbauschichten (Fräsen, Asphaltbinder, Asphaltdeckschicht)

Formblatt 444 oder vergleichbar; je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, vertragliche Bindung (Haupt-AG, ARGE, NU), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Pflichtunterlagen mit dem Angebot
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Technische Nachweise / Güteprüfung
Bauausführung – nach Auftragserteilung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
LHS - Dienstleistungszentrum Bauvertragswesen
Ort
70190 Stuttgart, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70190 Stuttgart
Baden-Württemberg

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