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Verwertung von Elektroaltgeräten der SG 2, SG 5 sowie Teile der SG 4

Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) - Vergabestelle 7 | Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 22 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt München (Abfallwirtschaftsbetrieb München, AWM) sucht Dienstleister für die Annahme, Verwiegung, Zerlegung und ordnungsgemäße Verwertung bzw. Vorbereitung zur Wiederverwendung von Elektroaltgeräten der Sammelgruppen SG 2, SG 5 und Teile der SG 4, die auf den Münchner Wertstoffhöfen anfallen.

Die Leistung umfasst zwei Lose (Los 1 mit Sozialbetrieb Anderwerk GmbH, Los 2 mit Sozialbetrieb Condrobs e.V.); je Los sind rund 4.725 t Elektroaltgeräte zu behandeln. Vertragslaufzeit: 01.01.2027 bis 30.06.2029 (30 Monate).

Pro Bieter kann maximal 1 Los bezuschlagt werden. Angebote sind elektronisch über das Vergabeportal der Stadt München einzureichen. Gefordert sind u. a. Nachweise als Entsorgungsfachbetrieb, Auditierung der Erstbehandlungsanlage nach ElektroG, eine lückenlose Stoffstromdarstellung und mindestens 1 Referenz aus der Elektroaltgeräteverwertung.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 22 Tage bis zur Angebotsfrist — 01. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI
Veröffentlichung27. Aug. 2026
Angebotsfrist1. Okt. 2026
Angebotsöffnung1. Okt. 2026
Bindefrist1. Okt. – 15. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Preisgarantie fest1. Jan. 2027 – 30. Juni 2028
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 30. Juni 2029bis 2029
Preisanpassung möglich1. Juli – 15. Juli 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Wertungspreis gemäß Wertungsformel)100%

    Wertungspreis berechnet sich aus Gesamtvergütung SG5+ an AWM abzüglich Gesamtkosten SG 2 zuzüglich Gesamtvergütung des AN an den Sozialbetrieb für die Zerlegung der Flats. Höchster Wertungspreis erhält den Zuschlag.

  • Prozentsatz Überlassung Flatanteil an Sozialbetrieb0%

    Mindestens 50% der Flats müssen dem Sozialbetrieb zur Zerlegung überlassen werden. Ausschluss bei Unterschreitung der Mindestvorgabe. Dient als Tiebreak-Kriterium bei gleicher Wertungssumme.

  • Vergütungspreis (Flats) an Sozialbetrieb0%

    Mindestens 70,- €/t Vergütung an den Sozialbetrieb für Zerlegung der Flats. Ausschluss bei Unterschreitung der Mindestvorgabe. Fließt zudem in die Wertungsformel ein.

Wertungspreis = Gesamtvergütung SG5+ an AWM (Vergütung/t netto x Menge) abzüglich Gesamtkosten SG 2 (Kosten/t brutto x Menge) zuzüglich Gesamtvergütung des AN an den Sozialbetrieb für die Zerlegung und ordnungsgemäße Verwertung bzw. Entsorgung der Flats (Vergütung/t netto x Menge). Höchster Wertungspreis erhält den Zuschlag. Bei Gleichstand erhält der Bieter mit dem höheren Prozentsatz für überlassene Flats den Zuschlag.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien und Wertungsformel sind vollständig beschrieben; die beiden Mindestkriterien (Flatanteil und Vergütungspreis) fließen in die Formel ein und dienen als Ausschluss- bzw. Tiebreak-Kriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistung und Rechtsrahmen

Übernahme, Verwiegung, Zerlegung und ordnungsgemäße Verwertung oder Vorbereitung zur Wiederverwendung von Elektroaltgeräten der Sammelgruppen SG 2, SG 5 und Teilen der SG 4 aus den Münchner Wertstoffhöfen, im Sinne des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG).

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 bis 30.06.2029 (30 Monate).

Annahme und Verwiegung

Übernahme und Verwiegung der Elektroaltgeräte aus den Münchner Wertstoffhöfen (Einfahrts- und Ausfahrtsverwiegung auf amtlich geeichter LKW-Waage).Bei Nutzung AWM-eigener Waagen: 10,50 € brutto pro Ein-/Ausfahrtsverwiegung; Mehrkosten bei Fremdverwiegung trägt der Auftragnehmer.Separate Verwiegung von Flachbildschirmen (Flats) und Röhrenbildschirmgeräten (CRT).Sortierung und Verwiegung der AWM-Containeranlieferungen; Entladen der Container; Disponierung der Anlieferungen (telefonisch); Übernahme der Fremdwiegescheine.Anlieferzeiten: Montag–Freitag 07:00–16:00 Uhr; in Wochen mit Feiertagen ggf. 06:45–17:00 (Mo–Do) bzw. 06:45–16:00 (Fr), nach Vereinbarung.Vorhalten von Lagerflächen (max. 5 Werktage nach Meldung) und Containerstellflächen für Input und Tauschbehälter.Vorlaufzeit bei Schließungen: mindestens 5 Tage vorher melden; Störungen sofort telefonisch oder per E-Mail melden.

Zerlegung und Erstbehandlung (arbeitsteilig mit Sozialbetrieb)

Die Zerlegung und Sortierung erfolgt arbeitsteilig mit dem je Los festgelegten Sozialbetrieb (MBQ-Programm).

SG 5 (Kleingeräte) und Teile SG 4 (Großgeräte):

Sortierung, Umladung in Container (Kleingeräte/Schredderware)Entfernung von Lithium- und HochenergiebatterienZuordnung der Mengen zu den Sammelgruppen und KategorienVorbereitung zur Wiederverwendung, soweit möglich

SG 2 (Bildschirmgeräte – CRT und Flats):

Mindestzerlegetiefe CRT: Rückwand abnehmen, Bildröhre belüften, Leiterplatten entnehmen, Kabel entfernen, Ablenkeinheit entfernen, Bildröhre ausbauenMindestzerlegetiefe Flats: Standfuß demontieren, Rückwand entfernen, Leiterplatten entnehmen, Kabel entfernen, Kunststoff- und FE-Teile demontieren, Panel mit quecksilberhaltigen Hintergrundleuchtmitteln entnehmen, quecksilberhaltige Kapillarröhrchen entnehmen (in absaugbarer Umgebung)Mindestzerlegetiefe PC (SG 5): Gehäuse öffnen, Leiterplatten, Laufwerke, Festplatten, Netzteile, Speicherbatterie und Kabel entfernen

Eigentumsübergang:

SG 4, SG 5 und max. 50 % der Flats SG 2: Eigentum bleibt beim Auftraggeber bis zur Abholung100 % CRT und mindestens 50 % der Flats SG 2: Eigentum geht an den Sozialbetrieb überVergütung an Sozialbetrieb für CRT: 70 €/t zzgl. USt (gemäß Sub-Vertrag)

Zerlegefraktionen (Beispiele): Kunststoffe, Eisen-Mischschrott, Aluminium, Leiterplatten, Batterien, Kabel, Bildröhren, Glas, Glasverbundbauteile, Acrylglas, schadstoffhaltige Bestandteile (z. B. PCB-haltige Kondensatoren, quecksilberhaltige Leuchtstoffröhren).

Verwertung und Stoffströme

Lückenlose Stoffstromdarstellung über alle Übergabestationen (Ort, Betreiber, Behandlungsart, eingehende und ausgehende Stoffe, Endbestimmung).Sortierung und Bereitstellung der anfallenden Stoffe.Verwertung oder Entsorgung der nicht wiederverwendbaren Reststoffe.Stoffliche und energetische Verwertung gemäß ElektroG; Vorbereitung zur Wiederverwendung, soweit möglich.Zertifizierung und jährliche Auditierung als Erstbehandlungsanlage (EBA SW-x und EBA VzW) gemäß ElektroG § 21.Monatliche und jährliche Mengenmeldung an die Stiftung ear; bei SG-4-Geräten zusätzliche Mengenmeldung an den Auftraggeber.Bei Auslandsverwertung: Notifizierung erforderlich (sofern kein „Grüne Liste"-Stoff).

Mengengerüst (Richtwerte, beide Lose identisch)

Gesamtmenge je Los über die gesamte Vertragslaufzeit (30 Monate): ca. 4.725 t

Logistik und Rahmenbedingungen

Die Verwiegestelle darf max. 6,5 km Luftlinie von der Anlieferstelle des Sozialbetriebs entfernt sein.Vorlaufzeit für Containerabholung: 5 Werktage; für Massenfraktionen (Schredderware): 3 Werktage.Transportgenehmigung oder Erlaubnis nach § 54 KrWG ist nachzuweisen.Transportmittel müssen auf Kompatibilität mit der gesamten Logistikkette geprüft sein.Mengenmeldung monatlich und jährlich (Stiftung ear).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zertifizierungen und Fachkunde

Auditierungsnachweis für Erstbehandlungsanlagen nach ElektroG § 21.Aktuelles Überwachungszertifikat als Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG für AVV 160213* und 200135* (Tätigkeiten: Befördern, Lagern und Behandeln zwecks Verwertung, Verwerten vorbereitend).ODER gleichwertiger Nachweis: ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 oder EMAS, mit Anforderungen entsprechend EfbV (Verantwortungs-/Entscheidungs-/Mitwirkungsbefugnisse, verantwortliche Person, Personalstärke, Geräte/Betriebsmittel, Betriebstagebuch, Versicherungen, Zuverlässigkeit, Fachkunde, Einarbeitungsplan).Alternativ/ergänzend für den Transport: Transportgenehmigung oder Erlaubnis nach § 54 KrWG.Fachkunde zur Behandlung von Elektroaltgeräten der SG 2, SG 5 und Teile SG 4.

Technische Leistungsfähigkeit

Fähigkeit, die erforderlichen Annahme-, Wiege-, Zerlege- und Verwertungsanlagen bereitzustellen.Genehmigte Behandlungsanlagenkapazitäten müssen nachgewiesen werden.Transportmittelkompatibilität mit der gesamten Logistikkette ist zu prüfen und nachzuweisen.Ggf. Nachweis über Mietvertrag oder Verfügbarkeit der Übergabeorte.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Versicherungen

Eigenerklärung zu Versicherungen:Betriebs-Haftpflichtversicherung: mindestens 3.000.000 € pro Jahr (Personen-, Sach-, Vermögensschäden)Umwelt-Haftpflichtversicherung: mindestens 2.000.000 € pro JahrUmweltschadensversicherung: mindestens 2.000.000 € pro Jahrzusätzlich Sach- und HaftpflichtversicherungUmsatz- oder Jahresabschlussnachweise (Details gemäß Vergabeunterlagen).

Referenzen

Mindestens 1 vergleichbare Referenz über eine hinsichtlich Leistungsart und Rechnungswert zufriedenstellend erbrachte Leistung im Bereich Elektroaltgeräteverwertung.Vergleichbar definiert als: Transport- und Verwertungsleistung für Elektroaltgeräte mit Qualität/Beschaffenheit entsprechend der Leistungsbeschreibung vom 24.07.2026; Erstbehandlungsanlage muss nicht zwingend ein Sozialbetrieb sein.Laufzeit mindestens 1 Jahr; Ende nicht vor dem 30.07.2021; Beginn laufender Leistungen nicht später als 01.01.2026.Pflichtangaben je Referenz: Auftraggeber mit Anschrift, Auftragsgegenstand (mit Eigen-/Fremdleistungsaufstellung), Kontaktdaten Referenzgeber, Auftragswert netto in €, Auftragszeitraum.Leistungen für den AWM werden nur berücksichtigt, wenn sie ebenso vollständig wie externe Referenzen angegeben werden.

Ausschlussgründe und formale Anforderungen

Keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB (innerhalb der letzten 5 Jahre).Keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB (innerhalb der letzten 3 Jahre).Ab Auftragssumme > 50.000 €: Auszug aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt wird angefordert.Eigenerklärung Bezug zu Russland gemäß Art. 5k VO (EU) 833/2014 i.V.m. VO (EU) 2022/576 (inkl. Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % Auftragswert).KMU-Einstufung nach EU-Empfehlung 2003/361/EG.Bietergemeinschaft, Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe: entsprechende Erklärungen und Verzeichnisse sind beizubringen.Alle Nachweise in deutscher Sprache; bei Auslandsbehandlung: deutsch oder englisch.Fehlende Unterlagen können auf gesondertes Verlangen fristgerecht nachgereicht werden.

Sprache und Form der Nachweise

Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Bei Auslandsbehandlung genügen deutsch- oder englischsprachige Unterlagen.

Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Mindestens 1 Jahr Laufzeit; Ende nicht vor dem 30.07.2021; Beginn noch laufender Leistungen nicht später als 01.01.2026Volumen: nicht spezifiziert

Transport- und Verwertungsleistung für Elektroaltgeräte, vergleichbar mit der Leistungsbeschreibung vom 24.07.2026 (Erstbehandlungsanlage muss nicht zwingend ein Sozialbetrieb sein)

Auftraggeber inkl. Anschrift, detaillierter Auftragsgegenstand mit Eigen-/Fremdleistungsaufteilung, Kontaktdaten Referenzgeber (Name, Telefon, E-Mail), Auftragswert netto in €, Auftragszeitraum. Leistungen für den AWM nur berücksichtigt, wenn sie ebenso vollständig wie externe Referenzen angegeben werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 34%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 30 erledigt
Vergabeunterlagen beschaffen
Angebotsschreiben & Preisangaben
Eignungsnachweise
Formale Pflichten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) - Vergabestelle 7 | Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
80992 München
Ort
80331 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
vergabe.muenchen.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80331 München
Bayern

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