Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Große Kreisstadt Leutkirch im Allgäu sucht ein Ingenieurbüro für die Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) für den Neubau eines Betriebsgebäudes für das Wasserwerk. Geplant ist ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Werkstätten und Lager, das in Holzhybridbauweise nach KfW-Effizienzhaus-Standard 40 errichtet werden soll. Der Kostenrahmen liegt bei 5,9 Mio. € brutto, die Fertigstellung ist für Mitte 2029 vorgesehen.
Das Vergabeverfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV (zweistufig). Bis zu 3 Bewerber werden zur Angebotsabgabe zugelassen. Bewerbungen sind elektronisch über subreport.de bis zum 08.09.2026, 12:00 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektleitung und Projektteam15%
Darstellung der Qualität in Projektleitung und Projektteam
- Referenzen und Vorgehensweise Projektleitung25%
Darstellung der Qualität in Referenzen und in der Vorgehensweise der Projektleitung
- Projektmanagement25%
Darstellung der Qualität im Projektmanagement
- Darstellung der Kompetenz im Verhandlungsgespräch15%
Darstellung der Kompetenz im Verhandlungsgespräch
- Honorarangebot20%
Brutto-Gesamthonorarsumme; das niedrigste Angebot erhält die höchste Punktzahl, alle weiteren werden proportional bewertet
Das Honorarangebot mit der niedrigsten Gesamtsumme erhält die höchstmögliche Punktzahl. Alle anderen Honorarangebote werden proportional dazu bewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsgegenstand und Anlagengruppen
Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gemäß §§ 53, 55 HOAI 2021 für den Neubau des Betriebsgebäudes Wasserwerk Leutkirch im Allgäu. Das Gebäude besteht aus Verwaltungsräumen, Werkstätten, Fahrzeughalle und Lagerflächen und soll in Holzhybridbauweise (soweit mit dem geforderten Sicherheitsniveau RC4 vereinbar) realisiert werden. Geplante BGF(R) ca. 1.900 m², BGF(S) ca. 335 m² für Überdachungen.
Zu bearbeitende Anlagengruppen (ALG):
Leistungsphasen und Beauftragung
Die Leistungen umfassen alle 9 Leistungsphasen (LPH 1–8 + 9) nach HOAI. Die LPH 1–4 wurden bereits durch die Stadt erarbeitet; die Beauftragung erfolgt stufenweise mit Beginn unmittelbar nach Vertragsschluss. Eine optionale Regenwassersammler-Anlage ist vorzusehen.
Zusätzliche planerische Anforderungen:
Ausgeschlossene Leistungen
Nicht enthalten im Auftrag ist der Rückbau bestehender Gebäude und Anlagen am bisherigen Standort des Wasserwerks (Bauhof an der Brühlstraße). Das Wasserwerk zieht an die Tautenhofer Straße (nordöstlich des bestehenden Pumpwerks Rauns), weil am aktuellen Standort ein Feuerwehrhaus geplant wird.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Befähigung
Natürliche Personen: Berechtigung gem. Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates, am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachplanung TGA (HLS) zu führen.
Juristische Personen: Planungsleistungen müssen zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören; bevollmächtigter Vertreter und Verfasser der Arbeit müssen die fachlichen Anforderungen erfüllen, die für natürliche Personen gelten.
Bewerbergemeinschaften: Jedes Mitglied muss teilnahmeberechtigt sein. Mehrfachbewerbungen (einzeln, als Mitglied oder als Nachunternehmer) führen zum Ausschluss. Vergleichbare Qualifikationen sind zugelassen, ein Gleichwertigkeitsnachweis ist beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (20 % Gewichtung)
| Kriterium | Mindestanforderung | Bewertung |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl der letzten 3 Jahre | mind. 2 Mitarbeitende | ≥ 2 MA → 1 Pkt; ≥ 3,5 MA → 3 Pkt; ≥ 5 MA → 5 Pkt (max. 50 Pkt) |
| Durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten 3 Geschäftsjahre im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen | mind. 100.000 € | ≥ 100.000 < 200.000 € → 1 Pkt; ≥ 200.000 < 300.000 € → 3 Pkt; ≥ 300.000 € → 5 Pkt (max. 50 Pkt) |
Hinweis: Bei Teilzeitkräften erfolgt eine anteilige Anrechnung.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (80 % Gewichtung)
Bewertung erfolgt über max. 2 Referenzblätter (Referenz A zwingend, Referenz B optional), max. 200 Punkte je Referenz, Gesamt maximal 400 Punkte.
Referenz A – zwingend (Neubau Gewerbebau mit gemischter Nutzung):
Referenz B – optional (Neubau in Holz-/Holzhybridbauweise):
Darstellung jeweils als Projektblatt im PDF-Format, max. 2 DIN A4, mit mind. 1 Realisierungsfoto (kein Rendering). Nichterfüllung einer Mindestanforderung bei Referenz A führt zum Ausschluss.
Pflicht-Eigenerklärungen und Ausschlussgründe
Folgende Erklärungen sind durch die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags abzugeben:
Die Vergabestelle behält sich vor, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister anzufordern und weitere Nachweise nachzufordern.
Verfahrensrahmen
Referenz A – Neubau eines Gewerbebaus mit gemischter Nutzung (zwingend)
Realisiertes Projekt; mind. LPH 2–8 und Anlagengruppen 1–3 (Abwasser/Wasser/Gas, Wärme, Lüftung); Projektblatt max. 2 DIN A4 mit mind. 1 Realisierungsfoto
Referenz B – Neubau in Holz- oder Holzhybridbauweise (optional)
Realisiertes Projekt; mind. LPH 2–8 und Anlagengruppen 1–3; Projektblatt max. 2 DIN A4 mit mind. 1 Realisierungsfoto; bei öffentlichem Auftraggeber Zusatzpunkte