Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Stadt Augsburg (Hochbauamt) schreibt im offenen Verfahren die Wärmeversorgungsanlagen für den Neubau der Feuerwache West aus.
Es handelt sich um die vollständige Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Heizungsanlage des Gebäudes – inklusive:
Zusätzlich enthält das Leistungsverzeichnis eine Kälteanlage (luftgekühlter Kaltwassersatz, Freikühler, Kältepuffer, Kältedämmung) sowie eine Wärmepumpe für die Klimatisierung der Elektroräume. Wartung ist für 4 Jahre (1.–4. Jahr) Bestandteil des Auftrags.
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Leistungspflichten
Es sind alle für eine gebrauchsfertige, betriebsbereite und sicherheitstechnisch abgenommene Anlage erforderlichen Lieferungen, Montagen und Inbetriebnahmen zu erbringen. Die Leistung umfasst insbesondere die Baustelleneinrichtung (Einrichten, Vorhalten, Räumen) sowie die Leistungsabschnitts-abhängige Ausführung.
Wichtige Rahmenbedingungen:
Wärmeerzeugung und Speicherung
Pelletkessel mit 120 kW Nennleistung inkl. Partikelabscheider (80 % Abscheidegrad). Zwei Schichtpufferspeicher à 3.000 l, optional ein Elektro-Heizeinsatz. Pelletlager mit Schrägboden in Siebdruckplatten, Pelletsfördersystem, Pelletsaustragung. Edelstahl-Rohrleitungen DN 15–54 mit Pressverbindung inkl. Wärme- und Schalldämmung aus Mineralwolle (alukaschiert).
Verteilung und Wärmeübergabe
100 % Flächenheizung im gesamten Gebäude als Fußbodenheizung mit PE-Xc-Rohr AD 16 mm (Verlegeabstände 110 / 160 / 200 mm), Verteilerschränke (5–11 Kreise), Randdämmstreifen, Bewegungsfugenprofile und Druckprobe. In der Fahrzeughalle zusätzlich Bauteilaktivierung der Bodenplatte. Hydraulische Einregulierung und Protokollierung sind Pflicht.
Warmwasserbereitung
Warmwasserbereitung über Frischwassermodule (2 Stück) aus dem Kessel-Pufferspeicher. Inkl. notwendiger Pumpen, Armaturen und Regelung.
Pumpen, Armaturen und Regelung
Kompaktverteiler, Druckhaltestation mit Ausdehnungsgefäßen (500 l + 35 l), Umwälzpumpen für Fußbodenheizung, Bauteilaktivierung und Lüftung (EEI ≤ 0,20, ErP-konform). Armaturen: Absperrventile, Kugelhähne, Schmutzfänger, Rückschlagventile, Strang-/Abgleichventile, Be- und Entlüfter. Mess-, Regel- und Fühlertechnik inkl. BACnet-IP-Schnittstelle zur Anbindung an die GLT.
Kälteanlage
Luftgekühlter Kaltwassersatz (21,70 kW, Kältemittel R32, Inverter), Glykolprotektoren, Freikühler (21,7 kW), Pufferspeicher Kälte (900 l) inkl. Isolierung. Pumpen und Armaturen: Kreiselpumpe 2,5 m³/h bei 6,5 m Förderhöhe, Absperrventile, Schmutzfänger, Magnetitabscheider, Kugelhähne, Sicherheitsventil 3 bar, Ausdehnungsgefäß 12 l, Zeigerthermometer, Druckmessgerät. Rohrleitungen aus Stahl Niro AD 15–42 mm für Wasser-Glykol-Gemisch (35 %), inkl. Dichtheitsprüfung, Erstbefüllung (1,2 m³), Spülung (870 m) und Glykol (0,7 m³). Kältedämmung aus Elastomerschaum 19 mm mit Ummantelung aus profiliertem verzinktem Stahlblech. Inbetriebnahme durch Werkskundendienst.
Klimatisierung Elektroräume
Eine Wärmepumpe als Außeneinheit (9,5 / 10,6 kW, R32) inkl. Reparaturschalter für die Klimatisierung der Elektroräume.
Brandschutz und Schallschutz
Brandschutzabschottungen durch zugelassenen Fachbetrieb inkl. Übereinstimmungserklärung nach MLAR. Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis / allgemeine Bauartgenehmigung für die eingesetzten Brandschutzprodukte. Schallschutz nach DIN 4109.
Probebetrieb, Betriebsunterstützung und Wartung
Probebetrieb über 20 Arbeitstage (Anwesenheit je Gewerk, Fremdgewerk + Nutzer) mit Anmeldung mindestens 5 Arbeitstage vorher. Anschließend 2 Monate Betriebsunterstützung. Wartung pauschal für 4 Jahre (1.–4. Jahr ab Abnahme) gemäß VDMA-Wartungsprogramm, inklusive Sicherstellung der Ersatzteilverfügbarkeit und eines Service-Netzwerks.
Stundenlohnarbeiten und sonstige Leistungen
Stundenlohnarbeiten für Objektleiter, Obermonteur, Monteur, Helfer und Elektriker (je 15–20 h geschätzt) plus Anfahrtpauschale (2 Stück). Sonstige Leistungen: Kernbohrungen, Gerüst (Vorhaltezeit 12 Monate), Druckprobe, Befüllung und Enthärtung, Wasseranalyse, Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Schaltschema, Schulung (10 Personen / 4 Stunden), Baubestandsdokumentation und Koordination MSR/Elektro.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Eignung
Technische und berufliche Eignung
Rechtliche Eignung – Ausschlussgründe
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Vergleichbare Leistungen im Bereich Heizungs-/Wärmeversorgungsanlagen
Vergleichbare Bauleistungen Heizung; Pflichtangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben
Umsatz mit vergleichbaren Bauleistungen
Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte
Angabe der jahresdurchschnittlich Beschäftigten, gegliedert nach Lohngruppen, technisches Leitungspersonal separat