Wartung Aufzüge Johannes Gutenberg-Universität
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz sucht ein Dienstleistungsunternehmen für die regelmäßige Wartung, Inspektion und Instandhaltung von 87 Aufzugsanlagen in 42 Gebäuden auf dem Campus sowie in zwei Außenstellen.
Was zu tun ist:
Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtpreis in Euro brutto90%
Der Wertung liegt der Gesamtpreis für die Wartung in Euro brutto zugrunde.
- Umsetzung10%
Bewertet werden die Ausführungen zu Umfang und Qualität der Wartung, Beschreibung der Vorgehensweise, Prozessbeschreibung für Schritte, Prozessbeschreibungen für Prüfmittel sowie die Angaben zu telefonischer Erreichbarkeit für Störungsmeldungen 7:00-18:00 Uhr, Reaktionszeit nach Meldungseingang (Beschreibung in der Bekanntmachung unvollständig).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWartungsumfang und Intervalle
Vierteljährliche Inspektion und Wartung von 87 Aufzugsanlagen in 42 Gebäuden nach Aufzugsrichtlinie, BetrSichV, TRBS und DIN EN 13015, unter Berücksichtigung der Nutzungsstärke und Herstellervorgaben. Pro Anlage sind 16 Wartungen über die Vertragslaufzeit von 4 Jahren vorgesehen.
Wartungsumfang Seilaufzüge: Überprüfungen, Schmier- und Nachstellarbeiten im Maschinenraum (Tragseile, Treibscheibe, Bremsmagnet, Getriebespiel, Ölstände, Umlenkrollen, Geschwindigkeitsbegrenzer, Steuerung, Sicherungen), im Fahrschacht (Wände, Führungsschienen, Puffer, Hängekabel, Beleuchtung), in Kabine/Schachttüren (Beleuchtung, Türantrieb, Tableau, Notruf, Haltegenauigkeit, Türbänder, Schließer, Lichtschranken, Türkontakte) und Steuerung/Signale (Innen-/Außenkommandos, Sonderfahrten, Notschalter, Notbeleuchtung) sowie Reinigung.
Wartungsumfang Hydraulikaufzüge: Überprüfungen, Schmier- und Nachstellarbeiten an Hydraulik-Steuerblock, Maschinenraum, Fahrschacht, Kabine, Schachttüren, Steuerung/Signale; Reinigung.
Aufzugsarten und Standorte
Personenaufzüge, Lastenaufzüge, Behindertenaufzüge, Güteraufzüge und Fassadenaufzüge unterschiedlicher Hersteller (gemäß Bestandsliste). Standorte: Campus der JGU Mainz in 42 Gebäuden sowie die stadtnahen Außenstellen in den Gebäuden 7111 und 7141.
Notruf-Service und Personenbefreiung
Auftraggeber (JGU): Notrufannahme Mo–Fr 7:00–21:00 Uhr, Personenbefreiung im gleichen Zeitraum.
Auftragnehmer: Notrufannahme Mo–Fr 21:00–7:00 Uhr sowie ganztägig an Wochenenden und Feiertagen. Bei Meldung über die Hauptpforte der JGU muss ein Vor-Ort-Einsatz zur Personenrettung innerhalb von 30 Minuten erfolgen. Die Leistung ist im Einheitspreis enthalten.
Kleinmaterial, Ersatzteile und Instandsetzung
Kleinteilepauschale: Ersatzteile und Verschleißteile bis 30,00 € netto je Wartung und Anlage sind im Einheitspreis enthalten.
Ersatzteile über 30,00 € netto: Gesonderte Vergütung nach Angebot; ein einheitlicher prozentualer Materialaufschlag auf den Netto-Einkaufspreis ist als Bedarfsposition anzubieten (nicht in die Wertungssumme einbezogen).
Instandsetzungsangebote: Bei festgestellten Mängeln ist innerhalb von 3 Werktagen je Aufzugsanlage ein schriftliches Angebot vorzulegen; Arbeitsprotokolle sind innerhalb von 5 Werktagen nach Beendigung der Arbeiten zu übersenden.
Begleitung der Sachverständigenprüfungen (ZÜS)
Der Auftragnehmer stellt Arbeitskräfte, Prüfmittel, Hilfswerkzeuge und Ersatzteile für die Hauptprüfung (alle 2 Jahre) und die Zwischenprüfung (in der Mitte des Prüfzeitraums) durch die zugelassene Überwachungsstelle bereit. Außerplanmäßige Prüfungen werden je Prüfung je Anlage als Bedarfsposition abgerechnet; kurzfristige Einsatzbereitschaft ist erforderlich.
Dokumentation und Berichtswesen
Durchgeführte Arbeiten sind in einem Wartungsprotokoll (deutschsprachig, in ausdruckbarer Form) zu dokumentieren. Arbeitsprotokolle sind innerhalb von 5 Werktagen nach Beendigung der Arbeiten an den Auftraggeber zu übersenden.
Monatliche Inaugenscheinnahme (Bedarfsposition)
87 Aufzugsanlagen sind monatlich in Augenschein zu nehmen (Bedarfsposition 02.01.010).
Stundenverrechnungssätze und Anfahrtspauschale
Als Bedarfspositionen sind anzubieten: Stundenverrechnungssätze für Meister, Facharbeiter und Helfer (jeweils Normal-, Nacht- und Sonn-/Feiertagsarbeit) sowie eine Anfahrtspauschale.
Störungsbeseitigung
Bei betrieblichen Störungen werden qualifizierte Maßnahmen bei Meldungseingang bis 14:30 Uhr noch am selben Tag eingeleitet; bei späterem Eingang am nächsten Arbeitstag.
Besondere Anforderungen in kerntechnischen Bereichen
Für die Gebäude 1261 (Kernchemie) und 1262 (Reaktor Kernchemie) ist eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 12b Atomgesetz (AtG) und Atomrechtlicher Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (AtZüV) erforderlich. In Laborbereichen gelten besondere Hygienevorschriften, ggf. ist ein Freigabeschein/eine Unbedenklichkeitserklärung nötig.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestumsatz: Durchschnittlicher jährlicher Gesamtumsatz von mindestens 135.000 € netto in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei Unterschreitung erfolgt ein zwingender Ausschluss. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze addiert; ARGE-Umsätze nur anteilig. Eine Eignungsleihe ist möglich.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Wartungsverträge für Aufzugsanlagen mit Mangelbeseitigung auf Basis von Wartungstätigkeiten und Sachverständigenprüfungen
Mind. 80 Aufzüge pro Jahr inkl. Begleitung Sachverständigenprüfungen (bis 80 Stück/Jahr); Nachweis durch Bescheinigungen Dritter; bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied alle Referenzen nachweisen
Eigenerklärung der Referenzen
Muss als verantwortlicher Vertragspartner beauftragt gewesen sein (eigene Erbringung nicht zwingend)
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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