TendiGo
Ausschreibungen Bayern

Windachspeicher, Umbau HWE u. Dichtung Dammflanke

Wasserwirtschaftsamt WeilheimFinning, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung des Wasserwirtschaftsamts Weilheim für Bauarbeiten am Windachspeicher bei Finning (Landkreis Landsberg am Lech).

Drei große Arbeitspakete sind zu erbringen:

Umbau der Hochwasserentlastung (HWE): Abbruch der bestehenden Fischbauchklappe und Errichtung einer festen Überlaufschwelle (WES-Profil) samt Erhöhung der Seitenwände und Rückwand.Instandsetzung des Dichtungssystems: Herstellung eines dreireihigen Injektionsschleiers an der rechten Dammflanke mit Vertikal- und Schrägbohrungen (bis ca. 17,5 m Tiefe), Manschettenrohrinjektionen, Zementsuspensionen sowie Erfolgskontrollen (Auffüllversuche, WD-Tests).Begleitende Arbeiten: Neubau einer Drainageleitung (PE-HD DN 400, ca. 106 m), Wiederherstellung der Betriebswege mit Asphaltbau, Rodungs- und Entsorgungsarbeiten, Verkehrssicherung, Beweissicherung sowie Winterbaumaßnahmen.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig und müssen unter Hochwasserrisiko durchgeführt werden. Ein Baukonzept inkl. Fangedamm-Beschreibung ist Pflichtbestandteil des Angebots. Angebotsfrist ist der 21.10.2026 um 09:00 Uhr, Bauzeitraum vom 30.11.2026 bis 30.11.2027. Vergabenummer 26-415-T-10-01.

Ausschreibung ansehen ↗

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 21. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026 NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV
Veröffentlichung22. Sep. 2026
Angebotsfrist21. Okt. 2026
Angebotsöffnung21. Okt. 2026
Bindefristca. 21. Okt. – 20. Nov. 2026
Verkehrssicherungsfristca. 21. Nov. – 30. Nov. 2026
Vorbereitende Arbeiten30. Nov. – 24. Dez. 2026
Bauzeit Phase 1 (Teilabbruch/Umbau HWE, Dichtungssystem)30. Nov. 2026 – 14. Mai 2027
Bauzeit Phase 2 (Drainage/Betriebswege – Zeitfenster 1)30. Nov. 2026 – 14. Mai 2027
Ausführungsbeginn30. Nov. 2026
Sperrfrist / Ruhezeit14. Mai – 20. Sep. 2027
Frühester Baubeginn Dichtungsinjektionen/Umbau HWE17. Mai 2027
Bauzeit Phase 2 – Fortsetzung20. Sep. – 30. Nov. 2027
Bauende / Vollendung30. Nov. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.

KI-Hinweis: Im Formblatt 211 ist 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt und 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Gewichtung der Zuschlagskriterien' nicht angekreuzt, daher reine Preiswertung. Die Bekanntmachung verweist auf die Vergabeunterlagen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Vorbereitung

Allgemeine Baustelleneinrichtung, Winterbaueinrichtung für Injektions- und Betonarbeiten bis -5 °C, Bürocontainer 42 m² für Bauleitung/Auftraggeber, Hochwasserrisiko-Vorhaltung, Stillstandskosten (>5 Tage), Winter-/Sommerfestmachung, Bauzaun und Schutzzaun. Verkehrssicherung der Arbeitsstellen mit 170 Tagen Vorhaltung, tägliche 2-fache Kontrolle (Wochenende 1-fach), Unterhaltung der Verkehrsflächen. Baustellenschild/-tafel (3,00 x 1,61 m sowie 3 x 3,00 x 0,30 m), Fangedammkonstruktion, provisorischer Hochwasserschutz (48 h Reaktionszeit nach Aufforderung WWA), Höhenfestpunkt. Erkundungssuchschlitze bis 2,0 m Tiefe für Spartenfreilegung, Beweissicherung (Verkehrsflächen, Betriebsauslass, mind. 2 Wochen Vorlauf und Zufahrt zum Einlaufbereich), Spartenerkundung, Vermessung und Abrechnung. Baufeldfreimachung inkl. Rodungsarbeiten (Vegetationssoden, Oberboden, Hecken, Wurzelstöcke), Rückbau Messstelle, Schilder, Schranke, Entsorgung Boden Z0/BM-0, Asphalt, Beton, Gussasphalt, Stahlwasserbau und Hydrauliköl.

Umbau Hochwasserentlastungsanlage (HWE)

Erdarbeiten Baugrube bis 1,25 m. Abbruch Geländer, Antriebshäuschen, Gussasphalt, Deckenplatte, Wehrboden und Fischbauchklappe. Hochdruckwasserstrahl-Arbeiten (HDWS) zum Freilegen der Bewehrung an Betonanschlussflächen, Anheftungen und Rückstände vor Betonage entfernen. Stahlbetonbau mit Anschlussbewehrungen, Beton C20/25, C25/30 und C30/37 (XC4, XF1, WF). Neue Wehrschwelle als WES-Profil (10 m Breite, Kote 630,30 m NN, Sichtbetonklasse 2, Oberflächenanforderungen T3, P3, E3, AF4), Erhöhung Seitenwände und Rückwand auf Kote 632,70 m NN, Verlängerung HWS-Mauer auf Spundwand, Verfüllung Antriebsschacht, alle sichtbaren Kanten mit Dreikantleisten gebrochen. Ausstattung mit Stahlgeländer (Füllstabgeländer nach RiZ-ING Gel 4) und Rohrgeländer (RiZ-ING Gel 7), Schranke, Pflasterarbeiten in Naturstein.

Instandsetzung Dichtungssystem (Injektionsschleier)

Dreireihiger Injektionsschleier an der rechten Dammflanke. Vorarbeiten: Kernbohrungen durch Beton und Asphalt, Auffahrtsrampe für Injektionen. Allgemeine Injektionsarbeiten: Geräteeinsatz Bohr- und Injektionsarbeiten, Injektionskonzept, Stillstand, Bohrhindernisbeseitigung, Böschungssicherung. Injektionsbohrungen vertikal und geneigt bis 25° Neigung, bis 17,5 m Tiefe. Manschettenrohrinjektionen vertikal und geneigt (bis 25°, 17,5 m). Verpressmaterialien: Zement, Feinstbindemittel, Bentonit, Bindemittelsuspensionen in unterschiedlichen W/B-Werten. Erfolgskontrolle über Auffüllversuche, Kontrollbrunnen/Pumpversuch, WD-Tests. Ausführung nach DIN EN 12715 und DWA-M 506.

Drainage und Betriebswege

Drainageleitung PE-HD DN 400 mit Gesamtlänge ca. 106 m, Tiefen 1,36–2,36 m, Sohlgefälle zwischen 1,0 % und 4,7 %, mit Suchgraben und Schächten S01–S06 sowie Entwässerungsschächten DN 1000. Raubettrinne/Furt mit Wasserbausteinen und Beton. Rückbau und Asphaltabbruch der Betriebswege. Wegebau Kronenweg und Betriebswege mit zweilagigem Asphaltaufbau: 4 cm AC 11 D N + 12 cm AC 32 T N auf 47 cm Frostschutzkies. Pflasterarbeiten mit Natursteinauskleidung des offenen Gerinnes und Granitgroßsteinpflaster.

Mengengerüst (aus Bekanntmachung)

Injektionsbohrungen 2.480 m, Injektion Zementsuspension 1.320 m³, Abbruch Stahlbeton 110 m³, Neubau Stahlbeton 85 m³ (Stahl 8 to), Asphaltabbruch 420 m², Asphaltarbeiten 520 m², Abbruch Stahlwasserbau 20 to.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweise – Präqualifikation oder Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch die PQ-Nummer im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen das vollständig ausgefüllte Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) beifügen. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder auf gesondertes Verlangen gleichwertige Eigenerklärungen abgeben.

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Kein Insolvenzverfahren oder Liquidation (bzw. bestätigter Insolvenzplan), keine schwere Verfehlung, keine Eintragungen im Wettbewerbsregister (Abfrage durch Auftraggeber ab 50.000 € netto Auftragssumme).

Steuern, Abgaben, Sozialversicherung

Ordentliche Erfüllung der Zahlungspflichten. Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts/Bescheinigung in Steuersachen, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Registereintragung

Eintragung im Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK – soweit eine Pflicht besteht.

Berufsgenossenschaft

Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit ausgewiesenen Lohnsummen.

Leistungsfähigkeit – Personal und Umsatz

Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte; auf Verlangen jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, einschließlich technischem Leitungspersonal. Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für vergleichbare Bauleistungen.

Fachkunde und Referenzen

Angaben zur Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A. Bei Angebot in engerer Wahl: 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Spezialtiefbau/Injektionsarbeiten, Stahlbetonbau, Wasserbau – möglichst Speicher/Talsperren/Dämme) inkl. Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme und vertraglicher Bindung.

Besondere Qualifikationen (Formblatt 216)

Qualifikation des/der Verantwortlichen für die Verkehrssicherung (MVAS oder gleichwertig), Qualifikation Fachkraft Fahrbahnmarkierung, Prüfurkunde Schutzplanken-Montagefachmann, Kenntnisse über Fahrzeug-Rückhaltesysteme (BASt-Technische Kriterien).

Bietergemeinschaften

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; Erklärung gemäß Formblatt 234 erforderlich.

Eigenleistungsanteil

Mindestens 70 % Eigenleistung; Nachunternehmererklärung erforderlich.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Spezialtiefbau/Injektionsarbeiten, Stahlbetonbau, Wasserbau – möglichst Speicher/Talsperren/Dämme)

Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage i.d.R. erst bei Angebot in engerer Wahl; Formblatt 444 als Vorlage.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 49%4–10 · 48%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Pflicht-Angebotsunterlagen
Pflicht-Erklärungen (VHB Bayern)
Baukonzept (Pflichtbestandteil – fehlende Angaben können zum Ausschluss führen)
Beschleunigungsregelung / Zuschlagskriterien
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Nach Auftrag vorzulegen
Mit TendiGo
Finden Sie weitere passende Ausschreibungen und prüfen Sie mit KI, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.
Zur Original-Ausschreibung ↗

Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserwirtschaftsamt Weilheim
Anschrift
82362 Weilheim i. OB
Ort
86923 Finning
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.wwa-wm.bayern.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
86923 Finning
Bayern

Weitere Ausschreibungen Bayern

Alle anzeigen →

Bereit für die Zukunft der Vergabe?

Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit