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Winterdienst an den Anlagen des Außenbezirk Passau 2027ff

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes - | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Regensburg, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Auftraggeber: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK, Regensburg (Geschäftszeichen 2026-811-000142).

Worum es geht: Gesucht wird ein Dienstleister für den Winterdienst an sechs Betriebsanlagen des Außenbezirks Passau. Die gekennzeichneten Flächen, Zugänge, Zufahrten und Treppen sollen von Schnee und Eis befreit, gestreut und verkehrssicher gehalten werden. Gesamtfläche laut Leistungsbeschreibung: ca. 21.718 m².

Zeitraum: Drei Winterperioden: 01.02.2027 bis 31.03.2027, 15.11.2027 bis 31.03.2028 und 15.11.2028 bis 31.03.2029.

Zuschlagskriterium: Der Preis.

Wichtig: Die Ausschreibung ist nicht in Lose aufgeteilt. Unterauftragnehmer sind ausgeschlossen.

Hinweis zu den Mengen: Das Leistungsverzeichnis nennt je Winterperiode 12.000 Tage für Räumen und Streuen, die Leistungsbeschreibung dagegen 12 Räumtage pro Saison als Schätzwert. Diese Angaben widersprechen sich und sollten vor der Kalkulation geklärt werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 24. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT JAN2029 APR
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Angebotsfrist24. Nov. 2026
Rügefrist aus Vergabeunterlagen24. Nov. 2026
Bindefrist21. Jan. 2027
Erste Winterperiode1. Feb. – 31. März 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 31. März 2029
Täglicher Leistungsbeginn1. Feb. – 31. März 2027
Wiederholte Sicherungsmaßnahmen1. Feb. – 31. März 2027
Streugut abkehren 20271. Apr. – 30. Apr. 2027
Zweite Winterperiode15. Nov. 2027 – 31. März 2028
Streugut abkehren 20281. Apr. – 30. Apr. 2028
Dritte Winterperiode15. Nov. 2028 – 31. März 2029
Streugut abkehren 20291. Apr. – 30. Apr. 2029
Bieterfragen-FristDatum offenUnklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler in den Vergabeunterlagen sind unverzüglich vor der Angebotsabgabe über die e-Vergabe-Plattform anzuzeigen.
Erreichung der ObjekteDatum offenObjekte müssen spätestens 30 Minuten nach einsetzendem Schneefall oder Eisregen erreicht werden.
Beginn der RäumarbeitenDatum offenRäum- und Streuarbeiten müssen innerhalb einer Stunde nach einsetzendem Schneefall oder Glätte beginnen.
Dokumentation WinterdienstbuchDatum offenDas Winterdienstbuch ist innerhalb von drei Stunden nach der Ausführung zu ergänzen.
Vorlage WinterdienstbuchDatum offenDas Winterdienstbuch ist monatlich unaufgefordert vorzulegen.
Jährliche AusführungsabstimmungDatum offenDie jährlich auszuführenden Arbeiten sind vor their beginning mit Auftraggeber und Projektgruppe GI Kachlet abzustimmen.
AbschlagszahlungenDatum offenAbschlagsrechnungen werden monatlich gestellt und abgerechnet.
ZahlungsfristDatum offenZahlung 30 Tage nach Eingang der prüfbaren Rechnung.
Rügefrist erkannter VerstoßDatum offen10 Kalendertage ab Erkenntnis eines Vergaberechtsverstoßes; kein fixes Datum.
Rügefrist aus BekanntmachungDatum offenSpätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist.
Wartefrist nach MitteilungDatum offen15 Kalendertage ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Erstattung ÜberzahlungDatum offen14 Kalendertage ab Zugang des Rückforderungsschreibens.
Verjährungsfrist MängelansprücheDatum offenBeginn mit Abnahme beziehungsweise Übernahme der Leistung; Dauer ist nicht angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Das Zuschlagskriterium ist 100% Preis.

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien stammen aus der Bekanntmachung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zu räumende Anlagen und Flächen

Es sind sechs Betriebsanlagen mit insgesamt ca. 21.718 m² zu betreuen:

Sammelstelle Vilshofen: 965 m²Anlegestelle Heining: 820 m²Abzugs- und Bauhof Passau: 15.510 m²Zufahrtsweg Umspannwerk Schleuse Kachlet: 1.000 m²Wehr Kachlet: 2.353 m²Sammelstelle Lindau: 1.070 m²

Geräumt werden die in den Lageplänen gekennzeichneten Flächen, Zugänge, Zufahrten und Treppen. Die Schleuse Kachlet selbst ist in der Leistungsbeschreibung mit 0 m² angegeben, dazu gibt es jedoch Lagepläne mit weiteren Flächen. Ein Überlappungsbereich mit dem Abzugs- und Bauhof Passau ist vorhanden.

Zeiträume und Einsatzzeiten

Erste Winterperiode: 01.02.2027 bis 31.03.2027, nur Räumen und StreuenZweite Winterperiode: 15.11.2027 bis 31.03.2028Dritte Winterperiode: 15.11.2028 bis 31.03.2029Täglicher Einsatz um 06:00 Uhr, an sieben Tagen pro Woche, auch an Sonn- und FeiertagenLeistungen außerhalb der festgelegten Zeiten nur auf Anweisung des Auftraggebers

Räumen und Streuen: Vorgaben zur Ausführung

Maschinelle und händische Räumung nach den beigefügten Plänen, anschließend Streuung.Die Objekte müssen spätestens 30 Minuten nach Schneefall oder Eisregen erreicht sein.Der Beginn der Arbeiten muss innerhalb einer Stunde erfolgen, mit mindestens drei Mitarbeitern und geeignetem Gerät.Freizuhaltende Mindestbreiten: Betriebswege und Straßen 2,50 m, Gehwege 1,50 m, händische Räumung 1,00 m.Gebäudeeingänge, Poller und Treppen sind von Hand zu räumen.Streuung unverzüglich nach jedem Schneefall sowie bei Schnee-, Reif- und Eisglätte. Bei Glätte mit abstumpfenden Stoffen wie Sand oder Splitt.Nur Produkte mit Blauem Engel, RAL-UZ13. Ätzende und auftauende Mittel sind nicht erlaubt. Ausnahmsweise darf eine Mischung mit höchstens 25 % Auftaumitteln auf Treppen, Steigungen oder bei Glatteis infolge gefrierenden Regens verwendet werden. Auftaumittel dürfen nicht an Abdeckungen von Torantrieben, Umlaufverschlüssen und ähnlichen Abdeckungen verwendet werden.Abflussrinnen, Hydranten, Schächte, Poller, Haltebügel, Stromverteilerkästen und Garagenausfahrten sind freizuhalten. Zur Umzäunung ist mindestens 50 cm Abstand einzuhalten.Schnee muss so gelagert werden, dass Verkehrswege nicht gefährdet werden. Bei großen Schneemassen nur zugelassene oder zugewiesene Ablagerungsstellen nutzen. Schnee darf nicht in die Donau oder andere Gewässer gelangen.Bereiche der Torantriebszylinder und der Stoßschutzeinrichtung UW sind von Hand zu kehren, kein Blasgerät.Wetterentwicklung vor Ort überwachen und die Einsatzbereitschaft sicherstellen.

Hinweis: Das Leistungsverzeichnis nennt für Räumen und Streuen 12.000 Tage je Winterperiode und Position, die Leistungsbeschreibung spricht von 12 Räumtagen pro Saison als Schätzwert. Diese Angaben widersprechen sich.

Streugut, Abkehren und Entsorgung

Streugut beschaffen, lagern und einrechnen.Anfallendes Streugut aufnehmen, sammeln und nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht einer Verwertung oder Entsorgung zuführen.Abkehren und Aufnehmen der Flächen jeweils im April nach jeder Winterperiode (April 2027, 2028 und 2029) oder auf Weisung des Auftraggebers.Schneeräumgut bei Bedarf auf Anweisung abtransportieren (laut Leistungsverzeichnis rund 1.000 m³ je Winterperiode).Reinigung der Ablaufrinnen an den Schleusenkammern (laut Leistungsverzeichnis 300 lfm, Wehr Kachlet) mit Entfernen und Wiedermontieren der Gitterroste sowie Entsorgung des Kehrguts.

Bedarfsleistungen

Räumen und Streuen außerhalb der vertraglich festgelegten Zeiten auf Anweisung des Auftraggebers, mit Gerät, Streugut und Personal.Laut Leistungsverzeichnis rund 1.000 Stunden je Winterperiode in mehreren Positionen.

Ausführung, Koordination und Sicherheit

Jährliche Abstimmung der Leistungen und des Zeitraums mit dem Auftraggeber und der Projektgruppe GI Kachlet.Nutzung und Befahrung des Zufahrtswegs sowie des Arbeitsbereichs am Umspannwerk abstimmen. Einschränkungen oder Sperrungen frühzeitig melden.Die laufende Grundinstandsetzung der Schleuse und des Wehrs Kachlet darf nicht beeinträchtigt werden.Betriebswege nur mit Fahrzeugen bis 30 t Gesamtgewicht und höchstens 30 km/h befahren.PKW mit Räumschild oder ähnlichen Aufbauten sind nicht zugelassen.An der Schleuse An- und Abmeldung über die Sprechstelle am Einfahrtstor bei der Leitzentrale mit Angabe der Personenzahl.Alleinarbeit im Schleusenbereich ist unzulässig.Am senkrechten Uferbereich ist eine Schwimmweste zu tragen.Einen eigenen Schlüssel sorgfältig verwahren. Bei Verlust trägt der Auftragnehmer die Kosten für Neubeschaffung oder Neueinrichtung.Verkehrssicherungspflichten für eigenes und fremdes Personal, Schifffahrt und Passanten einhalten.

Dokumentation während der Leistung

Winterdienstbuch führen. Jeder Einsatz mit Ausführungszeit und -ort muss innerhalb von 3 Stunden nach der Ausführung eingetragen werden.Das Winterdienstbuch wird monatlich unaufgefordert vorgelegt und kann jederzeit kontrolliert werden.Nur dokumentierte und vom Auftraggeber bestätigte Einsätze werden vergütet.Produktbeschreibungen der verwendeten Auftaumittel vorlegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Haftpflichtversicherung

Verlangt wird eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Mindestsummen:

1.500.000 Euro für Personenschäden je Schadensfall100.000 Euro für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall20.000 Euro für Bearbeitungsschäden20.000 Euro für Verlust von Schlüsseln für Schließanlagen

In der Eigenerklärung werden außerdem Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflicht mit jeweils 1.500.000 angegeben.

Umsatz

In der Eigenerklärung ist ein Umsatz von 500.000,00 angegeben, bezogen auf die Jahre 2023, 2024 und 2025. Ob sich dieser Betrag auf jedes Jahr einzeln oder auf den Gesamtzeitraum bezieht, geht aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor.

Personal, Geräte und Nachweise zur Leistungsfähigkeit

Gefährdungsanalyse, Geräteliste und Personalliste vorlegen.Geeignete, technisch zugelassene Räum- und Streugeräte einsetzen.Mindestens drei Mitarbeiter je Einsatz. Ausreichendes Reservepersonal vorhalten, auch für Krankheitsausfälle, unter Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes.Fähigkeit, innerhalb einer Stunde nach Schneefall oder Glätte mit Personal und Gerät zu beginnen.Eigene Wetterbeobachtung und sofortige Einsatzfähigkeit.Kooperationsbereitschaft mit dem Auftraggeber und der Projektgruppe GI Kachlet.

Vergabe an Dritte

Eine Vergabe an Subunternehmer ist ausgeschlossen. Die Leistung muss vom Auftragnehmer selbst erbracht werden.

Formale Eignungsnachweise und Verfahrensregeln

Zunächst genügt eine ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (oder EEE), gegebenenfalls mit auftragsspezifischen Nachweisen. Auf Verlangen sind die darin genannten Unterlagen vorzulegen.Die Eignung kann durch andere Unternehmen (Eignungsleihe) nachgewiesen werden. Dafür sind Verpflichtungserklärungen und bei finanzieller Eignungsleihe eine Haftungserklärung nötig.Bietergemeinschaften sind möglich. Dafür ist eine unterzeichnete Erklärung mit allen Mitgliedern, einem bevollmächtigten Vertreter und einer gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben.Unternehmen mit Ausschlussgründen oder fehlender Eignung müssen innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist ersetzt werden.Ein Ausschluss erfolgt bei unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 66%4–10 · 32%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Fristen und Einreichung
Angebotsschreiben und Formulare
Leistungsverzeichnis und Preisbildung
Nachweise auf Anforderung
Nach Zuschlag: Ausführung und Abrechnung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes - | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
93059 Regensburg
Ort
93059 Regensburg
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.wsa-donau-mdk.wsv.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
93059 Regensburg
Bayern

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