Winterdienst SM DAH FFB Route 3
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Staatlichen Bauamts Freising für Winterdienstleistungen (Schneeräumung und Streuen) auf Bundes- und Staatsstraßen im Bereich der Straßenmeisterei Dachau / Stützpunkt Fürstenfeldbruck (Route 3).
Der Auftragnehmer stellt für vier Winterperioden (2027/2028 bis 2030/2031) ein Fahrzeug inklusive Fahrpersonal und Winterdienstgeräten bereit und führt auf Anweisung der Straßenmeisterei Räum- und Streueinsätze durch. Das Fahrzeug muss täglich von 03:00 bis 24:00 Uhr einsatzbereit sein und spätestens 60 Minuten nach Alarmierung mit der Räumung/Streuung beginnen. Kalkulationsgrundlage sind ca. 175 Einsatzstunden pro Saison.
**Angebotsfrist: 27.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme ergibt sich aus der Vorhaltepauschale (pro Winterperiode) sowie den Einheitspreisen pro Einsatzstunde und Stillstandstunde, multipliziert mit einer vom AG definierten durchschnittlichen Einsatzstundenmenge (175 h Einsatz + 40 h Stillstand pro Jahr). Der günstigste Bieter erhält den Zuschlag.
Wertungssumme = Einheitspreis Vorhaltepauschale pro Winterperiode + 175 h × Einheitspreis/Stunde Einsatz + 40 h × Einheitspreis/Stunde Stillstandzeit
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenFahrzeug und Personal
Fahrzeug: Bereitstellung von 1 funktionstüchtigen Fahrzeug einschließlich Ein- und Anbauten (Winterdienstgeräte: Schneepflug und Streumaschine) für die gesamte Winterperiode.
Fahrpersonal: Stellen des Fahrpersonals sowie eines Ersatzfahrpersonals. Die Einhaltung der Lenk- und Arbeitszeitvorschriften ist Pflicht.
Übergabe der Fahrpersonalliste: Vor jeder Winterperiode schriftlich an die Straßenmeisterei.
Fahrpersonalunterweisung: Vor jeder Winterperiode verpflichtend durch die Straßenmeisterei (wird nicht gesondert vergütet).
Räum- und Streueinsätze
Durchführung von Räum- und Streueinsätzen im zugeteilten Streckennetz auf Anweisung der Straßenmeisterei. Spätestens 60 Minuten nach Alarmierung muss die zugewiesene Strecke geräumt/gestreut sein.
Kalkulationsbasis: ca. 175 Einsatzstunden und ca. 40 Stunden Stillstandszeit pro Winterperiode.
Streumittel-Management: Beladen der Streumaschine mit Streustoffen (durch AG bereitgestellt) an den Salzlagerstätten der Straßenmeisterei. Verwendung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel ist verboten.
Bereitschafts- und Reaktionszeiten
Tägliche Vorhaltezeit: 03:00 Uhr bis 24:00 Uhr.
Saisonzeitraum (Bereitstellung): 01. November bis 15. April jeden Jahres.
Information über Einsätze am Folgetag (werktags): bis 16:00 Uhr durch die Straßenmeisterei.
Information über Wochenendeinsätze: freitags bis 15:00 Uhr durch die Straßenmeisterei.
Pflege, Wartung und Dokumentation
Vom Auftraggeber (Straßenmeisterei) bereitgestellte Leistungen
Vertragslaufzeit und Saisoneinteilung
Vertragsbeginn: 01.11.2027 (Beginn Winterdienstsaison 2027/2028)
Vertragsende: 15.04.2031 (Ende Winterdienstsaison 2030/2031)
Vier Winterperioden:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Präqualifikation
Vorläufiger Eignungsnachweis durch eines der folgenden Dokumente:
Hinweis: Auch präqualifizierte Bieter müssen vergleichbare Referenzen gemäß Formblatt L 124 nachweisen können.
Finanzielle Eignung
Angabe des Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind (inkl. Anteil bei Gemeinschaftsleistungen). Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle.
Fachliche Eignung – Referenzen
3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit folgenden Angaben (auf Verlangen der Vergabestelle):
Die Referenzen müssen Leistungen betreffen, die mit dem ausgeschriebenen Winterdienst vergleichbar sind.
Personelle Eignung
Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl und der Zahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren. Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle.
Zwingende Ausschlussgründe und Unbedenklichkeit
Versicherungsnachweise (auf Verlangen)
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (Höhe im Dokument nicht beziffert). Vorlage nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle.
Bevorzugte Bieter
Für Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetriebe und anerkannte Blindenwerkstätten wird ein 10 %-Abschlag auf den Preis bei der Wirtschaftlichkeitsbewertung gewährt.
Technische Mindestanforderungen (Ausschluss bei Nichterfüllung)
Vergleichbare Referenzen über Winterdienstleistungen (Räum- und Streueinsätze auf Straßen)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle: Angabe von Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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