Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Winterdienstleistungen (Räumen und Streuen) auf Bundes- und Staatsstraßen im Bereich der Straßenmeisterei Freising, Route 5.
Der Auftragnehmer stellt ein Fahrzeug mit Fahrpersonal sowie die nötigen Anbauten (Vorbauschneepflug, Streumaschine, Bedienpulte) bereit und übernimmt den Winterdiensteinsatz für vier Winterperioden (2027/28 bis 2030/31). Einsatzort ist 85417 Marzling. Der Fahrzeugstandort darf maximal 30 km vom Einsatzort entfernt sein.
Vertragslaufzeit: ca. 3,5 Jahre, vom 01.11.2027 bis spätestens 15.04.2031.
Angebotsfrist: 29.09.2026, 09:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Räumen und Streuen
Auf Bundes- und Staatsstraßen im Bereich der Straßenmeisterei Freising ist die Route 5 von Schnee zu räumen und mit Streustoffen zu versehen. Die genaue Streckenführung ergibt sich aus Anlage C-04.
Auf Anweisung der Straßenmeisterei können dem Fahrzeug auch andere Strecken im Zuständigkeitsbereich zugewiesen werden.
Bereitstellung Fahrzeug und Anbauten
Der Auftragnehmer stellt ein winterdiensttaugliches Fahrzeug samt Fahrpersonal über die gesamte Winterperiode (01.11. bis 15.04.) bereit.
Vom Auftragnehmer mitzubringen:
Vom Auftraggeber eingebaut:
Der Fahrzeugstandort darf maximal 30 km vom Einsatzort (85417 Marzling, An der Straßenmeisterei 1) entfernt sein.
Streustoffe und Ausrüstung
Trockensalz und Sole werden vom Auftraggeber an den AG-Soleanlagen bereitgestellt. Der Auftragnehmer benötigt eine Schnellkupplung DDC-Vaterteil 1½ Zoll in Edelstahl zum Anschluss an die Soleanlagen.
Einsatz- und Bereitschaftszeiten
Tägliche Vorhaltezeit: 03:00 Uhr bis 24:00 Uhr.
Zu den Einsatzzeiten zählen Fahrzeiten, Räumzeiten, Streuzeiten, Einweisungsfahrten, Leerwegezeiten und Ladezeiten.
Stillstandzeiten sind Wartung/Reparatur auf Veranlassung des Auftraggebers, Wartezeiten (max. 2 Stunden) und Funktionsprüfungen.
Ankündigung und Datenerfassung
Einsätze werden an Werktagen bis 16:00 Uhr des Vortages angekündigt, am Wochenende bis Freitag 15:00 Uhr.
Das eingebaute Datenübertragungsgerät sendet Einsatzdaten in Echtzeit an die Winterdiensteinsatzleitung.
Prüfung und Dokumentation der Streugeräte
Die Streugeräte sind jährlich einer Funktionsprüfung zu unterziehen (Anlage C-02a Streuerprüfblatt). Geprüft werden:
Zusätzlich ist eine reale Streufahrt mit Geschwindigkeitserhöhung bis 50 km/h durchzuführen, inklusive Symmetrie-Check bei Streubreiten > 8 m. Die zulässige Abweichung beträgt ± 6 % gemäß TLG B3.
Das ausgefüllte und unterschriebene Prüfblatt dient als Qualitätsnachweis.
Besondere Vorgaben
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Eignung
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen (inkl. Anteil bei Gemeinschaftsleistungen).
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit vom Auftraggeber festgelegten Mindestdeckungssummen für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden – im Auftragsfall abzuschließen, Nachweis auf Verlangen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum).
Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (auf Verlangen).
Technische Anforderungen an Fahrzeug und Anbauten
Erfüllung der technischen Anforderungen gemäß Ziff. 3.1 der Leistungsbeschreibung – andernfalls Ausschluss von der Wertung:
Fahrzeugstandort max. 30 km vom Einsatzort (85417 Marzling, An der Straßenmeisterei 1) gemäß Routenplaner Bayerninfo.
Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit
Nachweisformen
Vorläufiger Eignungsnachweis wahlweise über:
Referenzen sind auch von präqualifizierten Bietern vorzulegen.
Endgültiger Nachweis bei Zuschlag durch Vorlage der in der Eigenerklärung benannten Bescheinigungen.
Bevorzugte Bieter und Unterauftragnehmer
Werkstätten für behinderte Menschen, Inklusionsbetriebe und anerkannte Blindenwerkstätten erhalten einen Preisabschlag von 10 % bei der Wirtschaftlichkeitsbeurteilung.
Die Beauftragung von Unterauftragnehmern und Eignungsleihe ist zulässig; Verpflichtungserklärungen (L 236/L 2495) und ggf. Haftungserklärungen sind erforderlich.
Anforderungen an das Fahrpersonal
Mindestens 3 vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren (Winterdienst / Räum- und Streudienst)
Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum; vorzulegen bei Zuschlag/engerer Wahl