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Z2sä - FE 04.0353/2023/ARB - Digitaler Zwilling eines Bauwerks der Straßeninfrastruktur: Weiterentwicklung und Demonstration

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen | Bundeskartellamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Bergisch Gladbach, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 37 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Forschungsvorhaben der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) zur bauwerksbezogenen Umsetzung eines Digitalen Zwillings (DZ) für ein Brückenbauwerk im Zuge einer Bundesfernstraße.

Der Auftragnehmer soll auf Basis einer von der BASt bereitgestellten IT-Rahmenarchitektur (Referenzplattform DZBF) einen lauffähigen Digitalen Zwilling des Reifegrades 2 entwickeln und demonstrieren. Es müssen mindestens drei Anwendungsfälle umgesetzt werden: (1) Lebenszyklusmanagement, (2) dynamische zustandsbasierte Überwachung auf Basis von Monitoringdaten und (3) ein weiterer mit der BASt abzustimmender Fall.

Das Angebot umfasst Vorhabensbeschreibung, Zeit- und Meilenstein-/Zahlungsplan. Die Gesamtsumme ist auf 500.000 € brutto gedeckelt. Pflichtlieferungen sind u. a. Umsetzungskonzept, lauffähiger Demonstrator, Datenintegrationspaket, Data Contracts, Data Products, Test-/Validierungsunterlagen sowie Schluss- und Referenzdokumentation. Berichte müssen der BASt-Formatvorlage entsprechen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 37 Tage bis zur Angebotsfrist — 22. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Messtechnische Instrumentierung durch Autobahn GmbHca. 1. Jan. – 1. Apr. 2027
Vertragsbeginnca. 1. Apr. 2027
Zwischenberichte (mind. 2)ca. 1. Jan. 2028 – 30. Juni 2029
Expertenworkshop (ganztägig, vor Ort am Bauwerk)ca. 31. Dez. 2028
Entwurf Schlussberichtca. 1. Okt. 2029
Projektende / Vertragsendeca. 1. Jan. 2030
Abschlussveranstaltungca. 1. Jan. 2030
Webinar (in der BASt)ca. 1. Feb. 2030
nach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode5 Kriterien
  • Konzeption der Anwendungsfälle30%

    Beschreibung der konzeptionellen Umsetzung der geplanten Anwendungsfälle mit Informationsbedarfen, Datenquellen, Nutzerrollen, Darstellungsformen und Nachweiskriterien.

  • Anwendung der IT-Rahmenarchitektur und Anforderungen an die Referenzplattform DZBF20%

    Darstellung, wie die von der BASt bereitgestellte IT-Rahmenarchitektur auf den Pilotfall angewendet bzw. abgebildet werden soll, einschließlich Datenflüsse, Schnittstellen, Integrationsmuster, Data Contracts, Data Products, API-Endpunkte, Datenformate und Bereitstellungsmechanismen.

  • Datenintegration und Datenbereitstellung20%

    Vorgehen zur Strukturierung, Aufbereitung, Qualitätssicherung und Bereitstellung der Bauwerks-, Zustands-, Monitoring-, Diagnostik-, Betriebs- und Fachverfahrensdaten, einschließlich Data Contracts, Data Products, Aktualisierung, Lineage und Umgang mit unvollständigen Daten.

  • Validierungs- und Nachweiskonzept10%

    Vorgehen zum Nachweis der Reifegrad-2-Basisfunktionalität sowie der anwendungsfallspezifischen Erweiterungen im Lebenszyklusmanagement, einschließlich Testfällen, Abnahmekriterien und Demonstrationsszenarien.

  • Projektorganisation20%

    Darstellung einer nachvollziehbaren und angemessenen Aufteilung der Zeit- und Kostenplanung für die Bearbeitung des FE-Vorhabens in einzelnen Phasen/Arbeitspaketen.

Leistungspunktzahl (gewichtet) / Bewertungspreis × 1.000 = Leistungsquotient. Zuschlag auf das Angebot mit dem höchsten Leistungsquotienten.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen (30/20/20/10/20 = 100%), Bewertungsmaßstab (0/2,5/5/7,5/10 Punkte) und Formel (Leistungsquotient) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Rahmenbedingungen

Vollständige wissenschaftliche und organisatorische Durchführung des FE-Vorhabens über die gesamte Projektlaufzeit inkl. Dokumentation.Anwendung und Validierung der IT-Rahmenarchitektur der BASt (Referenzplattform DZBF) am Pilotfall.Umsetzung eines Digitalen Zwillings des Reifegrades 2 als Basis; für den Anwendungsfall Lebenszyklusmanagement ergänzend Elemente eines höheren Reifegrades (szenarienbasierte Betrachtung von Erhaltungs-/Verstärkungsvarianten).Überführbarkeit der Ergebnisse in den gemeinsamen Ordnungsrahmen der IT-Rahmenarchitektur.Verbindliche Data Contracts für alle produktiv genutzten Datenquellen.Gesamtentgelt darf 500.000 € brutto (inkl. aller Nebenkosten) nicht überschreiten.

Anwendungsfälle des Digitalen Zwillings

Es sind mindestens drei Anwendungsfälle umzusetzen:

1. Lebenszyklusmanagement – Erhaltungsplanung und Nutzungsdauerverlängerung des Bauwerks.

2. Dynamische zustandsbasierte Überwachung – auf Basis von Monitoringdaten (Dehnungs-, Beschleunigungs-, Temperatursensorik).

3. Mindestens ein weiterer Anwendungsfall – Inhalt und Umfang sind mit der BASt abzustimmen.

Liefergegenstände (Pflicht)

LG-01 Umsetzungskonzept / Umsetzungsprofil: Pilotbauwerk, Datengrundlagen, Anwendungsfälle, IT-Rahmenarchitektur-Abbildung, Visualisierungs-/Demonstrationskonzept, Nachweiskriterien Reifegrad 2.LG-02 Lauffähiger Digitaler Zwilling (Demonstrator): Demonstrator-Anwendung mit Bedienoberfläche, Quellcode, Konfiguration, Deployment-Informationen.LG-03 Datenintegrationspaket: Ingestion-Adapter je Datenquelle, Pipelineskripte, Validierungs-/Mapping-/Fehlerbehandlungsregeln, kanonisches Datenmodell.LG-04 Data Contracts je Datenquelle: Contract-ID, Version, Schema, Pflichtfelder, Qualitäts-/Fehlerregeln, Freshness, Lineage, Data Products.LG-05 Data Products: je Anwendungsfall Zweck, Grain, Transformationslogik, Freshness, Qualitätsstatus, Lineage.LG-06 Test- und Validierungsunterlagen: Testfälle, Testdaten, Abnahmekriterien, Nachweiskriterien Reifegrad 2 und Lebenszykluserweiterungen.LG-07 Schluss- und Referenzdokumentation: Bewertung, Grenzen, Empfehlungen, übertragbare Referenzartefakte.

Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

Mindestens ein ganztägiger Expertenworkshop vor Ort am Ingenieurbauwerk (ca. 15–20 Teilnehmer), am Ende der Phase B.Abschlussveranstaltung in Präsenz in der BASt oder im BMV (Bonn).Webinar in der BASt im Anschluss an die Abschlussveranstaltung.Aufbereitung von Zwischen- und Endergebnissen für die Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Kurzvideos, LinkedIn).

Berichtspflichten (BASt-Vorgaben)

Entwurf des Schlussberichts mindestens 3 Monate vor Projektende.Mindestens 2 Zwischenberichte im Projektverlauf nach Zwischenergebnissen bzw. Phasenabschluss.Berichte inkl. Kurzfassung, Abstract, Kurzbericht und Summary; Tabellen editierbar (nicht als Bild), Bilder als Originaldateien mit Alternativtext.Verwendung der BASt-Formatvorlage, Titel deutsch und englisch, Autoren und Organisationen, Literatur-/Bild-/Tabellenverzeichnis, einheitlicher Zitationsstil, Barrierefreiheit.Daten, die im Projekt angefallen sind, sowie zugehörige Metadatenbeschreibung an die BASt übergeben; Freigabe durch Verantwortlichen dokumentieren.

Mitwirkung der BASt (zur Information)

Bereitstellung des Pilotbauwerks und der Bestands-, Prüf-, Zustands-, Diagnose-, Monitoring- und Betriebsdaten.Bereitstellung der Referenzplattform DZBF (Plattformdienste, APIs, Laufzeitumgebungen).Messtechnische Instrumentierung (Dehnungs-, Distanz-, Beschleunigungs-, Temperatursensorik) durch die Autobahn GmbH des Bundes, voraussichtlich Q1 bis Anfang Q2 2027.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Laut Teilnahmebedingungen Nr. 4.1 werden keine Anforderungen an die Befähigung zur Berufsausübung gestellt (entfällt).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Bankerklärung ist einzureichen.Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in geeigneter Höhe ist nachzuweisen.(Detailanforderungen, z. B. Mindestversicherungssummen, sind den Teilnahmebedingungen Nr. 4.2 zu entnehmen.)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzlisten 1–3 gemäß Vergabeunterlage Nr. 4a.Eigenerklärung Fachpersonal (Vergabeunterlage Nr. 4aa, formlos).(Konkrete Anforderungen sind in den Teilnahmebedingungen Nr. 4.3 und in der Vergabeunterlage Nr. 4a definiert.)

Ausschlussgründe und sonstige Erklärungen

Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Vergabeunterlage Nr. 4b).Garantieerklärung zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen (Vergabeunterlage Nr. 5); Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen müssen zusätzlich eine gesonderte Erklärung abgeben.Eigenerklärung zu Art. 5k EU-VO 2022/576 (Russland-Sanktionen, Vergabeunterlage Nr. 4c) – von allen Bewerbern/Bietern sowie Mitgliedern von Bietergemeinschaften.KMU-Erklärung (Vergabeunterlage Nr. 8) – von allen Bietern bzw. allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft.Bescheinigung des Finanzamts – nur falls verminderter USt-Satz oder keine USt ausgewiesen wird.Optional: Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE, Vergabeunterlage Nr. 4d) kann anstelle der Einzel-Nachweise verwendet werden.

Konstellationsabhängige Pflichten

Bei Unterauftragnehmern ohne Eignungsleihe: Verpflichtungserklärung gem. § 47 Abs. 1 VgV (Vergabeunterlage Nr. 7) und Nachweise des Unterauftragnehmers zu §§ 123, 124 GWB sowie Garantieerklärung; Darlegung der Zuständigkeiten.Bei Eignungsleihe durch einen Unterauftragnehmer: Verpflichtungserklärung; zusätzlich Bankerklärung und Haftpflicht des Unterauftragnehmers, dessen Referenzen und Fachpersonal sowie dessen Ausschlussgründe.Bei Bietergemeinschaften: Erklärung der Bietergemeinschaft (Vergabeunterlage Nr. 6) und alle Eignungsnachweise (Bankerklärung, Haftpflicht, Referenzen, Fachpersonal, Ausschlussgründe, Art. 5k, KMU) von jedem Mitglied; technische Eignung mindestens vom leistungserbringenden Teil.
Referenzprojekte
nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Referenzlisten 1–3 gemäß Vergabeunterlage Nr. 4a

konkrete Anforderungen (Art, Umfang, Vergleichbarkeit) sind in den Teilnahmebedingungen Nr. 4.3 und in der Vergabeunterlage Nr. 4a definiert

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 34%4–10 · 53%11+ · 12%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Angebotsformular und Anlagen
Eignungsnachweise – wirtschaftlich / finanziell
Eignungsnachweise – technisch / beruflich
Eignungsnachweise – Ausschlussgründe und Erklärungen
Sonstige Erklärungen
Konstellationsabhängige Unterlagen
Optionale und alternative Nachweise
Berichtsunterlagen (zur Vorbereitung, nicht zur Angebotsabgabe)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen | Bundeskartellamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
51427 Bergisch Gladbach
Ort
51427 Bergisch Gladbach
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Auftragsvolumen
420.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bast.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
51427 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen

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