Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) beschafft schlüsselfertig drei Pantograph-Zwischenladestationen für Elektrobusse an den Endhaltestellen Pragsattel, Westbahnhof und Vogelsang. Geliefert und montiert wird die komplette Ladeinfrastruktur inklusive Mittelspannungsanlage, Transformator, Niederspannungsanlage, Top-Down-Pantographen (OppCharge-Standard), Kabel- und Leitungsanlagen sowie die Anbindung an das SSB-Lastmanagementsystem.
Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig). Zunächst wird die Eignung geprüft; geeignete Bewerber geben anschließend ein verbindliches Angebot ab. Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot (Preis 70 %, technische und qualitative Kriterien 30 %).
Wichtigste Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordneter Leistungsgegenstand (alle drei Standorte)
Schlüsselfertige Errichtung von Zwischenladestationen für Elektrobusse an den drei Endhaltestellen Pragsattel, Vogelsang und Westbahnhof. Die Leistung umfasst für alle Standorte:
Alle zur Vollfunktions-Erstellung erforderlichen Leistungen gelten als enthalten – auch wenn nicht explizit benannt.
Energietechnische Kernkomponenten (für alle Standorte)
Mittelspannungsanlage (MS): 10-kV-Schaltanlage, SF₆-frei, metallgekapselt, IEC 61850-fähig, Schutz- und Fernwirktechnik, IAC AFLR ≥ 25 kA/1 s, frontseitige Bedienung, FAT und SAT.
Transformator: 10/0,4-kV-Trafo (Öl- oder Trockentyp), Schall- und Schwingungsschutz, Dauerlast ≤ 80 % der Nennleistung, Temperaturüberwachung via IEC 61850.
Niederspannungsanlage (NS): 400-V-Schaltanlage nach DIN EN 61439, TN-S-System, Überspannungsschutz Typ 2, IEC 61850-Kommunikation, FAT und SAT.
Zählerplatz: TAB-konform, Smart-Meter-Gateway-Vorbereitung, Fernauslesbarkeit.
Ladeinfrastruktur DC (für alle Standorte)
Kabel, Leitungen und Trassenbau (für alle Standorte)
Verlegung, Anschluss und Prüfung aller MS-, NS-, DC-, Kommunikations- (LWL), Steuer-, Schutz-, Erdungs- und Potentialausgleichsleitungen inkl. vollständiger Trassenplanung – inklusive Tiefbau für Kabeltrassen und Kabelschutzsysteme. Sperrzeiten / Sperrfenster für Verkehrsbetrieb sind zu beachten.
Kommunikation und Systemintegration (für alle Standorte)
Klimatisierung und Schallschutz (für alle Standorte)
Lieferung, Montage und Planung von Lüftungs-, Kühl- und Klimatisierungseinrichtungen sowie Schallschutzhauben und ggf. Rückkühler – abgestimmt auf die innerstädtischen Standortbedingungen.
Gewährleistung und Verfügbarkeit (für alle Standorte)
Gewährleistung ab Gesamtabnahme:
Verfügbarkeit Probebetrieb: ≥ 99 % störungsfrei.
Ersatzteilversorgung: 15 Jahre nach Abnahme.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung
Eintragung im Handelsregister oder in einem einschlägigen Berufsregister (in EU-Mitgliedstaaten gemäß Anhang XI Richtlinie 2014/24/EU). Nachweis über Formblatt 2.1.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung – Referenzen
Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte innerhalb der letzten 5 Jahre (abgeschlossen oder in Betrieb genommen). Vergleichbar sind Projekte in mindestens zwei der folgenden Bereiche:
Erfahrung mit Ladeinfrastruktur für öffentliche Verkehrsunternehmen / elektrisch betriebene Busflotten ist ausdrücklich erwünscht.
Pro Referenz sind anzugeben: Projektbezeichnung/Ort/Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Rolle im Projekt (GU/NU), ggf. Unterauftragnehmer, Projektvolumen (€ netto) / eigener Leistungsanteil (€ netto), Leistungszeitraum, Abnahmedatum, Leistungsumfang. Vorlage über Formblatt 2.3.1.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Organisation und Personal:
Technische Ausstattung:
Qualitätssicherung:
Ausschlussgründe (keine Teilnahme möglich)
Geprüft werden Ausschlussgründe nach §§ 123 f. GWB sowie die innerstaatlichen Gründe nach §21 AEntG, §98c AufenthG, §19 MiLoG, §21 SchwarzArbG und §22 LkSG sowie ein Bezug zu Russland gemäß EU-VO 833/2014 (Art. 5k). Abgedeckt durch die Formblätter 1.1 bis 1.10.
Selbstreinigung ist nach §125 GWB möglich.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Sprachanforderung
Die als Ansprechpartner gegenüber dem Auftraggeber benannten Fachkräfte müssen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.
Mindestens 2, besser 3 vergleichbare Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren (abgeschlossen oder in Betrieb genommen). Vergleichbarkeit: Elektroanlagenbau, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Mittelspannungs- und/oder Niederspannungsanlagen, Tiefbauarbeiten mit Kabelverlegung – vorzugsweise für öffentliche Verkehrsunternehmen / elektrische Busflotten.
Projektbezeichnung, Ort, Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Rolle im Projekt (GU/NU), ggf. Unterauftragnehmer, Projektvolumen (€ netto) / eigener Leistungsanteil (€ netto), Leistungszeitraum, Abnahmedatum, Leistungsumfang. Vorlage über Formblatt 2.3.1.