Ausschreibungen Abbruch & Rückbau

Abbruch und Neubau Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum des Kreises Offenbach in Dietzenbach als GU-Leistung

Kreis Offenbach - Fachdienst 37 – Brand- und Katastrophenschutz | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium DarmstadtDietzenbach, HessenFrist:

Zusammenfassung

Worum es geht: Der Kreis Offenbach baut in Dietzenbach ein neues Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum (GGz) mit Leitstelle, Verwaltungsbereich, Rettungsdienstschule und Lager. Das Gebäude wird als Pauschalauftrag schlüsselfertig von einem Generalunternehmer (GU) errichtet.

Was zu tun ist:

  • Bestehende Gebäude teilweise oder komplett abbrechen
  • Ver- und Entsorgungsinfrastruktur auf dem Gelände erneuern
  • Neues multifunktionales Verwaltungsgebäude mit Leitstelle schlüsselfertig bauen (4 Vollgeschosse, Teilunterkellerung, begrüntes Flachdach teils mit PV)
  • Außenanlagen und Freiflächen herstellen
  • Während der gesamten Bauzeit den laufenden Betrieb sicherstellen – insbesondere die Notruf-Leitstelle, Energie-/Medienversorgung, Zugänglichkeit, Feuerwehrzufahrt und Rettungswege

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, zwei Phasen (erst Teilnahmeantrag, dann Angebot). Vergabe als Generalunternehmerleistung, Bauzeit ca. 30 Monate.

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Aktive Ausschreibung
Termin / Frist
20162017201820192020202120222023202420252026202720282029
JULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJULJANJUL
Referenzen Bindefrist (Abnahme)
Veröffentlichung
Veröffentlichung (geplant)
Bieterfragen-Frist
Teilnahmefrist
Angebotsfrist (Erstangebot)
Bietergespräche
Angebotsfrist (verbindliches Angebot)
Bindefrist (indikatives Angebot)
Bindefrist (verbindliches Angebot)
Zuschlag
Rügefrist Vergabeverstöße
Nachprüfungsfrist Unwirksamkeit
Vertragsabschluss
Baustelleneinrichtungsplan vorlegen
Ausführungsbeginn
Vertragslaufzeit
Schlussabnahme
Gewährleistung allgemein
bis 2034
Gewährleistung Dichtigkeit/Dach
bis 2039
Dachwartung übertragen
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Preis & Qualität8 Kriterien
Preis 70%Qualität 30%
  • Angebotspreis70%

    Bewertung anhand der Angaben im Angebotsblatt. Niedrigster Angebotspreis erhält 70 Punkte, übrige im umgekehrten Dreisatz.

  • Projektteam20%

    Bewertung der Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters und örtlichen Bauleiters. Max. 20 Punkte in Gesamtwertung. Nichtanwesenheit beim Bietergespräch führt zu 5 Punkten Abzug (von 100 max.).

  • Umsetzungskonzept10%

    Bewertung der zu prognostizierenden Qualität des Angebots hinsichtlich Plausibilität der Umsetzung, insbesondere unter zeitlichen Gesichtspunkten. Max. 10 Punkte in Gesamtwertung, max. 100 Punkte im Hauptkriterium.

Bewertungsformel

Angebotspreis: Punkte = Niedrigster Angebotspreis (netto) × 70 / Angebotener Angebotspreis (netto) (umgekehrter Dreisatz). Umsetzungskonzept Unterkriterium 3 (Vorlauf Baubeginn Baugrube): Punkte = Kürzeste plausibel dargelegte Dauer × Höchstpunktzahl / Angebotene plausibel dargelegte Dauer.

Alle Zuschlagskriterien (Haupt- und Unterkriterien) inkl. Gewichtungen, maximaler Punktzahlen und Bewertungsformeln sind in Ziffer 6 der Aufforderung zur Angebotsabgabe vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsart und Vertragsrahmen

  • Pauschalauftrag (Netto-Pauschalfestpreis) an einen Generalunternehmer
  • Sämtliche Leistungen für eine vollständige, mangelfreie und schlüsselfertige Errichtung sind enthalten
  • Pauschalpreis umfasst auch Planungs-, Ingenieur-, Bauleitungs- und Koordinationsleistungen, Nebenkosten (Pauschal-/Kopierkosten, Gebühren, Fahrtkosten) sowie öffentlich-rechtliche Abnahmen
  • Keine Nebenangebote zugelassen
  • Vertragslaufzeit: 30 Monate ab Vertragsbeginn
  • Zwei Verfahrensphasen: Teilnahmewettbewerb (mit max. 5 Bewerbern) und anschließendes Verhandlungsverfahren mit indikativen Angeboten, Bietergesprächen und verbindlichen Angeboten

Abbruch und Baufeldfreimachung

  • Komplett- und Teilabbruch von Bestandsgebäuden gemäß Markierung in den Plänen
  • Abbruch befestigter und unbefestigter Freiflächen
  • Abbruch nicht mehr benötigter Leitungsinfrastruktur auf dem Gelände
  • Abbruch, Zerkleinerung, Abfuhr und Entsorgung ausschließlich durch zugelassenes Fachunternehmen (Name und Anschrift mit Baubeginnsanzeige melden)
  • Kampfmittel- und Schadstoffgutachten beachten (Anlagen 1.2 und 1.3)
  • Kontaminierte oder asbesthaltige Materialien dokumentieren und fachgerecht entsorgen, Entsorgungsnachweise dem AG vorlegen
  • Baumschutzarbeiten an markierten Bestandsbäumen durchführen

Neubau – Gebäude und Technik

  • Multifunktionales Verwaltungsgebäude mit Leitstelle, Rettungsdienstschule und Lagerbereichen
  • 4 Vollgeschosse, 1 Teilunterkellerung; Dachgeschoss als Technikfläche
  • Gebäudegrundriss in Form eines offenen „U", Anschluss über gemeinsamen Treppenturm an den bestehenden Gesundheitsamt-Riegel (G-Bau)
  • NUF ca. 2.329 m², BGF ca. 5.193 m², BRI ca. 21.032 m³
  • Gebäudeklasse 5, Sonderbau gemäß HBO
  • Energiestandard gemäß Gebäude-Energie-Gesetz (GEG); barrierefrei nach HBO und DIN 18040-1
  • Flachdach: Gründach, teilweise mit PV-Elementen; Teilbereiche im 2. OG als begehbare Dachgärten
  • Systemoffene Bauweise (Stahlbeton, STB-Verbund, Mauerwerk, ggf. Holzrahmen/Holztafel/CLT oder Stahlrahmen)
  • Netzersatzanlage (NEA): automatischer Start spätestens 15 Sekunden nach Spannungsstörung, Dieseltank für mindestens 72 Stunden Notstrombetrieb
  • Brandschutzkonformitätsbescheinigung und alle erforderlichen Abnahmen/Prüfzeugnisse

Infrastruktur und Außenanlagen

  • Erneuerung der Ver- und Entsorgungs-Infrastruktur auf der Liegenschaft
  • Herstellung neuer Ver- und Entsorgungsleitungen vor Neubau
  • Unterbrechungsfreie Umschaltung der Leitungsversorgung (vorab mit Nutzern terminlich abzustimmen)
  • Sicherstellung des zweiten Rettungswegs für angrenzendes Bestandsgebäude während der Bauzeit
  • Herstellung der Außenanlage gemäß Planung, inklusive Abstimmung mit Leistungen der öffentlichen Erschließung
  • Baustelleneinrichtung für die gesamte Leistungsdauer inkl. Bauwasser/Baustrom, Gerüste (auch im Gebäudeinneren), Revisionsklappen und Grundreinigung

Planung, Bemusterung und Dokumentation

  • Sämtliche Ausführungs-, Werk-, Montage- und Detailplanungen durch den AN: Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Dachaufsichten, Werk- und Montageplanungen, Detailzeichnungen, Wandabwicklungen/Fliesenspiegel, Deckenspiegel, Raumbuch, Tür-/Fenster-/Beschlagslisten, Ausführungsstatik, Bemusterungskatalog
  • Bauphysikalische Nachweise: Wärmeschutz, sommerlicher Wärmeschutz, Schallschutz, Lüftungsgesuch
  • Baubegleitender Bauzeitenplan, Baustelleninfrastrukturplan, diverse Detailterminpläne (Planung, Gewerke, Bemusterung, Entscheidungen, Abnahmen)
  • Bemusterung: Vorlage Muster/Proben mind. 21 Kalendertage vor Ausführung; Freigabe durch AG innerhalb von 14 Kalendertagen
  • Schlussdokumentation spätestens zur Baufertigstellung: 1-fach digital (PDF; Pläne zusätzlich DWG) und 1-fach Papier, inkl. Abnahmebescheinigungen, Fachbauleitererklärungen, Mess- und Prüfprotokolle, Anlagen-/Wartungs-/Pflegeanweisungen, Revisionspläne HKLS/ELT, Energiesparnachweis, Fotodokumentation
  • Während der Bauausführung fortlaufend: Protokolle der Abstimmungstermine, Bautenstandsberichte, aktualisierte Bauzeitenpläne, Bemusterungsprotokolle

Aufrechterhaltung des Betriebs während der Bauzeit

  • Jederzeitige Aufrechterhaltung des Betriebs aller auf dem Grundstück befindlichen Gebäude und Nutzungen
  • Ständige Funktion und Betrieb der zentralen Leitstelle des Kreises Offenbach (Entgegennahme von Notrufen)
  • Unterbrechungsfreie Energie- und Medienversorgung der Bestandsnutzungen
  • Sicherstellung der Zugänglichkeit für Nutzer und Besucher
  • Freihalten der Feuerwehrzufahrt und Rettungswege
  • Projektleiter und Örtlicher Bauleiter müssen am Bietergespräch teilnehmen

Gewährleistung

  • Allgemeine Gewährleistungsfrist: 5 Jahre ab Abnahme
  • Dichtigkeit erdberührter Außenbauteile: 10 Jahre
  • Dachdeckung/Dachabdichtung: 10 Jahre, unter Bedingung einer Dachwartung
  • Übertragung der Dachwartung bis spätestens 4 Monate nach Schlussabnahme (für 10-jährige Verjährungsfrist)
  • Anzeige der Abnahme durch den AN mindestens 14 Kalendertage vorher schriftlich

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zulassung und Rechtsform

  • Eigenerklärung zur Eintragung im Handels- oder Berufsregister; auf Anforderung aktueller Auszug
  • Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zulässig und werden wie Einzelbieter behandelt (Anlage 1)
  • Eignungsleihe (Einbindung Dritter) ist zulässig (Anlage 2)
  • Verfahren nicht für KMU geeignet

Finanzielle Eignung

  • Allgemeiner Jahresumsatz: durchschnittlich mindestens 24 Mio. € netto pro Geschäftsjahr (Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre)
  • Bei Bietergemeinschaften: addierte Umsätze aller Mitglieder
  • Projektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen 10 Mio. € für Personenschäden und 7,5 Mio. € für Vermögens-, Sach- und Umweltschäden; muss Risiken fehlerhafter Planung abdecken; Versicherer mit EU-Zulassung; Nachweis spätestens 2 Wochen nach Zuschlag

Fachliche und personelle Eignung

  • Fachlich geeignetes und erfahrenes Architekten-/Planungsteam für Ausführungs-, Werk- und Detailplanung
  • Projektleiter und Örtlicher Bauleiter müssen die in der Leistungsbeschreibung genannten Anforderungen erfüllen und gute Deutschkenntnisse (C1) mitbringen
  • Abbrucharbeiten ausschließlich durch zugelassenes Fachunternehmen

Referenzen

  • Mindestens 3 geeignete Unternehmensreferenzen aus den letzten 10 Jahren (ab rechtsgeschäftlicher Abnahme)
  • Pro Referenz: Errichtung eines Gebäudes als GU/GÜ, öffentlicher Auftraggeber (gem. §§ 99/100 GWB), KRITIS-Bezug, Schlussrechnung ≥ 15 Mio. € netto
  • Mindestens 1 Referenz mit Errichtung unter Aufrechterhaltung laufender Gebäude/Nutzungen im Umfeld
  • Mehrpunkte für sicherheitsrelevanten Bezug, zentrale Leitstelle und Schlussrechnung > 20 Mio. € (max. 45 Zusatzpunkte)
  • Auswahlverfahren mit max. 45 Punkten; max. 5 Bewerber werden zur Angebotsphase zugelassen

Verfahren und Zuschlag

  • Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, zwei Phasen
  • Mindest-/Höchstanzahl Bewerber für 2. Phase: 3 / 5
  • Zuschlagskriterien (Gesamt 100 Punkte):
  • Angebotspreis: 70 %
  • Projektteam (Projektleiter + Örtlicher Bauleiter, je mit Referenzen und Lebenslauf): 20 %
  • Umsetzungskonzept: 10 %
  • Pflicht: Projektleiter und Örtlicher Bauleiter müssen am Bietergespräch teilnehmen (sonst 5 Punkte Abzug)
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Abnahme max. 10 Jahre vor Schlusstermin für TeilnahmeanträgeVolumen: jeweils mind. 15 Mio. € netto Schlussrechnungssumme

Errichtung (Neubau oder Sanierung) eines Gebäudes als Generalunternehmer/Generalübernehmer mit KRITIS-Bezug, Auftraggeber öffentlich (gem. §§ 99/100 GWB); Schlussrechnung mind. 15 Mio. € netto; mind. 1 Referenz mit Errichtung unter Aufrechterhaltung laufender Gebäude/Nutzungen im Umfeld

Bestätigung GU/GÜ, KRITIS-Bezug, öffentlicher Auftraggeber; bei mind. 1 Referenz Bestätigung Errichtung im laufenden Bestandsbetrieb; Mehrpunkte für sicherheitsrelevanten Bezug (Feuerwehr/KatS/Polizei/Bundeswehr/Rettungsdienst), zentrale Leitstelle und Schlussrechnung > 20 Mio. € (max. 45 Zusatzpunkte)

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

4–10Angebote erwartet
Mittlere Konkurrenz

Median rund 6 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 43%11+ · 18%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeantrag – Nachweise und Erklärungen8
  • Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB)Pflicht
    Über beigefügten Teilnahmeantrag oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben.
  • Anlage 1 – Bewerber-/Bietergemeinschaftoptional
    Nur erforderlich, wenn Sie als Bietergemeinschaft auftreten.
  • Anlage 2 – Verpflichtungserklärung Eignungsleiheoptional
    Notwendig, wenn Kapazitäten Dritter (z. B. Nachunternehmer) in Anspruch genommen werden.
  • Anlage 3 – Eigenerklärung zu Art. 5k Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen)Pflicht
    Verpflichtende Eigenerklärung im Teilnahmeantrag.
  • Anlage 4 – Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn (HVTG)Pflicht
    In Hessen verpflichtend für öffentliche Aufträge.
  • Anlage 5 – Eigenerklärung zur Teilnahme am SozialkassenverfahrenPflicht
    Bestätigung der Soka-Bau-Mitgliedschaft bzw. entsprechender Bedingungen.
  • Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ)optional
    Erwünscht, beschleunigt die Prüfung. Für Nachunternehmer ebenfalls nachweisen.
  • Mindestens 3 Unternehmens-Referenzen mit KRITIS-BezugPflicht
    Jeweils GU/GÜ-Leistung, öffentlicher Auftraggeber, mind. 15 Mio. € netto Schlussrechnungssumme, mind. 1 Referenz mit Errichtung im laufenden Betrieb. Abnahme max. 10 Jahre zurück.
Angebot – Formulare und Konzepte6
  • Angebotsblatt vollständig ausfüllen und unterschreibenPflicht
    Inkl. Netto-Pauschalfestpreis gem. Ziff. 11.1 des GU-Vertrags.
  • Umsetzungskonzept erstellen und beifügenPflicht
    Wird mit 10 % gewichtet.
  • Formular Projektteam ausfüllen und beifügenPflicht
    Projektleiter und Örtlicher Bauleiter benennen, inkl. Stellvertretung.
  • Verzeichnis der Nachunternehmer ausfüllen und beifügenoptional
    Nur soweit Nachunternehmer eingesetzt werden.
  • Angebotsabgabe rein über die vorgegebenen FormularePflicht
    Keine eigenen Änderungen oder Ergänzungen – sonst Ausschluss möglich.
  • Frist- und formgerechte Einreichung über subreportPflicht
    Rechtzeitig hochladen, Bietertool vorab testen.
Eignungsnachweise (im Teilnahmewettbewerb)3
  • Eigenerklärung zur HandelsregistereintragungPflicht
    Auf Anforderung: aktueller Registerauszug bzw. Berufsausübungserlaubnis vorlegen.
  • Nachweis allgemeiner Jahresumsatz ≥ 24 Mio. € netto (Durchschnitt letzte 3 Jahre)Pflicht
    Bei Bietergemeinschaften: addierte Umsätze aller Mitglieder.
  • Nachweis/Bereitschaft projektbezogene BerufshaftpflichtversicherungPflicht
    Deckungssummen: Personenschäden 10 Mio. €, sonstige Schäden 7,5 Mio. €; Risiken fehlerhafter Planung müssen abgedeckt sein; Nachweis spätestens 2 Wochen nach Zuschlag.
Bauphase – vorzulegende Unterlagen und Dokumentation6
  • Baustelleneinrichtungsplan vorlegenPflicht
    Spätestens 75 Kalendertage nach Vertragsschluss.
  • SiGe-Plan und Voranmeldung Baustelle organisierenPflicht
    Verantwortung liegt beim Auftragnehmer.
  • Bemusterungskatalog und Muster/Proben vorlegenPflicht
    Mindestens 21 Kalendertage vor Ausführung; Freigabe durch AG binnen 14 Kalendertagen.
  • Vollständige Schlussdokumentation übergebenPflicht
    Digital (PDF, DWG für Pläne) und 1-fach Papier spätestens zur Baufertigstellung.
  • Entsorgungsnachweise für Schadstoffe/Asbest vorlegenPflicht
    Sind bei Abbrucharbeiten zwingend dem AG zu übergeben.
  • Nachweis der Kampfmittelfreiheit (Anlage 1.2) und Schadstoffgutachten (Anlage 1.3)Pflicht
    Sind in den Vergabeunterlagen referenziert.

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