Ausschreibungen Abbruch & Rückbau

Errichtung Lärmschutzwand inkl. Rückbau Bestandsfundamente und Tiefbauarbeiten für Sicherung bzw. Umverlegung Infrastruktur

Fraport AG | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium DarmstadtFrankfurt am Main, HessenFrist:

Zusammenfassung

Was wird gebaut? Eine neue Lärmschutzwand (LSW) aus Stahlträgern mit Aluminium-Elementen (Höhe 4 m bzw. 8 m) entlang des Airportrings am Frankfurter Flughafen, auf einer Länge von ca. 2 km zwischen Tor 27 und Tor 23.

Was ist zu tun?

  • Rückbau der alten Fundamente (ca. 1.500 m³ Beton) auf etwa 2 km Länge
  • Neue Gründung über Bohrpfähle aus Stahlbeton
  • Aufstellen der Stahlpfosten und Montage der Aluminium-Lärmschutzelemente
  • Umfangreiche Tiefbau-, Verbau- und Erdarbeiten
  • Sicherung und Umverlegung von Leitungen/Kabeln im Baufeld (Trinkwasser, Regenwasser, Strom, IUK)
  • Kampfmittelfreiheitsprüfung
  • Oberflächenwiederherstellung (Asphalt, Pflaster, Markierungen)

Auftraggeber: Fraport AG, Frankfurt am Main

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Bauzeit: ca. 24 Monate (Q4/2026 bis Q4/2028)

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Aktive Ausschreibung
Termin / Frist
202620272028
JUNSEPDEZMÄRJUNSEPDEZMÄRJUNSEPDEZ
Veröffentlichung
Teilnahmefrist
Bindefrist
Ausführungsbeginn
Vertragslaufzeit
Vertragsende
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt.

Aus dem Dokument geht eindeutig hervor, dass das Zuschlagskriterium 'Der niedrigste Preis' angekreuzt ist; es handelt sich um einen Teilnahmewettbewerb, in dem Zuschlagskriterien erst in den Vergabeunterlagen folgen, hier ist es jedoch explizit angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Rahmenbedingungen

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise unter Berücksichtigung des laufenden Flughafenbetriebs (FBO, AFO, BSO).

  • Bauzeit gesamt: ca. 24 Monate (Q4/2026 bis Q4/2028)
  • Länge der LSW-Strecke: ca. 2,0 km zwischen Tor 27 und Tor 23
  • Wegen beengter Platzverhältnisse und Eingriffen in den Airportring ist eine abschnittsweise Ausführung zwingend.
  • Notwendige Anmeldungen, Freigaben und Ausweise (Flughafen-/Fahrzeugausweise) sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.
  • Nachtarbeit (22:00–06:00 Uhr) ist im Leistungsverzeichnis vorgesehen (Zuschlagspflichtig).
  • Baustelleneinrichtungsplan ist 14 Kalendertage nach Auftragserteilung vorzulegen, der Bauzeitenplan ist alle 4 Wochen fortzuschreiben (Soll-/Ist-Vergleich).

Rückbau Bestandsfundamente

  • Abschnittsweiser Abbruch der LSW-Fundamente auf ca. 2,0 km Länge
  • Abzubrechende Betonmenge Fundamente: ca. 1.500 m³ (ca. 165 Stück)
  • Binderreste abbrechen: ca. 125 m³ (52 Stück)
  • Betonwände abbrechen: ca. 150 m³
  • Rückbau von 17 Stahlbetonbindern
  • Demontage Wandplatten (16 St. h=3,0 m, 16 St. h=1,7 m)
  • Fugenmassen entfernen (235 m b=2 cm, 130 m b=3 cm, 55 m b=10 cm)
  • Kernbohrungen DN 200: 64 Stück
  • Entsorgung Beton RC-1: ca. 4.915 t (Fundamente, Binderreste, Wände, Wandplatten, Binder)
  • Entsorgung PCB-freier Dichtungsmassen: 8,5 t
  • Sämtliche Arbeiten unter Kampfmittelfreiheitsprüfung

Tiefbau, Verbau und Erdarbeiten

  • Trägerbohlverbau: ca. 2.900 m² (Tiefe bis ca. 3,00 m)
  • Baugrubenverbau in verschiedenen Tiefen (1.200 m² bis 3,0 m, 650 m² bis 2,5 m, 1.075 m² bis 2,25 m)
  • Austauschbohrungen: 1.750 m bis 8,25 m, 900 m bis 7,0 m, 1.500 m bis 6,25 m
  • Bohrgut aus Verbauarbeiten: ca. 2.100 t
  • Verbauträger kürzen: 650 Stück; Zulage verbleibender Verbau (500 lfm bis 3,0 m, 325 lfm bis 2,5 m, 550 lfm bis 2,25 m)
  • Bodenaushub: ca. 9.190 m³
  • Handaushub: 1.670 m³
  • Böschungssicherung: 250 m²
  • Baugrubenverfüllung mit geliefertem Erdstoff: 10.000 m³
  • Lastplattendruckversuche: 165 Stück
  • Arbeitsebenen / Rampen: 9.250 m²
  • Oberboden abtragen: 1.340 m² (i.M. 30 cm)
  • Gräben ausheben (verschiedene Tiefen): 780 m³ bis 1,25 m, 540 m³ bis 1,75 m, 530 m³ bis 3,00 m
  • Saugbagger-Einsatz: 190 m³ bis 3 m Tiefe

Gründung mit Bohrpfählen

  • Bohrpfähle Durchmesser 75 cm, Länge bis 5,5 m: 1.050 m (250 Stück)
  • Bohrpfähle Durchmesser 90 cm, Länge bis 6,0 m: 285 m (57 Stück)
  • Bohrpfähle Durchmesser 120 cm, Länge bis 6,0 m: 60 m (10 Stück)
  • Zulage Felsbohrung: 25 m; Zulage Blöcke/Steine: 25 m
  • Bohrgut aus Gründung: ca. 1.400 t
  • Pfahlköpfe herstellen (250/57/10 Stück je Durchmesser)
  • Betonstahl Pfahlbewehrung: 90 t
  • Profilstahl Bohrpfähle: 15 t
  • Verfüllung Köcher: 50 m³; Verfüllung Pfahlkopf: 7,5 m³

Neubau Lärmschutzwand (Stahl- und Massivbau)

Massivbau:

  • Wandsockel d=20 cm: 1.750 m² (311 Stück)
  • Zulage Durchfärbung Sockelelemente
  • Betonstahl Wandsockel: 17,5 t
  • Entwässerungsöffnungen: 311 Stück
  • Torsionsbalken in verschiedenen Abmessungen (insgesamt ca. 167 m³)
  • Betonstahl Torsionsbalken: 22,5 t
  • Sockelhalterungen: 16 Stück; Pfostenverankerungen: 28 Stück

Stahlbau (Pfosten, gesamt ca. 244 t):

  • HEM 360: 28 t; HEM 320: 65 t; HEM 300: 3 t; HEM 240: 23 t
  • HEB 240: 12 t; HEB 220: 90 t; QR 250: 3 t; Eckpfosten 2×HEB 220: 18 t
  • Pfostenabdeckungen: 321 Stück, Abdeckung Eckpfosten: 21 Stück
  • Lärmschutzwandelemente aus Leichtmetall (hochabsorbierend, mehrere tausend m²) in verschiedenen RAL-Farben, Höhen 50 cm und 30 cm
  • Gesamtwohnfläche Wandelemente: ca. 3.100 m² Aluminium

Erdung:

  • Erdung mit Prellrohr: 1.650 m
  • Zulage abgewinkelte Prellrohrmontage: 400 m
  • Erdung Stahlbeton-Torsionsbalken: 90 m
  • Zulage Pfosteneinbindung: 28 Stück
  • Erdung Wandelemente: 634 Stück
  • Messtechnische Prüfung und Dokumentation der Erdungsanlage

Infrastruktur – Trinkwasser, Regenwasser, Strom/IUK

Trinkwasserversorgung (gemäß DVGW, Druckprobe 21 bar):

  • Rückbau von Schiebern, Guss-Rohren DN 100, Kunststoffrohren bis DN 100, Oberflurhydranten DN 100, Schächten
  • Neubau duktile Guss-Rohre DN 100–200, PE-HD-Rohre DA 63/DA 110, Armaturen, Hydranten, Schutzrohre
  • Druckrohr spülen und desinfizieren, Druckprüfung, Trinkwasseranalyse durch Hessenwasser

Regenwasserentwässerung (gemäß ATV-A 139, RAL-GZ 961):

  • Rückbau Steinzeug DN 200, Stahlbeton DN 300, PP DN 200
  • Rückbau Straßenabläufe Klasse A–F, Schächte D=1,20 m und D=1,70 m
  • Neubau mit PP-Rohren DN 125–200, Stahlbetonrohren DN 300, Steinzeugrohren DN 150–200
  • Schachtbauwerke DN 1000, Straßenabläufe, Kernbohrungen, Rohrkupplungen
  • Dichtheitsprüfungen gemäß DIN EN 1610 / DWA-A 139; optische Inspektion gemäß DWA-M 143 (ISY-Bau-Format Typ H)

Strom- und IUK-Versorgung:

  • Rückbau und Neubau von Kabelschutzrohren DN 100 (1 Rohr / 2er-Pakete)
  • Kabelschächte 0,70×0,70 m, Kabeltrassenband
  • Schachtabdeckungen Klasse D 400, Bohrkern für Rohr DN 110, Schachtkennzeichnungen
  • Mast H=6 m für Videokamera (konisch, feuerverzinkt) inkl. Provisorium
  • Blitzschutzanlage und Erdungsanlage (Bandstahl 30×3,5 mm Edelstahl, Tiefenerder)
  • Messtechnische Überprüfung und Dokumentation

EMSR – Verteiler, Mastleuchten, Parkleitsystem

Verteiler-Maßnahmen:

  • SV 29: Rückbau/Demontage, Lagerung, Einzug, Wiedermontage
  • SV 41: Rückbau SV 41.1 und SV 41.2, Überstellung an Fraport
  • SV 43: Rückbau, Einzug, Verlängerung, Wiedermontage, Anschluss neuer Zuleitungen (SV 38 für FRAPORT, SV 52 für LH CARGO)
  • SV 77.2–77.4: Rückbau Stadtwerke-Verteiler, Provisorium Ampelversorgung, Neubau Verteiler SV 77.0 (SV 17-6.0) mit Erweiterungen für FRAPORT und STADT Frankfurt
  • E-Plan-Dokumentation in E-Plan P8 für SV 77.0 vor Fertigungsbeginn

Sonstige Maßnahmen (Auswahl):

  • SV 31/32: LSW-/Straßenbeleuchtung – Schachtkontrolle, Rückbau
  • SV 45/70: Bushaltestellen I und II – Rückbau/Neubau
  • SV 75: Beleuchtung TOR 23 BA 2 – Rückbau/Neubau
  • SV 100: Carport – Rückbau/Neubau mit Gießharzmuffe
  • SV 101: Ladesäule – Demontage, Rückbau, Lagerung, Lichtmast 6 m, Neubau
  • SV 107: Container LH Technik – Demontage, Rückbau, Standsäule Edelstahl, CEE-Steckdosen

Mastleuchten:

  • SV 26: 6 Mastleuchten, Rückbau inkl. 300 m Versorgungsleitung
  • SV 38: 4 Mastleuchten 12 m mit LED-Mastansatzleuchte, Blitzschutz, Erdung, HVI-Leitung
  • SV 52: 8 Mastleuchten 12 m LH CARGO mit Provisorium Bypass und provisorischen Beleuchtungsmasten
  • SV 96: Mastleuchten AIRPORTRING (Zuständigkeit Fraport/Stadt in Klärung)

Parkleitsystem (VPLS): SV 34, SV 63.1, SV 77.1

Außenanlagen und Oberflächenwiederherstellung

  • Bauzaun umsetzen: 1.500 m; Bauzaun vorhalten: 12.500 Meter-Wochen
  • Vorhaltung Bauzaun gesamt: 105 Wochen
  • Betriebsbereichszaun versetzen: 1.300 m; Vorfeldzaun: 375 m; Tore versetzen: 4 Stück
  • Oberboden abschieben: 225 m³; Boden abschieben: 750 m³
  • Schottertragschicht aufbrechen: 50 m³; Schottertragschicht wiederherstellen: 2.500 m²
  • Betontragschicht/Betondecke aufbrechen und trennen
  • Bituminöse Befestigung aufbrechen: 25 m³; Asphaltschnitt: 25 m (zusätzlich im Infrastrukturbereich 1.940 m bis 30 cm Tiefe)
  • Oberboden liefern und andecken: 500 m²; Rasenansaat: 500 m²
  • Pflasterung Beton-Verbundsteine: 150 m² je Steindicke 6/8/10 cm
  • Bordsteine Wiedereinbau: 250 m
  • Markierungsarbeiten (Flugbetriebsflächen): Schmalstriche, Dünnschichtmarkierungen gemäß Fraport-Vorgaben

Entsorgung, Wasserhaltung, Sicherung und Verdämmung

Entsorgung:

  • Bodenproben: 37 Stück

Dokumentation, Prüfungen und Qualitätssicherung

  • Bestandsunterlagen/As-built-Modell im dgn-Format (Fraport-Richtlinien), Bestandszeichnungen DIN 2425 Teil 4
  • Kanalbestandsdaten XML nach DWA M-150
  • Eigenüberwachungsnachweise (Lastplattendruckversuche, Verdichtungsnachweise)
  • EG-Konformitätserklärungen/Bauartzulassungen, Produktlisten, Werk-/Montagepläne, Statische Nachweise
  • Fotodokumentation Bauablauf, Bedienungs-/Wartungsanweisungen, Tagesberichte, Lieferscheine
  • Schweißprotokolle, Rohrbuch, Druck-/Dichtheits-/Spülprotokolle
  • TV-Inspektionsunterlagen für VOB-Abnahme
  • Werkplanung 2 Wochen vor Produktionsbeginn, Fundamentstatik 4 Wochen vor Einbau
  • Beweissicherung (Fotodokumentation) angrenzender Bauwerke zu Baubeginn und nach Beendigung
  • Dokumentationsübergabe in Awaro-Plattform
  • Erdungsmessung und Abnahme nach DIN VDE 0100-540 mit Prüfprotokoll
  • PFAS-Analytik gemäß BMUV-Leitfaden 2022, Bodenanalytik gemäß EBV
  • Dichtheitsprüfung Entwässerung gemäß ATV-A 139/DIN EN 1610, TV-Inspektion ATV-M 143 (ISY-Bau H)
  • Trinkwasseranalyse durch Hessenwasser vor Inbetriebnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Folgende Ausschlussgründe führen zum Ausschluss vom Verfahren – weder Bieter noch Nachunternehmer/Eignungsverleiher dürfen diese aufweisen:

  • Keine rechtskräftige Verurteilung wegen bestimmter Straftaten (u.a. Betrug, Bestechung, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Subventionsbetrug)
  • Erfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten
  • Keine Insolvenz, keine Liquidation, keine Ablehnung mangels Masse
  • Keine schwere Verfehlung im geschäftlichen Verkehr
  • Keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen oder Verhaltensabstimmungen
  • Kein Interessenkonflikt im Vergabeverfahren
  • Keine Beteiligung an der Vergabevorbereitung mit Wettbewerbsverzerrung
  • Keine wesentlich mangelhafte Auftragsausführung in der Vergangenheit
  • Keine Täuschung oder Zurückhaltung von Auskünften
  • Keine unzulässige Einflussnahme auf das Vergabeverfahren
  • Keine irreführenden Erklärungen
  • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: kein Ausschlussgrund gemäß § 22 LkSG i.V.m. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
  • Russland-Sanktionen: keine Beteiligung russischer Staatsangehöriger/Unternehmen > 50 % (Art. 5k EU-VO 833/2014)
  • Einhaltung umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlicher Verpflichtungen (insb. AEntG, AufenthG, MiLoG, SchwarzArbG)

Selbstreinigung: Unternehmen mit Ausschlussgrund können dennoch teilnehmen, wenn sie Schadenswiedergutmachung, aktive Aufklärung mit Ermittlungsbehörden und konkrete technische/organisatorische/personelle Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Verfehlungen nachweisen.

Rechtsform und Bewerbergemeinschaften

Fachliche Eignung – Tiefbau, Verbau, Bohrpfähle, Massiv-/Stahlbau

  • Nachweis der Fachkunde für Tiefbauarbeiten (Erdarbeiten, Verbau, Gründungen)
  • Erfahrung mit verrohrten Bohrpfahlarbeiten (Durchmesser 75/90/120 cm)
  • Erfahrung mit Sicherung erdverlegter Leitungen (Rohre, Kabel) inkl. Statiknachweis
  • Fachkräfte für Erdungsarbeiten nach DIN VDE 0100-540
  • Kompetenz in Massivbau (Wandsockel, Torsionsbalken) und Stahlbaumontage (HEB-Profile bis HEM 360)
  • Montage hochabsorbierender Aluminium-Lärmschutzelemente

Fachliche Eignung – Trinkwasser und Entwässerung

  • Trinkwasserarbeiten: DVGW GW 301 Klasse W3 oder besser
  • Schweißbescheinigung der Mitarbeiter nach DVGW GW 330 oder DIN EN 287-1 / DVS 1148
  • Schweißaufsicht mit Bescheinigung DVGW GW 331
  • Trinkwasseranalyse vor Inbetriebnahme durch Hessenwasser
  • Entwässerungsarbeiten: RAL-Gütezeichen Kanalbau (RAL-GZ 961)
  • TV-Inspektion: Operateur mit mindestens einjähriger Inspektionspraxis (Kodiersystem DIN EN 13508-2 / DWA-M 149-2)
  • Dichtheitsprüfungen gemäß DIN EN 1610 / DWA-A 139

Fachliche Eignung – EMSR und Flughafenspezifika

Sprache, Fristen und Verfahrensmodalitäten

  • Angebots-/Verfahrenssprache: Deutsch (alle EU-Amtssprachen zulässig)
  • Frist Teilnahmeantrag: 13.07.2026

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeantrag – Pflichtunterlagen6
  • Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt A1)Pflicht
    Nur bei Bietergemeinschaften erforderlich
  • Erklärung zur Bildung einer ARGE im AuftragsfallPflicht
    Mit Auflistung aller Mitglieder und bevollmächtigtem Vertreter
  • Haftungserklärung (gesamtschuldnerisch)Pflicht
    Nur bei Bietergemeinschaften
  • Eigenerklärungen (A1-Formblätter)Pflicht
    Elektronisch über xvergabe.de einreichen
  • Eignungsnachweise zum TeilnahmeantragPflicht
    Maßgebliches Dokument laut Vergabestelle
  • Nachweis der Vertretungsbefugnisoptional
    Erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
Eignungsleihe / Nachunternehmer (falls zutreffend)7
  • Verpflichtungserklärung anderes Unternehmen – technische Eignungsleihe (B2)Pflicht
    Wenn Sie Kapazitäten eines NU für technische Leistungsfähigkeit nutzen
  • Verpflichtungserklärung anderes Unternehmen – wirtschaftliche Eignungsleihe (B3)Pflicht
    Wenn Sie Kapazitäten eines NU für wirtschaftliche Eignung nutzen
  • Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (B1)Pflicht
    Für jeden eingesetzten Nachunternehmer
  • LkSG-Erklärung (§ 22 LkSG i.V.m. § 124 GWB)Pflicht
    Vom NU bzw. Eignungsverleiher zu unterzeichnen
  • Erklärung Art. 5k EU-VO 833/2014 (Russland-Sanktionen)Pflicht
    Vom NU bzw. Eignungsverleiher zu unterzeichnen
  • Aktueller Handels-/Berufsregisterauszug des NUoptional
    Nur auf Verlangen der Vergabestelle
  • Selbstreinigungsnachweise (falls Ausschlussgrund vorliegt)optional
    Schadenswiedergutmachung, Mitarbeit bei Aufklärung, Maßnahmenkatalog
Fachliche Qualifikationsnachweise (aus dem LV ableitbar)5
  • RAL-Gütezeichen Kanalbau (RAL-GZ 961)Pflicht
    Erforderlich für Entwässerungsarbeiten
  • DVGW GW 301 Klasse W3 oder besserPflicht
    Erforderlich für Trinkwasserarbeiten
  • Schweißbescheinigung DVGW GW 330 bzw. DIN EN 287-1 / DVS 1148Pflicht
    Für Mitarbeiter im Trinkwasserleitungsbau
  • Schweißaufsicht mit DVGW GW 331Pflicht
    Nachweis der Aufsichtsperson
  • Fachkunde + Güteüberwachung für Markierungen auf FlugbetriebsflächenPflicht
    Fremd- und Eigenüberwachung gemäß Fraport-Vorgaben
Vorbereitung & Vor-Ort-Termin2
  • Vor-Ort-Begehung der BaustellePflicht
    Dringend empfohlen – LV-Positionen vor Angebotsabgabe besichtigen
  • Eignungsnachweise und Referenzen bereitstellenPflicht
    Vergleichbare LSW-/Tiefbauprojekte mit Flughafenbezug ratsam

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