Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie AOK Bayern schließt im Wege eines Open-House-Modells nicht-exklusive Rabattverträge über drei HIV-Wirkstoffe (Lamivudin, Tenofovirdisoproxil und Doravirin). Jedes pharmazeutische Unternehmen, das die Eignungsvoraussetzungen erfüllt, kann einen identischen, nicht verhandelbaren Standardvertrag abschließen.
Was passiert hier praktisch?
Was ist einzureichen? Eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, der unterzeichnete Rabattvertragsvordruck, die Anlage mit den vertragsgegenständlichen Arzneimitteln und ggf. ein Handelsregisterauszug bzw. eine Vollmacht. Eingereicht wird per Papier (2-fach) oder qualifiziert elektronisch signiert über das Vergabeportal DTVP.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsgegenstand
Gegenstand sind nicht-exklusive Rabattvereinbarungen über die folgenden Wirkstoffe bzw. die Kombination:
Die Vereinbarungen werden auf Grundlage von § 130c Abs. 1 SGB V geschlossen und betreffen Arzneimittel der gesetzlichen Krankenversicherung.
Open-House-Modell – Ablauf
Das Verfahren ist kein klassisches Vergabeverfahren:
Vertragslaufzeit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZugelassener Bieterkreis
Teilnehmen können ausschließlich pharmazeutische Unternehmen.
Eignungsnachweis
Der Eignungsnachweis erfolgt durch die ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (im Open-House-Modell genügt diese Eigenerklärung als Eignungsnachweis).
Vertretungsberechtigung
Die Unterschriftsberechtigung muss belegt sein:
Nachforderung von Unterlagen
Fehlende oder unvollständige Unterlagen werden von der Vergabestelle nachgefordert – der Beitritt ist daher auch bei kleineren Rückfragen grundsätzlich nicht ausgeschlossen, solange die Voraussetzungen erfüllt werden.