Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie AOK Rheinland-Pfalz/Saarland lädt pharmazeutische Unternehmen ein, nicht-exklusive Rabattverträge für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Naloxegol (ATC-Code A06AH03) im sogenannten Open-House-Modell abzuschließen.
Was bedeutet Open-House-Modell?
Alle pharmazeutischen Unternehmen, die die Voraussetzungen erfüllen, können jederzeit während der Vertragslaufzeit beitreten. Es gibt keine Auswahlentscheidung der AOK – die Vertragsbedingungen sind für alle Teilnehmer einheitlich, individuelle Verhandlungen finden nicht statt.
Wichtige Eckpunkte:
Hinweis: Die AOK kann die Open-House-Verträge jederzeit durch exklusive Rabattverträge ersetzen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVertragsgegenstand
Abschluss nicht-exklusiver Rabattverträge für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Naloxegol (ATC-Code A06AH03). Grundlage sind die Regelungen des Sozialgesetzbuchs (§§ 130a Abs. 8 / 130c Abs. 1 SGB V).
Die AOK sichert damit die Versorgung ihrer Versicherten mit diesem Wirkstoff zu vergünstigten Konditionen.
Open-House-Prinzip
Was ist das Open-House-Modell?
Vertragslaufzeit und -beginn
Anforderungen an die Arzneimittel
Wichtige Hinweise
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmeberechtigung
Teilnehmen können ausschließlich pharmazeutische Unternehmen, die ein in Deutschland verkehrsfähiges Arzneimittel mit dem Wirkstoff Naloxegol (ATC A06AH03) anbieten können. Das Verfahren ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) geeignet.
Nachweis der Verkehrsfähigkeit
Standardnachweis: Listung des Arzneimittels in der Lauer-Taxe.
Ersatznachweis (falls keine Lauer-Taxe-Listung): Auszug aus dem öffentlichen Teil der AMIce-Datenbank mit folgenden Angaben:
Ergänzende Nachweise können erforderlich werden bei abweichender Zulassungssituation, z.B.:
Ausschlussgründe (Übersicht)
Ein Unternehmen wird vom Verfahren ausgeschlossen, wenn einer der folgenden Tatbestände vorliegt (nationale Ausschlussgründe):
Keine Referenzprojekte gefordert