Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDrei Berufsgenossenschaften (BG BAU, BG ETEM und BGHM) suchen dauerhaft qualifizierte Sanierungsfachunternehmen für Asbestarbeiten an Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern in Gebäuden aus den Jahren ca. 1960–1995.
Das Besondere: Es handelt sich um ein Open-House-Verfahren – also keine klassische Ausschreibung. Es gibt keine Bewerbungsfrist im eigentlichen Sinne, keinen Wettbewerb und keine Auswahl durch den Auftraggeber. Jedes Unternehmen, das die Eignungsvoraussetzungen erfüllt und die verbindlichen Einheitspreise akzeptiert, wird in den Pool aufgenommen und kann anschließend Einzelaufträge für konkrete Objekte erhalten.
Was Sie tun müssen: Antrag auf Zulassung stellen, Eignung nachweisen (Fachkunde, Personal, Versicherung, Referenzen), die Vertragsbedingungen akzeptieren – und schon sind Sie im Pool.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Erfahrung mit Sanierungsarbeiten in vergleichbaren Objekten40%
Bewertung der eingereichten Referenzen zu Sanierungsarbeiten in vergleichbaren Objekten (Größe, Lage, Nutzung, Auftragsvolumen, Art der Arbeiten, gesundheitsschädliche Stoffe).
- Verfügbarkeit des Poolunternehmens40%
Bewertung des frühestmöglichen Leistungsbeginns (Datum nach Ablauf der Angebotsfrist).
- Entfernung zwischen Standort des Poolunternehmens und Objektstandort20%
Bewertung der Anfahrtstrecke in km (Stufen von bis 100 km bis mehr als 400 km).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: messtechnisch begleitete Asbestsanierung
Durchführung handwerks- oder sanierungstypischer Tätigkeiten an asbestbelasteten Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern in Gebäuden, die ca. 1960–1995 errichtet oder grundlegend modernisiert wurden. Die Arbeiten erfolgen parallel zu Messungen der Berufsgenossenschaften, die mit bereitgestellten Gerätesystemen die Asbestexposition der Beschäftigten ermitteln.
Die Geräte (Handmaschinen, Entstauber, Luftreiniger) und deren Verbrauchsmaterial werden von den Berufsgenossenschaften gestellt – das Sanierungsunternehmen bringt das Baustellen- und Schutzequipment mit.
Baustelleneinrichtung
Liefern, Aufbauen, Vorhalten, Umsetzen und Abbauen der kompletten Baustelleneinrichtung, gestaffelt nach Entfernung vom Standort des Unternehmens (bis 100/200/300/400 km).
Dazu gehören:
Dauer der Vorhaltung: ca. 2 Wochen pro Baustelle.
Einrichtung und Betrieb Schwarzbereich (Containment)
Aufbau und Betrieb von abgeschirmten Arbeitsbereichen nach TRGS 519 für Arbeiten an schwach gebundenen Asbestprodukten.
Ausstattung:
Varianten:
Abbau erst nach Freimessung (Raumluft < 500 F/m³, Poissonwert < 1000 F/m³).
Tätigkeiten und Reinigung
Durchführung der eigentlichen Sanierungsarbeiten nach Anweisung der Berufsgenossenschaften:
Transport und Entsorgung
Fachgerechte Entsorgung aller anfallenden Materialien, insbesondere:
Schutzkleidung und Tagelohn
Schutzkleidung:
Tagelohnarbeiten:
Abstimmung, Dokumentation und Qualitätssicherung
Gefährdungsbeurteilungen, Abstimmung mit SiGeKo und Bauleitung, Überprüfung der Vorleistungen binnen 6 Werktagen nach Vertragsschluss, ordnungsgemäßer Abbau aller Einrichtungen nach Leistungsende, oberflächige Reinigung der bereitgestellten Geräte.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart: Open-House (kein klassisches Vergabeverfahren)
Es handelt sich nicht um eine klassische Ausschreibung nach GWB, VgV oder VOB/A. Der Auftraggeber wählt keine Bieter aus – jedes Unternehmen, das die Eignungsvoraussetzungen erfüllt und die verbindlichen Einheitspreise akzeptiert, wird in den Pool aufgenommen. Einzelaufträge werden aus dem Pool objektbezogen vergeben; ein Anspruch auf einen Einzelauftrag besteht nicht.
Rechtsfähigkeit und Versicherung
Fachliche Zulassung
Personelle Anforderungen (Sachkundenachweise nach TRGS 519)
Das Unternehmen muss folgende Mindestpersonalausstattung nachweisen:
Zusätzlich:
Referenzen und Vergleichbarkeit
Mindestens 3 Referenzen zu Sanierungsarbeiten in Gebäuden, vergleichbar in Art, Umfang und Inhalt. Wesentliche Leistungen müssen innerhalb der letzten 3 Jahre erbracht worden sein. Bevorzugte Gebäudetypen: Krankenhäuser, Schulen, Kasernen, Wohngebäude, Verwaltungsbauten, Industrie- und Gewerbebauten.
Vertragliche Voraussetzungen und Selbstausführung
Durchführung von Sanierungsarbeiten in Gebäuden, vergleichbar in Art, Umfang und Inhalt (z.B. Krankenhäuser, Schulen, Kasernen, Wohngebäude, Verwaltungsbauten, Industrie- und Gewerbebauten). Bevorzugt: Asbestsanierungsarbeiten an Putzen, Spachtelmassen und Fliesenklebern, Errichtung und Betrieb von Schwarzbereichen, Entfernung asbestbelasteter Materialien.
Vergleichbarkeit in Art, Umfang und Inhalt (Größe, Lage, Raum- und Etagenanzahl, Nutzung, Art und Umfang der Arbeiten, Art der gesundheitsschädlichen Stoffe). Nachweis über Formblatt 3 mit Auftraggeber, Ansprechpartner, Adresse, Telefon, E-Mail, Leistungszeitraum, Auftragsvolumen, Projektleiter und Kurzbeschreibung der Tätigkeiten. Firmenprospekte werden nicht berücksichtigt.