Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird hier beschafft?
Verlegearbeiten von Boden- und Wandfliesen in einem denkmalgeschützten, kernsanierten Gebäude in Bremen-Blumenthal (An der Wollkämmerei 7, 28779 Bremen). Es handelt sich um den 1. Bauabschnitt des Berufsschulzentrums Blumenthal (BWK Gebäude 43/44).
Was muss der Bieter tun?
Was wird konkret gebaut?
Verfliesung in Küchen, Spülküchen und Lehrküchen über mehrere Geschosse, inklusive umfangreicher Verbundabdichtungen, Dehnfugen, Schutzabdeckung und Reservefliesen.
Auftraggeber: Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Kinder und Bildung, c/o WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten)100%
Bewertet wird die Wertungssumme des Angebotes. Niedrigste Wertungssumme erhält 10 Punkte, das Zweifache der niedrigsten Wertungssumme oder darüber erhält 0 Punkte.
Lineare Interpolation der Punkte (0-10) für den Preis: 10 Punkte = niedrigste Wertungssumme, 0 Punkte = zweifache niedrigste Wertungssumme oder darüber. Zwischenwerte werden linear mit drei Stellen nach dem Komma interpoliert. Gesamtpunktezahl = v.H.-Satz des Kriteriums × erreichte Punkte je Angebot. Bei Energieeffizienz ebenfalls lineare Interpolation mit drei Stellen nach dem Komma.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenObjekt und Vorbereitung
Arbeitsumgebung ist ein 4-geschossiges Bestandsgebäude (BWK 43/44) in Bremen-Blumenthal, das geschossweise und ungefähr mittig geteilt ausgebaut wird. Die Fliesenarbeiten finden in Küchen, Spülküchen und Lehrküchen der Berufsschule statt.
Inhaltlich umfasst die Vorbereitung insbesondere:
Die Teilnahme an Baubesprechungen ist verpflichtend. Verzögerungen und Mehrkostenforderungen, die durch andere Gewerke entstehen, werden nicht anerkannt.
Abdichtungsarbeiten (Verbundabdichtung)
Umfangreiche Abdichtung mit Systemkomponenten des Leitfabrikats Sopro:
Pflicht: Schichtdicken sind stichprobenartig durch den AG zu prüfen und zu dokumentieren (4 Dokumentationen). Es ist ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) der Beanspruchungsklasse A (Dichtschlämme) und der Klasse C (Wand- und Bodenabdichtung Küche/Spülküche) vorzulegen.
Wand- und Bodenfliesen
Lieferung und Verlegung der Fliesenbeläge gemäß Leitfabrikat Villeroy & Boch, Sortierklasse 1. Wahl, Einbaubereich C nach ZDB-Richtlinie:
Aussparungen für Installationen: 150 Stück bis Ø 100 mm und 25 Stück bis Ø 200 mm.
Hohlkehl-Sockelfliesen inkl. Eckausbildungen werden ergänzt.
Profile, Fugen, Revision und Schutz
Abschluss- und Übergangsarbeiten:
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten sind mit je 5 Stunden für Baufacharbeiter/in und Bauhelfer/in in das Angebot einzukalkulieren. Die Stundenlohnzettel sind täglich in 2-facher Ausfertigung vorzulegen.
Materialien und Nachweise
Materialien sind Leitfabrikate von Villeroy & Boch (Fliesen) und Sopro (Systemkomponenten wie Epoxi-Grundierung, PU-FlächenDicht, Dichtschlämme Flex 1-K, DünnbettEpoxi, No.1 Flexkleber, FugenEpoxi, TitecFuge, Dur FugenDicht). Bei Gleichwertigkeit sind Muster, Zeichnungen und Systembeschreibungen mit dem Angebot vorzulegen. Gütenachweise und Konformitätserklärungen sind unaufgefordert und zeitnah vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (allgemeiner Auswahlgrund)
Fachliche Eignung des Bieters wird vorausgesetzt; die Vergabestelle kann gemäß VOB weitere Nachweise innerhalb angemessener Frist nachfordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) abzugeben.
Gefragte Angaben:
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A. Insbesondere:
Referenzen
Vorlage von 3 vergleichbaren Referenznachweisen aus den letzten 5 Kalenderjahren nur bei engerer Wahl. Vergleichbarkeit bezieht sich auf Art und Umfang der ausgeschriebenen Fliesenarbeiten (z. B. Beanspruchungsklassen, Rutschhemmung, Denkmalssanierung, gewerbliche Küchen). Pflichtbestandteile sind im Formblatt 124 hinterlegt (Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, Bestätigung des AG).
Nachunternehmereinsatz
Bei Nachunternehmereinsatz sind Formblatt 235 (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen) und auf Verlangen Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung) abzugeben. Das verpflichtende Unternehmen muss wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit bereitstellen und für die Auftragsausführung mit haften.
Tariftreue und Mindestlohn
Der Bieter und alle Nachunternehmer müssen die tariflichen Mindestentgelte an alle eingesetzten Arbeitnehmer (auch Leiharbeitnehmer) zahlen. Nachunternehmerketten sind offenzulegen, Kontrollen der Sonderkommission Mindestentgelt Bremen sind zu dulden, und prüffähige Unterlagen sind in deutscher Sprache bereitzuhalten. Verstöße können zu Vertragsstrafen bis 5 % der Netto-Vergütung, fristloser Kündigung, Schadensersatz und Ausschluss von öffentlicher Auftragsvergabe im Land Bremen bis zu 2 Jahren führen.
Umwelt- und Maschinenanforderungen
Bei Einsatz von Diesel-Baumaschinen gelten die Abgasstandards nach Formblatt 251HB (für Nachunternehmer zusätzlich Vereinbarung 252HB). 2 Wochen nach Zuschlag ist eine Maschinenliste mit Abgasstandards gemäß Typenschild vorzulegen. Verstöße lösen eine Vertragsstrafe von 1 % der Vertragssumme pro Fall aus (max. Höhe nach Ziffer 2.2 der Besonderen Vertragsbedingungen 214).
Vergleichbare Fliesenarbeiten aus den letzten 5 Kalenderjahren
Leistungen müssen mit der ausgeschriebenen Fliesenarbeit vergleichbar sein. Pflichtbestandteile: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (HU/ARGE/NU), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des AG über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst auf Verlangen bei engerer Wahl.