Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebraucht?
Verlegung von Linoleumböden in einem Polizeigebäude in Heidenheim/Brenz (Karlstr. 20, Kurt-Bittel-Str. 12/14).
Um was geht es konkret?
Im Erdgeschoss, 1. OG, 2. OG und Dachgeschoss sowie im Treppenhaus sollen ca. 995 m² neue Linoleumböden verlegt werden – auf Zementestrich (EG) bzw. Magnesia-Trockenestrich (OG bis DG). Zum Einsatz kommt marmoriertes Linoleum in zwei Beanspruchungsklassen (Kl. 33 für stark, Kl. 32 für mittel). Dazu kommen Sockelleisten, Aluminiumprofile, Treppenbeläge und Untergrundvorbereitung.
Wichtige Bedingung:
Das eingesetzte Personal muss eine Zuverlässigkeitsüberprüfung der Polizei bestehen.
Verfahren:
Offenes Verfahren (VOB/A-EU), Auftragswert ca. 102.610 €. Angebote müssen bis zum 28.07.2026 um 10:30 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Baden-Württemberg eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeiner Leistungsgegenstand
Im Rahmen der Sanierung und Neubelegung des Polizeireviers und Kriminalkommissariats Heidenheim (Karlstr. 20, Kurt-Bittel-Str. 12/14, 89518 Heidenheim) sind sämtliche Bodenbelagsarbeiten auszuführen.
Der Leistungsumfang umfasst:
Das Angebot ist als Gesamtangebot abzugeben (keine losweise Vergabe, keine Nebenangebote, nur ein Hauptangebot).
Materialanforderungen Linoleum
Eingesetzt wird marmoriertes Linoleum in zwei Beanspruchungsklassen:
Das Linoleum wird als Bahn verlegt und mit Schmelzdraht verfugt.
Untergrundvorbereitung
Je nach Geschoss ist der vorhandene Untergrund unterschiedlich zu behandeln:
Erdgeschoss (auf Zement-Verbundestrich, ca. 280 m²):
Obergeschosse 1. OG bis DG (auf Trockenestrich/Magnesiaestrich, ca. 700 m²):
Bodenbelags- und Anpassungsarbeiten je Geschoss
Erdgeschoss (ca. 280 m²):
1. OG bis DG (ca. 700 m², aufgeteilt 265 m² + 265 m² + 185 m²):
Verfugung des Linoleums jeweils vollflächig mit Schmelzdraht.
Treppenbeläge und Profilarbeiten
Im Treppenhaus (Innentreppe UG–EG) ist die Stahlunterkonstruktion mit Treppenbelagformteilen zu belegen. Beanspruchungsklasse 33 (BFL-s1), Ausführung klebend, mit Kantenprofil. Die Stufenformteile sind in unterschiedlichen Breiten (28 cm Trittstufen, 40 cm Podest) und Längen (90 cm bzw. 190 cm) gemäß LV vorgesehen.
Alle Übergänge zu angrenzenden Belägen werden mit Aluminium-Profilen (Abschluss- und Übergangsprofile) ausgeführt. Wandanschlüsse erhalten eine Nadelholz-Sockelleiste (Rechteckprofil, B/H 22/60 mm).
Stundenlohnarbeiten, Abfall und Baustellenlogistik
Stundenlohnarbeiten:
Abfallentsorgung:
Baustellenanbindung:
Sicherheitsanforderung an das Personal
Die Ausführung und Leitung der Arbeiten darf ausschließlich durch Personal erfolgen, das zuvor eine Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZVÜ) durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg erfolgreich durchlaufen hat. Personen, bei denen sicherheitsrelevante Erkenntnisse vorliegen, dürfen nicht eingesetzt werden. Die Einwilligungserklärung ist für jede eingesetzte Person mit Ausweiskopie einzureichen, die Überprüfung wird alle 28 Tage automatisch wiederholt. Ohne bestandene ZVÜ ist der Zutritt zum Polizeigelände nicht möglich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Unternehmensform
Voraussetzung ist eine der folgenden Eintragungen:
Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung VHB 234 (in Textform) und auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet/qualifiziert signiert einzureichen. Mitglieder haften gesamtschuldnerisch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen ist – auf Verlangen – der Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und vergleichbare Leistungen betrifft (inkl. ARGE-Anteil).
Weitere mögliche Nachweise (auf Verlangen):
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen ist die Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte sowie – auf Verlangen – die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen und mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal.
Zudem sind – auf Verlangen – Referenznachweise über bis zu 3 vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre vorzulegen (Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang, eingesetztes Personal, Auftraggeberbestätigung).
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Ausschlusskriterien gemäß § 6e EU VOB/A:
Sicherheitsanforderung an das Personal (Zuverlässigkeitsüberprüfung)
Eine besondere Eignungsanforderung ergibt sich aus der Nutzung des Gebäudes als Polizeidienststelle:
Hinweise zu Präqualifikation und KMU
Vergleichbare Bodenbelagsarbeiten (Linoleum) – vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung
Pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage zwingend erst bei Einbeziehung in die engere Wahl (bzw. mit Teilnahmeantrag, falls Teilnahmewettbewerb).